Drehimpuls, eine Erhaltungsgrösse?

Hier kann man seine Meinungen zum Forum und andere Neuigkeiten mitteilen

die physikalische Befriedungung des Chief

Beitragvon Yukterez » So 22. Jul 2012, 21:28

Bild hat geschrieben:Bild

Deine Einzeller waren aber auch schon mal stärker, früher haben sie zumindest noch das Zwerchfell befriedigt...
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Re: Drehimpuls, eine Erhaltungsgrösse?

Beitragvon Kurt » So 22. Jul 2012, 22:11

Yukterez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Nunja, das ist aber nur da so wo es eine -Wegverkürzung- gibt, in die andere Richtung ist sie rotverschoben.

Jedes Photon hat nur eine Richtung, von der Emission zur Absorbtion laufend.


Also da musst du schon gewaltig nachbessern.
a' Photonen gibts keine
b' du hast gesagt dass es nur Blauverschiebung gibt,
Die Richtung deines (nichtexistierenden) Photons ist doch egal, es kommt auf die Relativbewegungen zwischen Sender und Empfänger an.
Und da gibts halt auch welche die Rotverschiebung ergeben.

Yukterez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Bei Supraleitung und damit erhoffter "Graviatationsabschirmung"

wo hast du denn das her, dass man mit Supraleitung die Gravitation abschirmen will ?


Das habe ich aus meinem Gedächtnis hervorgekramt.
Kann mich auch täuschen.


Gruss Kurt
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Re: Drehimpuls, eine Erhaltungsgrösse?

Beitragvon Gerhard Kemme » So 22. Jul 2012, 23:01

Kurt hat geschrieben:
Yukterez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Nunja, das ist aber nur da so wo es eine -Wegverkürzung- gibt, in die andere Richtung ist sie rotverschoben.

Jedes Photon hat nur eine Richtung, von der Emission zur Absorbtion laufend.


Also da musst du schon gewaltig nachbessern.
a' Photonen gibts keine
...
Die Richtung deines (nichtexistierenden) Photons ist doch egal,.


Zweifelsfrei gilt, dass unsere Sprache hier nicht kompatibel ist - insofern ständig der Versuch diesen Informationskanal zwischen uns Foristen zu reparieren. Menschen bezeichnen bestimmte Dinge, Ereignisse und sonstige Objekte mit Vokabeln, Worten oder auch Begriffen.
Beispiele:
"Mir ist gerade ein Gedanke gekommen." Frage: Gibt es nun Gedanken?
"Die Welle hat unser Boot ziemlich angehoben." Frage: Gibt es Meereswellen?
"In einer Suchmaschine gibt es zum Begriff Photon 10.100.000 Einträge? Frage: Was ist es denn, was Menschen veranlasst, so oft den Begriff Photon zu nennen. Im Prinzip ist es ziemlich simpel: Mit Hilfe von Fotozellen etc. können bestimmte diskrete Ereignisse im Zusammenhang mit Licht detektiert werden - und die Menschen spendieren dafür die Bezeichnung Photon.
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Re: Drehimpuls, eine Erhaltungsgrösse?

Beitragvon Kurt » So 22. Jul 2012, 23:18

Gerhard Kemme hat geschrieben:"In einer Suchmaschine gibt es zum Begriff Photon 10.100.000 Einträge? Frage: Was ist es denn, was Menschen veranlasst, so oft den Begriff Photon zu nennen. Im Prinzip ist es ziemlich simpel: Mit Hilfe von Fotozellen etc. können bestimmte diskrete Ereignisse im Zusammenhang mit Licht detektiert werden - und die Menschen spendieren dafür die Bezeichnung Photon.


Nein Gerhard, da stimme ich dir nicht zu.

"Mit Hilfe von Fotozellen etc. können bestimmte diskrete Ereignisse im Zusammenhang mit Licht detektiert werden"


Welche diskreten Ereignisse sind das denn!
Ist es nicht so dass das Ereignis die Freisetzung eines Elektrons ist.

Die Annahme dass es sich bei der Freisetzung des Elektrons um ein "Kügelschen" handeln muss dass dieses E freigeschossen hat ist völlig fehl am Platze.
Solche Anschauungen, und die gibt es mindestens seit irgendwer den "äusseren Photoeffekt" damit in Verbindung gebracht hat, sind total falsch.
Auch wenns dafür den noblen Preis gegeben hat.
Und dagegehn gehe ich an, denn diese Vorstellungen ziehen einen ganzen Schwanz an Falschvorstellungen nach sich.

Egal was der -Volksmund- sagt, in der Forschung usw. haben soche Falschvorstellungen nichts zu suchen.
Es hat noch niemand ein Photon erzeugt, noch ist eins irgendwohin geflogen, noch wurde jemals eins detektiert.

Es gibt Erklärungen die eben kein -Kügelchen- brauchen um den Photoeffekt zu erklären,
um anschaulich darzulegen warum "diskrete Ereignisse im Zusammenhang mit Licht detektiert werden".


Gruss Kurt
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Re: Drehimpuls, eine Erhaltungsgrösse?

Beitragvon Gerhard Kemme » So 22. Jul 2012, 23:40

Kurt hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:"In einer Suchmaschine gibt es zum Begriff Photon 10.100.000 Einträge? Frage: Was ist es denn, was Menschen veranlasst, so oft den Begriff Photon zu nennen. Im Prinzip ist es ziemlich simpel: Mit Hilfe von Fotozellen etc. können bestimmte diskrete Ereignisse im Zusammenhang mit Licht detektiert werden - und die Menschen spendieren dafür die Bezeichnung Photon.


Nein Gerhard, da stimme ich dir nicht zu.


Welcher Aussage stimmst du nicht zu? Es handelt sich um einzelne, diskrete Ereignisse, die von entsprechenden Fotozellen detektiert werden - wenn dies nicht deine Meinung ist, dann wirst du gegen gut fundierte physikalische Erkenntnisse gegenan argumentieren müssen.
Kurt hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:"Mit Hilfe von Fotozellen etc. können bestimmte diskrete Ereignisse im Zusammenhang mit Licht detektiert werden"


Welche diskreten Ereignisse sind das denn!
Ist es nicht so dass das Ereignis die Freisetzung eines Elektrons ist.


Die Emittierung eines Photons kann unterschiedliche Ursachen haben - meistens wird als Ursache der Wechsel eines Elektrons in einen anderen Energie-Zustand angenommen - wohlgemerkt: Das ist die Ursache der Emittierung. Wer redet beim Photon von einem "Kügelchen" - das sind dann sicherlich keine Wissenschaftler. Was sich hinter dem Begriff Photon präzise verbirgt, kann kaum ausgesagt werden - aber das ist normal: Denn was ein Elektron wirklich ist, kann ebenfalls nicht gesagt werden - was allerdings gilt, das ist die Fähigkeit der Physiker mit Hilfe von Modellen und Theorien solche unsichtbare Subminiaturwelt für den Menschen handhabbar zu machen:
http://de.theoriefinder.wikia.com/wiki/Photon
http://physik.wikia.com/wiki/Atom-Licht-Wechselwirkung
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Re: Drehimpuls, eine Erhaltungsgrösse?

Beitragvon Yukterez » Mo 23. Jul 2012, 01:04

Kurt hat geschrieben:Also da musst du schon gewaltig nachbessern.
a' Photonen gibts keine

Wozu muß ich da was nachbessern ?

b' du hast gesagt dass es nur Blauverschiebung gibt,

Von dem Teil emittiert der sich auf dich zudreht, zu dem Zeitpunkt wo er sich auf dich zudreht. Bild.png Gleichzeitig erhältst du vom sich wegdrehendem Teil der Kugel ein rotes Signal. Dadurch entstehen Temperaturunterschiede, die durch die Bewegung warm fliesst zu kalt das System im gleichen Maß in Drehung versetzen wie das Objekt Drehung verliert.

Die Richtung deines (nichtexistierenden) Photons ist doch egal, es kommt auf die Relativbewegungen zwischen Sender und Empfänger an.

Richtig. Der Empfänger ist in dem Fall die Begrenzung deines Raums oder ein Gasmolekül innerhalb des Raums und ausserhalb der rotierenden Kugel.

Und da gibts halt auch welche die Rotverschiebung ergeben.

Genau.
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Re: Drehimpuls, eine Erhaltungsgrösse?

Beitragvon Yukterez » Di 24. Jul 2012, 02:58

Chief hat geschrieben:Also, mit 4ω wäre L erhalten aber der normale Impuls p nicht. Offensichtlich verstehst Du das Problem nicht! :mrgreen:

Ein Problem hätten wir umgekehrt (: Der normale Impuls bleibt wohl erhalten. Willst du denn einfach das Quadrat aus den Metern in kg·m²·sek⁻¹ streichen und trotzdem die gleiche Zahl behalten, auch wenn du den Abstand zum Radius änderst ? ツ So siehst du mir auch aus, aber gewonnen wäre damit nichts. Du musst natürlich die Radiusmeter im Verhältnis zu den Bogenlängenmetern rechnen ☺ Drehimpuls und Impuls sind zwar verwandt und ineinander überführbar, aber verwechseln darfst du sie nicht ! Auf gut deutsch:

[kg·m·sek⁻¹] ≠ [kg·m²·sek⁻¹], [kg·m·sek⁻¹] * [m] = [kg·m²·sek⁻¹] !

Chief hat geschrieben:Mit r/2 und 4ω hast Du doppelte Geschwindigkeit - wie wurde die Geschwindigkeit verdoppelt und warum?

Weil es sich nicht um Meter sondern Quadratmeter handelt [siehe oben] (: Es werden nach wie vor die selbe Anzahl an Quadratmetern pro Sek durchlaufen. Am Ende kriegst du aus einem Drehimpuls exakt den selben Impuls heraus, wie du hineinstecken musstest, dividierst du die Radiusmeter wieder heraus um aus dem ↻Impuls einen ↑Impuls zu machen (indem du den Ballast abwirfst) kriegst du auch nicht mehr Impuls hinaus als zuvor hinein.
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Re: Drehimpuls, eine Erhaltungsgrösse?

Beitragvon Yukterez » Mi 25. Jul 2012, 16:53

Solkar hat geschrieben:
Yukterez hat geschrieben:Der normale Impuls bleibt wohl erhalten

Yukterez, da ich nicht weiss, was Du unter einem unnormalen Impuls verstündest, gehe ich davon aus dass Du den translatorischen Impuls, am einfachsten bezogen auf ein ruhendes Bezugssystem, meinst.

Genau, den Impuls mit kg*m/sek.

Solkar hat geschrieben:Jener ist eine vektorielle Grösse und bleibt nicht mal auf einer Kreisbahn erhalten, und zwar eben weil es eine Kreisbahn ist; schaut man z.B. von oben auf ein Karussel so schaut ein Fahrgast bei φ=0 ein eine Richtung und bei φ=π in etwa in die Gegenrichtung, also bleibt die translatorische Richtung der Bewegung nicht erhalten, und somit auch nicht der Impuls.

Die Richtung bleibt freilich nicht erhalten; diese ändert sich auch bei einem geraden Stoß (siehe Billard und Newtonpendel, wo sich trotz Impulserhaltung auch die Richtung ändert). Ich meine natürlich nur die Zahl vor den kg*m/sek !

Solkar hat geschrieben:Was auf einer mit konstanter Drehgeschwindigkeit durchlaufenen Kreisbahn hingegen erhalten bleibt ist der Betrag des, oder, mathematisch ausgedrückt, die Norm des (vektoriellen), translatorischen Impulses.

Richtig.

Solkar hat geschrieben:Bei dem Beispiel, dass Du brachtest
Yukterez hat geschrieben:Du kannst es ja ausprobieren, indem du auf einem drehendem Kreisel 10 kg Ballast mitführst und dann den Abstand zum Zentrum halbierst.

und das ich auf die Betrachtung einer Punktmasse vereinfacht hatte
Solkar hat geschrieben:Machen wir's einfacher und betrachten eine bewegte Punktmasse, die von einer Zentralkraft Z auf eine Kreisbahn mit Abstand r vom Drehzentrum gezwungen wird.

bleibt hingegen, wie hier schon verschiedentlich dargestellt wurde, nicht einmal der Betrag des translatorischen Impulses erhalten.
Der Drehimpuls hingegen bleibt erhalten, da wir hier davon ausgehen müssen, dass die Kräfte kollinear zum Ortsvektor sind und somit kein Drehmoment angreift.

Also bekommt man genau so viel translatorischen (normalen) Impuls aus dem Drehimpuls hinaus, wie man hineingesteckt hat, oder sehe ich das falsch:

Bild

Solkar hat geschrieben:Desweiteren:
Solche Dimensionsanalysen
Yukterez hat geschrieben:[kg·m·sek⁻¹] ≠ [kg·m²·sek⁻¹], [kg·m·sek⁻¹] * [m] = [kg·m²·sek⁻¹]

kann man zwar zur qualitativen Analyse einer Rechnung nutzen, aber nicht zur quantitativen; die Vielfachen, um die es hier geht (1/2,1,2,,4), sind dimensionslos.

Natürlich. Aber zumindest sollte anhand des Quadrats am Meter klar werden, dass die sich die Zahl die man aus dem unquadrierten Meter einspeist trotz Erhaltung ändern kann.
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jetzt verstehe ich was du meinst

Beitragvon Yukterez » Mi 25. Jul 2012, 20:20

Solkar hat geschrieben:Die Energiedifferenz entspricht der von der Kraft F auf dem Weg von r nach r' an der Masse geleisteten Arbeit.

Wenn diese aus der Drehenergie bezogen wird, dann natürlich. In meinem Gedankenexperiment würde die dafür nötige Kraft aus einer mitgeführten Batterie bezogen (: Das Ganze spricht aber auch ohne Batterie nicht gegen die Impulserhaltung !
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Re: Drehimpuls, eine Erhaltungsgrösse?

Beitragvon Kurt » Mi 25. Jul 2012, 22:17

Yukterez hat geschrieben:Bild


Du bekommst nach der Kurverei nicht die 100 zusammen (Kurvenerbringung verlustlos).

Denn in der Kurve wird Strahlung abgegeben.

Gruss Kurt
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