Quo vadis, USA?

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Re: Quo vadis, USA?

Beitragvon Mikesch » Mo 22. Mai 2023, 16:34

McMurdo hat geschrieben:Ich hab mich getäuscht, der Westen ist erledigt: die Russen wollen jetzt Elite Volksschtorm Kampfpiloten anwerben. :lol:
Ich habe auch gestutzt, als ich die Nachricht gelesen habe. Schnell noch durch den Übersetzer geschoben, aber die Nachricht blieb gleich.
Jetzt fehlt noch die Wафенская дивизия СС und ich wundere mich noch nicht einmal mehr.
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Re: Quo vadis, USA? 5×

Beitragvon McMurdo » Mo 22. Mai 2023, 18:12

Nachdem T14 und Kinschal schon Rohrkrepierer sind jetzt also Elitepiloten. Dabei ist doch schon lange klar wie es um die Ausbildung russischer Piloten bestellt ist.
Den Russen fehlt schon lange das Geld um da adäquate Ausbildung zu betreiben.
McMurdo
 

Re: Quo vadis, USA?

Beitragvon Mikesch » Mo 22. Mai 2023, 19:37

McMurdo hat geschrieben:Den Russen fehlt schon lange das Geld um da adäquate Ausbildung zu betreiben.
Nein. Geld kann man als Staat drucken.
Ausserdem kommen jetzt rund 120.000 neue russische Vertragssoldaten an die Front. Mal schauen, wie sich das auf den Kriegsverlauf auswirkt.
Ersteinmal haben die Russen mit dem Sieg in Bachmut den Informationsraum auszunutzen. Das ist übrigens auch der Grund, warum dem Ukrainer dazu auch nichts zum Verlust Bachmuts sagen. Um nicht das russische Narrativ noch zu stärken.
Aber vorerst nehmen die Ukrainer die logistischen Knotenpunkte, Sammlungsräume, Kommandozentralen heraus, um die Offensive vorzubereiten. Das kann noch dauern.
Ohne F-16 wird das schwer für die Ukrainer.
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Re: Quo vadis, USA?

Beitragvon McMurdo » Mo 22. Mai 2023, 19:55

Mikesch hat geschrieben:Nein. Geld kann man als Staat drucken.

Klar, darum konnte die Sowjetunion ja auch beim Wettrüsten locker mithalten, weil der Staat ja einfach Geld drucken kann. Und darum schaute es im Osten auvh genau so aus wie im Westen. Weil ja Geld genug da war.

Ausserdem kommen jetzt rund 120.000 neue russische Vertragssoldaten an die Front. Mal schauen, wie sich das auf den Kriegsverlauf auswirkt.

Vermutlich so wie die 300.000 zuvor einberufenen Soldaten. Die russische Winteroffensive konnten die auch nicht entscheident beeinflussen.
McMurdo
 

Re: Quo vadis, USA?

Beitragvon Mikesch » Mo 22. Mai 2023, 20:13

McMurdo hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Nein. Geld kann man als Staat drucken.

Klar, darum konnte die Sowjetunion ja auch beim Wettrüsten locker mithalten, weil der Staat ja einfach Geld drucken kann. Und darum schaute es im Osten auvh genau so aus wie im Westen. Weil ja Geld genug da war.
Drucken kann der Staat das Geld erst einmal. Damit kann er auch erst einmal alles bezahlen. Wenn aber der Gegenwert fehlt, folgt irgendwann eine Inflation. Das ist erst einmal auch nicht schlimm, weil sie automatisch die Schulden mit entwertet. Unangenehm wird es nur, dass der Staat ja möglicherweise weitere Verpflichtungen hat, die er bedienen muss. Das wird jetzt teuer und die Spirale kommt in Gang. Um dem zu widerstehen, kann der Staat auch seine Verpflichtungen herunterschrauben. Also keine Infrastruktur mehr pflegen. Was wiederrum zu weniger Einnahmen führt usw. usf.

Jetzt kommt es also darauf an, den Punkt zu wissen, ab wann das System wegrutscht und instabil wird.
Tja,wenn man das nur so genau wüsste.
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Re: Quo vadis, USA?

Beitragvon Mikesch » Mo 22. Mai 2023, 20:23

McMurdo hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Ausserdem kommen jetzt rund 120.000 neue russische Vertragssoldaten an die Front. Mal schauen, wie sich das auf den Kriegsverlauf auswirkt.

Vermutlich so wie die 300.000 zuvor einberufenen Soldaten. Die russische Winteroffensive konnten die auch nicht entscheident beeinflussen.
Vielleicht. Nur hat die Ukraine irgendwann nichts mehr dagegen zu setzen. Es ist ja nicht so, dass die Ukraine nicht auch immense Verluste hätte. Aber sie ist kleiner und hat nicht ansatzweise soviele Ressourcen.
Solange Russland im Verhältnis 3:1 verliert, kann Russland das bis zum Ende durchstehen, die Ukraine nicht.
Es muss also was anderes passieren, damit die Ukraine ihr Land wiederbekommt. Und danach sieht es derzeit nicht aus. Am Ende wird wohl günstigsten Falls eine Korea-Lösung herauskommen: Der Krieg schläft ein und die Ukraine muss auf einen Teil seines Landes verzichten. Dazu gibt es einen neuen eisernen Vorhang und Russland wird ein permanenter Unruheherd und ein chinesischer Versallenstaat auf Jahrzehnte.
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Brainlets gonna brainlet

Beitragvon Yukterez » Mo 22. Mai 2023, 20:47

Bild Mikesch hat geschrieben:Solange Russland im Verhältnis 3:1 verliert, kann Russland das bis zum Ende durchstehen, die Ukraine nicht.

Wobei dann noch erschwerend hinzukommt dass die Ukraine 10x mehr Soldaten verliert als Russland (:

Bild McNamara's Moron hat geschrieben:Vermutlich so wie die 300.000 zuvor einberufenen Soldaten. Die russische Winteroffensive konnten die auch nicht entscheident beeinflussen.

Abgesehen davon dass die 300k Rekruten noch gar nicht in die Schlacht geschickt wurden kennt McMoron nicht einmal den Unterschied zwischen 300k Einberufenen und 120k top motivierten Vertragssoldaten (: Ein Einberufener macht nur seinen Job, aber ein Vertragssoldat lebt dafür den Feind zu töten |:

Aufklärend,

Bild
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Simons Einflüsterin ist Tante Käthe

Beitragvon Mikesch » Mo 22. Mai 2023, 20:59

Yukterez hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Solange Russland im Verhältnis 3:1 verliert, kann Russland das bis zum Ende durchstehen, die Ukraine nicht.

Wobei dann noch erschwerend hinzukommt dass die Ukraine10x mehr Soldaten verliert als Russland (:
Das sagt deine Tante Käthe, die russischen Milblogger von Strelkow bis hin zu Prigoschin sagen das Gegenteil.
Yukterez hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:Vermutlich so wie die 300.000 zuvor einberufenen Soldaten. Die russische Winteroffensive konnten die auch nicht entscheidend beeinflussen.

Abgesehen davon dass die 300k Rekruten noch gar nicht in die Schlacht geschickt wurden
Du solltest nicht soviel auf deine Tante Käthe hören. Die erzählt zuviel Blödsinn. Es sind übrigens keine Rekruten. Mache dich mal schlau.
Yukterez hat geschrieben:...den Unterschied zwischen 300k Einberufenen und 120k top motivierten Vertragssoldaten.
Die einen werden bezahlt, die anderen nicht. Das ist der ganze Unterschied. Bis auf das mit der Bezahlung: Meist klappt das ja auch nicht. Lies dir mal die Originalquellen durch und nicht die Geschichten deiner Tante Käthe aus Bottrop.
Yukterez hat geschrieben:Ein Einberufener macht nur seinen Job, aber ein Vertragssoldat lebt dafür den Feind zu töten
...sagt ausgerechnet Simon, der eine Doppelbockschrotflinte wie eine Schießbudenfigur hält, noch nie gedient hat und sich bei harmlosen Demos mutig hinter Trachtenträger versteckt.
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Re: Quo vadis, USA?

Beitragvon McMurdo » Mo 22. Mai 2023, 21:03

Mikesch hat geschrieben:Um dem zu widerstehen, kann der Staat auch seine Verpflichtungen herunterschrauben. Also keine Infrastruktur mehr pflegen. Was wiederrum zu weniger Einnahmen führt usw. usf.

Oder eben keine adäquate Pilotenausbildung durchführen die halt teuer ist. Am Ende des tages fehlt einfach das Geld..
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Jeder wie er kann

Beitragvon Yukterez » Mo 22. Mai 2023, 22:15

LOL Mikesch & McMurdo deren Ausbildung noch nicht einmal die das/dass-Schreibung beinhaltet wollen uns was über die Ausbildung zum Piloten erzählen (:

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