Hexenjagt à la AC

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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Kurt » Do 5. Aug 2010, 21:52

Harald Maurer hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Auf jeden Fall schließt die gemessenen Aberration einen mitgeführten Äther aus. (zum x+1 ten )


Richtig. Der mitgeführte Äther wird überdies eindeutig durch das Michelson-Gale-Experiment widerlegt. Denn im Falle eines mitgeführten Äthers gäbe es den globalen Sagnac-Effekt nicht. Dieser ist aber unzweifelhaft vorhanden. Sogar Funkamateure wissen, dass die Geschwindigkeit ihrer Funksignale von der Himmelsrichtung abhängt... (Erdrotation!).

Grüße
Harald Maurer


Hallo Harald, die der Kurzwelle, andere, an der Erdoberfläche -dahinschleichende-, nicht.
Denn der Bezug muss sich ja irgendwo an den Bezug_0 angleichen.
Hast du Informationen von den OM's?

Gruss Kurt
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Kurt » Do 5. Aug 2010, 21:56

Mordred hat geschrieben:
@Kurt,
Kurt hat geschrieben:Auf jeden Fall schließt die gemessenen Aberration einen mitgeführten Äther aus. (zum x+1 ten )
Nein, sie bestätigt ihn sogar !!!
Die Abberation tritt nämlich nicht erst am Teleskop ein, sondern längst zuvor, beim Eintritt des Lichts in den Orbit.



Hallo Leute, war einigeTage -abwesend-, somit nicht am Laufendem.

Diese Satz kann nicht von mir stammen, sehet meine "Bilder".


Gruss Kurt
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Re: Sternenaberration

Beitragvon scharo » Fr 6. Aug 2010, 09:46

Hallo Chief,

„Überhaupt nicht, denn deine Behauptung war:“

Wenn ich nur wüsste, was Du damit sagen willst! Ich glaube, Du hast den Faden der Diskussion verloren.
Du zeigst hier Bildchen und Zitaten, die die Aberration bei absoluten Äther oder Emission zeigen und nicht bei mitgeführtem Äther. Bei mitgeführtem würde diese, von Dir gezeigte Aberration, nicht zustande kommen können. Es würde dann „... umgekehrte, höchstens keine Aberration auftreten“

„und Michelson hat gefunden, dass es zwischen Erde und Äther keine Relativgeschwindigkeit gibt - also Äther mitgeführt.“

Das hast Du dir selbst erdichtet. Michelson hat nur gezeigt, dass ein absoluter und alles durchdringender Lichtäther nicht zu entdecken ist. Sonst nichts, absolut nichts.

Der Ursprung der Diskussion war: Wenn einer irgendeine Theorie über Licht, Lichtausbreitung aufstellen möchte, sollte zuerst seine Theorie mit diesen zwei gesicherten Erkenntnissen konfrontieren: Michelson und Bradley. Michelson schließt einen absoluten Äther aus, Bradley schließt einen mitgeführten aus. Bei beiden Äther ist ein Übertragungsmedium (egal auch, aus welchen Fantasieteilchen es bestehen soll) für Lichtwellen gemeint (klassischer Äther). Michelson wird angegriffen, zuerst von Lorentz. Bradley hat keiner bislang angegriffen, da die Fakten eindeutig sind - Ihr, hier im Forum ausgenommen, da Ihr noch Probleme mit Lichtübertragungsmedium und Sternenaberration habt.

„Das kann ich unmöglich gesagt haben weil ich immer mit sin(alpha) rechne.“

Sinus wäre bei mitgeführtem Äther richtig, bei Bradley wäre Tangens richtig.

„Das ist absolut falsch weil der Äther nicht mitrotiert bzw. nicht mitrotieren kann“

So was ist schwer vorstellbar, mindestens auf der Erdoberfläche müsste eine Mitführung auftreten, aber gut – das bringt Dich jedoch in Sachen Sternenaberration nicht weiter – es würde genauso „... umgekehrte, höchstens keine Aberration auftreten“


Hallo Mordred,

„Nein, sie bestätigt ihn sogar !!!
Die Abberation tritt nämlich nicht erst am Teleskop ein, sondern längst zuvor, beim Eintritt des Lichts in den Orbit.
Der Äther innerhalb ist bewegt, wohingegen der Äther außerhalb unbewegt ist.
Und wenn nun etwas unbewegtes auf etwas bewegtes trifft, ..dann passiert was ?
Es wird mitgerissen.
Und was wird mitgerissen, ..?
Das was übertragen wird/werden soll.
Energetische Masse, Licht !
Und wie erkennen wir das ?
Richtig, anhand der Abberation !“


Es wäre empfehlenswert, wenn Du zuerst paar Seiten zurück gelesen hättest! Wir haben keine Lust, alles von neuem zu wiederholen.

Gruß
Ljudmil
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Ernst » Fr 6. Aug 2010, 11:00

Chief hat geschrieben: So müsstest du dann zur Überzeugung kommen, dass der Lichtstrahl in den mitbewegten Äther schräg einfällt und dann diese Richtung relativ zum Äther auch behält. Übrigens ich habe nirgendwo gefunden dass Bradley den mitgeführten Äther ausgeschlossen hätte.

Die gefundene Aberration entspricht sowohl der Emissionsthese als auch der klassischen Ätherthese (nicht mitgeführt). Äthermitführung jeglicher Art (ob mitrotierend oder nicht) ergibt in jedem Fall Aberrationswinkel, welche mit den gemessenen nicht übereinstimmen.
Da aber MM den klassischen Äther ausschließt, bleibt die Emission oder auch die SRT.

Was Deine Lichtbrechung, die gut mit den optischen Gesetzen erklärt wird, damit zu tun hat, kann ich nicht erkennen.

Gruß
Ernst
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Hannes » Fr 6. Aug 2010, 12:01

Hallo Mordred,Chief !

Die Abberation tritt nämlich nicht erst am Teleskop ein, sondern längst zuvor, beim Eintritt des Lichts in den Orbit.
Der Äther innerhalb ist bewegt, wohingegen der Äther außerhalb unbewegt ist.
Und wenn nun etwas unbewegtes auf etwas bewegtes trifft, ..dann passiert was ?
Es wird mitgerissen.
Und was wird mitgerissen, ..?
Das was übertragen wird/werden soll.
Energetische Masse, Licht !
Und wie erkennen wir das ?


Ja, so ähnlich stelle es mir vor.Nur wird meiner Meinung nach das Übertragungsmedium mitgezogen, das seinerseits das Licht mitzieht
(siehe Fizeau, Versuch mit strömendem Wasser)
Dass die Aberration beim Eintritt in den Orbit entsteht und zwar nicht schlagartig, sondern fließend, hat die Grafik Kurts gezeigt.

Hannes
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Ernst » Fr 6. Aug 2010, 12:37

Chief hat geschrieben: Die Äthermitführung wird durch MMX, Trouton-Noble-, Fizeau-, Rowland-Experiment usw. bestätigt.

Aber eben nicht durch die gut gesicherte Kenntnis der Aberration. Das ist das ko für mitgeführten Äther.
Die genannten Experimente stützen auch andere Thesen, darunter die Emission. Die ist beileibe nicht widerlegt. Einzig deSitter ist ein Argument, welches aber auf schwachen Füßen steht.

Gruß
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Mordred » Fr 6. Aug 2010, 13:08

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Das Licht, welches wir als blaues O beobachten, ist in Wirklichkeit das licht von grün.
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Ernst » Fr 6. Aug 2010, 14:51

Chief hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Chief hat geschrieben: Die Äthermitführung wird durch MMX, Trouton-Noble-, Fizeau-, Rowland-Experiment usw. bestätigt.

Aber eben nicht durch die gut gesicherte Kenntnis der Aberration.

Doch, gerade durch die Aberration.

Nein, eben nicht, weil der Aberrationswinkel dabei der Messung entgegensteht. Der Aberrationswinkel im mitgeführten Äther ist kleiner als der beobachtete. Diese Tatsache ist längstens bekannt.

Es reicht nur Sagnac um Emission zu widerlegen

Im Gegenteil, Sagnac ist mit der Emission kompatibel. Man muß nur die ballistischen Gesetze konsequent anwenden.

Gruß
Ernst
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Ernst » Fr 6. Aug 2010, 16:53

Chief hat geschrieben:Das ist auf keinen Fall bekannt, höchstens eine falsche Vorstellung von denen die Photonen wie Ping-Pong Bälle im fließenden Wasser betrachten.

Du hast ja kürzlich die graphische Darstellung einer quantitativ beschriebenen Aberration reingestellt. Die Werte sind kompatibel zu Emission und SRT, nicht aber zu Äthermitführung. Äthermitführung ergäbe kleinere Winkel und niemals für Sterne, die senkrecht zum Orbit stehen, tan alpha = v/c, wie es tatsächlich gemessen wird.

Im Gegenteil, Sagnac ist mit der Emission kompatibel. Man muß nur die ballistischen Gesetze konsequent anwenden.
Kannst Du das mal zeigen?

Ja. Ich bin dabei. Es ist aber analytisch recht komplex und selbst die graphische Darstellung einigermaßen verzwickt. Das nagt an meiner Zeit. Kommt aber noch.

Gruß
Ernst
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Re: Hexenjagt à la AC

Beitragvon Heinrich Katscher » Fr 6. Aug 2010, 22:36

Chief hat geschrieben:
Richtige Formel lautet:
tan (alpha)=v/(c*sqrt(1-v²/c²))
die Formel ist kompatibel zum mitgeführten Äther aber auch zu SRT.


Erweitert entspricht dies der Formel

tan (alpha) = v c / c squrt (c^2 - v^2) = v / squrt (c^2 - v^2)
(mit c als Länge der Hypothenuse eines rechtwinkligen Dreieckes mit den Seiten v und squrt (c^2 - v^2)

im Gegensatz zum Lorentzfaktor

gamma _L = 1 / squrt (1 - c^2/v^2) = c / squrt (c^2 - v^2)
mit c als Kathete eines ähnlichen Drecieckes mit der Gegenseite squrt (c^2 - v^2)


Es grüsst
Heinrich Katscher
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