G.Z. hat geschrieben:Diesen Einwand kenne ich bestens. Die Antwort darauf lautet:
Als Verfahren zur Geschwindigkeitsmessung sind vor allem unmittelbare Zeitmessungen für die Durchquerung einer festen Messstrecke geeignet, ähnlich jener zur Messung relativistischer Elektronen. Indirekte Verfahren, beispielsweise durch Berechnungen auf Grundlage gemessener Ablenkungen oder Energien, sind hingegen auszuschliessen.
Warum überrascht mich das nicht?
Aber nur der Vollständigkeit halber sei das folgende auszuführen, auch wenn du das schlicht negieren wirst.
Um die Felder so zu synchronisieren, dass sie den Ionen-Bunch richtig beschleunigen, muss die Umlaufgeschwindigkeit des Bunches bekannt sein. D.h., es wird die Zeit gemessen, die ein Bunch für einen Umlauf benötigt. Damit ergibt sich die gemessene Geschwindigkeit genau entsprechend deiner Forderung. Die (durchschnittliche) Geschwindigkeit ist die gemessene Zeit für einen Umlauf dividiert durch die Länge des Beschleunigerringes. Beides sind gemessene Werte und ergeben höhere Geschwindigkeiten als 5% der Lichtgeschwindigkeit.
In Anbetracht dessen ist es irrelevant was du verlangst oder glaubst. Allerdings bin ich mir sicher, dass du eine gute Begründung vorzuweisen hast, weshalb du auch die oben angeführte Begründung nicht gelten lassen kannst. Wie auch immer, ich wünsche dir viel Spaß mit deiner MQED-Theorie, die ich in Ermangelung eines theoretischen Unterbaus (zumindest habe ich keinen finden können) als MQED-Belletristik bezeichnen muss. Im Kreis von Adolf und Inge Schneider, Konstantin Meyl usw. usf. befindest du dich nächstes Wochenende in verständnisvoller Gesellschaft.