Schall(iges)

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Re: Schall(iges)

Beitragvon Yukterez » Di 29. Jan 2013, 00:46

Er wird berichten dass es überall 1000 Hz sind.

...und dabei seine Lizenz als Frequenzmesser verlieren.
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Re: Schall(iges)

Beitragvon Kurt » Di 29. Jan 2013, 00:53

Yukterez hat geschrieben:
Er wird berichten dass es überall 1000 Hz sind.

...und dabei seine Lizenz als Frequenzmesser verlieren.


Na komm jetzt, das ist doch alles wirklich trivial.
Es sind 1000 Hz, das ist doch klar.
Was sollte denn anderes rauskommen?
Und warum?

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Re: Schall(iges)

Beitragvon Yukterez » Di 29. Jan 2013, 01:09

Naja, warten wir mal lieber ab, was Tontechniker sagt, der muss es ja wissen, da er immerhin Tontechniker ist. Ich meine ebenfalls daß es trivial ist, aber im Sinne meiner Rechnung.
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Re: Schall(iges)

Beitragvon Kurt » Di 29. Jan 2013, 01:16

Yukterez hat geschrieben:Naja, warten wir mal lieber ab, was Tontechniker sagt, der muss es ja wissen, da er immerhin Tontechniker ist. Ich meine ebenfalls daß es trivial ist, aber im Sinne meiner Rechnung.


Ich dachte du willst mich auf den Arm nehmen.

Du musst es schon selber begreifen denn wie willst du sonst nachvollziehen können das Licht, das von Galaxien kommt die sich mit 5c von uns wegbewegen, bei uns ankommt!

Nochmal zum Schall: (1000 Hz)
Der Lautsprecher sende 1000 Schwingungen ab, warte dann 10 secunden, und dann sende er wieder 1000.

Die Beobachter messen die Frequenz und die Signaldauer.

Frage: Messen sie alle eine Signaldauer von einer Sekunde und eine Freqeunz von 1000 Hz, oder was anderes?

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Re: Schall(iges)

Beitragvon Tontechniker » Di 29. Jan 2013, 02:59

Kurt hat geschrieben:Es ist doch vollkommen egal wie schnell die gesendeten "Wellen" auf dich, B1 oder B4... zukommen, sie kommen immer im gleichem Abstand bei dir/ihnen an.
Und zwar im "zeitlichem" Abstand.


Hallo Kurt,

wenn die Schallgeschwindigkeit sich (aus welchem Grund auch immer) während der Aussendung eines Signals verringert, kommt es natürlich zu einem Doppler-Effekt. Nehmen wir als Beispiel vier positive Wellenberge, also die höchste Auslenkung einer Sinuskurve im positiven Bereich. Wellenberg 0 und Wellenberg 1 werden vor der Änderung der Schallgeschwindigkeit ausgesendet, sie kommen also bei einer bestimmten Frequenz des ausgesendeten Signals im durch die Frequenz vorgegebenen Abstand beim Empfänger an. Ändert sich danach die Schallgeschwindigkeit, bewegen sich die nachfolgenden Wellenberge langsamer oder schneller durch das Medium Luft. Weil es sprachlich einfacher zu beschreiben ist, gehe ich mal von einer Erhöhung der Schallgeschwindigkeit aus: Wellenberg 2 holt bei steigender Schallgeschwindigkeit zu Wellenberg 1 auf, ebenso Wellenberg 3 in Bezug auf Wellenberg 1 und 2. Der Abstand zwischen den Wellenbergen verringert sich, was eine Veränderung der Frequenz beim Empfänger zur Folge hat. Um diesen Effekt durch eine Temperaturänderung hörbar zu machen, müsste man aber die Temperatur in einem Raum derart schnell verändern, dass Ereignisse, die im Millisekundenbreich stattfinden, dadurch beeinflusst werden. Die Temperatur müsste also innerhalb des Bruchteiles einer Sekunde um mehrere Grad fallen, um einen hörbaren Effekt zu reproduzieren. Das Fenster in einem beheizten Raum bei 10 Grad minus Aussentemperatur zu öffnen wird zu keinem hörbaren Effekt führen, weil die minimalen Frequenzverschiebungen dann nicht mehr im hörbaren Bereich stattfinden. Der Effekt wäre bestimmt in einem kontrollierten Experiment messbar, aber tontechnisch unbedeutend.
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Re: Schall(iges)

Beitragvon Kurt » Di 29. Jan 2013, 09:02

Tontechniker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Es ist doch vollkommen egal wie schnell die gesendeten "Wellen" auf dich, B1 oder B4... zukommen, sie kommen immer im gleichem Abstand bei dir/ihnen an.
Und zwar im "zeitlichem" Abstand.


Hallo Kurt,

wenn die Schallgeschwindigkeit sich (aus welchem Grund auch immer) während der Aussendung eines Signals verringert, kommt es natürlich zu einem Doppler-Effekt.


Hallo @Tontechniker,

überlege dir das bitte nochmal!!

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Re: Schall(iges)

Beitragvon Tontechniker » Di 29. Jan 2013, 14:19

Nö. Ich habe es ja erkärt.
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Re: Schall(iges)

Beitragvon Kurt » Di 29. Jan 2013, 15:34

Tontechniker hat geschrieben:Nö. Ich habe es ja erkärt.


Ich werde das Gefühl nicht los dass ihr beide mich einfach nur verscheissern wollt!


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Re: Schall(iges)

Beitragvon Kurt » Di 29. Jan 2013, 18:28

Chief hat geschrieben:
Tontechniker hat geschrieben:Nö. Ich habe es ja erkärt.


Richtig oder falsch?


Hallo Yukterez, hallo Tontechniker,

es geht um die Aussage der Beobachter, darum welche Frequenz sie messen.
Es kann für alle Beobachter nur die gleiche sein, und die gleiche die der Lautsprecher erzeugt.

Chiefs Anima zeigts ja ausreichend gut, oder nicht?
Setzt einfach noch einige Beobachter dazu und schon ists sichtbar.

Es wird jede Millisekunde eine "Welle" erzeugt, diese läuft an allen Beobachtern vorbei.
Die Strecke zu dem jeweiligen Beobachtern spielt keine Rolle, es dauert halt entsprechend.
Ob nun die Strecke länger ist oder die Geschwindigkeit der Wellen schneller/langsamer, das spielt keine Rolle, irgendwann kommen die Wellen vorbei.
Und sie kommen nacheinander vorbeit, so wie sie gesetzt wurden.

Da pro ms eine Welle gesetzt wurde kommt auch jede ms eine Welle am jeweiligem Beobachter vorbei.
Wie sie zu ihm kam das ist völlig irrrelevant, auch wie schnell sie an ihm vorbeirauscht.
Entscheidend ist dass er sich nicht von der Stelle bewegt und auch der Sender dies nicht tut.
Welche Länge die Welle beim Beobachter hat spielt auch keine Rolle, denn es hängt von der Geschwindigkeit ab mit der sie an ihm vorbeirauscht.

Alle Beobachter messen 1000 Hz, oder wollt ihr immer noch was anderes behaupten?


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Re: Schall(iges)

Beitragvon Tontechniker » Di 29. Jan 2013, 19:01

Kurt hat geschrieben:Ob nun die Strecke länger ist oder die Geschwindigkeit der Wellen schneller/langsamer, das spielt keine Rolle, irgendwann kommen die Wellen vorbei.
Und sie kommen nacheinander vorbeit, so wie sie gesetzt wurden.


Nein. Wenn die Schallgeschwindigkeit sich verändert, bewegen sich später ausgesendete Wellen mit einer anderen Geschwindigkeit als früher ausgesendete. Sie brauchen für die Strecke, die eine Welle vor der Änderung zurückgelegt hat, mehr oder weniger Zeit. Ihr Abstand zu dieser Welle wird größer oder kleiner. Und da die Schallgeschwindigkeit über einen längeren Zeitraum sinkt, gilt das auch für alle nachfolgenden Wellen.
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