Der Poet und das TAO der Physik

Harald Maurers Thesen zur Physik, Philosophie, und Biologie

Re: Der Poet und das TAO der Physik

Beitragvon Kurt » Mi 17. Nov 2010, 21:00

Mordred, diesen Aabschnitt nochmal.

Mordred hat geschrieben:Es ist der Äußere Druck der die Flüssigkeit in die Röhre drückt wenn Du oben über ein Ventil mit angelegter Spritze den Pegel der Flüssigkeit durch Volumenvergrößerung hebst.
Das ist Punkt 1 Und in Punkt 1 wird das Gewicht schon hochgedrückt.
Also, heben wir den Pegel dadurch an, dass wir den Atomen über dem Pegel mehr Raum verschaffen, ..Also erhöhen wir das Volumen. Wir sind bei 9 Metern Wasser. Nun drücke den Pegel wieder runter auf 8 Meter und schließe das Ventil.
Nun hast Du einen Unterdruck über rechts ?
Du drückst also mit dem Gasdruck der Luft den Pegel nach unten, schließt das Ventil und dann herrscht Unterdruck ?
Wo du gerade noch mit „Überdruck“ den Pegel runterdrücktest ?



Es ist der Äußere Druck der die Flüssigkeit in die Röhre drückt


Es ist Druck, Überdruck gegenüber der anderen Seite.
sonnst geht nichts, bewegt sich nichts.

wenn Du oben über ein Ventil mit angelegter Spritze den Pegel der Flüssigkeit durch Volumenvergrößerung hebst


Du kannst mit einer Volumenvergrösserung keinen Pegel heben!!
Wir sind uns doch einig dass das nur durch DRÜCKEN geht.

Du willst rechts Wasser hochbringen, Wasser lässt sich nur drücken.
Also musst du links drücken.
Damit du nicht links und rechts gleich drückst, denn dann geht ja nichts, musst du

- links mehr drücken (meine Luftpumpe)
- rechts weniger drücken (deine Spritze).

Wir beide, du mit deiner Spritze, ich mit der Luftpumpe, haben einen Zustzand -erschaffen- der links drückt.
Der links MEHR drückt als rechts.

Der Klügere gibt nach, so sollte man meinen, also das Wasser.
Es sinkt links runter, steigt rechts hoch.
NOCHMAL! es wird gedrückt.


Das ist Punkt 1 Und in Punkt 1 wird das Gewicht schon hochgedrückt.


Welches Gewicht denn? Warum nun Gewicht?
Das Wasser?
Weil es Gewicht hat, also Schwere zeigt.
Nun dies wirkt sich als "Druck" aus.
Als Zusatzdruck zum vorhandenen Druck.
Das dies so ist läst sich dadurch erkennen dass es links und rechts 5 m steht wenn links und rechts der gleiche Druck wirkt.
Und dann auch beweisen weil unten am Rohrboden dann um 500 mB mehr Druck herrscht (unabhängig davon ob du oben 100, 1000, 10000 mBar anlegst.


[color=#8000FF][color=#800000]Also, heben wir den Pegel dadurch an, dass wir den Atomen über dem Pegel mehr Raum verschaffen, ..Also erhöhen wir das Volumen.[/color][/color]


Total falsch!
Wir verringern den Druck

Und zwar dadurch dass wir den Atomen mehr Raum verschaffen.
und zwar jedem Einzelnem
Der Meter, oder die zwei Meter, bleiben gleich, die Anzahl der darin eingeschlossenen Atome ist geringer.
Sie haben mehr Platz, erzeugen weniger Druck.
Du kannst auch ruhig noch 10 meter Rohr darüberstellen, oder einen Meter wegnehmen, es ändert sich garnichts, entscheidend ist der Druck der Luft in diesem "Raum".
Denn dieser Raum ist gegenüber der Atmosphäre abgeschlossen.
Diese kann also den Druck darin NICHT bestimmen.


Also, heben wir den Pegel dadurch an, dass wir den Atomen über dem Pegel mehr Raum verschaffen, ..Also erhöhen wir das Volumen. Wir sind bei 9 Metern Wasser.


Falsch, wir haben nicht den Raum vergrössert, wir haben den Druck verringert!
Du kannst den Raum grösser oder kleiner machen, entscheidend ist der darin herrschende Druck.
denn dieser Drückt auf das Wasser unter ihm.
Dem Wasser ist es völlig egal wieviel Raum" ober/über ihm ist, es reagiert nur auf den Druck.
Denn es will gedrückt werden, sonnst nichts.

Wie ist denn das Wasser auf die 9 meter hochgekommen?
Durch vergrössern des Raumes, also durch Verlängern des Rohres?
Nein, durch verringern des Druckes.
Denn es kann nicht gezogen werden, es kann nur gedrückt werden.
Und das geht nur wenn links gedrückt wird.
Links gedrückt, heisst links mehr gedrückt als rechts.
Also muss rechts der Druck geringer sein als links.
Das geht nur wenn du Luft so einrichtest das sie mit geringerem Druck wirkt.
Dabei ist das Volumen dieser Luft egal.

Nun drücke den Pegel wieder runter auf 8 Meter und schließe das Ventil.


Du brauchst nur ein wenig luft in den abgeschlossenen Raum lassen.
die Grösse dieses Raumes ist egal.
Dadurch dass du Luft reinlässt, musst sie nichtmal reindrücken, die geht selber rein, wird vom Atmosphärendruck reingedrückt, erhöhst du die Atommenge pro Raumeinheit.
Dadurch steigt der Druck den dieses Atome ausüben.

Um das Wasser von 9 Metern auf 8 Meter zu bekommen musst du den herrschenden Druck, es ist Unterdruck gegenüber dem linkem Rohe, etwas erhöhen, also die Differnz verringern.

Da ist nicht "mit der Spritze reindrücken"
Da ist: -verhindern dass der Spritzenstopsel runtersaust-.

Gruss Kurt
Kurt
 
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Re: Der Poet und das TAO der Physik

Beitragvon Mordred » Do 18. Nov 2010, 17:53

Hallo Poet,

Poet hat geschrieben:Der experimentelle Beweis zum U-Rohr:

Damit Du es selber auch feststellen kannst, nimm einen durchsichtigen Schlauch, fülle ein wenig Wasser rein. Mache ein U-Rohr. Nun halte die linke Seite zu, und fülle die rechte Seite mit Wasser auf. Wenn Du richtig zuhältst, wirst Du eine Wassersäule hinbekommen. Da die rechte Seite offen ist, hast Du den normalen Luftdruck darüber. Nun halte die rechte Seite zu.
Was Du tust, ist nichts anderes, als gewissermaßen die Röhre auf zu stellen.

Poet hat geschrieben:Du sagst nun, die Säule würde bestehen bleiben,
Nein, in diesem Beispiel, wie beim aufstellen der Röhre eben nicht !
Nur, diesen kleinen aber feinen Unterschied kannst Du nicht erkennen, ..oder willst es nicht !
Poet hat geschrieben:wenn der Druck auf beiden Seiten gleich ist. Dann mach mal links wieder auf, da ist nämlich ein klein wenig höherer Druck drin,
Stimme zu !

Poet hat geschrieben:und der muss nun auf normal Druck abgelassen werden, kannst das auch langsam machen. Wenn Du mit Deinem Bild Recht hättest, dürfe die Säule auf der linken Seite sich nicht ein Stück absenken.
Das ist nicht mein Bild!
Poet hat geschrieben:Bedenke, über der Säule ist normal Druck, wenn sich die Säule nun senkt, dann vergrößert sich das Volumen, und es entsteht ein „Unterdruck“.
Stimmt, wie beim Stein, dessen Röhre Du auf richtest.

Du wirst genau das beobachten. Die Wassersäule wird auf der rechten Seite abfallen, wenn Du die Linke Seite auf normalen Druck bringst, und dabei wird sich über der Wassersäule ein Unterdruck bilden.
Absolut !
Poet hat geschrieben:Es wird eine kleine Wassersäule auf der rechten Seite bleiben, und darüber ist ohne Frage ein kleiner Unterdruck. Das wirst Du auch am Daumen fühlen, wenn Du mit dem die rechte Seite zuhältst.
Natürlich !

Poet hat geschrieben:Damit ist das ganze Theater nun geklärt, ich habe es Dir noch mal ganz klar von der Rechnung her gezeigt, und auch ein Experiment genannt, das zweifelsfrei zeigt, das über der Flüssigkeitssäule ein „Unterdruck“ ist.
In diesem Beispiel ja, das ist aber ein ganz anderes Prinzip!

Poet hat geschrieben:Damit bestätigen sich auch alle anderen Aussagen und Bilder von mir zu dem Thema. Ob Du es nun weiter leugnest, oder nicht, ist mir egal.
Das ist es nicht was ich „leugne“!

Aber nun zu dem, was Du nicht erkennen, Wahrhaben willst, oder, „leugnest“…


Wir nehmen dazu ein ganz normales Barometer.

Das HG steht auf 76cm, wir haben 2cm³ Raum über dem Pegel. (Querschnitt ist 1cm²)
Der Luftdruck hält nun das Gewicht des Hg´s auf eben diesen 76cm.
Über dem Hg haben wir den für diese 2cm³ entsprechenden Gasdruck des Hg´s.
Das Hg -Gas füllt nur diesen Raum, ..wirkt aber nicht. Denn Volumen und Gasdruck sind optimal.
Mit anderen Worten, wir haben 0 Bar über dem Pegel.

Außendruck = 10t/m² Gewicht der Hg Säule ist 10t. der Pegel ruht auf Max. =76cm.
Die Kräfte sind ausgewogen.

So, und nun heißt es mitdenken.
Denn jetzt kommt der Unterschied zwischen einer angehobenen Röhre und einer Röhre in welcher ich den äußeren Druck das Gewicht hoch drücken lasse!

Wir haben ja noch die „Drucklosen“ 2cm³ über dem Pegel.
Nun denk Dir ein Ventil am oberen Ende, und hinter diesem Ventil eine Spritze mit stink normaler Luft gefüllt. Sie hat den gleichen Gasdruck wie die Umgebung. Also 10t/m²

Nun öffne das Ventil. Das Hg Gas über dem Pegel hat einen geringeren Gasdruck als die Luft. Durch das nun offene Ventil vermischt sich also erstmal das Hg -Gas im Kolben mit der Luft in der Spritze.
Da die Luft nun einen etwas höheren Gasdruck hat als das Hg, dominiert natürlich der Gasdruck der Luft.
Dieser Gasaustausch hat nun zur Folge, dass der Pegel ein ganz klein wenig………
Ja, jetzt denkst Du, ..abfällt….stimmts ?
Aber ne, der etwas höhere Gasdruck, drückt den Pegel dieses kleine Stückchen nach unten!
So, nun haben wir wieder einen ruhenden Pegel.
Sagen wir mal, der liegt bei 75,9cm.
Nun drücke den Kolben der Spritze so weit runter, bis Du das Hg auf 75cm gedrückt hast.
Mach nun das Ventil zu.

Nun hast Du also das Gewicht des Hg´s auf 75cm gedrückt, das Ventil geschlossen, und nun hast Du allen Ernstes einen Unterdruck über dem Hg ?
Rechnen wir mit Deiner Gleichung.

Außendruck = 1000g/cm² Gewicht des Hg´s ist nun bei 75cm Höhe, 986,85g Dein Innendruck wäre somit also 13,15g/cm² ?

Bedenke, Du hast einen Außendruck von 10t/m² Der hatte zuvor das Hg auf 76cm gehalten.
Nun hast Du den Pegel mit DRUCK gesenkt. Auf 75cm. Das heißt, Du musstest gegen den Außendruck drücken. Dein Druck, musste also einen Druck von 10t/m² übersteigen.

Denk nun nicht, aber das Gewicht des Hg´s drückt doch eh nach unten.
Ne, tut es eben nicht! Also eben nicht ein zweites Mal!
Denn zuvor, als der Pegel auf 76cm war, ..Hat das Hg auch schon gewogen, und sogar mehr.
Und dennoch hat es der Außendruck vermocht, den Pegel auf 76cm zu halten, und das, obwohl es keinen „Druck“ über dem Hg gab.
Also, der Außendruck hat die 1000g Hg locker auf 76cm gehalten. Warum sollte er nun, wenn ich den Pegel mit ÜberDruck senke, das plötzlich nicht mehr können ?
Warum sollte also nun das Gewicht des Hg´s noch einmal nach unten wirken?
Also, das Gewicht drückt nur einmal, und ist, wie gesagt, mit der erreichten Höhe, abgegessen.
So, nun haben wir also den Pegel mit ÜberDruck runter auf 75cm bewegt.
Und dieser Druck musste höher sein, als der Außendruck.
Nun lasse ich den Außendruck wieder das Heft in die Hand nehmen.
Denn der hat noch potential! Wir öffnen das Ventil erneut.
Nun ziehen wir den Kolben der Spritze so weit raus, dass der Außendruck das Hg auf 75,5 cm drückt.
Wie hast Du das hinbekommen ?
In dem Du das Volumen im Innenraum erhöht, und somit den Gasdruck pro Volumen verringert hast.
Mit anderen Worten, Dein Innenraumdruck lag unterhalb des Außendruckes.
Somit konnte also der Außendruck das Gewicht wieder anheben. Hochdrücken !
Du hast also zwei Mechanismen. Liegst Du unter dem Außendruck, hebt Dieser das Gewicht des Hg´s bis auf 76cm (max) an. Denn das ist genau das Gewicht, was der Außendruck im Stande ist zu „heben und auch zu halten“
Die Waage steht auf Ausgleich, es wird kein Innenraumdruck benötigt.
So, liegst Du dann aber über dem Außendruck, dann drückst Du den Pegel wieder nach unten.
Erst wenn sich beide Drücke gleich begegnen, erst dann herrscht wieder Ruhe.

Dein falsches Bild beruht einfach darauf, dass Du erstens nur in Deinem Bild denkst, und Du zweitens nun denkst, das Gewicht drückt nach unten, gegen den Außendruck. Tut es, ja, .aber halt eben nur einmal.
Du denkst nun als Balkenwaage, wenn ich rechts ein Gewicht rauf packe, dann geht links die Waagschale hoch.
Für eine Balkenwaage stimmt das auch, nur, der Luftdruck liegt nicht auf einer Balkenwaagschale.
Und darum geht auch die linke Seite nun nicht hoch, weil rechts ein Gewicht drückt.
Der Außendruck drückt einfach immer mit voller Kraft! Du kannst ihn nicht komprimieren, weil nun ein höheres Gewicht auf ihm lastet. Und ob nun 30, 50 oder 76cm Hg in der Röhre sind, spielt für den Außendruck keine Rolle. Erst wenn das Gewicht schwerer wird als der AussenDruck, dann verliert der Außendruck und das Gewicht sinkt. Nun zu lasten des Innendruckes.
Also, Das Gewicht drückt zwar gegen den Außendruck, aber das spielt keine Rolle. Denn der Außendruck drückt dumpf mit 10t/m². Was aber eine Rolle spielt, ist nun der Innendruck über dem Pegel.
Denn der reguliert das ganze. Ihn kannst Du verändern, er ist, variabel.
Darum öffnen wir nun das Ventil komplett. Der Hg -Pegel saust nach unten. Das Rohr steht nun 2cm im Becken mit Hg. Im Rohr stehen also auch, 2cm Hg. Nun setze wieder die Spritze auf. Der Kolben ist ganz unten. Im Rohr hatten wir ganz normale Luft mit dem gleichen Druck wie außerhalb.
Nun ziehe den Kolben der Spritze so lange raus, bis der Pegel des Hg´s auf 76 cm steht.

Das hat alleine der Außendruck dort hin gehoben. Dort hin, .gedrückt !
Wenn nun das Gewicht eine zusätzliche Rolle spielen würde, dann sollte der Kolben für Dich, je höher der Pegel geht, immer schwerer zu ziehen werden. Du solltest also bei 4cm wesentlich weniger Kraft benötigen, als bei 65cm. Denn das Hg wird ja, je mehr, desto schwerer.
Wird es für Dich aber nicht. Eben deshalb nicht, weil es der Außendruck übernimmt, das Gewicht hoch zu drücken!
Und eben deshalb, wenn Du den Pegel nun wieder mit Druck nach unten bewegst, hast Du auch, nachdem Du das Ventil wieder geschlossen hast, keinen Unterdruck über dem Hg.

Was also stimmt, wenn ich die Röhre aufrichte, oder die Luftpumpe wie Kurt ansetze, oder den Schlauch nach Deinen Angaben fülle, stimmt eben nicht, wenn ich das Gewicht durch den Außendruck anheben lasse. Aber genau da liegt der Hund begraben!
Denn das ist es, worum es geht !
Im Barometer ist es einzig der Außendruck der den Pegel da hält wo er ist.
Sinkt der Außendruck, fällt der Pegel, ich bekomme einen geringeren Innenraumdruck.
Steigt der Außendruck, so steigt auch der Pegel, ich bekomme einen erhöhten Innendruck.

Du drückst also den Pegel mit dem Druck den Du über den Kolben auslöst nach unten. Und zwar gegen den Außendruck, ..also mit höherem Druck.
Wenn Du nun das Ventil schließt, dann hast Du eben keinen Unterdruck. Und Du hast auch keinen Überdruck, denn auch der Überdruck ist nun wieder, mit dem Erreichen des Pegels, abgegessen.

Du sagst, wäre es der gleiche Druck, dann würde das Hg nach unten gehen.
Das stimmt aber so nicht. Denn es kommt nun auf das geschlossene Volumen an.
Öffnest Du also das Ventil komplett, dann hast Du zwar auch den gleichen Druck wie Außerhalb, aber halt auch das gleiche Volumen.
Schließt Du das Ventil, hast Du auch den gleichen Druck, aber eben ein ganz anderes Volumen.
Und für dieses Volumen hast Du den gleichen Druck wie Außerhalb.
Wenn Du nun also den Kolben rein drückst, und der Pegel sinkt, dann hast Du für die Zeit des drückens einen etwas höheren Innendruck. Damit drückst Du den Pegel nach unten. Drückst Du nicht, hast Du wieder den gleichen InnenraumDruck, nur eben ein größeres Volumen.

Britta hat geschrieben:Dein Verständnis von unserer Welt muß schon ganz schön daneben sein. Das du keinerlei Physikverständnis hast, ist offensichtlich, genauso wie es offensichtlich ist, dass der Poet im Physikverständnis hier allen was voraus hat.
Soso, ...da sind aber bestimmt so einige anderer Meinung.
Aber wie es halt so ist, mit Meinungen, ..

Britta hat geschrieben:Du brauchst also nur einen User, der per PN behauptet der Poet hätte kein Physikverständnis und schon 'glaubst' du das, weil du es glauben willst und dir wünschst, es wäre tatsächlich so und das würde deine Blamage schmälern.
Ne, aber diese PN mit dieser Aussage habe ich nun mal bekommen.
Eben genau so wie der Poet eine bekam wo drin stehen sollte ich wäre ein Anus.
Was ich damit sagen wollte, ist an Dir natürlich vorbei gegangen. Macht aber nichts :-)
Ist nur symthomatisch !
Die eigenen Unzulänglichkeiten übersieht man halt gerne.

Mordred hat geschrieben:Hast ja sonst nicht viele Freuden in Deinem jämmerlichen und einsamen Leben ohne Partnerin, Kinder, und alles was so zu einem erfüllten Leben dazu gehört.
Kein Wunder also wenn Du Dir Deine Anerkennung anders besorgen musst.
Armer Tropf Du…
Ups, das kann ich ja auch, ...
Britta hat geschrieben:Interessant, was du dir sonst noch so einbildest zu wissen.
Auch hier hast Du es nicht verstanden dass das eine Reaktion auf die "Einbildung" des Poeten über mein persönliches Umfeld war.
Ihr knallt einfach raus, und wenn man euch dann den Spiegel vorhält, und es euch mit gleicher Münze zurück gibt, dann beginnt ihr zu jammern !

Britta hat geschrieben:Selbst Kurt begreift das mit dem Druck und sieht, dass du es bist der nicht begreifen kann. Alle sehen das, nur du nicht.
Und Du, wie der Poet rafft es nicht, dass es einen Unterschied macht, ob ich den Pegel durch den Aussendruck anhebe, oder ob ich ihn auf eine andere Art und Weise dort hin bekomme.
Du überliest einfach, dass ich, wenn die Röhre aufgestellt wird, oder Kurt die Pumpe ansetzt, gar nichts dagegen sage. Sondern, für diese Gegebenheiten, zustimme.

Es gibt aber halt auch die Andere Art und Weise den Pegel an zu heben. Eben über den Luftdruck. Und da stimmt es dann halt eben nicht mehr!

Aber diese Möglichkeit, die genau das Beschreibt was in einem Barometer passiert wenn der Pegel unter max. liegt, ignoriert ihr einfach, und fangt wieder mit euerem Beispiel an, und dass ihr doch alle damit recht habt.
JA, ..damit habt ihr recht !
Aber das ist nicht das Prinzip welches den Stein hochdrückt oder den Pegel der Flüssigkeit an hebt !
Es ist NICHT das Prinzip in dem es der Außendruck auf diese Höhe anhebt !
Denn wenn es der Außendruck anhebt, dann hast Du eben KEIN Unterdruck über dem Pegel !


Gruß Mordred

PS: Kurt, beantworte ich später.

PPS: Britta, Ich lasse mir viel sagen, und auch bis zu einem gewissen Bereich beleidigen , ..wenn ich dann darauf reagiere, dann eben auch angemessen !
Vollpfosten und Horst war nach allem was ich bis dahin anhören musste, zumal er vom eigentlichen Thema komplett abwich, .und mir Haarfein erklärte wie es nach seinem Bild funktioniert, dieses seine Bild aber nicht das geringste damit zu tun hatte um was es letztlich geht,meines erachtens eben angemessen.
Und wenn der Poet dann meint, er könne sich anmaßen über meine Freunde oder mein persönliches Umfeld etc. etwas aus sagen,........

Poet hat geschrieben:.., bist Du einfach ein echt mieses Anus. Ist übrigens das was mir wer in einer PN geschrieben hat, der Dich einwenig gelesen hat. Sollte Dir zu denken geben. Aber weißt Du Mordred, ich glaube auch, das Du im richtigen Leben eine ganz erbärmliche armselige, und vor allen aufgrund Deines arroganten Auftretens, Figur bist. Ich glaube nicht, dass Du wirklich Freunde hast.
....dann muss er sich nicht wundern, wenn ich seine Waffen auf nehme, und es ihm mit seinen Waffen zurück geben.
Denn wie ich schon sagte,
Mordred hat geschrieben: Ups, das kann ich ja auch, ...
Also, den Ball immer schön flach halten, und nicht wundern, dass wenn man den Ball halt wieder höher spielt, in dann auch in die eigene Fresse zurück bekommen kann.
Mordred
 
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Re: Der Poet und das TAO der Physik

Beitragvon Kurt » Do 18. Nov 2010, 19:10

Hallo Mordred,

Mordred hat geschrieben:So, und nun heißt es mitdenken.
Denn jetzt kommt der Unterschied zwischen einer angehobenen Röhre und einer Röhre in welcher ich den äußeren Druck das Gewicht hoch drücken lasse!

Wir haben ja noch die „Drucklosen“ 2cm³ über dem Pegel.
Nun denk Dir ein Ventil am oberen Ende, und hinter diesem Ventil eine Spritze mit stink normaler Luft gefüllt. Sie hat den gleichen Gasdruck wie die Umgebung. Also 10t/m²

Nun öffne das Ventil. Das Hg Gas über dem Pegel hat einen geringeren Gasdruck als die Luft. Durch das nun offene Ventil vermischt sich also erstmal das Hg -Gas im Kolben mit der Luft in der Spritze.


und nun denk weiter.
Du hast die Menge Luft die in der Spritze ist, Atmosphärendruck hat, mit der "drucklosen "Luft" oberhalb des Quecksilbers vermischt.

Dadurch muss doch in jedem Fall der Druck dieser, sich nun in der Spritze und oberhalb des Hg befindenden Luft, geringer geworden sein.
Nun willst du mit dieser Luft den Aussendruck überwinden.
Denn so stellst du es dar.

Meist du nicht auch dass du drücken kannst bis der Stopsel unten beim Quecksilber ist und der Druck trotzdem nicht Atmosphärendruck überschreiten kann!

Gruss Kurt
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Re: Der Poet und das TAO der Physik

Beitragvon Mordred » Do 18. Nov 2010, 23:58

Hallo Kurt,
Kurt hat geschrieben:
Mordred hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben: Hast du nicht, hier liegt dein Denkfehler begraben.
Eben nicht, nur, Du denkst nur in Deinem Beispiel !
Und da hast Du recht, ..aber Du denkst eben nicht weiter.
Und deshalb verstehst Du es auch nicht.

nun, das wollen wir mal tun.
Also denken wir weiter.

Zu meinem Beispiel mit der Pumpe.
Nein !
Zu Deinem Beispiel mit der Pumpe gibt es nicht zu sagen !
Genausowenig wie zur aufgerichteten Röhre oder des Poeten Schlauch.
Das sind allesamt ganz andere Prinzipien !
In keinem davon ist es der normale Außendruck der das Gewicht anhebt !
In KEINEM !
Aber gerade darum geht es !

Kurt hat geschrieben:ich habe links den Druck erhöht, darauf hin ist rechts das Wasser hochgestiegen, es ist also genau das passiert was du sagst.
Wasser wird gedrückt.
Ja, aber doch nicht mit dem normalen LuftDruck !
Du hast nachgeholfen !
Bei einem Barometer hilft aber keiner nach!
Da hast Du nur den stink normalen Luftdruck !
Und wenn Du nun die Röhre füllen magst, dann geht das nur auf 2 Wegen !
Entweder du füllst die Röhre und kippst sie, oder du machst das, in dem Du dem Aussendruck ermöglichst das Hg in die Röhre zu drücken !
Und das geht nur, wenn Du im abgeschossenen Raum darüber einen Unterdruck erzeugst.
Nun erst kann der stink normale Außendruck die Flüssigkeit in die Säule DRÜCKEN !
Und nur darum geht es!

Kurt hat geschrieben:Dazu machst du vorher, nachdem das Wasser 5 m in den Rohren stand, rechts einen Deckel drauf und setzt eine Spritze an, also ein Luftentfernungsgerät.

Ist Spritze nicht klar genug definiert, ...muss es nun für Dich ein, ...Luftentfernungsgerät sein ?
Hab ich mich wieder so unklar ausgedrückt, dass man mich eines besseren belehren muss.
Ich also künftig, um besser verstanden zu werden, ...Luftetfernungsgerät schreiben sollte ?
Jeder von euch scheint seine ganz eigenen Wünsche dessen zu haben, wie man sich seiner Meinung nach verständlich ausdrückt ?
Für den Poeten sind es immer 10t/m², für Dich lieber 1000mBar, mit Wirkdruck kann er nix anfangen, .da muss es dann "arbeit verrichten" heißen, ....und ich habe mich gefälligst an zu passen, und euere Wortwahl übernehmen, damit ihr dann auch versteht was gemeint ist.
Bis es aber soweit ist, verlassen wir das Thema und duellieren uns lieben auf diesen Nebenschauplätzen.

Kurt hat geschrieben:Nun entnimmst du soviel Luft bis das Wasser rechts auf 9 Metern steht.
Wie soll ich denn die Luft "entnehmen" ?
Mit dem Luftentfernungsgerät ? Ich frag besser nicht nach der funktionsweise, ..am Ende landen wir noch bei ner Spritze....

Kurt hat geschrieben:Nachdem das Wasser ja nicht gezogen werden kann wurde es von unten hochgedrückt.
Zumindest soweit sind wir schon mal wieder.....
Kurt hat geschrieben:Wann wird es hochgedrückt?
Dann wenn die Kraft die vom rechtem Rohr her wirkt geringer ist als die die vom linken kommt.
Können wir das endlich mal als so gegeben abhaken ?

Kurt hat geschrieben:Nun zu deinen Aussagen.

Mordred hat geschrieben: Es ist der Äußere Druck der die Flüssigkeit in die Röhre drückt wenn Du oben über ein Ventil mit angelegter Spritze den Pegel der Flüssigkeit durch Volumenvergrößerung hebst.
Das ist Punkt 1 Und in Punkt 1 wird das Gewicht schon hochgedrückt.
Also, heben wir den Pegel dadurch an, dass wir den Atomen über dem Pegel mehr Raum verschaffen, ..Also erhöhen wir das Volumen. Wir sind bei 9 Metern Wasser. Nun drücke den Pegel wieder runter auf 8 Meter und schließe das Ventil.
Nun hast Du einen Unterdruck über rechts ?
Du drückst also mit dem Gasdruck der Luft den Pegel nach unten, schließt das Ventil und dann herrscht Unterdruck ?
Wo du gerade noch mit „Überdruck“ den Pegel runterdrücktest ?


Kurt hat geschrieben:Es ist der Äußere Druck der die Flüssigkeit in die Röhre drückt.
Jepp, nud solange Du nicht mit einer Pumpe nachhilfst, schafft das auch der ganz normale LuftDruck mit 1000mBar.
Wie, dürfte wohl langsam angekommen sein.

Kurt hat geschrieben:Nun stell dir vor der äussere Druck liegt auch rechts an.
Es drücken also zwei Drücke, einer aufs linke Rohr, einer aufs rechte Rohr, welcher wird wohl gewinnen.
Nun derjenige der zusätzliche Hilfe hat.
Die Hilfe kommt vom Wasser, von dessen "Druck".
Darum eben steht das Wasser links und rechts 5 meter hoch.
Wenn beiderseits das Wasser 5 Meter hoch steht, dann wirkt sein Gewicht nach unten. Und da beiderseits der Druck über dem Wasser der gleiche ist, passiert auch nichts !

Deswegen weil das Wasser links und rechts dann die gleiche Hilfe einbringt, es herrscht das berühmte Patt.
Jepp.

Kurt hat geschrieben:Um das Wasser rechts höher zu bringen nimmst du Luft raus.
Du schreibst zwar dass du das Volumen vergrösserst.
Nun das ist nicht gerade einsichtig.
Denn links hast du das Volumen der ganzen Luft der Erde und auch noch darüber hinaus.
Stimmt. Aber eben drum kann ich dieses Volumen in unserem Fall auch nicht vergrößern oder verkleinern !
Das kann ich nur mit dem Innenraum. Und wenn ich eine Spritze ansetze, habe 2cm³ über dem Hg und 5cm³ in der Spritze und öffne nun das Ventil, dann habe ich das RaumVolumen über dem Pegel von 2cm³ auf rund 7cm³ erhöht !
( +/- bissi, aber wer will schon so pingelig sein......)
Kurt hat geschrieben:Wie willst du also das Volumen über dem rechtem Rohr vergrössern!
Hab ich Dir gerade geschrieben !
Kurt hat geschrieben:Sag halt einfach das was du machst, du verringerst den Druck im rechtem Rohr.
Jo, ich sag, ich verringere den Druck, oder sage, ich lege einen Unterdruck an, dann kommt, ja wie legst Du den den an, ..weißt Du überhaupt was Druck ist ? Definiere Druck....etc.
Jeder hätte es gerne bischen genau anders. Weil er das so sonst nicht verstehen tut nämlich.

Aber Ok, dann erhöhe ich nicht das Volumen und bringe somit den Pegel nach oben, sondern ich entziehe, wenn Du´s so lieber willst verstehen, Gasdruck.
Letztlich hast Du das selbe Ergebnis.
Nur mit der Spritze und dem Volumen ist es erstens leichter verständlich, und zweitens kann man das Volumen betrachten. Eben dass 2cm³ und nach dem öffnen des Ventils das Volumen sich eben auf rund 7+cm³ erhöht hat. Wenn ich nun mit dem Kolben der Spritze spiele, dann kann ich damit den Pegel heben oder senken.
Hebt sich der Pegel, dann weil der Außendruck höher als der Druck ist, den ich über dem Pegel habe. Und wie ich den reduziere, ..ist ja bekannt. Ich erhöhe das Volumen. Mehr Raum heißt, die Atome haben mehr Platz. Der Druck nimmt ab. Eben proportional zudem wie weit ich den Kolben ziehe.
Nun kommt aber die Flüssigkeit ins Spiel, den die verhindert dass sich ein richtiger Unterdruck auf bauen kann. Denn sie wird nun vom höheren Außendruck in die Röhre gedrückt !
Es kann sich also gar kein wirklicher Unterdruck aufbauen. Weil der Pegel eben steigt, und somit einen Unterdruck sogar verhindert. Und darum ist dieser, ..“Unterdruck“ auch nur temporär. Eben nur by the Act !

Du verringerst den Druck den die Luft im rechtem Rohr auf das Wasser ausübt, links lässt du ihn gleich.
Du kündigst das Patt auf!
Jepp, aber eben nur temporär !
Wenn ich aufhöre zu ziehen oder zu drücken, stellt sich das Patt wieder ein !

Kurt hat geschrieben:Patt herrscht dann wenn der Luftdruck links und der verbleibende Meter Wasser genau soviel Druck, und zwar unten am Röhrenboden, erzeugt wie die 9 Meter Wasser in der rechten Röhre UUNNDD der darüber herrschende Luftdruck.
Das Wasser wiegt, aber es drückt nicht auf den Auseren Luftdruck !
Und da liegt euer Verstänisproblem begraben !

Luftdruck ist keine Balkenwaage, die Luft hebt sich nicht, wenn ich rechts Gewicht zu packe !
Ich kann die Luft über linksnicht komprimieren.
Dieser Druck liegt immer an! Er ist da! Er drückt kontinuirlich mit 1000mBar.
Wenn dieser Druck also den Pegel auf 8 Meter hält, dann ist es egal mit welcher Kraft das Wasser zurück drückt oder was es wiegt. Es drückt gegen nichts was sich wegdrücken liese an. Die 1000mBar sind einfach da, ..die drücken dumpf mit 1000g/cm².
Und wenn Du nun mit 999g dagegedrückst, das juckt den Luftdruck nicht !
Er weicht kein Stück zurück!Erl lässt sich nicht, zurück drücken. ob also 1 Gramm in der Röhre sind, oder 70 oder 900, es liegt nur und einzig am Innenraumdruck. Am Gegendruck zum Außendruck !
Wieso sollte nun das Gewicht des Wassers den Druck der Luft, .zurück drücken können ?
Du kannst Luft nicht zurück drücken. Wenn Luft mal drückt, dann mit allem was sie hat. Liegst Du mit deinem Gewicht darunter, wirst Du nix bewegen.
Darum, ist eine Höhe erreicht, dann ist es für den äußeren Luftdruck kein Problem, diese Höhe zu halten.
Dann kommt es einzig auf den Druck im Innenraum an.

Kurt hat geschrieben:Nun senkst du den Stand im rechtem Rohr auf 8 Meter.
Du öffnest also das Ventil.
Nun, was passiert?
Es zischt etwas und das Wasser ist links auf 5 Metern und rechts auf 5 Meter.
Jo.
Kurt hat geschrieben:Du hast also mit deiner Spritze Luft ins rechte Rohr gedrückt.
Naja, es ist eher so dass du aufpassen musst dass sie dir nicht ungewollt reinsaust (vom Athmosphärendruck reingedrückt wird
Richtig, das wäre der konsequente Schluss.
Schlimm das ich ihn vernachlässigt habe ?
Ging ja eigentlich um den Innendruck, und seine variablen zu demonstrieren.

Kurt hat geschrieben:weil da oberhalb des Wassers des rechen Rohres ein Unterdruck gegenüber dem Luftdruck herrscht,
Und da bist Du eben wieder bei Deinem Beispiel und dem Poeten nächst.
Und bei Deinem Beispiel gebe ich Dir, …sorry, aber gähn, ..recht.

Kurt hat geschrieben:Mordred, diesen Aabschnitt nochmal.
Mordred hat geschrieben: Es ist der Äußere Druck der die Flüssigkeit in die Röhre drückt wenn Du oben über ein Ventil mit angelegter Spritze den Pegel der Flüssigkeit durch Volumenvergrößerung hebst.
Das ist Punkt 1 Und in Punkt 1 wird das Gewicht schon hochgedrückt.
Also, heben wir den Pegel dadurch an, dass wir den Atomen über dem Pegel mehr Raum verschaffen, ..Also erhöhen wir das Volumen. Wir sind bei 9 Metern Wasser. Nun drücke den Pegel wieder runter auf 8 Meter und schließe das Ventil.
Nun hast Du einen Unterdruck über rechts ?
Du drückst also mit dem Gasdruck der Luft den Pegel nach unten, schließt das Ventil und dann herrscht Unterdruck ?
Wo du gerade noch mit „Überdruck“ den Pegel runterdrücktest ?


Es ist der Äußere Druck der die Flüssigkeit in die Röhre drückt

Es ist Druck, Überdruck gegenüber der anderen Seite.
sonnst geht nichts, bewegt sich nichts.
EBEND !!! Der Druck, gegenüber dem Druck der anderen Seite !
Das dazwischen interessiert keine Sau, und was das dazwischen wiegt, solange es unter dem Luftdruck liegt, interessiert keine Sau zweimal nicht !
Kurt hat geschrieben:
Mordred hat geschrieben:wenn Du oben über ein Ventil mit angelegter Spritze den Pegel der Flüssigkeit durch Volumenvergrößerung hebst

Du kannst mit einer Volumenvergrösserung keinen Pegel heben!!
Wir sind uns doch einig dass das nur durch DRÜCKEN geht.
Kurt, werd bitte nicht spitzfindig !
Oder was hast Du an:
Mordred hat geschrieben: Es ist der Äußere Druck der die Flüssigkeit in die Röhre drückt..

Nicht verstanden ?
Wenn ich das Volumen oberhalb erhöhe, dann hebt sich der Pegel. Wer den Pegel hebt, habe ich also gar nicht ausgeführt. Nur dass sich der Pegel hebt, wenn Du das Volumen vergrößerst.
Und dass es mit drücken geht, vom Luftdruck nämlich, das sollte man meinen Posts mittlerweile raus gelesen haben.
Also, bitte verschone mich mit solchen pseudo Belehrungen !

Kurt hat geschrieben:Du willst rechts Wasser hochbringen, Wasser lässt sich nur drücken.
Also musst du links drücken.
Ne, muss ich nicht !
Denn links drückt schon jemand. Gemein hin auch als Luftdruck bekannt.
Ich muss rechts Druck reduzieren, denn dann kann der Druck der links eh schon anliegt, auch wahrhaft drücken. Nämlich Gewicht nach oben !

Kurt hat geschrieben:Damit du nicht links und rechts gleich drückst, denn dann geht ja nichts, musst du
- links mehr drücken (meine Luftpumpe)
- rechts weniger drücken (deine Spritze).
Wenn Du mit der Luftpumpe hantierst, dann verwischst Du die Tatsachen, denn wenn du dann Deine Pumpe weg nimmst, dann hat nicht der stink normale Luftdruck das Gewicht angehoben, sondern Deine Pumpe mit Überdruck. Und wenn Du nun auf normal zurück gehst, weil Du die Pumpe weg nimmst, dann fällt das Gewicht, und du hast Unterdruck über dem Hg. Herzlichen Glückwunsch, Du hast nun, wie der Poet, meine Zustimmung, aber das eigentliche Prinzip genauso wie der Poet, weit umgangen.

Kurt hat geschrieben:Wir beide, du mit deiner Spritze, ich mit der Luftpumpe, haben einen Zustand -erschaffen- der links drückt.
Der links MEHR drückt als rechts.
Nein, Du hast einen Zustand erschaffen, mit dem Du durch Überdruck von links den Pegel steigen lässt.
Ich habe einen Zustand geschaffen, in dem das einzig der stink normale Außendruck übernimmt.
Zwischen diesen beiden Prinzipien liegen Welten.
Aber Du, wie der Poet, ihr seht nur euer eigenes Bild !
Und anstatt endlich mal zu erkennen, was ich euch versuche zu erklähren, blast ihr in das selbe Horn, wieder und wieder......Ich sage, in euerem Besipiel gebe ich euch recht, aber nein, ..dann erklärt ihr mir grad wieder euer Beispiel und zeigt mir auf wie blöd ich doch bin, ..und das obwohl ich schon des öffteren sagte, für euer Beispiel habt ihr recht, also zu stimme, ..dass es aber ein ganz anderes Prinzip ist, und darum auch ganz andere Auswirkungen hat ob ich den normalen Luftdruck die Arbeit verrichten lasse, oder ich ihn beeinflusse mit einer Pumpe, oder die Röhre aufstelle, oder das Ding mit des Poeten Schlauch, etc....das ignoriert ihr nicht nur, sondern versucht mir umso mehr an euerem Beispiel meinen Fehler zu erkennen !
Dabei sind das 2 Paar Schuh !
Vielleicht solltest Du einfach mal in mein Paar schlüpfen anstatt mich von deinem zu überzeugen. Denn wie gesagt, das musst Du nicht !
In Deinem Beispiel gebe ich Dir recht ! Ich stimme zu. Ich bin konform, da core....im Einklang, wiederspruchs los.
Nur wenn ihr oder Du eben in euerem Beispiel lebt, dann verzeiht wenn ich in meinem Lebe. Und somit auch meins dagegen halte wenn es an bestimmten Stellen für nötig betrachte.
Und wenn ihr dann meint, ich hätte es nicht verstanden, nun gut, ...dann nur soviel, ..ich habe euere Beispiele sehr wohl verstanden. Ihr meines jedoch bislang nichtmal ansatzweise !

Kurt hat geschrieben:Der Klügere gibt nach, so sollte man meinen, also das Wasser.
Es sinkt links runter, steigt rechts hoch.
NOCHMAL! es wird gedrückt.
Logisch, wird "es", das "Wasser" gedrückt, ..was sonst, …
Fragt sich halt nur, wie gedrückt wird.
Lassen wir den Luftdruck selbst, einfach normal mit 1000g/cm² drücken, oder helft ihr nach. Pumpe oder Stein aufrichten, ..egal, selber Effekt ?

Mordred hat geschrieben:Das ist Punkt 1 Und in Punkt 1 wird das Gewicht schon hochgedrückt.

Kurt hat geschrieben:Welches Gewicht denn? Warum nun Gewicht?
Das Wasser?
Ja was denn sonst..... ja, ..auch das Wasser hat Gewicht, .. welches Gewicht sollte ich denn sonst meinen ?
Es sollte nur verdeutlichen, dass es auch mit anderen "Dingen/Flüssigkeiten/Steinen/Gewichten" geht.
Darum habe ich das "Wasser", mit "Gewicht" etwas verallgemeinert.

Kurt hat geschrieben:Weil es Gewicht hat, also Schwere zeigt.
Nun dies wirkt sich als "Druck" aus.
Als Zusatzdruck zum vorhandenen Druck.
Das dies so ist läst sich dadurch erkennen dass es links und rechts 5 m steht wenn links und rechts der gleiche Druck wirkt.
Jo, und interessiert es nun den Druck der Luft was das Wasser wiegt ?

Kurt hat geschrieben:Und dann auch beweisen weil unten am Rohrboden dann um 500 mB mehr Druck herrscht (unabhängig davon ob du oben 100, 1000, 10000 mBar anlegst.
JA merkst was ?
Anscheinend lässt sich das Wasser vom Luftdruck nicht großartig, ..zusamendrücken, …aber verschieben, das geht, und zwar Problem los. Alles eine Frage der Drücke die sich gegenüber liegen.
Kurt hat geschrieben:Es ist Druck, Überdruck gegenüber der anderen Seite.
sonnst geht nichts, bewegt sich nichts.
Genau, Kurt !


Kurt hat geschrieben:
Also, heben wir den Pegel dadurch an, dass wir den Atomen über dem Pegel mehr Raum verschaffen, ..Also erhöhen wir das Volumen.

Total falsch!
Wir verringern den Druck
Beides das selbe Ergebnis !
Wenn ich an einer Spritze ziehe, dann erhöhe ich das Volumen dadurch verringert sich automatisch der Druck ! (sofern kein Druckausgleichsventil eingebaut ist)(schlingel) das man an sowas alles denken muss damit man in keine Schlinge tritt, ..und doch übersieht man die ein oder andere Falle....
Nuja, ich kann also sehr wohl durch die Änderung des Volumens den Druck im Raum beeinflussen.
Wenn Du nun aber auch jede Kleinigkeit zerlegen magst, nur um ein „Total falsch“ los zu werden, .dann wird sich unsere Kommunikation recht bald beendet haben.

Kurt hat geschrieben:Und zwar dadurch dass wir den Atomen mehr Raum verschaffen.
und zwar jedem Einzelnem.
Ja, jedem einzelnen Atom…….
Kurt hat geschrieben:Der Meter, oder die zwei Meter, bleiben gleich, die Anzahl der darin eingeschlossenen Atome ist geringer. Sie haben mehr Platz, erzeugen weniger Druck.
Ja, das tun sie in der Tat.
Und wenn ich die eine Wand noch weiter zurück schiebe, dann haben sie sogar noch mehr Platz, und ich hab nur das Volumen erhöht, und schwupps, ..erzeugen sie prompt weniger Druck, …

Kurt hat geschrieben:Du kannst auch ruhig noch 10 meter Rohr darüberstellen, oder einen Meter wegnehmen, es ändert sich garnichts, entscheidend ist der Druck der Luft in diesem "Raum"....
Ach was ?
Willst Du mir nun das erklären was ich die ganze Zeit runter bete ?
Wird’s ja echt immer besser !
Kurt hat geschrieben:Denn dieser Raum ist gegenüber der Atmosphäre abgeschlossen....
Jo, gut erkannt, Kurt !
Kurt hat geschrieben:....Diese kann also den Druck darin NICHT bestimmen.
Doch, und zwar über das bewegliche Wasser dazwischen!

Kurt hat geschrieben:Also, heben wir den Pegel dadurch an, dass wir den Atomen über dem Pegel mehr Raum verschaffen, ..Also erhöhen wir das Volumen. Wir sind bei 9 Metern Wasser.

Kurt hat geschrieben:Falsch, wir haben nicht den Raum vergrößert, wir haben den Druck verringert!
Wir ?
Oder Du, und ich muss folgen ?
Ich habe das Volumen vergrößert, und somit den Druck verringert !
Wie haben, ..Wir das getan ?
Kurt hat geschrieben:Du kannst den Raum größer oder kleiner machen, entscheidend ist der darin herrschende Druck.
denn dieser Drückt auf das Wasser unter ihm.
Einigkeit…..
Wenn ich einen Raum habe, der unter ganz normalen Luftdruck steht, und ich nun das Volumen verdopple, habe ich dann nicht auch den Druck verringert ?
Oder sind da plötzlich irgendwo Atome dazu gekommen, die dieses Volumen nun drucktechnisch wieder auf normal bringen ? (nur so am Rande)

Kurt hat geschrieben:Dem Wasser ist es völlig egal wieviel Raum" ober/über ihm ist, es reagiert nur auf den Druck.
Denn es will gedrückt werden, sonnst nichts.
Jo, und alles drückt, sobald Raum, und somit Atome in diesem vorhanden sind. Keine Atome, kein Gasdruck, kein Raum !

Kurt hat geschrieben:Wie ist denn das Wasser auf die 9 meter hochgekommen?
Durch vergrössern des Raumes, also durch Verlängern des Rohres?
Nein, durch verringern des Druckes.
Denn es kann nicht gezogen werden, es kann nur gedrückt werden.
Und das geht nur wenn links gedrückt wird.
Oder, na, drücken lässt !
Du drückst mit ZusatzPumpe!
Ich lasse drücken. Und das geht eben nur, wenn ich oberhalb im innenrum den Druck reduziere.
Das wiederum geht nur, wenn ich eine Spritze ansetze. Also wenn Du so willst, Atome aus dem Raum über dem Hg ziehe. Und wenn ich das mit einer Spritze mache, dann erhöhe ich ganz einfach das Raumvolumen, und senke somit den Gasdruck !
Keine Ahnung wo hier für Dich die Tragödie beginnt.

Kurt hat geschrieben:Links gedrückt, heisst links mehr gedrückt als rechts.
Also muss rechts der Druck geringer sein als links.
Jo…..sind wir nun doch schon wieder so weit….
Wobei, ..schon bemerkt dass Du das , ..“dazwischen“ schon gar nicht mehr brauchst ?
Also nicht, Druck links, Gewicht, Druck rechts….??
Einfach nur, Druck links zu rechts, und Ende ?

Mordred hat geschrieben:Nun drücke den Pegel wieder runter auf 8 Meter und schließe das Ventil.

Kurt hat geschrieben:Du brauchst nur ein wenig luft in den abgeschlossenen Raum lassen.
die Grösse dieses Raumes ist egal.
Dadurch dass du Luft reinlässt, musst sie nichtmal reindrücken, die geht selber rein, wird vom Atmosphärendruck reingedrückt, erhöhst du die Atommenge pro Raumeinheit.
Dadurch steigt der Druck den dieses Atome ausüben.
Aha, ..so rum also ja, ..aber andersrum passt es Dir dann mit meinen Worten nicht ?
Ich kann also ruhig die Atommenge pro Raumeinheit erhöhen, darf aber nicht bei gleichbleibender Atommenge die Raumeinheit vergrößern ?
Deine Spielregeln ?
Wie gesagt, mit dem Atmosphärendruck hast Du recht. Das ist die logische Konsequenz.
Da Du das nun zum zweiten Mal erwähnst, wenn sie ein Problem dar stellt, dann stell Dir eine Arretierung oder so vor. Stell Dir einfach vor, den Kolben der Spritze kannst nur Du bewegen.
Wenn Du das dann hast, dann könnten wir wieder zurück zum Druck im inneren Raum kommen.
Schotte also die Spritze nach Deinem Gusto, einfach mal gedanklich ab.
Sorry, .aber so was setze ich eigentlich vorraus, und erwähne es deshalb nicht. Aber anscheinend muss man wirklich alles erwähnen, ..den sonnst bekommt man genau da dann wieder die Fesseln angelegt.

Kurt hat geschrieben:Da ist nicht "mit der Spritze reindrücken"
Da ist: -verhindern dass der Spritzenstopsel runtersaust-.
Jo, genau das meine ich damit !
Kurt, dann verhindere, dass der Spritzenstöpsel runter saust. Ich denke das solltest Du gedanklich hin bekommen.

Wenn Du den Stöpsel sausen lässt, dann kannst Du den ganzen Versuchsaufbau den Hasen füttern und gleich oben ein Loch rein bohren. Hat den selben Effekt.
Also, ..Achtung, arretieren wir die Spritze, sonst wird der Kolben vom äußeren Luftdruck runter gedrückt. Und das Experiment ist Schrott !

Jedenfalls drückst Du mit Deinem Kolben den Pegel runter, ob die Atmosphäre das macht, oder du, ist dann auch schnurz, drück ihn halt gleich komplett rein, …die 5cm³ machen den Bock auch ned fett. Was hast Du oder die Atmosphäre nun getan ? Jo, den Pegel runtergedrückt. Mit dem ganzen Gasdruck der Luft in der Spritze. Und zwar gegen den linken Außendruck. Und das geht nur wann ?
Kurt hat geschrieben:Es ist Druck, Überdruck gegenüber der anderen Seite.
sonnst geht nichts, bewegt sich nichts.
Genau, Kurt !
Und wenn Du das dann auch mal bewust verstanden und erkannt hast, dann wird dir klar werden, dass es nicht das Gewicht des Wassers ist, was nach unten drückt, sondern nur der Innenraumdruck zum Außendruck !
Denn hat der Äußere Luftdruck erstmal ein gewicht auf einer bestimmten Höhe gedrückt, und dann auch da gehalten, dann drückt nicht mehr das Gewicht des Wassers zurück, sondern nur noch der Innenraumdruck.
Wenn Du erkennst, dass es der Äußere Luftdruck schafft, Hg auf 76cm zu halten, also auch zu heben, und der Pegel nicht fällt weil das Hg 1000g wiegt, und oberhalb kein Druck, sorry, ..0 Bar sind, dann erkennst Du, dass 1000g Hg es nicht schaffen, den Luftdruck quasi, ..zurück zu drücken. Du weißt es, Du siehst es auch, aber erkannt hast Du, wie der Poet, eben noch nicht wirklich, was das bedeutet.
Beim Barometer ist es nun nur so, dass der äußere Luftdruck den innenraumDruck nicht wirklich beeinflusst.
Denn wenn der Luftdruck steigt, reicht es um sagen wir das Hg 1mm höher in die Röhre zu drücken. das heist aber nur, dass sich das Gas wieder bindet. Somit hast Du wieder 0Bar. sinkt der Luftdruck und das Hg fällt, muss der gewonnene Raum wieder mit Hg Gas angereichert werden. Eben bis du wieder 0Bar über dem Pegel hast.

Um nun aber zu demonstrieren dass Du mit dem Innenraumdruck den Pegel variieren kannst, musst Du erstmal einen Druck aufbauen. Und das machst Du eben dann, wenn Du den Pegel runter drückst !
Und wie drückst Du den Pegel nun runter ?
Kurt hat geschrieben:Es ist Druck, Überdruck gegenüber der anderen Seite.
sonnst geht nichts, bewegt sich nichts.
Genau, Kurt !

Gruß Mordred !
Zuletzt geändert von Mordred am Fr 19. Nov 2010, 12:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der Poet und das TAO der Physik

Beitragvon Mordred » Fr 19. Nov 2010, 00:50

Hallo Kurt,
Mordred hat geschrieben: So, und nun heißt es mitdenken.
Denn jetzt kommt der Unterschied zwischen einer angehobenen Röhre und einer Röhre in welcher ich den äußeren Druck das Gewicht hoch drücken lasse!

Wir haben ja noch die „Drucklosen“ 2cm³ über dem Pegel.
Nun denk Dir ein Ventil am oberen Ende, und hinter diesem Ventil eine Spritze mit stink normaler Luft gefüllt. Sie hat den gleichen Gasdruck wie die Umgebung. Also 10t/m²

Nun öffne das Ventil. Das Hg Gas über dem Pegel hat einen geringeren Gasdruck als die Luft. Durch das nun offene Ventil vermischt sich also erstmal das Hg -Gas im Kolben mit der Luft in der Spritze.

Kurt hat geschrieben:und nun denk weiter.
Du hast die Menge Luft die in der Spritze ist, Atmosphärendruck hat, mit der "drucklosen "Luft" oberhalb des Quecksilbers vermischt.
Diese drucklose "Luft" ist Hg-Gas, und auch dieses Hg Gas übt einen Druck aus.
Auch dieses Gas hat einen, Gasdruck.
Nur ist es so, dass sich Raum und Druck die Waage halten. der Gasdruck des Hg´s braucht also genau nur diesen Raum.
Wenn man so will, hat das Gas seinen perfekten Raum mitgebracht, gewandelt.

Kurt hat geschrieben:Dadurch muss doch in jedem Fall der Druck dieser, sich nun in der Spritze und oberhalb des Hg befindenden Luft, geringer geworden sein.
Wenn man es genau berachtet, dann hat also das Hg Gas seinen Raum, und die Luft hat ihren Raum. Verbinde ich nun beide Räume, dürtfe das in der Tat einen geringen Unterdruck zur Folge haben.
Da das Hg aben nicht höher als 76cm steigen kann, würde diese kleine Druckdifferenz dafür sorgen, das wieder etwas des flüssigen Hg´s zu Hg-Gas gewandelt und somit der Druck wieder ausgeglichen wird.
Und das heißt dann wieder, wie zuvor auch schon, das Mischgas oder besser, der Gasdruck dieses Mischgases, hat den perfekten Raum gleich mitgebracht.
Der Gasdruck also ist durchaus vorhanden. Aber eben auch genau der Raum, der für diesen Gasdruck benötigt wird.
Du kannst also einen Gasdruck von 1000mBar in diesem Raum haben. Aber wenn eben von der anderen Seite auch 1000mBar anliegen, dann sind die Kräfte eben ausgeglichen, und so wird "keine Arbeit" verrichtet.

Kurt hat geschrieben:Nun willst du mit dieser Luft den Aussendruck überwinden.
Denn so stellst du es dar.
Da der Gasdruck des Hg´s geringer ist, fällt er nicht ins Gewicht. Der höhere GasDruck übernimmt nun den Raum. Und das ist der Druck der Luft.
Wenn ich nun den Pegel runter drücke, dann verbindet sich zunächst das Hg Gas wieder zu flüssig, letztlich habe ich dann sogar fast 100% reine Luft über dem Pegel. und der Pegel ruht bei rund 73cm.
Kurt hat geschrieben:Meinst du nicht auch dass du drücken kannst bis der Stopsel unten beim Quecksilber ist und der Druck trotzdem nicht Atmosphärendruck überschreiten kann!
Du kannst den Pegel nur runter drücken, wenn Du in einem bestimmten Volumen einen höheren Gasdruck hast, wie Außerhalb. Aber da das Wasser dann nach unten hin rausgedrückt wird, wirst Du auch keinen dauerhaften Überdruck aufbauen können. Auch er ist wieder nur temporär. Wenn Du den Stöpsel nicht bis ganz unten drückst, wirst Du auch wieder den gleichen Druck haben wie Außerhalb.
Du hast also Volumenmäßig genauso viele Atome im Raum, wie in einem vergleichbaren Volumen Außerhalb.
Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob Du Dir Deiner eigenen Worte Bedeutung schon klar und bewusst bist !
Kurt hat geschrieben:Es ist Druck, Überdruck gegenüber der anderen Seite.
sonnst geht nichts, bewegt sich nichts.


Gruß Mordred !
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Re: Der Poet und das TAO der Physik

Beitragvon Kurt » Fr 19. Nov 2010, 14:42

Hallo Mordred,

nochmal.
sag bitte wenn ich etwas falsch verstanden habe.

Ausgangslage:
Ein senkrecht stehendes Rohr, stehend in einem Behälter mit Quecksilber (Manuels Film).
Dieses Rohr wurde vorher mit Hg gefüllt und oben verschlossen.
Es zeigt sich dass oben, nachdem es aufgestellt wurde, sich ein Hohlraum gebildet hat.
Dieser hat einen Druck von erstmal Null Bar.
Nun sagst du dass Quecksilberatome diesen Raum besetzen (Verdunstung).

Frage: wie hoch ist nun der Druck in diesem Raum?
Ists er Null, oder > Null, kleiner als 1000 mB, oder 1000 mBar.

Dann setzt du oben eine Spritze an, gefüllt mit Luft (1000 mB), Ventil ist zu.
Diese Spritze hat ein bestimmtes Volumen, wieviel setzt du dafür an?
Soviel wie der Hg-freie Raum im Rohr ist? (wär günstig denn dann lässt sich leicht ausrechnen was übrigbleibt wenn du das ventil öffnest und die beiden "Räume" vermischt.

Was für ein Mischdruck ist nun entstanden?

Nun drückst du die halbe Menge an vermischter Luft der Spritze in das Rohr, den Raum oberhalb des Hg, hinein.
Das Hg halten wir gedanklich erstmal fest, es soll sich nicht verändern.

Wieviel Druck hast du nun im oberem Raum des Rohres?

Nun geben wir das HG frei, was passiert?
Bleibt es da wo es ist oder nicht?

Nun wieder festgehalten und den Rest der Spritze reingedrückt.
Welcher Druck herrscht nun im Rohr ganz oben?

Nun lassen wir das Hg wieder frei, was passiert?


Gruss Kurt
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Re: Der Poet und das TAO der Physik

Beitragvon Mordred » Mo 22. Nov 2010, 11:59

Hallo Kurt,

Kurt hat geschrieben:nochmal.
sag bitte wenn ich etwas falsch verstanden habe.

Ausgangslage:
Ein senkrecht stehendes Rohr, stehend in einem Behälter mit Quecksilber (Manuels Film).
Dieses Rohr wurde vorher mit Hg gefüllt und oben verschlossen.
Es war zuvor schon verschlossen, das ist wichtig.
Verschließe ich es erst danach, herrschen andere Druck verhältnisse.

Kurt hat geschrieben:Es zeigt sich dass oben, nachdem es aufgestellt wurde, sich ein Hohlraum gebildet hat.
Dieser hat einen Druck von erstmal Null Bar.
Nun sagst du dass Quecksilberatome diesen Raum besetzen (Verdunstung).
Keine Verdunstung. Eher durch das Gewicht erzwungene Umwandlung!
Der Außendruck kann keine 78cm³ halten. Das Gewicht liegt über 1000g/cm²
Es wird also Flüssigkeit in Raum gewandelt.
Und zwar genau so viel, dass der Gasdruck genau diesen benötigten Raum ausfüllt. Also genau so viele Gasatome gebildet werden, dass diese genau diesen Raum bilden.

Kurt hat geschrieben:Frage: wie hoch ist nun der Druck in diesem Raum?
Ists er Null, oder > Null, kleiner als 1000 mB, oder 1000 mBar.
Wie hoch der genaue Gasdruck des Hg Gases in diesem Raum ist kann ich nicht sagen.
Kommt immer auch mit auf die Außentemperatur an.
Was ich sagen kann, habe ich schon geschrieben.

Mordred hat geschrieben:Diese drucklose "Luft" ist Hg-Gas, und auch dieses Hg Gas übt einen Druck aus.
Auch dieses Gas hat einen, Gasdruck.
Nur ist es so, dass sich Raum und Druck die Waage halten. der Gasdruck des Hg´s braucht also genau nur diesen Raum.
Wenn man so will, hat das Gas seinen perfekten Raum mitgebracht, gewandelt.
Nimm einen Würfel mit einem Volumen von 10cm³ Nun mach den Deckel zu. Du hast nun sagen wir mal, 1000 Luftatome eingeschlossen. Außerhalb, im selben Volumen wären also auch 1000 Luftatome.

Du hast also im Würfel einen Gasdruck. Eben den, den die 1000 Luftatomen unter diesem Umgebungsdruck für dieses Volumen bekommen.
Du hast also 1000mBar im Würfel, aber die verrichten keine Arbeit, wirken also nicht.
Das heißt, sie wirken schon, aber eben nur für dieses spezielle Volumen. Sie füllen mit ihrem Druck also nur und genau dieses Volumen aus.
Und so ist es auch über dem Hg, mit Hg-Gas.
Das Gas hat zwar seinen speziellen, Temperaturabhängigen Gasdruck, aber er Drückt halt nur genau innerhalb dieses Raumes, der Gasdruck bildet genau diesen Raum. Er drückt also nichts weiter hinunter. Er drückt genau diesen Raum.
Wir haben also eigentlich 2 Drücke.
Den ganz normalen Gasdruck des Hg´s (Der eben genau diesen Raum drückt, ausfüllt)
Und nun einen Wirkdruck von Null gegenüber dem Hg-Pegel.
Dieser Gasdruck vom Hg ist also nur in der Lage Volumen zu drücken. Also Raum zu schaffen.
Er vermag es nicht, gegen einen AußenDruck zu wirken.
Erhöht sich also der Außendruck, dann werden die Hg Atome nicht verdichtet, sondern wandeln sich in Flüssigkeit zurück.
Senke ich den Außendruck, so wird das flüssige Hg in Gas gewandelt. Also wird auch in diesem Fall das Hg-Gas keinen Druck auf die Säule aufbauen. Es wird nur den Raum bilden, der benötigt wird um das Gewicht des Hg´s im Gleichgewicht mit dem Außendruck zu halten.
Kurt hat geschrieben:Dann setzt du oben eine Spritze an, gefüllt mit Luft (1000 mB), Ventil ist zu.
Diese Spritze hat ein bestimmtes Volumen, wieviel setzt du dafür an?
Das spielt letztlich keine wesentliche Rolle. Nimm wegen mir 5cm³ an.

Kurt hat geschrieben:Soviel wie der Hg-freie Raum im Rohr ist? (wär günstig denn dann lässt sich leicht ausrechnen was übrigbleibt wenn du das ventil öffnest und die beiden "Räume" vermischt.

Was für ein Mischdruck ist nun entstanden?
Mordred hat geschrieben:Wenn man es genau betachtet, dann hat also das Hg Gas seinen Raum, und die Luft hat ihren Raum. Verbinde ich nun beide Räume, dürtfe das in der Tat einen geringen Unterdruck zur Folge haben.
Da das Hg aben nicht höher als 76cm steigen kann, würde diese kleine Druckdifferenz dafür sorgen, das wieder etwas des flüssigen Hg´s zu Hg-Gas gewandelt und somit der Druck wieder ausgeglichen wird.
Und das heißt dann wieder, wie zuvor auch schon, das Mischgas oder besser, der Gasdruck dieses Mischgases, hat den perfekten Raum gleich mitgebracht.
Der Gasdruck also ist durchaus vorhanden. Aber eben auch genau der Raum, der für diesen Gasdruck benötigt wird.
Du kannst also einen Gasdruck von 1000mBar in diesem Raum haben. Aber wenn eben von der anderen Seite auch 1000mBar anliegen, dann sind die Kräfte eben ausgeglichen, und so wird "keine Arbeit" verrichtet.
Da der Gasdruck des Hg´s geringer ist, fällt er nicht ins Gewicht. Der höhere GasDruck übernimmt nun den Raum. Und das ist der Druck der Luft.
Wenn ich nun den Pegel runter drücke, dann verbindet sich zunächst das Hg Gas wieder zu flüssig, letztlich habe ich dann sogar fast 100% reine Luft über dem Pegel.


Kurt hat geschrieben:Nun drückst du die halbe Menge an vermischter Luft der Spritze in das Rohr, den Raum oberhalb des Hg, hinein.
Das Hg halten wir gedanklich erstmal fest, es soll sich nicht verändern.
Wie, ich drücke also die halbe Menge der Spritze in den Raum über dem Hg aber das Hg soll nicht reagieren, also stehen bleiben ?
Ok, ich mach von unten nen stöpsel rauf.

Kurt hat geschrieben:Wieviel Druck hast du nun im oberem Raum des Rohres?
Wieviel ? Überdruck zum Außendruck, reicht das ?
Kurt hat geschrieben:Nun geben wir das HG frei, was passiert?
Bleibt es da wo es ist oder nicht?
Ne, es sackt ab.

Kurt hat geschrieben:Nun wieder festgehalten und den Rest der Spritze reingedrückt.
Welcher Druck herrscht nun im Rohr ganz oben?
Du musst bedenken, Hg- Gas bildet sich nur, wenn das Rohr höher als 76cm ist wenn wir also sagen, das Rohr ist 78 cm hoch, dann sind 2 cm³ mit Hg Gas gefüllt.
Wenn Du nun den Pegel runter drückst, dann wird das Hg Gas überflüssig. (denn es glich nur den freien Raum zum maxPegel aus. Es wandelt sich also unterhalb 76cm wieder in seine flüssige Form zurück !
Denn es wird nun nicht mehr benötigt um Raum zu schaffen, der das Gewicht zum Außendruck ausgleicht.!
Drücke ich also 5cm² Luft in den Kolben, dann habe ich einen Pegel von 73cm. Das Hg Gas ist wieder verflüssigt, und der ganz normale Luftdruck übernimmt.
Hatte ich also zuvor ein Volumen von 2cm³ Hg Gas, und 5cm³ Luft, also rund 7cm³ Mischgas, dann bekomme ich unterhalb des max Pegels nur noch den Raum der normalen Luft und deren Gasdruck.
Und der war, 1000mBar.

Kurt hat geschrieben:Nun lassen wir das Hg wieder frei, was passiert?
Es steht auf 73cm Höhe. Darüber ist der Luftdruck 1000mBar. (solange von außen auch 1000mBar drücken.)


Gruss Mordred.
Mordred
 
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Re: Der Poet und das TAO der Physik

Beitragvon Mordred » Do 25. Nov 2010, 13:03

Moinsen, ...
rmw:
Britta hat geschrieben: Eben, und da bist du genau wie Mordred, ihm ist auch unverständlich,

Also wenn in diesem Forum jemand Modred nahe kommt dann bist das allenfalls du.
Du gibst einfach das wieder was andere dir vorkauen und dabei kommst du dir dann halt recht klug vor.
Britta mir Nahe, ..Hm, ...wüsste nicht dass ich bekannt wäre Durchs nachplappern..... Aber ok, ....dass sie aber nur nachplappert ohne eingenes Verständnis zu haben, da muss ich Dir zustimmen.

Mordred hat geschrieben:Du hast also 1000mBar im Würfel, aber die verrichten keine Arbeit, wirken also nicht. Das heißt, sie wirken schon, aber eben nur für dieses spezielle Volumen. Sie füllen mit ihrem Druck also nur und genau dieses Volumen aus. Und so ist es auch über dem Hg, mit Hg-Gas. Das Gas hat zwar seinen speziellen, temperaturabhängigen Gasdruck, aber er drückt halt nur genau innerhalb dieses Raumes, der Gasdruck bildet genau diesen Raum. Er drückt also nichts weiter hinunter. Er drückt genau diesen Raum. Wir haben also eigentlich 2 Drücke. Den ganz normalen Gasdruck des Hg´s (Der eben genau diesen Raum drückt, ausfüllt) und nun einen Wirkdruck von Null gegenüber dem Hg-Pegel. Dieser Gasdruck vom Hg ist also nur in der Lage Volumen zu drücken. Also Raum zu schaffen.

Er vermag es nicht, gegen einen Außendruck zu wirken. Erhöht sich also der Außendruck, dann werden die Hg Atome nicht verdichtet, sondern wandeln sich in Flüssigkeit zurück. Senke ich den Außendruck, so wird das flüssige Hg in Gas gewandelt. Also wird auch in diesem Fall das Hg-Gas keinen Druck auf die Säule aufbauen. Es wird nur den Raum bilden, der benötigt wird um das Gewicht des Hg´s im Gleichgewicht mit dem Außendruck zu halten.


Britta hat geschrieben:Hab' da mal was unterstrichen.
Jo, aber nix davon kapiert !
Das zum Beispiel, ist eigentlich ganz einfach.

Mordred hat geschrieben:Es war zuvor schon verschlossen, das ist wichtig. Verschließe ich es erst danach, herrschen andere Druckverhältnisse.
Wenn Du nur einen Hauch eigener Ahnung hättest, ……..hast du aber nicht….

Oder das.
Mordred hat geschrieben:aber er drückt halt nur genau innerhalb dieses Raumes,
Raumdruck wird einzig Durch den Gasdruck der Atome geschaffen. Keine Atome, kein Raum !
Der Gasdruck/die Atome die ich über dem Hg eingebe bilden diesen Raum. Sie bestimmen zunächst die Raumbildung.
Nun kommen weitere Positionen hinzu, .z.B welche Hülle, fest oder dehnbar, dann der wichtige Umgebungsdruck, ...etc.
Und beim Hg oberhalb der 76cm ist es nun mal so, dass genau diese Menge Hg-Gas genau diesen Raum, .generiert. Durch eben diesen Gasdruck des Hg-Gases.
Aber dass Du das nicht verstehst, ..nuja, ...wenns nichmal der Poet versteht, wie dann Du ?

Oder das...
Mordred hat geschrieben:Keine Verdunstung. Eher durch das Gewicht erzwungene Umwandlung! Der Außendruck kann keine 78cm³ halten. Das Gewicht liegt über 1000g/cm². Es wird also Flüssigkeit in Raum gewandelt. Und zwar genau so viel, dass der Gasdruck genau diesen benötigten Raum ausfüllt. Also genau so viele Gasatome gebildet werden, dass diese genau diesen Raum bilden.
Ist halt zu schwer zu verstehen, wenn man so viel Ahnung von Physik hat wie Du, Britta !

Wenn ich einen Luftballon mit Helium aus einer Flasche fülle, könnte man dann platt sagen, es wurde Flüssigkeit in Raum gewandelt ?

Ist beim Hg nicht wirklich groß anders. Was glaubst Du denn wiefliel Flüssigkeit so gewandelt werden muss, um 2cm³ Raum mit Hg –Gas zu füllen ?
1:1 oder was ?
Das sind geringste Mengen !
Was glaubst du, könntest Du mit einem cm³ flüssigem Helium an Raum ausfüllen wenn Du Es vergast ?

@Kurt, Hallo
Kurt hat geschrieben:Mordred hats begriffen dass mit seiner Vorstellung was nicht so richtig passt.
Es ist daran zu erkennen dass er "es sackt ein wenig ab" geschrieben hat.
Ne, Kurt, Du hast nicht begriffen, dass es 2 Varianten sind/gibt !
Denn, ..“es sackt ein wenig ab“ gilt nur für Variante 1.
Sprich Deine und des Poeten Beispiele.

Dass ich euch da recht gebe, zeigt anscheinend meine Fähigkeit die einfachsten Gegebenheiten nicht zu verstehen.

Kurt hat geschrieben:Er klammert sich noch an der Umwandlung vom Hg in Gas etwas fest.
Das versperrt ihm die Sicht.
Ne, eben das eröffnet ihm die Sicht !
Denn so verhält es sich nun mal !
Wasser verdampft unter Hitze oberhalb von 10 Metern, genauso, wie Hg verdampft. Wenn auch da die Hitze keine Rolle spielt. Die Wandlung ansich ist also gleich, (Flüssig in Gasförmig) nur das verfahren unterscheidet sich ein wenig.
Wasser braucht Hitze um zu verdampfen. Hg verdampft aber schon bei Umgebungstemperaturen !

Kurt hat geschrieben:Wenn er hergeht und diese "Gasphase" weglässt
Ich soll das wichtigste daran weg lassen ?

Kurt hat geschrieben:dann bleibt das was zum Verstehen notwendig ist übrig.
Ne, was dann übrig bleibt, ist Dein und des Poeten Beispiel.

Kurt hat geschrieben:Dann wird er erkennen dass eben das Gewicht der Hg-Säule immer wirkt und nur durch das Vacuum oben im Rohr indirekt kompensiert wird.
Ok, wir haben 76cm Hg in der Röhre. Luftdruck und Gewicht sind ausgeglichen.
Das Gewicht wirkt also auf den Luftdruck mit 1000g/cm². Aber der Luftdruck drückt eben auch mit 1000g/cm² dagegen. Beide neutralisieren sich also, heben sich gegenseitig quasi auf. Und darum wirkt auch in den 2cm³ uber dem Hg kein Innenraumdruck. Er ist somit überflüssig !
Wir haben also nur den ausgelichenen Gasdruck/Raum. Das Hg drückt also genau diesen Raum.

Kurt hat geschrieben:Denn wenn das nicht ist dann wirkt das Gewicht der Flüssigkeitssäule und der Druck der Luft (die 1000 mBar) gemeinsam (zusammen/mitsammen).
Beide neutralisieren sich ! 1000g/cm² : 1000g/cm²
Es ist kein „Vakuum“ von Nöten damit die 1000g/cm² Luftdruck die 1000g/cm²Gewicht auf 76cm halten.
Nur ein abgeschlossener Innenraum Auf welchen kein Luftdruck wirkt. Und zwar Luftdruck mit offenem Umgebungsvolumen.
Dann sackt das Hg nämlich bis ganz runter ab.

1000g/cm² kann der Aussendruck gerade noch gedrückthalten. Mehr geht nicht, und darum muss das was Mehr ist auch in „Raum“ gewandelt werden. Und Raum ist Druck durch Gas !

Kurt hat geschrieben:1000g/cm²Und das bedeutet dass sie, die Flüssigkkeit, runtersaust (und zwar auch schon ohne dass rechts 1000 mB sind).
Wie denn ? Ohne dass ein Ventil offen wäre ?
Wo sollte sie denn hin sausen ?
Der Luftdruck drückt das Hg doch schon auf diese Höhe !

Kurt hat geschrieben:Lass ihm Zeit, er wirds erkennen.
Was ist mit Dir ?


Vielleicht kann man es auch so betrachten:

U-Rohr, 1/2 gefüllt mit Wasser/Hg/Whisky/Hopfentee.
Keine Athmosphäre, Verdunstung weggedacht.
Dann sind wir fern der Realität !
Aber ich lasse mich mal drauf ein.

Kurt hat geschrieben:Nur Gravitation wirkt.
Ok.
Kurt hat geschrieben:Das Wasser, ich nehm wieder H2O, wird sich gleichmässig im Rohr verteilen, die 5m links, die 5m rechts.
Nun setzen wir links einen Schlauch an und drücken Luft rein, rechts herrschen 0 bar.
Ok.
Kurt hat geschrieben:Die Wassersäule steigt rechts hoch, links runter.
Jo.
Kurt hat geschrieben:Wenn sie rechts auf 10 metern ist, links auf null, haben wird die Luft im linken Rohr soweit zusammengedrückt dass es 1000 mBar ergibt.
Das wird auch unten gemessen.
Ok.
Kurt hat geschrieben:So, nun kommt rechts der Stopsel drauf, rechts sind es null Bar, denn wir haben ja keine Athmosphäre.
Zwischen Wasser und Stopsel ist kein Hohlraum vorhanden.
Nun wird links der Druck kontrolliert verringert, die Luft wird langsam entfernt.Was passiert!
NIX !
Kurt hat geschrieben:Bedenket, ich hab Verdunstung ausgeschlossen!
Jo, das wichtigste daran !
Kurt hat geschrieben:Was passiert nun, wie verhält sich die Wassersäule wenn der Druck immer mehr abnimmt, null erreicht hat.
2x NIX !
Kurt hat geschrieben:Es kann nirgends ein Unterdruck entstehen, oder rechnet jemand vor das rechts der Druck ins - kippt!
Jo.
Kurt hat geschrieben:Vielleicht versteht ihr nun was Mordred sich vorstellt.
Das was Du da geschrieben hast, hat nichts damit zu tun, was Mordred sich vorstellt !

Es ist eigentlich ganz einfach, wenn ich rechts 1000g/cm² Luftdruck habe, und links ein Gewicht welches mit 1000g auf einen cm² wirkt, dann habe ich, solange sich im Raum über dem Hg nichts tut, und der verschlossen ist, Ausgleich !

Wenn ich nun über ein Ventil GAs, also "Atome" in den Raum über dem Hg gebe, dann drücken diese Atome gegen den Außendruck !
Und zwar auf das Hg !
Das Hg fällt also nicht ab, ..es wird runter, gegen den Außendruck, gedrückt!
Es sieht nur so aus, als würde das Hg durch sein Gewicht fallen, aber das stimmt nicht, denn der Außendruck von 1000g/cm² hat es ja schon locker gehalten da wo es war.
So, nun ist ja klar, dass ich kaum drücken muss, wie Du ja schon fest gestellt hast, reicht der einfache Umgebungsdruck schon aus.
Und der wäre ? Genau, 1000g/cm² ! (Volumenunbegrenzt/Volumenbegrenzt)
Was drückt also den Pegel nach unten und den Kolben rein ?
Genau, der stink normale Außendruck ! Denn nun, da sich beide Drücke, sowie das Volumen gleichen, Wirkt einzig das Gewicht des Hg´s ! Und zwar so lange, bis ich das Ventil schließe.
Nun sind so viele Luftatome in diesem Inneren Volumen, dass es gerade den Gasdruck des Außendruckes hat. Denn mit diesem hast Du ja das Hg runter gedrückt ! (Du denkst, runtergesaust vom Hg Gewicht)(Is aber falsch !)
Nur, nun kann sich das Volumen oberhalb des Pegels nicht mehr ändern. Die Atome haben nun also nur genau diesen Raum zur Verfügung ! Mit 1000g/cm² runter gedrückt/geschaffen.
Außendruck 1000g/cm² (Offenes Volumen) . Innendruck 1000g/cm² (Geschlossenes Volumen) Der Pegel ruht !

Gruss Mordred

PS: Britta, .Der Poet wollte sich extra ne Spritze kaufen (Donnerstag 28. Oktober 2010, 10:57) um "übers Wochenende" ein Video für mich zu drehen welches beweisen sollte, dass ich mich irrte, .. Hab ihn zwar schon mal drauf angeschrieben, aber kam keine Reaktion.

Bevor ich nun meine entgültigen Schlüsse ziehe, mag ich ihm doch schon noch die Möglichkeit geben, mich mit unserem Experiment zu widerlegen.
Wenn er die Gegebenheiten vergessen hat, hier nochmlas schnell das wichtigste.

Poet hat geschrieben:P.S.: ich habe mir mal heute eine 100ml Spritze zu gelegt, werde ich mit 50ml Luft füllen und dann an den Kolben ein Gewicht hängen. Nach Deiner „Physik“ dürfte ja nichts passieren.
Nach meiner Physik bewegt sich der Kolben.
Das war aber nicht die Frage. Also hast Du "meine Physik" klar fehlinterpretiert, ..wömoglich ja auch absichtlich, .is so ein Ding von Dir, ...!

Poet hat geschrieben: Mit der Spritze kann ich dann auch zeigen, dass die Zugkraft nicht über alles anwächst, sondern ganz klar gegen 10t/m² tangiert.

Mordred hat geschrieben:Es gibt 2 Möglichkeiten.
1.) Es gibt kein Raum zwischen Kolben und Zylinder. (dann bekommst Du den Kolben nicht bewegt.)
2.) Es befindet sich Raum, und somit Druck im Zylinder.
Daraus ergeben sich wieder 2 Möglichkeiten.
1.) Der Raumdruck ist der Gleiche wie der Umgebungsdruck. Der Kolben steht. (das ist Deine Spritze die du mit 50ml Luft gefüllt hast und aufhängst)
2.) Du ziehst an dem Kolben. Dadurch verringerst Du die Wirkkraft des Außendruckes, Du reduzierst also den Druck auf den Kolben. Dadurch erhöhst Du den Raum über dem Kolben. Du erzeugst somit darin einen Unterdruck.
Also, du reduzierst Wirkdruck (nun nur noch 9 Tonnen statt 10. der Innenraum (10Tonnen) wird vergrößert, dadurch senkt sich der Innendruck (auf 9 Tonnen).
Lass nun den Kolben wieder los, und das Spiel kehrt sich um, der Kolben fährt nach oben, bis der Druckausgleich wieder vorhanden ist.

Poet hat geschrieben: Das heißt, bei 10ml Luft kann man noch recht leicht bis 20ml ziehen von 20ml bis 40ml sind dann schon ein paar kg, von da an muss man aber die Zugkraft nicht mehr groß steigern.
Mordred hat geschrieben:Solange Du Raum über dem Stein hast, kannst Du den Raumdruck darin verändern. Drücke hinein, und er wird komprimiert, der Druck steigt an.
Ziehe den Kolben raus, und das Volumen erhöht sich, somit sinkt der Raumdruck. Lasse die Spritze wieder einfach hängen, ist der Innenraumdruck gleich dem Aussendruck.


Zeig mir dass 5Kg reichen (Kolbenfläche 5cm²) den Kolben aus einer Spritze zu ziehen, welche keinen Raum zwischen Zylinder und Kolben hat ohne dass das Material beschädigt wird, sprich evtl der Kolben abreißt.

Gruß
Mordred
 
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Re: Der Poet und das TAO der Physik

Beitragvon Kurt » Do 25. Nov 2010, 21:18

Hallo,

Mordred hat geschrieben:
Vielleicht kann man es auch so betrachten:

U-Rohr, 1/2 gefüllt mit Wasser/Hg/Whisky/Hopfentee.
Keine Athmosphäre, Verdunstung weggedacht.
Dann sind wir fern der Realität !
Aber ich lasse mich mal drauf ein.

Kurt hat geschrieben:Nur Gravitation wirkt.
Ok.
Kurt hat geschrieben:Das Wasser, ich nehm wieder H2O, wird sich gleichmässig im Rohr verteilen, die 5m links, die 5m rechts.
Nun setzen wir links einen Schlauch an und drücken Luft rein, rechts herrschen 0 bar.
Ok.
Kurt hat geschrieben:Die Wassersäule steigt rechts hoch, links runter.
Jo.
Kurt hat geschrieben:Wenn sie rechts auf 10 metern ist, links auf null, haben wird die Luft im linken Rohr soweit zusammengedrückt dass es 1000 mBar ergibt.
Das wird auch unten gemessen.
Ok.
Kurt hat geschrieben:So, nun kommt rechts der Stopsel drauf, rechts sind es null Bar, denn wir haben ja keine Athmosphäre.
Zwischen Wasser und Stopsel ist kein Hohlraum vorhanden.
Nun wird links der Druck kontrolliert verringert, die Luft wird langsam entfernt.Was passiert!
NIX !
Kurt hat geschrieben:Bedenket, ich hab Verdunstung ausgeschlossen!
Jo, das wichtigste daran !
Kurt hat geschrieben:Was passiert nun, wie verhält sich die Wassersäule wenn der Druck immer mehr abnimmt, null erreicht hat.
2x NIX !
Kurt hat geschrieben:Es kann nirgends ein Unterdruck entstehen, oder rechnet jemand vor das rechts der Druck ins - kippt!
Jo.



Jo schreibst du.
Was ist denn ein Minus-Druck?
Was passiert rechts-oben?

---------------------
Weils so interessant ist gleich noch ein Gedankenexperiment.

Das U-Rohr, gefülllt mit je 5,5 m Wasser
Dieses darf auch verdunsten.

Links kommt eine Spritze drauf, diese wird bis auf das Wasser runtergedrück.
Die Luft geht dabei am Stopsel vorbei.

Nun wird weitergedrückt, soweit bis das Wasser rechts gerade am Überlaufen ist.
Rechts steht das Wasser 10 Meter, links einen.
Unten am Rohr herrscht ein Druck von 1000 mB.

Rechts kommt nun der Stopsel drauf, es ist kein Hohlraum vorhanden.

Die Spritze wird nun, ohne das Luft rein kann , bis oben hochgezogen.

Fragen an dich.
Was passiert mit der Wassersäule, wie verhält sie sich.
Welche Drücke stellen sich.


Gruss Kurt
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Re: Der Poet und das TAO der Physik

Beitragvon Britta » Fr 26. Nov 2010, 07:08

Mordred hat geschrieben:
Aber dass Du das nicht verstehst, nun ja, wenn es nicht mal der Poet versteht, wie dann Du? Ist halt zu schwer zu verstehen, wenn man so viel Ahnung von Physik hat wie Du, Britta!

Es versteht ja keiner, außer dir. Superlustige Privatphysik. Und nicht einen kannst du hier nennen, der dir Recht gibt, mit deinem ganzen Mist.

Die ganze Welt hat Unrecht, alle anderen Menschen irren und nur du selber bist so genial und versteht so viel von Physik und hast soviel Ahnung davon, dass auch nur du erkennen kannst, das eben alle Anderen falsch liegen.

Du wirst nie aufwachen Mordred aber du belügst dich für jeden offensichtlich nur noch selbst, denn dir ist klar, dass du im anderen Thread nur ein mitleidiges Lächeln entern würdest.

Nenn mal einen Namen, der soviel von Physik versteht, dass er dir recht gibt. Jemand der deinen Unsinn und Unfug zum Druck und zum Barometer bestätigt. Du wirst nicht einen nennen können und das weißt du auch.

Darum ist es nur noch traurig, wie du hier weiter darauf beharrst, Recht zu haben.


Und an dich Kurt,

du wirst Mordred nicht überzeugen können, du wirst es sehen. Wenn er nicht will, will er nicht, und zurzeit will er nicht wahrhaben, das er eben irrt und völligen Unfug erzählt.

Mordred hat geschrieben:
Und Raum ist Druck durch Gas!

Nenn mir bitte einen, der soviel von Physik versteht, dass er das begreift und dir zustimmt.
Britta
 
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