Uhren synchronisieren

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Re: Uhren synchronisieren

Beitragvon Mikesch » Mo 15. Okt 2018, 05:56

Lagrange hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Es ist nichts offen. Einseitig heißt, die Symmetrie der SRT ist widerlegt.

Ja, dann zeigt das doch mal. Ich warte gespannt.

Das wurde schon zigmal gezeigt, Hafele-Keating. Einseitige ZD. Lorentz-Äther bestätigt.

Aha, du weisst es nicht und kannst es nicht zeigen.
Habe ich mir gedacht: Einfach mal was rausposaunen bei völliger Ahnungslosigkeit.
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Re: Uhren synchronisieren

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Mo 15. Okt 2018, 06:04

Mikesch hat geschrieben:Einfach mal was rausposaunen bei völliger Ahnungslosigkeit.
So Ahnungslos ist er ja gar nicht. Warum sollte denn beim ZP z.B. gerade die Uhr des reisenden Zwillings nachgehen und nicht die der Erde? Fang nicht auch damit an, dass wenn man sich im RS als ruhend betrachtet, man sich mit dem Inertialsystem dreht. Sehe ich jedenfalls nicht ein und Lagrange sicher auch nicht. Ruhend bedeutet ruhend und dann dreht allenfalls die Erde um, bzw. fliegt sie um das RS herum, solange, wie das Wendemanöver dauert. Alles Andere würde das IS Erde als bevorzugtes Bezugssystem auszeichnen.
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Re: Uhren synchronisieren

Beitragvon Lagrange » Mo 15. Okt 2018, 07:50

Mikesch hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Das wurde schon zigmal gezeigt, Hafele-Keating. Einseitige ZD. Lorentz-Äther bestätigt.

Aha, du weisst es nicht und kannst es nicht zeigen.

Was weiß ich nicht? Wenn SRT gültig wäre, müsste jeder die Uhr des anderen langsamer gehen messen. Das ist aber nicht so, nur eine Uhr geht nach und zwar diese, die sich relativ zum Lorentz-Äther bewegt. Es ist egal wie sich die Uhr bewegt, geradlinig, kreisförmig, entlang eines Polygons, ob beschleunigt oder nicht, usw.
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Re: Uhren synchronisieren

Beitragvon Kurt » Mo 15. Okt 2018, 07:57

Lagrange hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Das wurde schon zigmal gezeigt, Hafele-Keating. Einseitige ZD. Lorentz-Äther bestätigt.

Aha, du weisst es nicht und kannst es nicht zeigen.

Was weiß ich nicht? Wenn SRT gültig wäre, müsste jeder die Uhr des anderen langsamer gehen messen. Das ist aber nicht so, nur eine Uhr geht nach und zwar diese, die sich relativ zum Lorentz-Äther bewegt. Es ist egal wie sich die Uhr bewegt, geradlinig, kreisförmig, entlang eines Polygons, ob beschleunigt oder nicht, usw.


Es ist so oder so egal, denn das ganze RT-Kasperltheater entsprang einem Hirngespinst oder dem Versuch einer Vereinfachung.

Kurt

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Re: Uhren synchronisieren

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Mo 15. Okt 2018, 08:12

Lagrange hat geschrieben:Lorentz-Äther bewegt.
Inertialraum - also zum leeren Raum bzw. Vakuum, einverstanden?
Lagrange hat geschrieben:Es ist egal wie sich die Uhr bewegt, geradlinig, kreisförmig, entlang eines Polygons, ob beschleunigt oder nicht, usw.
Genau! Was ist denn eine Beschleunigung? Geschwindigkeitsänderungen pro Zeit, also im Prinzip mehrere aufeinander folgende Geschwindigkeiten. Und bei jeder Geschwindigkeitsänderung werden Phasen zu anderen Zeitpunkten reflektiert oder bei Interferenzen mit anderen Phasen überlagert. Was wohl in so einem Cs133-Atom bei Bewegungen, Bescheunigungen und/oder Erschütterungen vorgeht? Wenn die Phasen, die da dauern sollen, damit nach 9.192.631.770 solcher Phasen eine Sekunde vergeht, von so etwas beeinträchtigt werden (wovon ich zumindest stark ausgehe), dann gute N8 SRT - dann sinds nämlich nur Uhren, die aufgrund ihrer Bewegung kompromittiert sind. Und Gravitation tut dann noch mal ein Übriges. In höheren Gravitationspotentialen, werden Massen nun mal träger und so bewegen sie sich dann wohl auch. Alles nicht von der Hand zu weisen, oder doch?
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Re: Uhren synchronisieren

Beitragvon Kurt » Mo 15. Okt 2018, 08:34

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Lorentz-Äther bewegt.
Inertialraum - also zum leeren Raum bzw. Vakuum, einverstanden?
Lagrange hat geschrieben:Es ist egal wie sich die Uhr bewegt, geradlinig, kreisförmig, entlang eines Polygons, ob beschleunigt oder nicht, usw.
Genau! Was ist denn eine Beschleunigung? Geschwindigkeitsänderungen pro Zeit, also im Prinzip mehrere aufeinander folgende Geschwindigkeiten. Und bei jeder Geschwindigkeitsänderung werden Phasen zu anderen Zeitpunkten reflektiert oder bei Interferenzen mit anderen Phasen überlagert. Was wohl in so einem Cs133-Atom bei Bewegungen, Bescheunigungen und/oder Erschütterungen vorgeht? Wenn die Phasen, die da dauern sollen, damit nach 9.192.631.770 solcher Phasen eine Sekunde vergeht, von so etwas beeinträchtigt werden (wovon ich zumindest stark ausgehe), dann gute N8 SRT - dann sinds nämlich nur Uhren, die aufgrund ihrer Bewegung kompromittiert sind. Und Gravitation tut dann noch mal ein Übriges. In höheren Gravitationspotentialen, werden Massen nun mal träger und so bewegen sie sich dann wohl auch. Alles nicht von der Hand zu weisen, oder doch?


Aberaber, wo denkst du hin.
Er hat ja posaunt das Bewegung den Gang einer Uhr nicht verändert.

Dabei ist es ganz einfach,
Bei Bewegung gegen das Medium dauern Hin- und Rückreise länger als wie bei Unbewegtheit.
Da das Atom ein Resonanzkörper ist bei dem das/die Elektronen schwingen, also bewegt sind, somit eine Strecke überwinden (hin und her), ist es ganz selbstverständlich das dabei das gleiche Phänomen auftritt wie beim bewegtem RS oder Schiff.
Der Schwingzyklus dauert länger. Das ist der Grund warum eine Atomuhr bei Bewegung langsamer geht.
Das habe ich schon in vielen Gesprächen gesagt, ist aber nicht gerne gesehen und führt zum Rauswurf. (man ist dann nicht würdig im "Paradies" zu verweilen)

Kurt

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Re: Uhren synchronisieren

Beitragvon Mikesch » Mo 15. Okt 2018, 10:30

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Einfach mal was rausposaunen bei völliger Ahnungslosigkeit.
So Ahnungslos ist er ja gar nicht. Warum sollte denn beim ZP z.B. gerade die Uhr des reisenden Zwillings nachgehen und nicht die der Erde?

Was ist ZP?
Also die Eigenzeit bleibt gleich. Aus Sicht des zurückgebliebenden Zwillings vergeht die Zeit des reisenden Zwillings langsamer. Umgekehrt vergeht aus Sicht des Reisenden die Zeit des zurückgebliebenden Zwillings langsamer, während seine Eigenzeit sich nicht ändert.
Zeitdilatation ist symmetrisch, auch wenn der Forums-Lagrange das abstreitet. Deswegen ist der Forums-Lagrange ahnungslos.
Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Fang nicht auch damit an, dass wenn man sich im RS als ruhend betrachtet, man sich mit dem Inertialsystem dreht. Sehe ich jedenfalls nicht ein und Lagrange sicher auch nicht. Ruhend bedeutet ruhend und dann dreht allenfalls die Erde um, bzw. fliegt sie um das RS herum, solange, wie das Wendemanöver dauert. Alles Andere würde das IS Erde als bevorzugtes Bezugssystem auszeichnen.
Wovon redest du?
Wenn das Raumschiff sein Wendemanöver macht, ist sein Bezugssystem kein Inertialsystem mehr. Es treten Trägheitskräfte auf, also gilt auch nicht mehr so ohne Weiteres die SRT. Desweiteren ist das RS auf dem Rückweg in einem anderem IS, als auf dem Hinweg. Ausserdem verlangsamen Beschleunigungen ebenfalls die Uhren aus Sicht eines dazu bewegtem Beobachter,
Man kann also zeigen das für den Zwilling beim Wiedertreffen die meiste Zeit vergeht, der die kleinsten Beschleunigungsvorgänge und den "direktesten" Weg zurückgelegt hat.
Grafisch sieht das im Weg-Zeit-Diagramm so aus, wie hier gezeigt: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/7d/Zwillingsparadoxon.png

Wo ist das Problem?
Zuletzt geändert von Mikesch am Mo 15. Okt 2018, 10:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Uhren synchronisieren

Beitragvon Mikesch » Mo 15. Okt 2018, 10:35

Lagrange hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Das wurde schon zigmal gezeigt, Hafele-Keating. Einseitige ZD. Lorentz-Äther bestätigt.

Aha, du weisst es nicht und kannst es nicht zeigen.

Was weiß ich nicht? Wenn SRT gültig wäre, müsste jeder die Uhr des anderen langsamer gehen messen. Das ist aber nicht so, nur eine Uhr geht nach und zwar diese, die sich relativ zum Lorentz-Äther bewegt. Es ist egal wie sich die Uhr bewegt, geradlinig, kreisförmig, entlang eines Polygons, ob beschleunigt oder nicht, usw.

Alles Quatsch.
Jeder sieht die Uhr des anderen langsamer gehen.
Es gibt keinen Lorentz-Äther, also kann sich auch niemand relativ dazu bewegen.
Es ist nicht egal, wo und wie sich die Uhr bewegt.
Kann man in den Tests der SRT und ART nachlesen. Insbesondere Hafele-Keating zeigt, das Ort und Bewegung Einfluß auf die Uhr hat. Vorhersagen kann man mittels der SRT und ART machen.
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Re: Uhren synchronisieren

Beitragvon Mikesch » Mo 15. Okt 2018, 10:42

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Lorentz-Äther bewegt.
Inertialraum - also zum leeren Raum bzw. Vakuum, einverstanden?
Was ist das denn nun schon wieder? Ein Inertiales Bezugssystem muss nicht im Vakkuum sein.
Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Es ist egal wie sich die Uhr bewegt, geradlinig, kreisförmig, entlang eines Polygons, ob beschleunigt oder nicht, usw.
Genau! Was ist denn eine Beschleunigung? Geschwindigkeitsänderungen pro Zeit, also im Prinzip mehrere aufeinander folgende Geschwindigkeiten. Und bei jeder Geschwindigkeitsänderung werden Phasen zu anderen Zeitpunkten reflektiert oder bei Interferenzen mit anderen Phasen überlagert. Was wohl in so einem Cs133-Atom bei Bewegungen, Bescheunigungen und/oder Erschütterungen vorgeht? Wenn die Phasen, die da dauern sollen, damit nach 9.192.631.770 solcher Phasen eine Sekunde vergeht, von so etwas beeinträchtigt werden (wovon ich zumindest stark ausgehe), dann gute N8 SRT - dann sinds nämlich nur Uhren, die aufgrund ihrer Bewegung kompromittiert sind. Und Gravitation tut dann noch mal ein Übriges. In höheren Gravitationspotentialen, werden Massen nun mal träger und so bewegen sie sich dann wohl auch. Alles nicht von der Hand zu weisen, oder doch?
Alles Quatsch ab also im Prinzip mehrere aufeinander folgende Geschwindigkeiten..... Es ändert sich die Zeit cd Cs-Uhr für einen dazu bewegtem Bobachter. Für die Eigenzeit der Cs-Uhr ändert sich nichts.
Gravitationauswirkungen beschreibt die ART.
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Re: Uhren synchronisieren

Beitragvon Mikesch » Mo 15. Okt 2018, 10:48

Kurt hat geschrieben:Dabei ist es ganz einfach,
Bei Bewegung gegen das Medium dauern Hin- und Rückreise länger als wie bei Unbewegtheit.
Da das Atom ein Resonanzkörper ist bei dem das/die Elektronen schwingen, also bewegt sind, somit eine Strecke überwinden (hin und her), ist es ganz selbstverständlich das dabei das gleiche Phänomen auftritt wie beim bewegtem RS oder Schiff.
Der Schwingzyklus dauert länger. Das ist der Grund warum eine Atomuhr bei Bewegung langsamer geht.
Das habe ich schon in vielen Gesprächen gesagt, ist aber nicht gerne gesehen und führt zum Rauswurf. (man ist dann nicht würdig im "Paradies" zu verweilen)
Bei dem Unsinn ist ein Rauswurf eigentlich nur konsequent. Da hast du dich wahrscheinlich mal wieder völlig unbelehrbar gezeigt. Kurt, wenn der Kaiser keine Kleider an hat, dann sollest auch du irgentwann mal einsehen, das er nackig ist.
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