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Macron will gegen „islamistischen Separatismus“ vorgehen
Die Regierung müsse den islamistischen Separatismus bekämpfen, sagte Macron in Paris. Das Problem sei die Ideologie. Darin werde behauptet, dass der Islamismus den Vorstellungen der französischen Republik überlegen sei. Er werde Anfang nächsten Jahres dem Parlament einen entsprechenden Gesetzentwurf vorlegen, kündigte der französische Präsident an. Damit solle etwa der Heimunterricht stark eingeschränkt werden. Man müsse verhindern, dass Kinder in nicht registrierten und vom nationalen Lehrplan abweichenden Schulen „indoktriniert“ würden.
Die französische Regierung ist zunehmend besorgt über eine Radikalisierung innerhalb muslimischer Gemeinden. So weigern sich etwa muslimische Männer Frauen die Hand zu schütteln. Schwimmbädern werden separate Schwimmzeiten für Männer und Frauen vorgeschrieben. An einigen Schulen müssen Mädchen ab dem vierten Lebensjahr einen Vollgesichtsschleier tragen. In Frankreich gilt der Laizismus, das heißt eine strikte Trennung von Religion und öffentlichem Leben.
Diese Nachricht wurde am 02.10.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
Merkel will dieses Problem durch mehr Einwanderung von Islamisten und Wegschauen lösen.
