Uhren synchronisieren

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Re: Uhren synchronisieren

Beitragvon Kurt » So 14. Okt 2018, 08:05

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Was immer dir dabei hilft, meinen Ausführungen folgen zu können.


Ich entnehme also das ich nichts nicht verstanden hätte.

Kurt

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Re: Uhren synchronisieren

Beitragvon Mikesch » So 14. Okt 2018, 10:35

Lagrange hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Der optische Dopplereffekt ändert die Sender-Frequenz je nach Relativbewegung zwischen Sender und Empfänger.

Nein. Die Sender-Frequenz ändert sich nur dann wenn sich der Sender bewegt. Bewegt sich der Empfänger, ändert sich nur Empfänger-Frequenz.
Dass sich die Sender-Frequenz durch Bewegung des Senders ändert, beweist HK.

Die Sendefrequenz bleibt immer gleich.
Welche Frequenz der Empfänger misst, ist ausschliesslich von der Geschwindigkeitsdifferenz zwischen Sender und Empfänger abhängig. Das ist die Aussage des optischen oder relativistischen Dopplereffekts.

Bei Hafele und Keating ging es um die Zeitdilatation. Zeig mal, an welcher Stelle da der Dopplereffekt eine Rolle spielt.

Kann man übrigens alles im Wiki nachlesen.
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Re: Uhren synchronisieren

Beitragvon Mikesch » So 14. Okt 2018, 10:40

Lagrange hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Ich spreche vom Resonanzsignal einer Atomuhr.

Das Signal wird mit einer niedrigeren Frequenz erstellt wenn sich dir Uhr bewegt als wenn sie ruht.


Was siehst du als Ursache für das Langsamergehen bei Bewegtheit der Uhr?

Kurt

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Die Änderung der Lichtgeschwindigkeit wegen Bewegung.
Also c+v und c-v.
Nein. Die LG ist immer konstant c.
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Re: Uhren synchronisieren

Beitragvon Kurt » So 14. Okt 2018, 10:44

Mikesch hat geschrieben: Die LG ist immer konstant c.


Warum betonst du das?
Es wurde durch die Isotropiebedingung im gesamten Betrachterbereich festgelegt.
Und warum geht nun eine bewegte Uhr langsamer als eine ruhende?

Kurt

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Re: Uhren synchronisieren

Beitragvon Mikesch » So 14. Okt 2018, 11:13

Kurt hat geschrieben:Und warum geht nun eine bewegte Uhr langsamer als eine ruhende?
Für wen?
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Re: Uhren synchronisieren

Beitragvon Lagrange » So 14. Okt 2018, 12:27

Mikesch hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Der optische Dopplereffekt ändert die Sender-Frequenz je nach Relativbewegung zwischen Sender und Empfänger.

Nein. Die Sender-Frequenz ändert sich nur dann wenn sich der Sender bewegt. Bewegt sich der Empfänger, ändert sich nur Empfänger-Frequenz.
Dass sich die Sender-Frequenz durch Bewegung des Senders ändert, beweist HK.

Die Sendefrequenz bleibt immer gleich.
Welche Frequenz der Empfänger misst, ist ausschliesslich von der Geschwindigkeitsdifferenz zwischen Sender und Empfänger abhängig. Das ist die Aussage des optischen oder relativistischen Dopplereffekts.

Und dieser ist falsch. Im "Gammafaktor" steckt die geschwindigkeitsabhängige Änderung der erzeugten Frequenz. Der reine Dopplereffekt ist identisch dem akustischen.
Lagrange
 
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Re: Uhren synchronisieren

Beitragvon Nicht von Bedeutung » So 14. Okt 2018, 13:28

Hör ma Mikesch...

Nur weil Relativisten meinen, es gäbe keinen "man in the middle", heisst das nicht, dass es keinen gibt.
Verrate er mir doch mal, warum -0,4c und +0,4c (klassisch ein 0,8c) relativistisch ein Δv von etwa 0,69c während -0,1c und +0,7c (klassisch ebenfalls 0,8c) relativistisch ein Δv von etwa 0,75c und 0c und 0,8c sowohl klassisch als auch relativistisch 0,8c ergeben. Da stimmt doch etwas grundsätzlich nicht. Also... es ist, wie Lagrange es sagt: Bewegt sich der Sender, verändert sich seine Sendefrequenz und bewegt sich der Empfänger empfängt er eine veränderte Frequenz. Kannst dir ja mal durch den Kopf gehen lassen. Musst nur ein paar diagramme zeichen, oder bleibt dafür bei all dem Lesen keine Zeit mehr?

Lt. Aussage von Joachim Schulz ist der optische Doppler-Effekt nur eine Annahme, nach welcher die relativistische Physik unabhängig vom Bewegungszustand des Gesamtsystems ist.
Joachim Schulz hat geschrieben:Die wesentliche Annahme der relativistischen Physik ist, dass alle physikalischen Prozesse unabhängig vom Bewegungszustand des Gesamtsystems sind.


1. Sender A sendet bei 0c 777Hz und Sender B bei 0c 384Hz. Wie schnell muss sich ein Vehikel zwischen beiden bewegen, um die Resonanzfrequenz zu empfangen, und wie hoch ist diese, wenn er a) die eigene ZD nicht beachtet und b) die eigene ZD beachtet?

2. Das selbe noch mal, nur bewegen sich die Sender nun mit 0,3c.
Zuletzt geändert von Nicht von Bedeutung am So 14. Okt 2018, 13:38, insgesamt 1-mal geändert.
Nicht von Bedeutung
 

Re: Uhren synchronisieren

Beitragvon Mikesch » So 14. Okt 2018, 13:31

Lagrange hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Die Sendefrequenz bleibt immer gleich.
Welche Frequenz der Empfänger misst, ist ausschliesslich von der Geschwindigkeitsdifferenz zwischen Sender und Empfänger abhängig. Das ist die Aussage des optischen oder relativistischen Dopplereffekts.

Und dieser ist falsch. Im "Gammafaktor" steckt die geschwindigkeitsabhängige Änderung der erzeugten Frequenz. Der reine Dopplereffekt ist identisch dem akustischen.

Ich wiederhole es gerne nochmals: Die gemessene Änderung ist von Beobachter abhängig. Der Sender(Beobachter S) sendet immer mit mit der selben Frequenz. Der Empfänger (Beobachter S') misst eine Frequenz in Abhängigkeit der Geschwindigkeit zwischen Sender und Empfänger.
1. Im gamma-Faktor (Lorentzfaktor) steckt gar keine Frequenz. Da ist nur v und c drin.
2. Einen reinen Dopplereffekt gibt es nicht.
3. Der (klassische) Dopplereffekt ist mediumabhängig, der optische (oder relativistische) nicht.

Wie wäre es, bevor man allzuviel Quatsch erzählt, zur Abwechselung vorher mal ins Wiki o.ä. zu schauen? Dann käme man mal in der Diskussion hier weiter. Meine Buzzwords kann man ganz einfach im Wiki usw. wieder finden: Lorentzfaktor, Dopplereffekt, optischer Dopplereffekt.
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Re: Uhren synchronisieren

Beitragvon Lagrange » So 14. Okt 2018, 13:44

Mikesch hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Die Sendefrequenz bleibt immer gleich.
Welche Frequenz der Empfänger misst, ist ausschliesslich von der Geschwindigkeitsdifferenz zwischen Sender und Empfänger abhängig. Das ist die Aussage des optischen oder relativistischen Dopplereffekts.

Und dieser ist falsch. Im "Gammafaktor" steckt die geschwindigkeitsabhängige Änderung der erzeugten Frequenz. Der reine Dopplereffekt ist identisch dem akustischen.

Ich wiederhole es gerne nochmals: Die gemessene Änderung ist von Beobachter abhängig. Der Sender(Beobachter S) sendet immer mit mit der selben Frequenz..

Und das ist schon falsch. Wenn sich der Sender bewegt dann sendet er nicht mit derselben Frequenz sondern mit der Frequenz f'=f/Gamma, oder T'=T*Gamma. Und das ist was Hafele und Keating gemessen haben. Das ist die Änderung der Übergangsfrequenz in den Atomuhren.

PS: Wiki ist keine unabhängige Quelle!
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Re: Uhren synchronisieren

Beitragvon Mikesch » So 14. Okt 2018, 14:04

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Nur weil Relativisten meinen, es gäbe keinen "man in the middle", heisst das nicht, dass es keinen gibt.
?? Was ist denn der "Man in the middle" in diesem Zusammenhang???
Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Verrate er mir doch mal, warum -0,4c und +0,4c (klassisch ein 0,8c) relativistisch ein Δv von etwa 0,69c während -0,1c und +0,7c (klassisch ebenfalls 0,8c) relativistisch ein Δv von etwa 0,75c und 0c und 0,8c sowohl klassisch als auch relativistisch 0,8c ergeben. Da stimmt doch etwas grundsätzlich nicht.
Nur, wenn man vergisst festzustellen, aus welcher Perspektive, also von welchem Beobachter, die Messung gemacht werden.
Neben wir die +- 0,4c Wir können damit nichts anfangen, da wir nicht wissen, wo die Objekte sind und welches sich wie bewegt und wo der Beobachter sich befindet. Neben wir also an, der Beobachter sitzt genau in der Mitte, ein Objekt kommt mit 0,4c auf ihn zu (wegen -) , das andere von der anderen Seite fliegt mit 0,4c weg (wegen +). Dann ist die Relativgeschwindigkeit zwischen beiden 0c. Oder beide fliegen auseinander, dann ist die Relativgeschwindigkeit zwischen beiden 0,8c.
Gilt klassisch ebenso, wie relativistisch.
Deswegen machen die anderen Angaben wenig Sinn. Wer bewegt sich wie relativ zu wem? Welcher Beobachter misst was?
Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Also... es ist, wie Lagrange es sagt: Bewegt sich der Sender, verändert sich seine Sendefrequenz und bewegt sich der Empfänger empfängt er eine veränderte Frequenz. Kannst dir ja mal durch den Kopf gehen lassen. Musst nur ein paar diagramme zeichen, oder bleibt dafür bei all dem Lesen keine Zeit mehr?
Der Forums-Lagrange hat die SRT nicht verstanden. Die Sache mit den Bezugssystemen scheinen ihm genauso wie dir echte Probleme zu bereiten. Dann scheitert man schon bei Newton, wenn man das nicht beherrscht.
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