Quo vadis, USA?

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Re: Quo vadis, USA?

Beitragvon ZQUANTUM » Do 17. Dez 2020, 23:49

Lagrange hat geschrieben:
ZQUANTUM hat geschrieben:..
PS: Für das abschliessende, Albert betreff, bitte ein Zitat, Hinweis. etc.

ZQ


Einstein hat geschrieben:"Ich bin ganz gerührt über Ihren herzlichen Brief, der so sehr absticht von den anderen unzähligen Briefen, die bei dieser unseligen Gelegenheit (dem 70. Geburtstag) auf mich niedergeprasselt sind. Sie (die Gratulanten) stellen es sich so vor, daß ich mit stiller Befriedigung auf ein Lebenswerk zurückschaue. Aber es ist ganz anders von der Nähe gesehen. Da ist kein einziger Begriff, von dem ich überzeugt wäre, daß er standhalten wird und ich fühle mich unsicher, ob ich überhaupt auf dem rechten Wege bin ..." (Aus: "Lettres á Maurice Solovine", Paris 1956, S.94)


Danke für das Zitat.

Kenn ich. Und was glaubst du wohl, auf welche seiner Theorien er sich da 1949 bezog?
Kleiner Tip. Auf die ART sicher nicht, auch wenn´s von einigen gerne als Argument gegen die ART "verstanden" wird, wurde etc....
Nachfragend...

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Re: Quo vadis, USA?

Beitragvon Lagrange » Do 17. Dez 2020, 23:51

Unter "Lebenswerk" habe ich "Lebenswerk" verstanden.
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Re: Quo vadis, USA?

Beitragvon ZQUANTUM » Fr 18. Dez 2020, 00:34

Lagrange hat geschrieben:Unter "Lebenswerk" habe ich "Lebenswerk" verstanden.


Verstehe.

Nun zunächst nimmt er Bezug darauf, wie andere sein Lebenswerk einschätzten, derer Glauben gemäß, er sich wohl zufrieden und befriedet über das bisher von ihm erreichte fühlen sollte. Zum bis dahin getätigten, gehören sicher, photoelektrischer Effekt, SRT, ART usw.

Nur war dies, das Zitat bzgl., eine Bezugnahme Einsteins zur Einschätzung dritter und nicht der Einsteins selbst, seine eigenen Vorstellungen, sein Lebenswerk betreffend. Alberts "Lebenswerk war 49", entgegen der Einschätzung anderer, nämlich bis dahin noch nicht erfolgreich abgeschlossen.

Für ihn wäre ein erfolgreicher und befriedigender Abschluss seines Lebenswerkes erst dann erreicht, wenn es ihm gelungen wäre eine einheitliche Feldtheorie auf die Beine zu stellen, welche Hieb und stichfest... Und genau darauf beziehen sich auch die Gedanken und die Selbstkritik Alberts zu seinem 70sten, mitten drin und noch daran, mehr oder minder, verzweifelnd.

Eine solche.... ist bis heute nicht gelungen...

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Re: Quo vadis, USA?

Beitragvon ZQUANTUM » Fr 18. Dez 2020, 01:17

Falls es jemanden interessiert, womit er seine letzten Tage verbrachte:

Einsteins Programm war äußerst ambitioniert. Er wollte das Quantenproblem nicht dadurch lösen, daß er – wie etwa Schrödinger – erst eine einheitliche klassische Theorie zu schaffen beabsichtigte, um diese dann nachträglich mit der Quantentheorie zusammenzuführen (eine solche Methode entstand mit der Quantenelektrodynamik in der Form der Quantisierung klassischer Felder). Seine Theorie sollte vielmehr die Resultate der Quantentheorie von vornherein reproduzieren.


https://www.researchgate.net/publicatio ... eldtheorie

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Re: Quo vadis, USA?

Beitragvon Sciencewoken » Fr 18. Dez 2020, 01:48

ZQUANTUM hat geschrieben:Für ihn wäre ein erfolgreicher und befriedigender Abschluss seines Lebenswerkes erst dann erreicht, wenn es ihm gelungen wäre eine einheitliche Feldtheorie auf die Beine zu stellen, welche Hieb und stichfest... Und genau darauf beziehen sich auch die Gedanken und die Selbstkritik Alberts zu seinem 70sten, mitten drin und noch daran, mehr oder minder, verzweifelnd.
Das ist nicht ganz korrekt. Das war nämlich die Sache, wo ihm Kollegen nachsagten, er würde sein Leben mit dieser Suche verwschwenden. Der Satz mit den Begriffen, die nicht standhalten, bezogen sich schon auf sein Lebenswerk, was er bis dahin vollendet hatte.

ZQUANTUM hat geschrieben:Eine solche.... ist bis heute nicht gelungen...
Mit Äther und/oder Raumzeit bekommt man es auch nicht hin. Nicht solange Elektromagnetismus die Eigenschaft eines Äthers und Gravitation die Eigenschaft einer (sich krümmenden) Raumzeit sein soll - das sind zwei unterschiedliche Quellen für zwei Phänomene, die vereinheitlicht werden sollen.

Frag mal nach bei den "Elektrikern" oder Ätheristen, wie die Gravitation haben wollen... Grob gesagt positive und negative Wellen (ausgedend von Elektron und Positron) gleichmässig auftretend, damit sie neutral wirken... nur warum ist dann Anziehung bevorzugt? Außerdem... nimm eine Art Ladung weg (abschirmen) und dann wars das mit Gravitation - und das Ergebnis ist polarisiert. Problem dabei: Gravitation ist nicht abschirmbar oder polarisierbar, ganz im Gegensatz zur Ladung. Mit dem korrekten Konzept lassen sich aus Elementarmassen besser Ladungen "bauen" als Massen aus Elementarladungen.

Dann frag mal die Relativisten, wie die Gravitation polarisieren wollen. Über Längenkontraktion? Das ist sportlich... zumal Längenkontraktion nach meinem Dafürhalten nur ein Messfehler ist, wenn man Strecken mit Lichtsignalen misst (Zweiwegmessung). Bei einer Einwegmessung mit ruhenden Strecken und bewegten Uhren hat man nämlich ein Problem, nämlich jenes, dass die Bewegte Uhr am Ziel angekommen nach geht, während sie am Start noch mit den Uhren an den Streckenenden synchron ging. Das Ergebnis ist nicht etwa eine kürzer gemessene Strecke, sondern eine höher gemessene Geschwindigkeit (Einwegmessung und proper velocity). Hier zeigt sich btw. auch, dass nicht nur Umkehren oder sonstige Richtungsänderungen (Inertialsystemwechsel) einen Symmetriebruch verursachen.

Und was nun? Hmm... Dass die SRT bereits erfolgreich mit einem Quantenmodell vereinigt werden konnte, ist dir sicher bekannt. Weißt du, was ursprünglich auch mal ein Quantenmodell war? Newtons Korpukel Theorie und zwar bis man die Wellentheorie bzw. Wellenoptik daraus machte. Und jetzt rate mal, wozu ich meine Wavelets erdacht habe, die hier von den üblichen Verdächtigen permanent boykottiert werden.
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Re: Quo vadis, QT?

Beitragvon ZQUANTUM » Fr 18. Dez 2020, 02:35

Sciencewoken hat geschrieben:
ZQUANTUM hat geschrieben:Für ihn wäre ein erfolgreicher und befriedigender Abschluss seines Lebenswerkes erst dann erreicht, wenn es ihm gelungen wäre eine einheitliche Feldtheorie auf die Beine zu stellen, welche Hieb und stichfest... Und genau darauf beziehen sich auch die Gedanken und die Selbstkritik Alberts zu seinem 70sten, mitten drin und noch daran, mehr oder minder, verzweifelnd.


(1.)Das ist nicht ganz korrekt. Das war nämlich die Sache, wo ihm Kollegen nachsagten, er würde sein Leben mit dieser Suche verwschwenden.
(2.) Der Satz mit den Begriffen, die nicht standhalten, bezogen sich schon auf sein Lebenswerk, was er bis dahin vollendet hatte.

(1.) und (2.) von mir in dein Zitat eingefügt.

Hi Science,

Zu (1,) ich finde deine Rücksichtnahme ja wirklich nett. Mein ich so.
Zu (2.) hättest du jedoch auch gleich formulieren können "Der Satz, oder Schluss, ist falsch".

Ich empfehle betr. der Deutung des Einstein Zitates , folgende Lektüre.:
https://books.google.pt/books?id=osFQL4 ... navlinks_s

Auf Seite 256, wird nochmal deutlich, das es sich hier um Aussagen seinerseits handelt, die sich mit aller höchster Wahrscheinlichkeit auf die einheitliche Feldtheorie und nicht auf das vorherige Werk Einsteins beziehen. Vor allem wird dort auch der Folgesatz Einsteins zitiert.... und im Zusammenhang weiterer Korrespondenzen mit Solovine klar, das es sich bei dem Zitat, gerade die "Begriffe" btr., um die Suche nach der "TOE" bzw. einheitliche Feldtheorie dreht.

Die "Vereinigung SRT/Quantentheorie" ..:
Das sind nur erste "ungenügende" Schritte gewesen, welche die QT lediglich mit dem Nahwirkungsprinzip der SRT vereinen.
Von Einstein angestrebt, war jedoch nicht weniger als die Vereinheitlichung der QT, mit dem Kontinuum der ART.
SRT/QT hielt bereits Einstein für, gelinde gesagt.. "uninteressant". ;)

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Re: Quo vadis, QT?

Beitragvon Sciencewoken » Fr 18. Dez 2020, 03:04

ZQUANTUM hat geschrieben:Ich empfehle betr. der Deutung des Einstein Zitates , folgende Lektüre.:
https://books.google.pt/books?id=osFQL4 ... navlinks_s
Das ist von 2011. Also steht zu befürchten, dass das nicht von einem Zeitzeugen geschrieben wurde. Das bedeutet: Viel Spielraum für persönliche Deutungen. Ich denke mal, dass Einstein mit seiner Feldtheorie auch an dem Punkt war, den ich in meinem vorhergehenden Beitrag geschildert hatte... Eine einheitliche Feldtheorie kann nicht zwei Ursachen haben. Daraus folgt, dass eine Ursache garantiert auf der Strecke bleibt - nei mir sind es beide.

ZQUANTUM hat geschrieben:Die "Vereinigung SRT/Quantentheorie" ..:
Das sind nur erste "ungenügende" Schritte gewesen, welche die QT lediglich mit dem Nahwirkungsprinzip der SRT vereinen.
Von Einstein angestrebt, war jedoch nicht weniger als die Vereinheitlichung der QT, mit dem Kontinuum der ART.
SRT/QT hielt bereits Einstein für, gelinde gesagt.. "uninteressant". ;)
Hast du meinen letzten Absatz gelesen? Naja... vllt. hatte Einstein die Korpuskel-Theorie auch schon nicht mehr auf dem Schirm. Und ähhh... gelinde gesagt, finde ich uninteressant, was andere uninteressant finden, solange mir mit Quantentheorien gelingt, was noch keinem gelungen ist - eine einheitliche Feldtheorie.
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Re: Quo vadis, USA?

Beitragvon Lagrange » Fr 18. Dez 2020, 08:21

ZQUANTUM hat geschrieben:... mit dem Nahwirkungsprinzip der SRT ...

Was soll man darunter verstehen? In der SRT gibt es gar keine Wirkung. SRT ist eine rein kinematische Betrachtung.

Und da Einstein den Äther seiner Meinung nach abgeschafft hat, kann es eine Nahwirkung in der SRT gar nicht geben.
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Re: Quo vadis, USA?

Beitragvon Sciencewoken » Fr 18. Dez 2020, 09:13

LeGatesNoch hat geschrieben:
ZQUANTUM hat geschrieben:... mit dem Nahwirkungsprinzip der SRT ...

Was soll man darunter verstehen? In der SRT gibt es gar keine Wirkung. SRT ist eine rein kinematische Betrachtung.

Und da Einstein den Äther seiner Meinung nach abgeschafft hat, kann es eine Nahwirkung in der SRT gar nicht geben.
Das kann doch nur einer fragen, der es nicht kapiert hat oder schlicht nicht kaoieren will. die Strecke (Ferne) wird von Austauschteilchen (Bosonen) überwunden. Zwischen entferntem Objekt und Austauschteilchen hat man dann immer Nahwirkung. Auch meine Wavelets sind solche Austauschteilchen - wenn man so will, das postulierte Gluon, es ist aber auf gar keinen Fall das Selbe, weil dann aus vielen Gluonen, die auf eine Fläche wirken, ein Photon werden müsste.
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Re: Quo vadis, USA?

Beitragvon bumbumpeng » Fr 18. Dez 2020, 10:16

Lagrange hat geschrieben:Überhaupt nicht wahr. Ohne Äther kann die Natur nicht funktionieren. Um zu diesem Schluss zu kommen, wird keine Superintelligenz vorausgesetzt.

Man setze für das Wort Äther den Begriff: elektro-magnetische Felder ein, dann stimmt es. Und diese haften zwangsläufig der Masse an.
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