Steinewerfen

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Re: Steinewerfen

Beitragvon Kurt » Mo 25. Jan 2010, 16:13

nocheinPoet hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Ich wundere mich etwas weil der Einwand "Auf dem Berg vergeht die Zeit anders" ausgeblieben ist.

Immer mit der Ruhe, ich kann nicht überall sein. Aber nein hatte ich ja schon gesagt, dann eben jetzt, also auf dem Berg geht die Zeit schneller, oder anders, im Tahl geht sie langsamer, wengen der höheren Gravitation.

Nun zufrieden? ;)


Immer.

"also auf dem Berg geht die Zeit schneller"

Kein warum, sondern ein Was?
Was ist Zeit?
Was geht da schneller?
Wie wird dieses Was festgestellt?

Kurt
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Re: Steinewerfen

Beitragvon Ernst » Mo 25. Jan 2010, 16:34

nocheinPoet hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Ich sage, in einem relativ bewegten IS geht die Eigenzeit langsamer, ist das in Ordnung?

Also, Du sagst, auf dem Mond geht die Zeit langsamer, ist das in Ordnung?
Wenn ja, um wieviel geht sie langsamer? (Die Bahngeschwindigkeit beträgt 1020 km/s)
Wie groß wäre die Zeitabweichung nach einem Jahr?
Ich bin sehr gespannt auf Deine Antwort :?:
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Zuletzt geändert von Ernst am Mo 25. Jan 2010, 16:48, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Steinewerfen

Beitragvon Hannes » Mo 25. Jan 2010, 16:42

Hallo Poet !

    Das wird nicht einfach das so zu erklären das Du das verstehen kannst, dazu muss schon einwenig Mathematik ran. Können wir das nicht wenigstens ohne Gravitation machen, also durch Bewegung? Ich sage, in einem relativ bewegten IS geht die Eigenzeit langsamer, ist das in Ordnung?

Ist schon wieder Märchenstunde ?
Mit welcher Mathematik willst du das erklären ?

Mit Gruß
Hannes
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Re: Steinewerfen

Beitragvon Hannes » Mo 25. Jan 2010, 17:44

Hallo Poet !

    Ich habe hier schon mal vorgerechnet, wie es mit Myonen ist. Man muss nun nicht gleich nach dem Mond greifen.

Wo hast du denn deine Rechnerei her ?
Da kannst du rechnen, was du willst, wenn die Ansätze nicht stimmen,
ist auch die Rechnung falsch.
Zergliedere deine Rechnung einmal, ohne die falschen Ansätze der SRT !

Hannes
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Re: Steinewerfen

Beitragvon Ernst » Mo 25. Jan 2010, 17:46

nocheinPoet hat geschrieben:Ich habe hier schon mal vorgerechnet, wie es mit Myonen ist. Man muss nun nicht gleich nach dem Mond greifen.

Das Argument sieht allerdings sehr nach Drückebergerei aus.
Also ich versuche es dann mal selbst:

Δt' = Δt * sqr (1- v²/c²) = Δt * sqr (1- 1020²/300000²) = Δt * 0,9999942

In einem Jahr (60*60*24*352 = 30412800 s) geht also eine Monduhr um

Δt = 30412800 * (1-0,9999942) = 176,4 Sekunden nach. Also knapp 3 Minuten.

Ist das so richtig?
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Re: Steinewerfen

Beitragvon Ernst » Mo 25. Jan 2010, 18:16

nocheinPoet hat geschrieben:Warum willst Du da den Mond drin haben?

Das kommt noch.

nocheinPoet hat geschrieben:Wir haben hier noch eine gebundene Rotation, die Gravitation ist auch anders, und wo nun der Beobachter auf der Erde ist, spielt bestimmt auch eine Rolle, Äqator oder Pol machen bestimmt auch einen Unterschied.

Na gut, ich habe nur nach SRT gerechnet. Also wie ist das unter Einbeziehung der ART? Ist ja prinzipiell nichts anderes als die Kirchturmuhr-Geschichte (auch gebundene Rotation). Oder die Satellitenuhr-Geschichte (geostationär = auch gebunden). Die Erduhr liege einfachkeitshalber am Nordpol.
Also bitte, wie ist das komplett bezogen auf den Mond? Wieviel läuft die Uhr dort (auch einfachkeitshalber am Pol) in einem Jahr nach?
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Re: Steinewerfen

Beitragvon Harald Maurer » Mo 25. Jan 2010, 18:56

Ernst hat geschrieben:In einem Jahr (60*60*24*352 = 30412800 s) geht also eine Monduhr um

Δt = 30412800 * (1-0,9999942) = 176,4 Sekunden nach. Also knapp 3 Minuten.

Ist das so richtig?


Richtig.
Will man den ART Effekt einbeziehen, muss man 0,02159 Sekunden abziehen. Um diesen Betrag läuft eine Monduhr der Erduhr in einem Jahr voraus (gerechnet mit 380 000 km Entfernung).

Grüße
Harald Maurer
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Re: Steinewerfen

Beitragvon galactic32 » Mo 25. Jan 2010, 20:27

Kurt vom Fr 22. Jan 2010, 23:22 hat geschrieben:...Ich wundere mich etwas weil der Einwand "Auf dem Berg vergeht die Zeit anders" ausgeblieben ist. ...

Selbst wenn.
Gäbe eine Computersimulation wirklich eine andere Antwort?
So abgeschätzt eh nicht!
Mir fehlt da eine Zeit-Asymmetrie!
Gruß @
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Re: Steinewerfen

Beitragvon Kurt » Mo 25. Jan 2010, 22:10

nocheinPoet hat geschrieben:
Kein warum, sondern ein Was? Was ist Zeit? Was geht da schneller? Wie wird dieses Was festgestellt?


Das wird nicht einfach das so zu erklären das Du das verstehen kannst, dazu muss schon einwenig Mathematik ran. Können wir das nicht wenigstens ohne Gravitation machen, also durch Bewegung? Ich sage, in einem relativ bewegten IS geht die Eigenzeit langsamer, ist das in Ordnung?


Wieso soll das kompliziert sein?
Mit Mathe lässt sich sowieso nichts erklären, ausserdem würde ich es eh nicht verstehen.
Es ist doch eine der wichtigesten Umstände der Physik, oder täusch ich mich da?
Was soll da irgendwas mit Bewegung zu tun haben?
Was ist das was da damit zu tun hat?

Also Bewegung.
Was hat
    "Kein warum, sondern ein Was? Was ist Zeit? Was geht da schneller? Wie wird dieses Was festgestellt?"
das mit Bewegung zu tun.
Was ist das was damit zu tun hat?
Wie wird dieses Etwas, dieses Zeit, erfasst, dessen Grösse festgestellt, wie geht das?

Abgekürzt: Was ist Zeit?

Kurt
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Re: Steinewerfen

Beitragvon Kurt » Di 26. Jan 2010, 11:18

Hallo nocheinPoet

nocheinPoet hat geschrieben:
Abgekürzt: Was ist Zeit?

Wende Dich hier an die Philosophie. Ich sage, Zeit ist etwas, durch das man sich bewegen kann. Was ist Raum?


Was Raum ist kann ich dir sagen.
Du brachst für "Zeit" Philosophie?
Bewegen durch die Zeit?
Wie geht das, durch was bewegst du dich da?
Wie erkennst du dass du dich da durchbewegst, wovon hängt das -sich durchbewegen- ab?

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