Lagrange hat geschrieben:Die Myonen leben länger wenn sie sich bewegen weil sie bessere Lebensbedingungen haben. Aber auch hier fehlt die Symmetrie der Zeitdilatation, so dass die SRT als widerlegt betrachtet werden kann.
Also in einem dieser Bücher, wo die SRT erklärt wird, habe ich gelesen, dass die Effekte für das bewegte Objekt tatsächlich physikalisch auftreten und die Symmetrie für einen unbewegten Beobachter nur so wahrgenommen wird und andersrum.
Und das wird von vielen nicht klar unterschieden. Da wird dann halt ein Tunnel kürzer, weil ein Zug durchfährt - aber nur für den Zug, für jemanden der draußen am Tunnel steht ist der Zug kürzer. Und dann kann einer im Zug ganz hinten sitzen und noch außerhalb des Tunnels sein, während er für einen äußeren Beobachter im selben Moment bereits im Tunnel ist. Ein tolle Theorie, da gehen nicht nur die Uhren kaputt... Aber das kann man denen sagen so oft man will, es kommt einfach nicht an.
Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Den verzögerten Teilchenzerfall kann man auch darüber erklären, dass Wechselwirkungen in diesen Teilchen nicht mehr mit LG erfolgen können, wenn diese Teilchen selbst mit knapp LG unterwegs sind und für die Wechselwirkungen schlicht c±v gilt.
Ja, so ähnlich wird es wohl auch sein, ist zumindest ein naheliegender Gedankengang. Irgendwie muss es ja physikalische Gründe haben. Dass es sich in der Mathematik so ergibt, ist ja nur ein Beweis dafür, dass Mathematik tatsächlich auch stimmen kann, sagt aber über die Physik dahinter leider nicht viel aus und es wird ja auch nicht danach gefragt, man scheint zu meinen, eine Formel waäre eine physikalische Erklärung und völlig ausreichend.
Äh... wie denn? Mit Planckeinheiten?
Keine Ahnung. Ich komme zwar in meiner Metaphysik auf eine Urstrecke, kann aber keine absolute Länge dafür definieren. Die Länge ergibt sich dann erst aus den Verhältnissen mehrerer unterschiedlich langer Strecken. Die Längenkontraktion macht das schwierig, wenn man eine kleinste Urstrecke nimmt und dann in Vielfachen davon die Längeneinheiten ableitet, dann muss man ja die Urstrecke verändern, um die Längenkontraktion zu beschreiben - so ungefähr würde ich mir das vorstellen.
Ich halte jedenfalls c und das plancksche Wirkungsquantum für zwei elementare Grundgrößen der Physik, vielleicht kann man auch irgendwie beides in Beziehung setzen?
Mikesch hat geschrieben:Die Uhren werden über Gravitation und andere Dinge nicht sonderlich beeinflusst. Es ist tatsächlich die Zeit selber, die sich ändert.
Und wie wird in der Physik "Zeit" als Größe definiert?
