Lagrange hat geschrieben:Quatsch. Das Ergebnis verstößt nicht gegen das Relativitätsprinzip.
Nu ja, also wenn Einstein die Lichtausbreitung als "allgemeines Gesetz" im Sinne des RP versteht, dann ist das ein Verstoß. Deswegen sehe ich ja das Relativitätsprinzip, so wie es Einstein formuliert hat, als problematisch an, weil man da noch spezifizieren muss, was denn "allgemeine Gesetze für das Naturgeschehen" sind. Später schreibt er dann, dass c die Rolle einer Grenzgeschwindigkeit in der SRT spielt und da stellt sich dann natürlich die Frage: Ist das dann auch ein "allgemeines Gesetz" im Sinn des Relativitätsprinzips? Wenn es das sein soll, ergibt es meiner Meinung nach gar keinen Sinn mehr - was soll eine Grenzgeschwindigkeit sein, die man auf jedes beliebige Bezugssystem beziehen kann?
Mikesch hat geschrieben:Man hat bisher mit intensiver Suche noch keinen Beweis sichern können, das Raumzeit ein Medium wäre.
Ich denke schon, spätestens die Gravitationswellen lassen den Schluss zu. Was sonst soll diese ominösen Wellen denn übertragen?
Und was sich krümmen können soll und was damit Materie beeinflusst, muss irgendetwas sein. Und wenn es außerdem noch das Licht beeinflusst, so dass Gravitationsfelder als optische Medien verstanden werden müssen, das Licht aber keine Masse hat (ohne Veränderung des Mediums(?) - nicht beschleunigt oder gebremst werden kann) liefert die gekrümmte Raumzeit, wenn man sie mal als Überträgermedium für die Lichtwellen betrachtet, eine gute Erklärung, wie auch das masselose Licht von der Gravitation beeinflusst wird.
Ansonsten hat man das Problem, dass man irgendwelche theoretischen Teilchen braucht, um die Wirkungen zu übertragen. Ich finde es unklug, sich auf was festzulegen, was man noch nicht genau weiß.
Mikesch hat geschrieben:Damit die Maxwellschen Gleichungen gültig bleiben, muss die Lichtgeschwindigkeit in beiden zueinander bewegten IS konstant c sein. Sind sie aber nicht, wenn in einem IS die Lichtgeschwindigkeit c+v (oder wie hier c-v) ist. Der Strom und die Spannung von elektrischen Kreisen in beiden IS sind aber messbar gleich. Das kann nur dann der Fall sein, wenn die Lichtgeschwindigkeit c in beiden IS konstant c ist.
Konstant in Bezug zu was? Auch auf die Gefahr, dass es dann meinen Horizont übersteigt, wie wurde das gemessen?
Ich würde ja die Einweglichtmessungen machen und da würde ich nebenbei nicht nur die Lichtgeschwindigkeit untersuchen, sondern auch Laufzeiten von Strom in bewegten Leitern bzw. beide miteinander vergleichen.