Hexenjagt à la AC

Hier kann man seine Meinungen zum Forum und andere Neuigkeiten mitteilen

Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Kurt » So 18. Jul 2010, 21:52

Hallo Chief,

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
...
Ich versteh aber nicht was du damit bezweckst.
Was hat das zu bedeuten?


Ich wollte damit sagen, dass beim Fizeau-Versuch die Wassermoleküle eine veränderte Frequenz sehen und die relativistische Addition von Geschwindigkeiten dabei nicht anwendbar sein kann.


OK.
Die Rel. Additionasformel kann durchaus angewendet werden, es muss nur bekannt/klar gemacht werden dass man kleinrechnet, im Rahmen der RT sich bewegt.
Das man damit die Realität verlässt ist manchen egal, hauptsache die Postulate passen.
Auch wenn es nur Augenwischerei ist.
Das sich dabei dann auch Allgemeinbegriffe wie Zeit und Raum opfern müssen, als "Dinger" zu erscheinen haben um zu dienen, um sich zu verbiegen und zu dehnen, wird in Kauf genommen.

Fizeau zeigt ein sehr wichtiges Ergebnis.
Es zeigt die Bezugszusammenhänge, Bezugsbildung.


Gruss Kurt
Kurt
 
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Hannes » Mo 19. Jul 2010, 06:52

Hallo Ernst !

Also bitte:
Worauf ist c/vakuum nach Verlassen des Sterns im Weltraum bezogen?
Worauf ist c/vakuum in Deiner Vakuumkammer bezogen?


Deine Fragen sind interessant und wie ich glaube, von deiner Seite her berechtigt.
Bei Geschwindigkeitsangaben sind die Berzugspunkte äusserst wichtig..
Meine Bezugspunkte sind daher die jeweils durchquerten Medien oder auch deren Bewegungszustand.
Wenn ich sage: Weltraum meine ich das einen Stern umgebende Weltraumgas (oder Aether)
Und wenn ich in der Vacuumkammer einen Bezug brauche, ist das die Meßstrecke ,das heißt vom Eintrittspunkt
bis zum Meßpunkt.

Wenn du immer einen Bezug zur Emitterthese und zur SRT feststellst, muss ich nur sagen, dass beide
Theorien von vielen gescheiten Menschen gemacht wurden und daher eine andere Erklärung nur
diejenigen Punkte betreffen wird, die widersprüchlich zu unserer heutigen Erfahrung sind.

Bei der SRT ist das die Annahme, bei bewegten Objekten müsste sich Zeit und Raum ändern, damit die LG
konstant bleiben kann. Der große Albert hat die optischen Gesetze gänzlich außer Acht gelassen .

Die emittertheorie versucht eine andere Erklärung und gibt den Lichtwellen Eigengeschwindigkeit.
Wenn sie trägheitsbehaftete und trägheitslose Strahlen trennen würde, dann könnte man schon weiterreden.
Aber damals hat man beide Strahlungsarten noch in einen Kübel geworfen.

Mit Gruß

Hannes
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Hannes » Mo 19. Jul 2010, 11:17

Hallo Ernst, Chief !

Also bitte:
Worauf ist c/vakuum nach Verlassen des Sterns im Weltraum bezogen?
Worauf ist c/vakuum in Deiner Vakuumkammer bezogen?


Zu der Frage, wozu ich meinen Geschwindigkeitsbegriff beziehe:
Ich rechne IMMER mit der Geschwindigkeit innerhalb eines Mediums, nie zu einem außenstehenden
"Beobachter".
Für mich ist deshalb die LG immer genau die spezielle Leitfähigkeit des jeweiligen Mediums.
Auf die Art wird man selbstverständlich nie c+v messen können ,da das v außen vor bleibt.
Die einzige Möglichkeit, c+v zu messen, ist sich mit einem offenen (ohne mitgeschlepptem Medium) Meßgerät
GEGEN ein anderes Medium zu bewegen, wie das Experiment Harald Maurers offensichtlich darstellt.

Ich vergleiche die Geschwindigkeitsmessung immer mit einem Ballonfahrer:
Der kann das + v des Windes nicht spüren, solange er im Ballon sitzt.
Mit Gruß
Hannes
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Hannes » Di 20. Jul 2010, 07:06

Hallo Ernst !

Dann macht Ihr in "guter knapper Ausdrucksweise" beide den gleichen Fehler. Hannes, das ist falsch.


Dir ist aufgefallen, dass ich Chief ersucht habe, für mich zu antworten, weil ich gerade nicht Zeit gefunden habe.
Ich möchte dazu sagen, dass ich Chief nur als langjährigen Forenfreund kenne.

Wir sind aber nicht verwandt, oder verschwägert, wie ein Richter sagen würde.
Chief ist bemüht, seinen Anonymstatus zu wahren und ich akzeptiere das.
Er wird seine Gründe dazu haben. Dass er wesentlich besser informiert ist in
Sachen Physikgeschichte und auch Mathematik als ich muss ich anerkennend zur Kenntnis nehmen.
Wir treffen uns nur in einer Eigenschaft :
Im Vorstellungsvermögen.
Meine Physikprofessor hat immer gesagt das Wichtigste In Physik ist,dass man sich etwas vorstellen kann.
Formeln brauchten wir nicht auswendig zu lernen.
Im Gegenteil: Unser Professor hat gesagt, wo ihr könnt , baut euch die Formeln selbst zusammen.

Wenn wir über SRT oder Emissionstheorie sprechen, dann kommt immer
eine Stelle, wo unser Vorstellungsvermögen nicht mehr mitwill. Wo die Theorie nicht mehr realistisch ist sondern mystisch wird.
Deshalb kritisieren wir diese Stellen und fordern Reformen und Neuausrichtung soweit
es überhaupt möglich ist..
Das ist bei der SRT , aber auch bei Emission der Fall.
Ich verlange, dass die vermeintliche Invarianz, die durch Aufweichung von
Streckenmaß und Zeitmaß erklärt wird, durch die Gesetzmäßígkeiten der Optik erklärt wird.
Ohne viel zu reden, hat das Chief erkannt. Ich bin überzeugt, dass du
das auch er kennen kannst.

Mit bestem Gruß
Hannes
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon scharo » Di 20. Jul 2010, 15:10

Hallo Freunde,

@ Hannes
„Mit IS zu hantieren ist ein unmögliches Unterfangen. Jeder kann da etwas anderes daraus machen.
Ich habe mit der Beschäftigung mit IS schon so viele widersprüchliche Sachen erlebt,“

Das glaube Dir, ohne IS wird aber alles sinnlos.

„Mit dem Ausdruck IS kann man keine präzise Abgrenzung eines
Materiezustandes erreichen. Der Begriff IS ist vielleicht für die Mathematik notwendig, für die Physik
muss man mit realistischeren Vorstellungen agieren.“

Realistischer und präziser als mit IS gibt es nicht.

„Die SRT hat den Begriff IS so zerredet, dass man letzten Endes alles oder auch nichts damit beweisen kann.“

Nicht die SRT, sondern Relativisten, die mit Elementarphysik Probleme haben.

„Warum sollte sich das Licht nicht geradlinig in der Atmosphäre ausbreiten, die Mitführung hat doch darauf keinen Einfluss !
Dass aber beim Übergang von Weltraum zur Atmosphäre etwas passiert, zeigt die Aberration des Sternenlichtes.“

Wenn Äther im Sinne lichtführenden Mediums, dann wird das Licht auch in alle Bewegungsrichtungen des Mediums mitgeführt – ergo, müsste das Licht auf der Erdoberfläche genauso krummlinig laufen.
Und genau, dass das nicht der Fall ist (mitgeführter Lichtübertragungsmedium), zeigt die Sternenaberration. Nichts ist dort mit „etwas passiert“, sonst müssten die Teleskopen entgegen der Bewegungsrichtung der Erde geneigt werden, sie werden jedoch in Bewegungsrichtung geneigt.
Das war damals die Ursache, warum ein mitgeführter Lichtübertragungsmedium verworfen wurde. Und jetzt nach über hundert Jahre kommt Ihr, Du, Kurt, glaube auch Chief und versucht diese obsolete Theorie von neuem zum Leben zu erwecken. Wann werdet Ihr die einfachste Tatsache, Fakt (Bradley) zur Kenntnis nehmen und akzeptieren?

Ständig redest Du über die schon „gute“ SRT, die jedoch weiter entwickelt werden muss. Nein, lieber Hannes, an die SRT ist nichts gut, sie ist komplett falsch und schwachsinnig.

Sorry für die harte Worte, aber das muss erneut betont werden. Das betrifft meine positive Einstellung Dir persönlich gegenüber nicht. ;) Und Deine Beiträge schätze ich nach wie vor, aber, bittte, bitte, höre auf mit dieser abgeleierten Theorie auf und akzeptiere die Tatsachen.


@ Ernst

„Weil begriffsgemäß vom Äther das Licht mitgeführt wird. Bei Translation c+v, bei Rotation zusätzlich um einen Winkel. ...
Die Frequenz bleibt konstant. ...
Die Rede war von Äther. Äther ist so definiert, daß er Lichtträger ist. Genauso wie Wasser der Träger von Wasserwellen ist. Wenn der Äther keinen Einfluß auf die Lichtausbreitung hat, dann kann er auch kein Licht translatorisch mitnehmen c+v. Gleichbedeutend mit Äther ist nicht vorhanden.
Wenn also ein rotierender Äther Licht nicht ablenkt, dann ist das gleichbedeutend mit kein Äther.“

Alles absolut richtig, würde ich meinen.

Liebe Grüße
Ljudmil
scharo
 
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Hannes » Di 20. Jul 2010, 16:43

Hallo Ljudmil !

Schön dich wieder einmal zu sehen.Hoffentlich in voller Gesundheit.

Das war damals die Ursache, warum ein mitgeführter Lichtübertragungsmedium verworfen wurde. Und jetzt nach über hundert Jahre kommt Ihr, Du, Kurt, glaube auch Chief und versucht diese obsolete Theorie von neuem zum Leben zu erwecken. Wann werdet Ihr die einfachste Tatsache, Fakt (Bradley) zur Kenntnis nehmen und akzeptieren?

Ständig redest Du über die schon „gute“ SRT, die jedoch weiter entwickelt werden muss. Nein, lieber Hannes, an die SRT ist nichts gut, sie ist komplett falsch und schwachsinnig.


Wenn du sagst,die SRT ist komplett unsinnig, dann hat dein Wort Gewicht.
Aber warum findet sich dann niemand, der diesen Unsinn bereinigen kann ?
Wir Kritiker des Maghag- Forums sind sicher dazu nicht imstande.
Wir können uns nur auf den größten Widerspruch der SRT konzentrieren und das ist die vermeintliche Invarianz.
Ich habe versucht,durchzudenken, ob dieser Trugschluss mithilfe der optischen Gesetze geklärt werden kann.
Ich weiß nicht inwieweit du dich in dieser Richtung schon einmal interessiert hast.
Licht und mit ihm das ganze elmag-Spektrum unterliegt doch den optischen Gesetzen.

Mit Lichtbrechung und Rückbrechung zurück ins Vacuum ließe sich der Trugschluß Invarianz erklären.
Mit der Erklärung der Invarianz wäre die Aufweichung der Maße Meter und Sekunde obsolet.
Dass da wieder andere Fragen auftauchen, ist selbstverständlich.

„Mit IS zu hantieren ist ein unmögliches Unterfangen. Jeder kann da etwas anderes daraus machen.
Ich habe mit der Beschäftigung mit IS schon so viele widersprüchliche Sachen erlebt,“

Das glaube Dir, ohne IS wird aber alles sinnlos.


Dann muss eben ein solches IS genau definiert sein und darf nicht zur Verwirrung der Kritiker benutzt werden.

Mit bestem Gruß
Hannes
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Sebastian Hauk » Di 20. Jul 2010, 17:51

Hallo Hannes,

unter dem Stichwort Wellenlänge wird bei wikipedia erklärt, ob sich die Frequenz ändert, wenn das Licht ein anderes Medium durchquert.

http://de.wikipedia.org/wiki/Wellenl%C3 ... _im_Medium

Hannes hat geschrieben:
Dann muss eben ein solches IS genau definiert sein und darf nicht zur Verwirrung der Kritiker benutzt werden.


Ich welcher Hinsicht ist denn die Definition eines IS ungenau? In einem IS bewegen sich Körper geradlinig und gleichförmig. Die Köper beschleunigen oder rotieren also nicht. Ist das jetzt ungenau?

Gruß

Sebastian
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Hannes » Di 20. Jul 2010, 18:29

Hallo Sebastian !

Hannes hat geschrieben:
Dann muss eben ein solches IS genau definiert sein und darf nicht zur Verwirrung der Kritiker benutzt werden.


Ich welcher Hinsicht ist denn die Definition eines IS ungenau? In einem IS bewegen sich Körper geradlinig und gleichförmig. Die Köper beschleunigen oder rotieren also nicht. Ist das jetzt ungenau?


Du musst mir nur zeigen, wo ein solches IS existiert, das deiner Definition entspricht.
Ich kenne keines.
Sämtliche Bewegungen sind Rotationsbewegungen und unterliegen Beschleunigungen

Hannes
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Sebastian Hauk » Di 20. Jul 2010, 18:37

Hallo Hannes,

näherungsweise ist ein gleichmäßig fahrendes Auto oder eine am Strand liegende Person nicht beschleunigend oder rotierend.

In der Physik ist es nun aber der Fall, dass ein Inertialsystem ein Koordinatensystem ist, in dem diese Voraussetzungen vorliegen. Es ist also ein mathematisches Konstrukt, dass sehr genau definiert ist. Oder in welcher Hinsicht ist es nicht genau definiert?

Gruß

Sebastian
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Hannes » Di 20. Jul 2010, 18:58

Hallo Sebastian !

näherungsweise ist ein gleichmäßig fahrendes Auto oder eine am Strand liegende Person nicht beschleunigend oder rotierend.

In der Physik ist es nun aber der Fall, dass ein Inertialsystem ein Koordinatensystem ist, in dem diese Voraussetzungen vorliegen. Es ist also ein mathematisches Konstrukt, dass sehr genau definiert ist. Oder in welcher Hinsicht ist es nicht genau definiert?

Ein gleichmäßig fahrendes Auto gibt es in der Realität nicht.Und eine am Strand liegende Person brauche ich nicht zu berechnen.Schau doch deinem Tachometer zu !
Was habe ich von einem IS, das nur für Spezialfälle gilt ? --und da nur näherungsweise !

Hannes
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