Stimmt_das?

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Re: Stimmt_das?

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 19. Jun 2026, 11:56

hmpf hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:... Dann funktioniert die Lösung mit der Länmgenkontraktion schon gut. ...

Also nochmal:
hmpf hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:... Wechselt man das Bezugssystem verringert sich die Länge des Leiters um den Faktor 1/Gamma. Weil im Fall 1 die Elektronen bewegt waren, wird deren Raum um den Faktor Gamma vergrößert. Entsprechend wird die Dichte der positiven Anteile im Leiter um den Faktor Gamma vergrößert und die der Elektronen um den Faktor 1/Gamma verkleinert. Also ist der Leiter im Fall positiv geladen und zieht dadurch die Probeladung an. ...

So ein Blödsinn!
Selbst wenn es eine merkliche Änderung der Ladungsträgerdichte gäbe, würde diese ja unabhängig von der
Richtung der Schleichbewegung (0,1 mm/s = 0,00036 km/h) sein.
Dies ist aber durch die messtechnisch erwiesene Realität widerlegt.
Parallele Leitungen, in denen der Strom in entgegengesetzter Richtung fließt, stoßen sich ab!
Die Lorentz-Kraft ist keine elektrostatische Kraft.
Die Lorentz-Kraft ist einzig durch die Verformung eines Magnetfeldes durch das von bewegten
Elektronen erzeugte Magnetfeld und die Verkürzungskraft von Kraftlinien zu erklären.

Zudem würde eine Änderung der Ladungsträgerdichte ja in beiden Leitern stattfinden und somit immer
zu einer Coulomb-Abstoßung führen.


Und da im Ruhesystem der Leiter es eine Anziehung ergibt und im der Elektronen eine Abstossung, ist damit das Relativitätsprinzip verletzt. Das sollte eine Betrachtung im Rahmen der SRT nicht passieren. Oder täusche ich mich?

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Stimmt_das?

Beitragvon hmpf » Fr 19. Jun 2026, 12:15

Rudi Knoth hat geschrieben:... Und da im Ruhesystem der Leiter es eine Anziehung ergibt und im der Elektronen eine Abstossung, ist damit das Relativitätsprinzip verletzt. Das sollte eine Betrachtung im Rahmen der SRT nicht passieren. Oder täusche ich mich?
Wie ich bereits sagte, eine Längenkontraktion bei 0,1 mm/s ist nicht messbar und absolut bedeutungslos.
Berechnen Sie doch mal den Wert der Längenkontraktion für 0,00036 km/h = 1/1000stel der
menschlichen Schrittgeschwindigkeit.
Zudem ist die Erhöhung der Ladungsträgerkonzentration unabhängig davon, ob die Stromrichtungen
sich unterscheiden oder nicht. Die Erhöhung der Ladungsträgerkonzentration erzeugt stets eine Abstoßung
niemals eine Anziehung. Das gilt sowohl im Ruhesystem der Leiter wie auch im Ruhesystem der Elektronen.
Wenn nur in einem der beiden Leiter ein Strom fließen würde, gäbe es stets eine Coulomb-Anziehung.
So etwas ist jedoch noch nie gemessen worden. Feynman und Co. irren hier nachweislich gewaltig.

Die Lorentzkraft hat absolut nichts mit der Ladungsträgerkonzentration zu tun.
Wenn man zwischen die Pole eines Permanentmagneten einen Draht aufhängt, bewegt er sich nur, wenn man
Strom hindurchfließen lässt. Wenn man den Draht stattdessen nur elektrisch auflädt, passiert absolut nichts.
hmpf
 
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