Verteidiger der Blauverschiebung, wohin?

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die gepackten Koffer

Beitragvon Yukterez » Mi 25. Jun 2014, 20:32

Ich bleibe natürlich untangiert.

Bild, Yukterez
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nützlicher xxx

Beitragvon Yukterez » Mi 25. Jun 2014, 21:00

Ich danke dir, dass du so ein xxx bist!

Es gut findend, dass jemand, der nach Kritik an der RT googlet hier gleich als erstes und auf jeder Seite deine Idioten von wegen "Onkel Albert hat sich in die Hose geschissen Hahaha Smiley Doppelsmiley" findet,

Yukterez
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Re: Verteidiger der Blauverschiebung, wohin?

Beitragvon Harald Maurer » Mi 25. Jun 2014, 21:39

Yukterez hat geschrieben:Einstein wollte damit sagen:
"Die Frequenz eines Atoms, die von der Oberfläche eines Himmelskörpers kommt, wird etwas kleiner empfangen als die Frequenz eines Atoms des gleichen Elementes, das sich im freien Weltraum (oder an der Oberfläche eines leichteren Weltkörpers) befindet".

Wenn Einstein das so sagen wollte, so hätte er das auch so gesagt. Genau das hat er aber nicht gesagt! Sondern er beschreibt das Zustandekommen einer rotverschobenen Frequenz eindeutig aufgrund des Einflusses der Gravitation auf das lichtemittierende Atom! Dass diese Frequenz dann so empfangen wird, ist wohl klar, bedeutet aber auch, dass die bereits rotverschoben emittierte Frequenz selbst keinem Einfluss der Gravitation unterliegt.
Die zweite Möglichkeit, die gravitative Rotverschiebung zu erklären, besteht in der Zuschreibung einer dynamischen Masse an das Photon, womit die Energieerhaltung durch den Wechsel potenzieller und kinetischer Energie gewahrt ist, die Frequenzänderung aber somit dem Verlauf des Gravitationspotenzials folgt, was die Änderung der Frequenz auf dem Weg ergibt. In diesem Sinne haben Pound & Rebka gerechnet, wobei sie einfach mit Newton gerechnet haben. Da in allen Varianten das Gravitationspotenzial der maßgebliche Faktor ist, ergeben Newton, SRT und ART dasselbe Resultat, sofern mit der ART mit der Zuschreibung der dynamischen Masse vorgegangen wird, wie dies aus der Äquivalenz von Energie und Masse vorgegeben ist. Nach der ART ist daher eine Frequenzänderung auf dem Weg zwischen unterschiedlichen Gravitationspotenzialen zu erwarten. In seiner ersten Fassung der ART 1911 legt Einstein beide Varianten (veränderter Gang von Uhren sowie die Rechnung mit potenzieller Energie zu kinetischer Energie vor, ohne zu bemerken, dass sich beide Varianten widersprechen, in der nächsten Fassung 1916 gibt es nur noch die Uhren - und er bemerkt nicht, dass damit seine Äquivalenz von Energie und Masse auf der Strecke bleibt.
Andere Autoren haben das sehr wohl bemerkt und die Frage, welche der beiden Varianten zutreffend ist, wird immer noch in der Fachwelt diskutiert. Träfen beide Varianten zu, dann ergäbe das den doppelten Wert, den Pound & Rebka gemessen haben, wobei dieses Experiment die Frage nicht beantwortet, ob die Frequenz sich auf dem Weg verschiebt oder verändert gemessen wird durch Abhängigkeit von Sender und Empfänger vom Gravitationspotenzial. Erst das GPS, in welchem der zuvor freuqenzverstimmte Satellitenoszillator im höheren Gravitationspotenzial die Nominalfrequenz annimmt und diese ohne weiteren Gravitationseinfluss am Erdboden ankommt, weiß man, dass die Variante mit dem unterschiedlichen Gang von Uhren zutrifft und eine einmal erzeugte Frequenz sich nicht durch Gravitationseinfluss verändert. Und das ist nun mal für die postulierte Äquivalenz von Energie und Masse ein Dilemma, speziell für die ART, in welcher die Energie gravitativ der Masse gleich gesetzt ist, also ebenso der Gravitation unterliegen sollte wie die Masse. Und genau dieses gerade für die ART unentbehrliche Prinzip wird vom GPS nicht bestätigt.
Dieser Schwachpunkt in der ART kann nicht einfach mit "Wortklauberei" vom Tisch gefegt werden, sondern ist eben ein Hinweis darauf, dass in der ART eine Grundannahme steckt, die in der Natur nicht verwirklicht ist. Zusammen mit den anderen Äquivalenzprinzipien, deren Gültigkeit auf "lokal" eingeschränkt ist plus der eingeschränkten Gültigkeit des Postulats der konstanten Lichtgeschwindigkeit auf infinitesimal kleine Räume gewinnen die Relativitätstheorien nicht gerade an Glaubwürdigkeit.

Von einem Gedankenexperiment ist überdies keine Rede. Ich spreche von Fakten, die sich durch das GPS ergeben. Und da trifft eben ein Einfluss der Gravitation auf den Gang von Uhren zu (was nicht im Sinne der ART ist, in welcher ein veränderter Zeitverlauf von Uhren "gemessen" wird!) und der Einfluss der Gravitation auf die Energie bzw. die dynamische Masse von Photonen fehlt!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Verteidiger der Blauverschiebung, wohin?

Beitragvon Yukterez » Mi 25. Jun 2014, 22:06

Harald Maurer hat geschrieben:Wenn Einstein das so sagen wollte, so hätte er das auch so gesagt. Genau das hat er aber nicht gesagt!

Nur so funktioniert es aber, also muss er es so gemeint haben!

Harald Maurer hat geschrieben:Sondern er beschreibt das Zustandekommen einer rotverschobenen Frequenz eindeutig aufgrund des Einflusses der Gravitation auf das lichtemittierende Atom!

Dann hat er sich eben etwas unglücklich ausgedrückt. Aus dem Kontext ergibt es sich aber ganz klar, dass damit nur die beim Empfänger ankommende Frequenz gemeint sein kann; andernfalls wäre es ja unsinnig, eine Atomuhr als ideale Uhr zu verwenden.

Harald Maurer hat geschrieben:Die zweite Möglichkeit, die gravitative Rotverschiebung zu erklären, besteht in der Zuschreibung einer dynamischen Masse an das Photon, womit die Energieerhaltung durch den Wechsel potenzieller und kinetischer Energie gewahrt ist, die Frequenzänderung aber somit dem Verlauf des Gravitationspotenzials folgt, was die Änderung der Frequenz auf dem Weg ergibt.

Beide Wege führen zum selben Ziel, wenn auch aus verschiedenen Richtungen.

Harald Maurer hat geschrieben:In diesem Sinne haben Pound & Rebka gerechnet, wobei sie einfach mit Newton gerechnet haben. Da in allen Varianten das Gravitationspotenzial der maßgebliche Faktor ist, ergeben Newton, SRT und ART dasselbe Resultat

In Zahlen ja.

Harald Maurer hat geschrieben:sofern mit der ART mit der Zuschreibung der dynamischen Masse vorgegangen wird, wie dies aus der Äquivalenz von Energie und Masse vorgegeben ist. Nach der ART ist daher eine Frequenzänderung auf dem Weg zwischen unterschiedlichen Gravitationspotenzialen zu erwarten. In seiner ersten Fassung der ART 1911 legt Einstein beide Varianten (veränderter Gang von Uhren sowie die Rechnung mit potenzieller Energie zu kinetischer Energie vor, ohne zu bemerken, dass sich beide Varianten widersprechen

Beide Methoden ergeben die selbe Zahl!

Harald Maurer hat geschrieben:Träfen beide Varianten zu, dann ergäbe das den doppelten Wert, den Pound & Rebka gemessen haben

Einfaches Beispiel:
1) a * 0.5 = b
2) a * 1/2 = b
Beide Varianten treffen zu. Das heisst ja nicht, dass deshalb auch a * 0.5 * 1/2 = b sein muss!

Harald Maurer hat geschrieben:Dieser Schwachpunkt in der ART kann nicht einfach mit "Wortklauberei" vom Tisch gefegt werden

Ist es aber, denn wenn Einstein von der Frequenz irgend eines nicht näher spezifizierten Atoms spricht, dann versteht sich doch von selbst, dass damit alle Atome, und überhaupt alle Vorgänge gemeint sein müssen. Das wiederum kann nur dann sein, wenn der Effekt direkt die Zeit betrifft!

Den einzig gangbaren Weg gehend,

Yukterez
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Re: Verteidiger der Blauverschiebung, wohin?

Beitragvon Yukterez » Do 26. Jun 2014, 17:54

Ob sich Einstein so oder anders ausgedrückt hat ist für die RT nicht von Bedeutung. Mehr als ein

Yukterez hat geschrieben:Dann hat er sich an der Stelle eben vielleicht etwas unglücklich ausgedrückt.

wird daraus nicht werden, denn auf die Relativitätstheorie haben irgendwelche Rorschachinterpretationen keinen Effekt.

Yukterez hat geschrieben:Man täte gut daran, das Bild auch so zu interpretieren, dass es richtig ist, wenn man vor der Wahl steht, es richtig oder falsch zu interpretieren.

Wenn Kurt sich nun absichtlich dumm stellt dann tut er das um Manuel zu ärgern, und wenn Chief das macht will er damit Christian unterhalten oder Highway hinterm Ofen hervorlocken. Wenn man aber an Physik interessiert ist, dann versteht man es besser so, wie es gemeint war.

Meine Wahl getroffen habend,

Yukterez
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der geistige Tiefflieger im Sturzkampfflug

Beitragvon Yukterez » Do 26. Jun 2014, 18:53

Bild hat geschrieben:Wenn Einstein von der Frequenz irgend eines nicht näher spezifizierten Atoms spricht, dann versteht sich doch von selbst, dass damit alle Atome, und überhaupt alle Vorgänge gemeint sein müssen. Das wiederum kann nur dann sein, wenn der Effekt direkt die Zeit betrifft!
Bild hat geschrieben:Yukepfurz scheint heute wieder Großflugtag zu haben.... :lol: :lol: :lol:

Wieder mal ein äußerst lesenswerter Beitrag von dir.

Applaudierend,

Yukterez
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Re: der geistige Tiefflieger im Sturzkampfflug

Beitragvon Kurt » Sa 28. Jun 2014, 00:18

Highway hat geschrieben:Der ist einfach unfähig, aber damit muss man eben leben können. :mrgreen:


Dem kann doch leicht abgeholfen werden, sagt ihm einfach dass nichts und niemand ein einmal erstelltes Signal (seine Wiederholrate und Phasenlagen zueinander) verändern kann, dann ist doch alles klar, oder?
Kurt
 
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Re: Verteidiger der Blauverschiebung, wohin?

Beitragvon Yukterez » Sa 28. Jun 2014, 00:33

Das können sie nicht mehr, weil sie nach ihren ewig gleichen "Onkel Albern" und " :lol: :lol: :lol: " oder " :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: " Orgien schon auf der Ignore-List gelandet sind. Allerdings behauptest du ja immer, dass ein Signal im Weltraum immer genau mit der Frequenz ausgesendet wird, wie es auf der Erde empfangen wird. Fallili hat dich ja schon gefragt wie du beweisen willst, dass das Messgerät, das dazu verwendet werden soll, auf der Erde zu stehen hat, und nicht direkt neben der Uhr. Was zeichnet die Erdoberfläche als ausgezeichneten Ort im Universum aus? Die 9.81m/sek² g-Wert die dort herrschen, oder hast du an der Stelle ein spezielles Basisteilchen gebunkert?

Vermutend dass du wenn du darauf eine Antwort hättest diese schon vor langer Zeit gegeben hättest,

Yukterez
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Re: Verteidiger der Blauverschiebung, wohin?

Beitragvon Yukterez » Sa 28. Jun 2014, 16:20

Nun, Kurt, wo bleibt die Antwort? Oder bist du auch der Meinung, dass das selbe Auto bei der selben Geschwindigkeit in Europa 100, und in Amerika 62 am selben Tacho anzeigt, weil dieser automatisch weiß, dass er hier in km/h und dort in mph zu rechnen hat? Du weißt hoffentlich, dass jeder, der so einen Tacho zu besitzen glaubt, sich selber auch gleich "Highway" nennen kann!

Amüsiert, aber nicht überzeugt,

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Re: Verteidiger der Blauverschiebung, wohin?

Beitragvon Kurt » Sa 28. Jun 2014, 16:50

Yukterez hat geschrieben:Nun, Kurt, wo bleibt die Antwort? Oder bist du auch der Meinung, dass das selbe Auto bei der selben Geschwindigkeit in Europa 100, und in Amerika 62 am selben Tacho anzeigt,


Schon, wen man ihm sagt dass er nun eine andere Berechnungsformel nehmen soll und auch die entsprechende Einheit hinschreibt.
Aber Highway geht's ja um was anderes, das wirst du doch verstanden haben.
Er schreibt: Messen heißt vergleichen
Wenn man hergeht, und so wie es Manuel gerne und in voller Innbrunst und ohne Rücksicht auf eigene Verluste, machen möchte/gemacht hat, unterschiedliche Maßstäbe verwendet und dann daraus eine Veränderung herauszaubern möchte, dann fällt man halt auf die Schnauze.
Denn dann sind Birnen mit Kuhfladen verglichen.
(solches Tun geht halt irgendwann mal schief).

Kurt

Frage an dich:
Kommt ein oben gesendetes Signal (z.B. vom SAT zur Startrampe) unten so an wie oben gesendet, oder hat sich da in seiner Struktur durch irgendeinen Umstand oder Eingriff von Gravitation irgendwas verändert?

.
Zuletzt geändert von Kurt am Sa 28. Jun 2014, 20:34, insgesamt 2-mal geändert.
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