Ich würde das Gelaber der beiden Ahnungsloseen nicht überbewerten. Das ist ein Pfeifen im Walde.
Ich bin mit den Quellen noch nicht durch, aber das sieht heute morgen - bei aller Vorsicht und aus russischer Sicht(!) - in etwa so aus:
An der Nordfront könnte bis zum Jahresende Savatore fallen. Die unerfahrenden russischen Truppen werden vermutlich aus zwei Richtungen durch die Ukrainer unter Druck gesetzt.
An der Ostfront vermelden die russischen Truppen, vor allem auch Wagner in Bakhmut und die Tschetschen in Avdiivka minimale Geländegewinne. Das dient vor allem dazu, überhaupt irgendwelche Erfolge zu vermelden, weil richtig voran kommen die Truppen seit Monaten nicht.
An der Südfront passiert eher nichts, es gibt wohl ständige Testangriffe der Ukrainer.
An der Kherson-Front testen die Ukrainer ununterbrochn die russischen Frontabschnitte. Auch hier ist mit aller Vorsicht damit zu rechnen, dass Kherson (die Stadt) bis zum Jahresende von den Ukrainer erobert wird.
An der kompletten Front sind keine russischen Offensiven erkennbar. Das wird sich wohl auch bis zum Frühjahr nicht ändern. Der Zustand der russischen Armee ist desolat, die Verluste kann man nur als episch bezeichnen.
Der Gefechtswert der russischen Armee sinkt wohl, der Gefechtswert der ukrainischen Armee steigt dagegen. Die Gründe sind: Hohe Verluste an Mensch und Material, schlechte Moral, Versorgung (alles), Ausbildungsstand und veraltete Waffen auf der einen Seite gegenüber moderne Waffensysteme, hohe Moral, hoher Ausbildungsstand trotz hoher Verluste.
Die Angaben, Interpretationen stammen u.a. von Kadyov, Prigoschin, Dokumentenleak FSB, Milblogger (WarGonzo, Rybar, ...), Morgenbriefing der ukrainischen Armee, Tagesbericht der russischen Armee, Tagesbericht britisches Verteidigungsministerium, usw.