Endgültige Widerlegung der SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Hannes » Di 4. Jan 2011, 16:13

Hallo Ernst !
Noch etwas fällt mir ein:Du findest überhaut nichts dabei, wenn die SRT
eine Geschwindigkeit als Bezugssystem setzt.
Ob das physikalisch überhaupt erlaubt ist, steht auf einem anderen Blatt.

Und die SRT macht nichts anderes, als das sie eine konstante LG als Bezugssystem setzt.


Wo in einer Geschwindigkeit ein Bezugspunkt zu finden sei, lässt auch du offen.

Als ich vorgeschlagen habe, den fast unbeweglichen Weltraum als Bezugssystem
zu gebrauchen, hast du mir das Murmeltier geschickt.
Oder finde ich in der LG leichter einen Bezugspunkt ?
Da kann ich mich im Weltraum wesentlich besser orientieren als an der LG.

Das einmal zur Überlegung.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Hannes » Di 4. Jan 2011, 17:09

Hallo Highway !
Die Entdeckung und Untersuchung des photoelektrischen Effektes im gleichen Zeitraum zeigt, dass sich dieser Effekt sicher nicht mit Lichtwellen erklären lässt. Die Erklärung durch Einstein im Jahr 1905 beruht auf der Annahme von Lichtteilchen und war nach Plancks Entdeckung seines Wirkungsquantums im Jahre 1900 der zweite Startpunkt der Quantenmechanik.

Bitte überlege dir, ob der vielbesprochene photoelektrische Effekt
nicht ein Resonanzeffekt sein könnte.
Die Elektronen werden durch einen Lichtimpuls mit genau derselben
Frequenz, die sie selber haben, aus dem Atomverband herausgerissen.

Dass das Licht nicht aus einer durchgehenden Welle sondern aus
einzelnen kurzen Wellenzügen besteht, wie sie bei den Quanten-
sprüngen der Elektronen entstehen, wird dir sicher ein Begriff sein.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Trigemina » Di 4. Jan 2011, 17:40

Obwohl meiner Ansicht nach das Thema durch ist, möchte ich keine groben Missverständnisse unkommentiert stehen lassen und mir hinterher anhören müssen, man räume mangels Argumenten das Feld.

Highway hat geschrieben:Dabei nicht vergessen, das Gamma, wie zuvor von mir nachgeweisen, zwei mögliche Lösungen liefert, wenn die Entfernung der Ursprünge der beiden Systeme ungleich Null ist!


Es gibt für Gamma keinen Grund, den negativen Ast des Wurzelausdrucks zu verwenden, da im Geschwindigkeitsvektor v der Betrag und die Richtung bereits enthalten sind, womit keine Informationen verloren gehen. Ernst und Gluon haben dies bereits hinreichend erklärt.

Harald Maurer hat geschrieben:...das ändert m.E, nichts daran, dass der Grad der ellipsoiden Verformung (die man aus einem relativ bewegten BS wahrnimmt!) von der Geschwindigkeit der Aufblähung abhängt. Das entspricht aber zu keinem Zeitpunkt dem Verformungsgrad, der sich aus der LK ergeben soll.


Die auf gleichzeitige Messungen beruhende Lorentz-Kontraktion würde ich weglassen im Zusammenhang mit einer sphärischen Lorentz-Transformation [x,y,z,ct] <--> [x',y',z',ct']. Nimmt man in S für die sphärische Ausdehnung der "Aussenhaut" einer Kugelwelle eine Ausbreitungsgeschwindigkeit kleiner c an, z.B. in Form eines sich aufblähenden Ballons mit w=a*c, ergibt sich ein nicht geschlossen lösbarer algebraischer Ausdruck für S --> S'. Ich traue Ernst jedoch zu, eine gute geschlossene Näherung allgemein für alle w zu finden.

Chief hat geschrieben:...aber ct=ct' darf nicht verändert werden da sonst die SRT nicht mehr gilt.


Nochmal für diejenigen, welche zu glauben meinen, dass

x² + y² + z² = c² t² <--> x'² + y'² + z'² = c² t'²

identische Gleichungen seien : Es werden zwar in S und S' identische Werte gemessen, jedoch mit ihren eigenen darin verwendeten Uhren und Massstäben. Zudem synchronisiert die sphärische Lorentz-Transformation die Ereignisse in S' zu t'=const. Dasselbe erhält man über die Poincaré-Ellipse, indem über einen einfachen Dreisatz die Streckenverhältnisse über die Zeiten zu einem Kreis (oder einer Kugel) mit s=const. und t=const. projiziert werden.

Gruss
Trigemina
 
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Gerhard Kemme » Di 4. Jan 2011, 19:44

Britta hat geschrieben:Die Widersprüche einer Äthertheorie sollten dir aber bekannt sein. Es gibt keine die frei davon ist. Eben darum hat man dann das Postulat auch fallen lassen und weil es nicht nötig ist.


Welche Widersprüche, welcher Äthertheorie - wobei selbst die SRT eine Art von Äthertheorie ist, weil die Figuren im bewegten System immer so - gestaucht - aussehen, als hätte ein Fahrtwind sie gebeutelt.

Etwas Lesestoff bezüglich der Ansichten Albert Einsteins zur Äthertheorie:

http://www.obs-itconsulting.de/einstein_rede1920.htm

http://www.obs-itconsulting.de/ether.htm
Inzwischen ist der Universums-Äther längst wieder Ziel intensiver und erfolgsversprechender Forschung, und es stellt sich offenbar heraus, daß der viele Lärm um Nichts begründet ist. Weltberühmte Physiker , wie Prof. Dr. Brian Greene , der die Bücher <Das elegante Universum> und <Der Stoff, aus dem der Kosmos ist> geschrieben hat, begreifen die Äthertheorie als die fundamentalste Theorie der theoretischen Physik.
:mrgreen:
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Faber » Di 4. Jan 2011, 20:34

Hier das versprochene Bild, das zeigt, dass ein sich ausdehnender Lufballon in S' eine Ellipse ist, deren Exzentrizität mit wachsender Ausdehnungsgeschwindigkeit geringer wird:

Bild

Die Lichtsphäre ist dunkel dargestellt. Sie breitet sich mit w = c aus. Der Luftballon ist hell dargestellt, seine Ausbreitungsgeschwindigkeit ist eine Funktion der Zeit w = w(t). Sie wächst von 0,50c auf 0,98c und bleibt dann konstant bei 0,98c. Mit wachsender Ausbreitungsgeschwindigkeit sinkt die Kontraktion des Luftballons in x'-Richtung in S', wie Herr Maurer es beschrieben hat.

Gruß
Faber
Zuletzt geändert von Faber am Mi 5. Jan 2011, 04:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Gluon » Di 4. Jan 2011, 21:15

Tja, lieber Highway,

jetzt sind wir alle gespannt, ob auch du in der Lage bist, deine Fehler zuzugeben.

Gruß,
Gluon
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » Di 4. Jan 2011, 22:53

Faber hat geschrieben:Hier das versprochene Bild, das zeigt, dass ein sich ausdehnender Lufballon in S' eine Ellipse ist, deren Exzentrizität mit wachsender Ausdehnungsgeschwindigkeit geringer wird:

Dabei ist aber zu beachten, daß Sie meines Erachtens die Verwandlung des ovalen Ballons so berechnet haben, daß zu Jedem Zeitpunkt für jedes w angenommen ist, daß der Ballon sich schon seit dem Start mit der momentanen Geschwindigkeit w aufgebläht hat. Ansonsten kann ein einmal ovaler Ballon bei höherem w nicht wieder kreisförmig werden.

Gruß
Ernst
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Faber » Mi 5. Jan 2011, 01:45

Ernst hat geschrieben:
Faber hat geschrieben:Hier das versprochene Bild, das zeigt, dass ein sich ausdehnender Lufballon in S' eine Ellipse ist, deren Exzentrizität mit wachsender Ausdehnungsgeschwindigkeit geringer wird:

Dabei ist aber zu beachten, daß Sie meines Erachtens die Verwandlung des ovalen Ballons so berechnet haben, daß zu Jedem Zeitpunkt für jedes w angenommen ist, daß der Ballon sich schon seit dem Start mit der momentanen Geschwindigkeit w aufgebläht hat. Ansonsten kann ein einmal ovaler Ballon bei höherem w nicht wieder kreisförmig werden.

Nein, dann wären x(t) und y(t) ja nicht stetig. Ich gebe die Trajektorie des Ballons wie folgt an. Zunächst habe ich eine Funktion, die den Radius für jeden Zeitpunkt t in S liefert ...

Code: Alles auswählen
         // Luftballon
         final Function radius = new Function()
         {

            @Override
            public double value(double t)
            {

               final double a = 0.980;
               final double T = (a - 0.5) / c;
               if (t <= T)
               {
                  return 0.5 * c * t * (1 + c * t);
               }
               return value(T) + a * c * (t - T);
            }
         };


... sodann Trajektorien für die Atome, die deren räumliche Positionen zu jedem Zeitpunkt t in S liefert:

Code: Alles auswählen
      for (int k = 0; k < noOfVertices; k++)
      {

         final double alpha = 2 * Math.PI * k / noOfVertices;
         class CircleTrajectory extends Trajectory
         {

            @Override
            public Point3D calculateVertex(final double t)
            {

               final Point3D c = center.getVertex(t);
               final double r = radius.value(t);
               final double x = c.x + r * Math.cos(alpha);
               final double y = c.y + r * Math.sin(alpha);
               return new Point3D(x, y);
            }
         }
         addTrajectory(new CircleTrajectory());
     }


Alle Trajektorien sind von der Trajectory-Klasse abgeleitet, die die Transformation bewerkstelligt. Auch das Vieleck, das das Licht darstellt, wird in gleicher Weise berechnet, nur die Radiusfunktion lautet:

Code: Alles auswählen
    double value(double t) { return c * t; }


Die Trajectory-Klasse liefert per ...

Code: Alles auswählen
    public Trajectory createLorentzTransformedTrajectory() { ... }


... eine neue Trajektorie, die für das untere Bild verwendet wird. Trajektorien liefern ansonsten für jeden Zeitpunkt einen xyz-Ort. Für jeden Zeitpunkt t in S liefert getVertex(t) einen Punkt (x;y;z), bzw. die transformierten Trajektorien liefern für jeden Zeitpunkt t' in S' einen Punkt (x';y';z'). Von Geschwindigkeiten weiß die Software nichts. Um die Geschwindigkeit von (x;y;z;t) bzw. (x';y';z';t') anzuzeigen, wird diese aus [ x(t-ε), y(t-ε), z(t-ε) ] und [ x(t+ε), y(t+ε), z(t+ε) ] bzw. aus [ x'(t'-ε), y'(t'-ε), z'(t'-ε) ] und [ x'(t'+ε), y'(t'+ε), z'(t'+ε) ] errechnet.

Gruß
Faber
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » Mi 5. Jan 2011, 10:31

Faber hat geschrieben: Nein, dann wären x(t) und y(t) ja nicht stetig. Ich gebe die Trajektorie des Ballons wie folgt an. Zunächst habe ich eine Funktion, die den Radius für jeden Zeitpunkt t in S liefert ...

Verstanden.

Gruß
Ernst
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Hannes » Mi 5. Jan 2011, 11:43

Hallo Highway !

Wenn man jetzt schreibt: "Kommt mir bekannt vor", dann ist man ein Verschwörungstheoretiker.

Aber die Idee von Hannes finde ich gut - nach vorne schauen und auf zu neuen Ufern.

Deine Einstellung finde ich richtig.
Egal, ob das Ptolemäus, Galilei oder Newton oder Lorentz, Poincare oder Einsten waren, das sind doch alles nur Menschen wie du und ich, die sich Gedanken um eine
Beschreibung der Vorgänge in der Natur gemacht haben.
Und wenn neue Naturbeobachtungen und Experimente gemacht werden, dann
muss die dazugehörige Theorie angepasst werden oder erneuert werden.

Meine Einstellung ist mit wenigen Worten erklärt:

Licht ist eine optische Erscheinung und daher an optische Medien gebunden,
die die Lichtwellen transportieren.
Innerhalb eines solchen optischen Mediums gibt es- in Bezug auf das Medium-
nur eine einzige Lichtgeschwindigkeit.

Wenn sich zwei optische Medien gegeneinander bewegen, werden die
elmag-Wellen vom übernehmenden Medium wieder nur mit der
medienspezifischen Geschwindigkeit weitergeleitet. Die Differenzgeschwindigkeit
wandelt sich in eine Wellenlängenänderung oder Frequenzänderung.
(wird täglich bei der Messung von Sternbewegungen angewandt)

Wenn ich mich (mit genügend großer Geschwindigkeit) innerhalb des Mediums bewege, dann ist es möglich, dass die LG scheinbar größer wird als c.
Ich müsste aber dafür sorgen, dass ich in meinem Meßgerät kein separates
optisches System mitschleppe, das die Messungen verfälscht.
(siehe das Jupiterexperiment Haralds)
Bei gasförmigen Medien ist die Abgrenzung fließend und ergibt keine
exakte Trennfläche.

So einfach ist die Natur und so wird es auch die Physik zur Kenntnis
nehmen müssen.

Zu dieser Darstellung möchte ich deine Meinung wissen.

Mit Gruß
Hannes
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