Uhren synchronisieren

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Re: Uhren synchronisieren

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Fr 12. Okt 2018, 17:25

Lagrange hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Hint: Sagnac misst die absolute Rotations-Beschleunigung.

Quatsch!
Genau! Sagnac misst eine Umlauf- oder eine Winkelgeschwindigkeit. Das ist mathematisch zwar eine Beschleunigung in zwei Richtungen, aber eine Rotations-Beschleunigung ist das trotzdem nicht. Senkrecht zur Umlauf- bzw. Winkelgeschwindigkeit kann man u.U. jedoch eine Kraft und eine Beschleunigung messen, woraus sich der Zusammenhang

ableiten lässt, wobei m die Masse des rotierenden Körpers ist und deswegen dem Verhältnis F/a entsprechen müsste, durch welches m einst definiert wurde. Ist aber nicht der Fall, wie es Rotationskurven mancher Galaxien zeigen. Ist zwar ein anderes Thema, aber es sollte im Zusammenhang mit Rotations-Beschleunigungen wenigstens mal erwähnt werden, denn irgendwas scheint hier grundsätzlich falsch zu sein.
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Re: Uhren synchronisieren

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Fr 12. Okt 2018, 17:36

Mikesch hat geschrieben:Da ist kein Offset.
Aha... und warum müssen Uhren dann synchronisiert werden? (tH+tH)/2 ist der Offset, der zum Zeitstempel der zu synchronisierenden Uhr addiert wird. Soll nämlich die Zeit sein, die bei der sendenden Uhr während der Signalübermittlung vergangen sein soll.
Mikesch hat geschrieben:Lies dich mal schlau.
Du wirst schon wieder beleidigend.
Mikesch hat geschrieben:Das hat was mit der Quantenphysik zu tun und nicht mit der klassischem Physik. Wir haben hier keine deterministischen Effekte.
Wie und nach welchen Konzepten ich versuche, die objektive Realität zu beschreiben, solltest du mir überlassen. In einer einzig existierenden Realität ist es egal, mit welcher Physik man versucht sie zu beschreiben - die einzelnen Physiken sollten kompatibel sein, aber das sind sie ganz und gar nicht. Wenn du da anderer Meinung bist, dann lies dich mal über Probleme in der Physik schlau. :lol:

Gerade ich soll das Thema nicht verstanden haben? Mach dich nicht lächerlich! :lol:
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Re: Uhren synchronisieren

Beitragvon Mikesch » Fr 12. Okt 2018, 18:02

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Hint: Sagnac misst die absolute Rotations-Beschleunigung.

Quatsch!
Genau! Sagnac misst eine Umlauf- oder eine Winkelgeschwindigkeit. Das ist mathematisch zwar eine Beschleunigung in zwei Richtungen, aber eine Rotations-Beschleunigung ist das trotzdem nicht. Senkrecht zur Umlauf- bzw. Winkelgeschwindigkeit kann man u.U. jedoch eine Kraft und eine Beschleunigung messen, woraus sich der Zusammenhang

ableiten lässt, wobei m die Masse des rotierenden Körpers ist und deswegen dem Verhältnis F/a entsprechen müsste, durch welches m einst definiert wurde. Ist aber nicht der Fall, wie es Rotationskurven mancher Galaxien zeigen. Ist zwar ein anderes Thema, aber es sollte im Zusammenhang mit Rotations-Beschleunigungen wenigstens mal erwähnt werden, denn irgendwas scheint hier grundsätzlich falsch zu sein.
Hast du recht: Rotations-Geschwindigkeit.
Mikesch
 
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Re: Uhren synchronisieren

Beitragvon Lagrange » Fr 12. Okt 2018, 18:25

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Hint: Sagnac misst die absolute Rotations-Beschleunigung.

Quatsch!
Genau! Sagnac misst eine Umlauf- oder eine Winkelgeschwindigkeit...

Muss nicht sein. Wang hat herausgefunden dass auch lineare und gleichförmige Bewegung zum gleichen Ergebnis führt. Sagnac ist also nicht auf Rotationsbewegungen beschränkt.
Lagrange
 
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Re: Uhren synchronisieren

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Fr 12. Okt 2018, 19:00

Lagrange hat geschrieben:Muss nicht sein. Wang hat herausgefunden dass auch lineare und gleichförmige Bewegung zum gleichen Ergebnis führt. Sagnac ist also nicht auf Rotationsbewegungen beschränkt.
Das entzieht sich meiner Kenntnis. Ein Sagnac-Interferometer dreht sich doch, oder nicht? Natürlich kann es sein, dass eine lineare Bewegung des Interferometers, die Messung der (nun nicht mehr ganz) Rotation beeinflusst, aber gemessen wurde sie auf die Art immer noch nicht.
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Re: Uhren synchronisieren

Beitragvon Lagrange » Fr 12. Okt 2018, 19:20

https://arxiv.org/abs/physics/0609235

It is independent of the type of motion and the refractive index of waveguides. The finding includes the Sagnac effect of rotation as a special case and suggests a new fiber optic sensor for measuring linear motion with nanoscale sensitivity.
Lagrange
 
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Re: Uhren synchronisieren

Beitragvon Kurt » Fr 12. Okt 2018, 22:06

Mikesch hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:So lange schon im Forum dabei und kennst die Experimente zum Nachweis der isotropie immer noch nicht? --> Tests der SRT
Wo soll denn da was wo genau stehen?
Netter Versuch.


Hast du denn nichts zum Vorzeigen?

Mikesch hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Wir haben zwei Uhren die synchron kurze Lichtblitze abgeben.
Die Uhren sind hinten und vorne am Raumschiff angebracht.
In der Mitte sitzt ein Beobachter der die Lichtblitze sehen kann.
Wenn das RS unbewegt ist dann empfängt er die beiden Lichtsignale gleichzeitig, ist das RS bewegt, hier in Richtung vorne, dann empfängt er das Signal der vorderen Uhr früher als das der hinteren.


Er sitzt also im RS und wird mitbewegt. Also empfängt er beide Signale auch gleichzeitig.


Die Signale der beiden Uhren laufen isotrop in unserem Betrachterbereich.

Ist dann im Raumschiff, in dem Bereich den die beiden Uhren ausmachen und der Empfänger in der Mitte der Rakete, ein eigener Bereich der von der localen Isotropie abgekoppelt ist?
So ist es aber nicht eingerichtet.

Wie ist es wenn die beiden Signalgeber/Uhren und der dazu mittige Empfänger ausserhalb der Rakete positioniert sind?
Laufen dann die Signale anders als in der Rakete?

So wie es jetzt ist laufen die Signale der beiden Uhren in dem Bereich in dem es Isotrop zugeht.
Somit sieht der Empfänger das vordere Signal eher als das was von hinten an ihn herankommt.
Schliesslich entfernt er sich ja von dem Punkt an dem das Signal abgesetzt wurde.
Andererseits bewegt er sich auf den Punkt zu an dem die Raketenuhr vorne ihr Signal gesetzt hat.

Es ist ja schliesslich egal ob Sender und/oder Empfänger sich bewegen oder nicht, Signale laufen im betrachtetem Bereich isotrop.

Kurt

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Re: Uhren synchronisieren

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Sa 13. Okt 2018, 00:18

Kurt hat geschrieben:Die Signale der beiden Uhren laufen isotrop in unserem Betrachterbereich.

Ist dann im Raumschiff, in dem Bereich den die beiden Uhren ausmachen und der Empfänger in der Mitte der Rakete, ein eigener Bereich der von der localen Isotropie abgekoppelt ist?
So ist es aber nicht eingerichtet.

Wie ist es wenn die beiden Signalgeber/Uhren und der dazu mittige Empfänger ausserhalb der Rakete positioniert sind?
Laufen dann die Signale anders als in der Rakete?

So wie es jetzt ist laufen die Signale der beiden Uhren in dem Bereich in dem es Isotrop zugeht.
Somit sieht der Empfänger das vordere Signal eher als das was von hinten an ihn herankommt.
Schliesslich entfernt er sich ja von dem Punkt an dem das Signal abgesetzt wurde.
Andererseits bewegt er sich auf den Punkt zu an dem die Raketenuhr vorne ihr Signal gesetzt hat.

Es ist ja schliesslich egal ob Sender und/oder Empfänger sich bewegen oder nicht, Signale laufen im betrachtetem Bereich isotrop.
Wie jetz? Die Signale brauchen im RS für den Hinweg eben solange, wie für den Rückweg? Womit überträgst du denn? Mit Lochraster-Bändern? Ich nahm an, wir übertragen die Signale mit Funk? Dann können sie im RS nicht isotrop unterwegs sein, wenn es sich bewegt.
Nicht von Bedeutung
 

Re: Uhren synchronisieren

Beitragvon Kurt » Sa 13. Okt 2018, 07:32

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Die Signale der beiden Uhren laufen isotrop in unserem Betrachterbereich.

Ist dann im Raumschiff, in dem Bereich den die beiden Uhren ausmachen und der Empfänger in der Mitte der Rakete, ein eigener Bereich der von der localen Isotropie abgekoppelt ist?
So ist es aber nicht eingerichtet.

Wie ist es wenn die beiden Signalgeber/Uhren und der dazu mittige Empfänger ausserhalb der Rakete positioniert sind?
Laufen dann die Signale anders als in der Rakete?

So wie es jetzt ist laufen die Signale der beiden Uhren in dem Bereich in dem es Isotrop zugeht.
Somit sieht der Empfänger das vordere Signal eher als das was von hinten an ihn herankommt.
Schliesslich entfernt er sich ja von dem Punkt an dem das Signal abgesetzt wurde.
Andererseits bewegt er sich auf den Punkt zu an dem die Raketenuhr vorne ihr Signal gesetzt hat.

Es ist ja schliesslich egal ob Sender und/oder Empfänger sich bewegen oder nicht, Signale laufen im betrachtetem Bereich isotrop.
Wie jetz? Die Signale brauchen im RS für den Hinweg eben solange, wie für den Rückweg? Womit überträgst du denn? Mit Lochraster-Bändern? Ich nahm an, wir übertragen die Signale mit Funk? Dann können sie im RS nicht isotrop unterwegs sein, wenn es sich bewegt.


Im betrachtetem Bereich, der Bereich der eingerichtet wurde, laufen Signale istotrop.
Deswegen auch im Raumschiff.
Da sich das Raumschiff bewegt sieht der Empfänger in Raumschiffmitte das vordere Signal zuerst.
Es ist ja schliesslich isotrop gelaufen.

Kurt

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Re: Uhren synchronisieren

Beitragvon Mikesch » Sa 13. Okt 2018, 07:33

Kurt hat geschrieben:Wie ist es wenn die beiden Signalgeber/Uhren und der dazu mittige Empfänger ausserhalb der Rakete positioniert sind?
Laufen dann die Signale anders als in der Rakete?
Kurt, ich muss mich wundern: Da in beiden Fällen v=0 gilt, ändert sich am Ergebnis nichts. Sagst du ja selber auch.
Kurt hat geschrieben:So wie es jetzt ist laufen die Signale der beiden Uhren in dem Bereich in dem es Isotrop zugeht.
Somit sieht der Empfänger das vordere Signal eher als das was von hinten an ihn herankommt.
Schliesslich entfernt er sich ja von dem Punkt an dem das Signal abgesetzt wurde.
Andererseits bewegt er sich auf den Punkt zu an dem die Raketenuhr vorne ihr Signal gesetzt hat.

??
Davon mal abgesehen, dass die vordere Uhr und die hintere Uhr sich ggü. dem Beobachter im selben IS gar nicht bewegen und damit keine Laufzeitunterschiede vorhanden sind, wäre es im Fall v>0 so, das der vordere Teil sich vom Beobachter entfernt, und damit die Strecke immer länger wird und der hintere Teil auf den Beobachter zukommt und damit die Strecke immer kürzer. Also sieht der Beobachter zuerst das hintere Signal ankommen, da sich die Strecke für das Licht mit v verkürzt.
Kurt hat geschrieben:Es ist ja schliesslich egal ob Sender und/oder Empfänger sich bewegen oder nicht, Signale laufen im betrachtetem Bereich isotrop.
Richtig Kurt. Die LG ist immer c.
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