Mikesch hat geschrieben:Jetzt noch mal erklären, was denn mit der Formel ausgedrückt werden soll im Zusammenhang mit der Uhrensynchronisation, dann wird es gut.
Da hilft aber auch nachdenken, wenn man nicht nachlesen kann, aber seis drum.
Wir waren bei der Signalgeschwindigkeit von angenommen c und rechnen zunächst mit

Mit

kommt man wie erwartet auf die LG. Nur warum waren die Laufzeiten unterschiedlich? Die Uhren sind zueinander doch in ruhe? Wenn das Licht auf beiden Strecken gleich schnell war, sollten die Laufzeiten gleich sein. Außerdem liefern

und

mehr oder minder den Beweis, dass es das nicht war und

passt auch nicht.
Was aber passt, sind meine Formeln, wobei ich
c}{2})
noch nicht mal erwähnt habe und hier kann man unkorrigierte Werte verwenden, weil sich die später nötige Korrektur herauskürzt...
Zur Korrektur verwende ich den Lorentz-Faktor zum Quadrat, welcher sich, wie oben gezeigt, aus dem klassischen Doppler ergibt. Insgesamt gilt
^2}{4 \cdot t_H \cdot t_R})
Hier ist es btw. egal, ob man korrigierte, unkorrigierte oder gar mehrfach korrigierte Laufzeiten einsetzt, weil sich auch hier die Korrekturfaktoren herauskürzen. Signalgeschwindigkeit hin und zurück können nun auch berechnet werden.


Also ich jedenfalls weiß ganz plötzlich ganz genau, welche

und

korrekt sind und welche nicht.
Kannst bis hier her ja mal versuchen nachzuvollziehen, nur nachlesen fällt möglicherweise aus. Gegeben ist

und

... beliebige Werte. s kannst du von mir aus auch noch vorgeben und an der Stelle, wo du es per Formel errechnest, kontrollieren.
Für Weiteres kannst dann noch in meinem fast spruchreifen
PDF (der Doppler-Effekt ist noch in Arbeit) nachschlagen oder hier nachfragen. Aber tu was und ignoriers nicht wieder!
P.S.: Noch vergessen... γ² ist natürlich der Korrekturfaktor für alle Zeiten, man muss nur aufpassen, wann man es mit einer bereits korrigierten Zeit zu tun hat und wann nicht.
Zuletzt geändert von Nicht von Bedeutung am Mo 15. Okt 2018, 04:14, insgesamt 1-mal geändert.