Quo vadis, USA?

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Re: Putin unstoppable

Beitragvon Daniel K. » So 23. Okt 2022, 20:01

Yukterez hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:
Dennoch wird er gerade von westlichen Waffen zusammengeschossen. Ressourcen im Boden nutzen halt recht wenig.

So hat Hitler auch dahergeredet, und vor ihm schon Napoleon und all die anderen die sich an Putins Vorgängern die Zähne ausgebissen haben.

Und wieder laberst du nur Mist, die UDSSR hätte Hitler gar nichts mehr getan, ohne die massive Hilfe der USA:
Ende 1941 stand die Sowjetunion kurz vor dem ökonomischen Kollaps. Die wichtigsten Industrie- und Landwirtschaftszentren des Landes, u. a. der „Brotkorb“ Ukraine und große Teile des Zentrums der Schwerindustrie, des Donezbeckens, das in der Bedeutung dem Ruhrgebiet für Deutschland gleichkam, waren besetzt. Zwar wurde ein großer Teil der Industrieanlagen Ende 1941 nach Osten evakuiert und so dem Zugriff der Wehrmacht entzogen, doch dauerte es noch bis zur ersten Jahreshälfte des Jahres 1942, bis die hinter dem Ural in den Weiten des Landes wiedererrichteten Werke den daraus resultierenden Produktionseinbruch ausgeglichen hatten. Die Lebensmittelversorgung für 65 Millionen von den 130 Millionen Menschen in den verbliebenen Gebieten fiel aus. Die Zufuhr von Eisenerz, Kohle und Stahl fiel um 75 Prozent und die Versorgung mit kriegswichtigen Rohstoffen, wie Aluminium, Mangan oder Kupfer um mehr als zwei Drittel. Vom einstmaligen Rohstoffreichtum verblieben nur noch Holz, Öl und Blei.

An Waffensystemen erhielt die Sowjetunion von den USA u. a.:

14.795 Flugzeuge
7056 Panzer
8218 Flakgeschütze
131.633 Maschinengewehre
105 U-Boot-Jäger
197 Torpedoboote
15,417 Millionen Paar Stiefel

Der größte Teil der Lieferung kam aber nicht in Form von Waffen, sondern in Form von Nahrungsmitteln, Rohstoffen, Maschinen und Industrieausrüstungen.


An Rohstoffen und Lebensmitteln erhielt die Sowjetunion u. a.:

4,062 Millionen Tonnen Lebensmittel
2,54 Millionen Tonnen Stahl
728.000 Tonnen Nichteisenmetalle
764.000 Tonnen Chemikalien
2,42 Millionen Tonnen Petrochemikalien


An sonstigen Materialien wurde u. a. geliefert:

77.900 Geländewagen Willys MB („Jeep“)
151.000 leichte Transportfahrzeuge
200.000 Studebaker US6-Lastkraftwagen
1,5 Millionen Kilometer Telefonkabel
35.000 Funkstationen
380.000 Feldtelefone
30 % aller Reifen
56 % aller Schienen
1/3 aller Sprengstoffe
1900 Lokomotiven (Eigenproduktion 932 Loks)

1942 machten die Lend-Lease-Lieferungen 5 % des sowjetischen Bruttonationaleinkommens aus, und 1943/44 10 %. Eine Besonderheit war, dass die Amerikaner 90 Prozent des gesamten hochoktanigen Flugbenzins der Alliierten lieferten und 58 Prozent des gesamten hochoktanigen Treibstoffs der Sowjetunion. Ohne diese Treibstoffe waren leistungsfähige Flugzeuge nicht zu betreiben.

https://de.wikipedia.org/wiki/Leih-_und ... owjetunion

Insgesamt bekam Russland von den Vereinigten Staaten 14.700 Flugzeuge, 7.000 Tanks, 52.000 Jeeps, 375.000 Lastwagen, 35.000 Motorräder. Außerdem ganze Fabriken (u. a. ein riesiges Werk zur Produktion von Autoreifen), Schiffe. Hochöfen, Lokomotiven und ganze Krankenhäuser. Die Russen erhielten 2.670.000 t Oel und Benzin, 8.218 Abwehrgeschütze, 131.000.000 Maschinengewehre, 15.000.000 Paar Schuhe und unzählige andere Materialien.

https://www.spiegel.de/politik/amerika- ... 0044416531
Daniel K.
 
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nocheinPotato erzählt mal wieder nur die halbe Geschichte

Beitragvon Yukterez » So 23. Okt 2022, 20:06

Bild nocheinPotato hat geschrieben:die massive Hilfe der USA:

Erstens war das alles nicht geschenkt sondern im Tausch gegen andere Sachen die die Amerikaner selber dringend gebraucht haben, und zweitens was sind 7000 Panzer wenn die Russen selber schon allein 80000 T34 Panzer hatten, den ganzen Rest gar nicht erst mitgezählt?

Den Panzergott auf Putins Seite wissend,

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Re: nocheinPotato erzählt mal wieder nur die halbe Geschichte

Beitragvon Daniel K. » So 23. Okt 2022, 20:14

Yukterez hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
... die massive Hilfe der USA: ...

Erstens war das alles nicht geschenkt sondern im Tausch gegen andere Sachen die die Amerikaner selber dringend gebraucht haben, und zweitens was sind 7000 Panzer wenn die Russen selber schon allein 80000 T34 Panzer hatten, den ganzen Rest gar nicht erst mitgezählt?

Mumpitz:
Man darf nicht vergessen, daß das Leih-Pacht-Gesetz auf dem Prinzip gegenseitiger Hilfeleistung aufgebaut war. Aber die russische Gegenleistung, obwohl sie mit den verzweifeltsten Mitteln hochgetrieben war (die Russen belasteten das amerikanische Konto sogar mit den Löhnen der Lotsen, die amerikanische Leih- und Pachtschiffe in die russischen Häfen steuerten), beträgt nur 2.213.000 Dollar. Während die Vereinigten Staaten dem britischen Weltreich unter dem Leih-Pacht-Gesetz fünfmal soviel gaben, wie sie empfingen, erhielten die Russen fünftausendmal soviel, wie sie den Amerikanern gaben.

Trotz der Zusicherungen der Russen und trotz unterzeichneter Verträge haben sich die Russen seit Beendigung des Krieges im August 1945 bis Januar 1947 geweigert, eine Abrechnung auch nur zu diskutieren. Sie besaßen sogar die Unverfrorenheit, die »kapitalistischen Erzfeinde« um einen neuen 6-Milliarden-Dollar-Kredit zu ersuchen.

Als sich die Amerikaner dieser Forderung gegenüber schwerhörig zeigten, erklärten sich die Russen plötzlich bereit, die Abrechnung des Leih-Pacht-Gesetzes zu diskutieren. Die erste Sitzung fand am 30. April 1947 statt und zehn weitere bis zum 18. Juli 1947. Der Sowjetbotschafter versprach, die amerikanischen Vorschläge, die auf dieser letzten Sitzung gemacht wurden, an Stalin weiterzugeben. Im Januar dieses Jahres kam endlich die russische Antwort an: die Sachlage würde überprüft werden.

Die Geschichte des Leih-Pacht-Gesetzes enthält viele interessante Daten. Nachdem Hitler am 22. Juni 1941 in Rußland eingefallen war, erhielt Rußland innerhalb einer Woche Kriegsmaterial im Wert von neun Millionen Dollar. Kurze Zeit später sandten die Vereinigten Staaten von ihrem damals verschwindend kleinen Besitz an Kriegsmaterial Waren im Werte von beinahe 22 Millionen Dollar. Harry Hopkins, der Freund und Vertraute von Präsident Roosevelt, flog nach Moskau.

Die Männer in Washington, die heute das Geschick der Vereinigten Staaten lenken, haben oft betont, daß sie bereit gewesen wären, den Russen die 11,5 Milliarden Dollar zu schenken, in respektvoller Anerkennung der russischen Leistungen während des Krieges. Aber nun ist man in Washington zu der Ansicht gekommen, daß die Russen den Takt und die Generosität der Amerikaner für Dummheit und Schwäche halten. Die Vereinigten Staaten haben eine bittere, eine teure Lektion gelernt. »Und die Russen haben die besten Freunde verloren, die sie je gehabt haben«, erklärt ein amerikanischer Korrespondent.
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Zelensky kann nicht wirtschaften

Beitragvon Yukterez » So 23. Okt 2022, 20:24

Während Putin mit seinen Drohnen gerade ganz zufrieden ist kann Zelensky mit dem Zeug das Erdogan ihm zum überteuerten Preis angedreht hat nichts anfangen, Erdogan und Putin lachen sich gerade beide ins Fäustchen dass Zelensky sich dermaßen über den Tisch ziehen lassen hat:

Bild das Leben hat geschrieben:The Ukrainian Army has practically abandoned the use of Turkish drones Bayraktar. The decision to abandon these drones was due to their huge losses on the battlefield.

Das kommt eben dabei heraus wenn man jemanden zum Präsidenten hat der schon als Schauspieler sein ganzes Geld für solche überteuerten Statussymbole wie Versace und Gucci hinausgeworfen hat.

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Re: Zelensky kann nicht wirtschaften

Beitragvon Daniel K. » So 23. Okt 2022, 20:27

Yukterez hat geschrieben:
Während Putin mit seinen Drohnen gerade ganz zufrieden ist ...

Es sind Drohnen aus dem Iran, Russland kann nicht mal damit punkten. Nur mal so am Rande. Und du hast mal wieder das Thema gewechselt, schon klar ... :mrgreen:
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nocheinPotato steckt mal wieder den Kopf in den Sand

Beitragvon Yukterez » So 23. Okt 2022, 20:48

Bild nocheinPotato hat geschrieben:Es sind Drohnen aus dem Iran

Schwaches Argument wo Zelenskys Drohnen aus der Türkei sind, und sein ganzes anderes Zeug auch von überall außer der Ukraine.

Bild nocheinPotato hat geschrieben:Russland kann nicht mal damit punkten

Realitätsverweigerung vom Feinsten, vor allem wo wir grad den ukrainischen Punktestand in dieser Sportart gesehen haben.

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Re: Putin unstoppable

Beitragvon McMurdo » Mo 24. Okt 2022, 06:15

Yukterez hat geschrieben:So hat Hitler auch dahergeredet, und vor ihm schon Napoleon und all die anderen die sich an Putins Vorgängern die Zähne ausgebissen haben.

Genau genommen hat Stalin nur der Winter gerettet. Aber die Ukraine will ja auch gar nicht bis Moskau und dafür reicht's allemal. Wo sind die ganzen Hyperschallwaffen und Amarta? :D
Stattdessen kann sich der Russe nur noch billig Drohnen aus dem Iran leisten.
McMurdo
 

Re: nocheinPotato steckt mal wieder den Kopf in den Sand

Beitragvon McMurdo » Mo 24. Okt 2022, 06:18

Yukterez hat geschrieben:Schwaches Argument wo Zelenskys Drohnen aus der Türkei sind, und sein ganzes anderes Zeug auch von überall außer der Ukraine.

Ohh, kriegt Putin kein schönes Spielzeug ab? :D Ich dachte der hätte so viel eigenes,wo ist das denn? Ach stimmt, kann er ohne westliche Technologie gar nicht bauen. So ein Pech aber auch.
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Re: Quo vadis, USA?

Beitragvon McMurdo » Mo 24. Okt 2022, 06:29

Die Russen sind schon so aufgescheucht das mittlerweile wieder hastig telefoniert wird. :lol:
Nachdem Russland seine Atomdrohungen immer noch nicht wahr macht , welch Wunder, soll es jetzt eine schmutzige Bombe der Ukraine werden. Wer's glaubt. :lol:
McMurdo
 

Re: Putin unstoppable

Beitragvon Daniel K. » Mo 24. Okt 2022, 15:39

McMurdo hat geschrieben:
Yukterez hat geschrieben:
So hat Hitler auch dahergeredet, und vor ihm schon Napoleon und all die anderen die sich an Putins Vorgängern die Zähne ausgebissen haben.

Genau genommen hat Stalin nur der Winter gerettet. Aber die Ukraine will ja auch gar nicht bis Moskau und dafür reicht's allemal. Wo sind die ganzen Hyperschallwaffen und Amarta? :D Stattdessen kann sich der Russe nur noch billig Drohnen aus dem Iran leisten.

Peterle hat auch nicht verraten, was denn die USA für die ganzen Dinge von den Russen bekommen haben sollen, er sagte doch, es wäre ein Tausch gewesen. Eine Liste kam da nicht von Peterle. Davon abgesehen, ich sagte ja schon Putin rottet die Russen aus, sein eigenes Volk, sah ja vorher schon nicht so gut aus, die Russen saufen eben lieber als das sie vögeln und Kinder machen. Durch den Krieg wird es noch schlimmer:
Das Land ist auf einem demografischen Abstiegskurs. Seit Jahren schon schrumpft die russische Bevölkerung. Ein Trend, den der Ukraine-Krieg noch verstärkt: Allein im ersten Halbjahr sind dem Land 480.000 Menschen verloren gegangen. Die Bevölkerungszahl ist laut der russischen Statistikbehörde Rosstat auf 146,1 Millionen gesunken. Auch die Prognosen sehen nicht gut aus. Die russische Bevölkerung wird in den nächsten 28 Jahren - bis 2050 - auf 130 bis 140 Millionen Einwohner schrumpfen.

Putin sei besessen von Demografie, schreibt der US-Historiker Timothy Snyder von der Yale University in der Fachzeitschrift "Foreign Affairs". Er habe Angst davor, dass seine Rasse zahlenmäßig unterlegen sein könnte. Putin glaube, dass die Macht eines Landes von der Größe seiner Bevölkerung abhänge, sagt der französische Demograf Laurent Chalard: Je größer die Bevölkerung, desto mächtiger der Staat. Und auch die Stiftung Wissenschaft und Politik analysiert, dass Russland innenpolitisch das Ziel hat, durch Zuwanderung dem natürlichen Bevölkerungsschwund im eigenen Land entgegenzuwirken.

Einschneidend für Russland waren auch die 1990er Jahre. Die Sowjetunion brach zusammen, die Wirtschaft lag am Boden. Diese Zeit sei "ein extremer Schock für die russische Bevölkerung" gewesen, sagt Alexander Libman. Die Menschen hätten alles verloren. Die Mortalitätsraten und der Alkoholkonsum seien gestiegen. Das Ergebnis sei ein "massiver Rückgang von Geburtsraten" gewesen. "Die Generation, die jetzt kriegsrelevant ist, war aufgrund der Kombination von diesen beiden demografischen Ereignissen sehr klein."

Journalisten der russischen Zeitung "Nowaja Gaseta" haben ausgerechnet, dass Russland wegen des Krieges langfristig über zehn Prozent der jungen Männer verloren gehen könnten. Großen Einfluss darauf hat die Teilmobilisierung, die Russlands Präsident Wladimir Putin im September verkündet hat, sagt Alexander Libman. Mindestens 200.000 Männer wurden bereits eingezogen.

"Ein Großteil von diesen Menschen wird den Krieg dort nicht überleben oder sehr stark verletzt nach Hause kommen, weil wir einen Krieg haben mit massivem Einsatz von Artillerie." Die Wahrscheinlichkeit, an der Front verwundet oder getötet zu werden, liegt bei 60 bis 70 Prozent, hat der Ökonom Oleg Itskhoki ausgerechnet.

Wer nicht kämpfen will, flieht ins Ausland. Vor allem junge Männer versuchen, über die Grenzen zu kommen. Mindestens 700.000 Russen sind, wie es aussieht, schon vor der Teilmobilisierung geflohen. Dazu kommen noch Hunderttausende, die seit Beginn des Ukraine-Kriegs aus Russland ausgewandert sind. Im ersten Halbjahr waren es 419.000, sagt die russische Statistikbehörde. Fluchtgründe gibt es viele: Politische Gegner gehen ins Exil. Junge Spezialisten suchen in anderen Ländern Jobs. Zehntausende wohlhabende Russen verlassen das Land.

https://www.n-tv.de/politik/Podcast-Wie ... 70033.html

Schaut nicht gut aus für die Russen. Ja Putin macht das schon, er vernichtet sein eigenes Volk gleich mit.
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