Fortsetzung Teil 5.
Die Iterations-Methode als Prozedur der Bestimmung der absoluten Gleichzeitigkeit.
Erklärung.
Kinematischer BeweisLogischer Beweis
Wir nehmen jetzt die Iterationsmethode unter die Lupe.
Um zu verstehen, was an den grün markierten Punkten der Gleichzeitigkeit vor sich geht, werden wir nun folgenden Ausschnitt des Licht-Ausbreitungs-Musters betrachten:
Dateianhang:
Dateikommentar: Bild 1: Ausschnitt
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Vergrößert sieht dieser so aus:
Dateianhang:
Dateikommentar: Bild 2: Ausschnitt vergrößert
IMG_5947.PNG [ 61.02 KiB | 4131-mal betrachtet ]
Haben wir gute Gründe, um die markierte Gleichzeitigkeit als
absolute Gleichzeitigkeit aufzufassen?
Ja, die Begründung für diese Annahme haben wir im logischen Beweis vorgelegt.
Dort erkennen wir, dass die Empfangsgleichzeitigkeit am Punkte M absolut, d.h. sowohl für den ruhenden, als auch für den bewegten Beobachter als solche detektierbar ist.
Nun wollen wir zeigen, dass die Gleizeitigkeit an den grün markierten Stellen, der linear-absoluten Gleichzeitigkeit der Anordnung 2 entspricht.
In der Anordnung 2 breiten sich die Lichtstrahlen von den Punkten A und B aus in Richtung des Mittelpunktes M des Systems S.
Aus der Perspektive des ruhenden Beobachters in S erreichen diese den Mittelpunkt M gleichzeitig. Die Empfangsgleichzeitigkeit in S wird aus Sicht von S' bestätigt.
Dadurch erweist sich auch Gleichzeitigkeit in der Anordnung 2
absolut.

Wir betrachten vier Wellenfronten der kugelförmigen Lichtsignale, welche gleichzeitig von den Quellen C,P,Q,R emittiert werden. Die grünen Punkte markieren die Punkte, von den wir glauben, dass die Ereignisse darin gleichzeitig erfolgen.
Ist das Ausbreitungsmuster der Lichtstrahlen der Anordnung 2 vergleichbar mit dem innerhalb des Ausschnittes (Bild 2)?
Unbedingt.
Es spielt nämlich gar keine Rolle, ob linear oder dimensional - wir betrachten sich gleichmäßig kugelförmig ausbreitende Lichtimpulse.
Diese verlassen die Lichtquellen C,P,Q,R gleichzeitig und erreichen simultan die grün markierten Punkte a,b,c.
Um die Punkte der Gleichzeitigkeit im zweidimensionalen Raster zu ermitteln, könnten wir jeden beliebigen Kreuzpunkt dieser Wellenfronten betrachten - jeder Punkt der Wellenfronten ist zur Zeit t der Begegnung wechselseitig gleichzeitig mit jedem Punkt der begegneten Wellenfront zu dieser Zeit.
Dadurch, dass sich Signale in beiden Anordnungen kugelförmig ausbreiten, besteht tatsächlich kein Unterschied zwischen der absoluten Gleichzeitigkeit der Anordnung 2 und der absoluten Gleichzeitigkeit der grün markierten Begegnungspunkte im zweidimensionalen Ausschnitt.