Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

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vom Regen in die Traufe

Beitragvon Yukterez » So 28. Dez 2014, 18:25

Chief hat geschrieben:Ich finde dort keine Berechnungen!
http://www.e-cat-deutschland.de/wirtschaftlichkeit.html

Die Seite ist nicht schlecht, neben dem Perpetuum Aquarium haben sie dort auch das Problem der kalten Fusion gelöst:

Wikipedia hat geschrieben:Rossi ist ein verurteilter Lügner, Beträger, Fälscher und mutmaßlicher Erpresser. Er ist Erfinder des Energie-Katalysators (auch E-Cat), den er als Kernfusionsreaktor für kalte Fusion vorstellte.

Bild, Bild
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » So 28. Dez 2014, 18:53

Highway hat geschrieben:Der Punkt ist der, dass wilde Rechnungen aufgestellt werden, weil einfach aus Wiki oder sonst wo eine Formel abgepinnt wird, und man haut 550 Joule raus. Ziel ist es nicht irgend ein halbgares Zeug zu behaupten sondern eine belastbare Energiebilanz aufzustellen. Dafür reicht es nicht einfach nur eine nicht zutreffende Formel raus zuhauen, die das gegebene Modell nicht abbildet.


Die Formel bildet genau das ab, wonach du gefragt hast und die 550 Joule sind dafür korrekt.

Für den detaillierten Rechenweg habe ich ja eine Quelle mehrmals gepostet.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » So 28. Dez 2014, 19:04

Exakt den Teil wollte ich bei Borderlands gerade kopieren.
Highway war schneller.

Also mögen alle, die sich weigern diesen Thread hier zu lesen und das was in den letzten Tagen nun schon klar herausgearbeitet wurde, nachzulesen, sich wenigstens die Arbeit von Borderlands anschaun, bevor sie hier wieder die ganze Diskussion der letzten Wochen von vorne anfangen !

Übrigens:
Kapitel 2.1 Energie für die Kompression, Kapitel 2.2 Energie zum Einschieben - genau das was ich hier schon völlig identisch auf Seite 3 http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=15&t=683&start=20#p83614 auch schon gesagt habe.

Ich will ein "Fleißsternchen" Herr Lehrer!
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » So 28. Dez 2014, 19:33

Chief hat geschrieben:Und wie erklärst du die Volumenänderung und Änderung der Auftriebskraft beim Aufstieg?

http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?p=83766&sid=568343a9a47c34f64259ebea928d9b30#p83766

Energiebilanz

ΔΕ=Auftriebsenrgie-Luftdruckenergie

ΔΕ = mgh - ∫pdV = ρV(h)gh - pV(h=H) = ρgHV(h=H-->h=0) - ρgHV(h=H) = ???


PS: Jetzt dürfte es (für fallili) nicht schwer sein das Problem zu lösen.


Was bitte, muss da noch gelöst werden?
Wenn während des "einblasens" der Wasserspiegel schon steigt (und das wird wohl auch McDaniel einsehen, dass es so ist) dann wird auch während des Einblasens der Druck an der "Einblasstelle" steigen - also kann man nicht mehr so tun, als würde das Gas nur auf 1,2 Bar verdichtet werden müssen. - Es wird 1,2irgendwas sein und dieses "irgendwas" führt dann zu dem zusätzlichen Energieanteil für die Kompression, der durch den längeren Weg wieder ausgeglichen wird.
Und natürlich darf man das Ganze isotherm betrachten und kommt damit zu dem Ergebnis, das maximal so viel Energie herausgeholt werden kann wie reingesteckt wird.
Und das Ergebnis reicht ja wohl um zu erkennen, das kein wie auch immer gearteter "Trick" das Auftriebskraftwerk zum Energie erzeugen bringt!
Sich dann noch den Kopf zu zerbrechen, wie viel in Realität das Kraftwerk an Verlusten macht ist mir den Aufwand nicht wert.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » So 28. Dez 2014, 19:41

Highway hat geschrieben:Abgelehnt, weil wahrscheinlich aus dem Beitrag direkt vor deinem abgeschrieben. ;)

Die Volumenarbeit die dieser Kompressor bei 0,2 bar und einem Volumen von 50 Liter arbeitet beträgt: 20.000 N/m² * 0,050 m³ = 1000 Nm (Ws). Der Kompressor vernichtet also nahezu 80% der aufgewendeten Energie in Wärme.

Hähhhhh? Was hat Dein Kompressor mit der ganzen Diskussion zu tun?
Mit Dir hab ich mich seiten- und tagelang geärgert, weil Du "meine" 50 Nm Kompressionsarbeit ständig abgelehnt hat.
Nun wo klar ist, warum diese 50 Nm existieren (und es bist nicht Du der draufgekommen ist, warum und "wo" sie existieren) bist jetzt plötzlich Du derjenige der immer schon alles gewusst hat?

Lies mal selber, was Du in den ersten (wahrscheinlich 50 oder mehr) Beiträgen alles über meine Aussagen geschrieben hast.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Ernst » So 28. Dez 2014, 20:21

Highway hat geschrieben:Diese Quelle sagt für die Kompression:

Bild


Ja und :?: :?: :?: Das ist ja selbstverständlich, nur etwas untechnisch ausgedrückt.

Bei Atmosphärendruck 1bar und einer Wassersäule von 10m herrscht in 10 m Tiefe ein absoluter Druck von 2 bar. Pumpe ich Luft auf den Grund in 10 m Tiefe , so muß sie 2 bar absolut haben. Der Kompressor saugt die Luft mit 1 bar absolut an, er muß sie um absolut 1 bar erhöhen, um unten absolut 2 bar zu erzeugen.
Einfacher nach alter technischer Notation; Erzeugung von 1 atü.

Kinderkream.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » So 28. Dez 2014, 21:52

Chief hat geschrieben:Nein, bei den Berechnungen wurde nicht berücksichtigt, dass außer Druckerhöhung noch zusätzlich Arbeit gegen die Wassersäule verrichtet werden muss. Das wurde in Ernsts pdf gezeigt.

Natürlich wurde das nicht berücksichtigt - weil erst gar nicht auf die verkomplizierende Idee mit dem steigendem Wasserspiegel mit Berechnungen eingegangen wurde.
Es wurde daher nur gesagt, dass wenn man diese Druckerhöhung berücksichtigen würde, dann logischerweise diese zusätzlich hineingesteckte Arbeit dem entsprechen wird, was man wegen des längeren Aufstiegsweges wieder herauskriegen könnte.
Also es ändert sich nie was daran, dass man nur herauskriegt was man vorher reinsteckt.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon Yukterez » So 28. Dez 2014, 22:04

Chief hat geschrieben:Nein, bei den Berechnungen wurde nicht berücksichtigt, dass außer Druckerhöhung noch zusätzlich Arbeit gegen die Wassersäule verrichtet werden muss...
Highway hat geschrieben:Die dafür benötigte Energie beträgt 500 Nm und ist durch die orangefarbene Fläche W_v repräsentiert. (Wasserspiegel konstant angenommen)

Diese Fläche geht ja von V=0..V1, was hat die mit der Wassersäule zu tun?

Skeptisch,

Bild
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » So 28. Dez 2014, 23:15

Chief hat geschrieben:
Yukterez hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:Nein, bei den Berechnungen wurde nicht berücksichtigt, dass außer Druckerhöhung noch zusätzlich Arbeit gegen die Wassersäule verrichtet werden muss...
Highway hat geschrieben:Die dafür benötigte Energie beträgt 500 Nm und ist durch die orangefarbene Fläche W_v repräsentiert. (Wasserspiegel konstant angenommen)

Diese Fläche geht ja von V=0..V1, was hat die mit der Wassersäule zu tun?

Skeptisch,

Das Wasser muss aus dem Behälter verdrängt werden (gegen den Druck von 1,2bar oder Differenzdruck von 0,2bar).


Na ja, bei der Betrachtung mit dieser Interpretation von V gegen 0 kommt anscheinend das Richtige raus - ich schließe mich aber der Skepsis von Yukterez an.
Die Gasgesetze gelten für Änderungen von p und V - eine Änderung von V auf 0 braucht aber bei Anwendung der allgemeinen Gasgleichung unendlich Energie.
Daher find ich es sehr gewagt, den Energieaufwand für diesen Transfer der Gasmenge aus der Pumpe in den Behälter irgendwie aus der pV Kurve erklären zu wollen.
Letztendlich wäre es energetisch völlig egal, ob ich nun diese 25 Liter Luft oder sonst irgendetwas 25 Liter wasserverdrängendes wie z.B. einen Styroporklumpen mit 25 l Volumen in den Behälter einbringen würde (Eigenmasse des verdrängenden Mediums z.B. Styroporklumpens natürlich vernachlässigt).
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » Mo 29. Dez 2014, 04:06

Da hab ich auf irgendwie eine Taste erwischt und dann was zitiert, zu dem ich gar nix sagen wollte.
Alles löschen geht ja anscheinend nicht - also tipp ich halt was her.
Zuletzt geändert von fallili am Mo 29. Dez 2014, 04:21, insgesamt 2-mal geändert.
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