Transnistrien entwickelt sich, unerwartet spät aber ....
Russlands Militärbehörde zufolge wurde im Grenzgebiet zwischen der Ukraine und Transnistrien eine große Anzahl von Militärpersonal und Ausrüstung ukrainischer Einheiten konzentriert, die Artillerie sei in Stellung gebracht worden, und die Zahl der Drohnenflüge über dem Territorium von Transnistrien sei massiv gestiegen.
Dortiges Munitionsdepot im Mittelpunkt.
Kurz:
Dessen Bestände allein an Waffen betragen ungefähren Schätzungen zufolge 20.000 Tonnen. Doch vor allem komme das Äquivalent von 2.600 Güterwaggons an Munition – und weiterer 500 Güterwaggons an purem Sprengstoff dazu.
These:
Die ukrainischen Streitkräfte könnten unter Beteiligung der nazistischen Terrormiliz "Asow" angreifen, so das russische Militär. Ziel des Angriffs könnte vermutlich eine Eroberung der riesigen Munitionsdepots im Dorf Kolbasna werden, die von der transnistrischen Polizei und russischen Friedenstruppen bewacht werden.
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Solch ein Munitionsdepot angreifen?
Es wäre naiv zu glauben man könne dort irgendwas mitnehmen, aber einen schönen "RuUums" würde es machen.
Die moldawische Akademie der Wissenschaften schätzte die Stärke allein der Primärexplosion auf 10.000 Tonnen im Trotyl-Äquivalent ein. Ein Krater von 75 Metern Tiefe mit einem Radius von 1,5 Kilometern würde entstehen. Ein Erdbeben Stärke 7 bis 7,5 auf der Richterskala würde die Umgebung in einem Radius von 50 Kilometern erschüttern. Nichtexplodierte Geschosse würden umhergeschleudert – und würden beim Einschlag eine zweite Chance zum Explodieren erhalten.
Mit relativ geringen millitärischen Verlusten rechnend, ein attraktives kleines Ziel für Kiev.
Wie hier ab April 2022 und in Abschnitten folgend analysiert.... lagen alle interessanten strategischen Aspekte bzgl. Transnistrien spätestens seit diesem Zeitpunkt an.
viewtopic.php?f=15&t=758&p=192449&hilit=transnistrien#p192449Zur aktuellen Frage..... warum der Russe dort nicht früher interveniert:
a) da der Staat Moldavien diesen Falls in Kampfhandlungen involviert wäre und dies ein in/direktes Eingreifen der Nato mit sich bringen "könnte" (die Biene Maia samt benachtbarten Rumänischen-
Hilfs-Truppen und dort seit Monaten gestreut platzierten Natoeinheiten).
b) der anfänglich schleppenden Organisation russischen Millitärs.. welches wohl nicht mit solch massiver und vor allem, sichtlich
offen und unverblümten Unterstützung der Ukratruppen... durch den
gesamten Natoapparat... gerechnet hat und wegen beidem, bereits andernorts "genug" zu tun hatte, teils schleppend vorankam.
Andererseits würde ein aktueller ukra Angriff auf Transnistrien zumindest a) relativieren. Da Ru Truppen dort, wie gehabt b), jedoch immer noch nicht verfügbar, liefe es leztends dennoch auf Selbst-Zerstörung des Depots hinaus. Der Verlust des Depots wäre ein herber Rückschlag für die Russen. Ergo ist massive Bombardierung jeglicher Ukratruppen zu erwarten, die einen Fuß über die relativ
unbewohnte Grenze Transnistriens setzten.
Z.