Verteidiger der Blauverschiebung, wohin?

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Re: Verteidiger der Blauverschiebung, wohin?

Beitragvon Kurt » Mo 23. Sep 2013, 21:38

Highway hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:...
Wenn in einer Sekunde 1000 Schwingungen gesendet werden und das 1000 Hz sind, dann müssten doch auch in einer Sekunde bei mir 1000 Schwingungen ankommen, was ja auch wieder 1000 Hz sind. Wo kommt also der Doppler-Effekt mit Frequenzerhöhung her?


Eine schöne Frage! Bin mal gespannt ob du eine befriedigende Antwort bekommst. :mrgreen:


Der Sinn dieser -besonderen- Frage ist ja klar ersichtlich.
Ablenken und nichts sagen müssen, darum geht's.


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Re: Verteidiger der Blauverschiebung, wohin?

Beitragvon McDaniel-77 » Di 3. Jun 2014, 00:24

Hey Kurt,

kann man das Experiment nicht einfach mit einem Laser-Strahl und einem Prisma und einem Spiegel machen?

Wenn der Laser vom Erdboden aus zum geostationären Satelliten mit dem Prisma und dem Spiegel gerichtet wird, dann ist es doch so, dass Licht in Abhängigkeit von seiner Wellenlänge vom Primsa (im Medium) unterschiedlich stark gebrochen wird.

Sollte eine Rotverschiebung nach oben auftreten, würde das Laser-Licht unerwartet schwach vom Prima abgelenkt werden. Jetzt muss man nur noch den Spiegel entsprechend im Winkel korrigieren, damit der Laser-Strahl wieder in Richtung der Quelle zurück geworfen werden kann.

Braucht's eine Skizze oder geht's?

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Re: Verteidiger der Blauverschiebung, wohin?

Beitragvon Kurt » Sa 7. Jun 2014, 15:24

McDaniel-77 hat geschrieben:
Braucht's eine Skizze oder geht's?

Daniel, ich versteh schon was du meinst, es geht aber nicht!

McDaniel-77 hat geschrieben:kann man das Experiment nicht einfach mit einem Laser-Strahl und einem Prisma und einem Spiegel machen?

Wenn der Laser vom Erdboden aus zum geostationären Satelliten mit dem Prisma und dem Spiegel gerichtet wird, dann ist es doch so, dass Licht in Abhängigkeit von seiner Wellenlänge vom Primsa (im Medium) unterschiedlich stark gebrochen wird.


Du hast eine andere Winkelablenkung, trotz gleicher Wellenlänge und Frequenz! (ich gehe davon aus dass keine Luft vorhanden ist und sich auch die LG unterwegs nicht ändert)

Das hat einen ganz einfachen Grund, das Prisma oben verhält sich anders als es es herunten macht, darum hast du eine Farbverschiebung, also eine scheinbar andere Wellenlänge.

Die Wellenlänge die oben ankommt ist identisch mit der die unten gesendet wurde, auch ist die die unten wieder ankommt identisch mit der die oben abgesendet/gespiegelt wurde (dabei wird natürlich davon ausgegangen dass du zur Beurteilung der Wellenlänge immer identische Beurteilungsumstände verwendest.

Kurz gsagt: was oben ankommt ist identisch mit dem was unten gesendet wurde, was unten ankommt ist identisch mit dem was unten gesendet und oben gespiegelt wurde.


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Re: Verteidiger der Blauverschiebung, wohin?

Beitragvon Yukterez » So 8. Jun 2014, 16:46

Dodel Fallili,

Fallili hat geschrieben:Hat der grüne Laserstrahl nun eine Energie von 1 kJ oder nicht? Wenn nicht, wo ist dann die Differenzenergie zum einen kJ?

was steht auf der Verpackung einer Glühbirne oder einem Laser? 100 Watt oder 100 Joule? Wenn dein grüner Laser ins Blaue verschoben wird hat er zwar mehr Watt, sendet aber eine kürzere Zeit. Wird er ins Rote verschoben, hat er weniger Watt, strahlt aber länger. Die Energie bleibt dabei erhalten, denn diese ist das Produkt von Leistung mal Zeit.

Den Stoff der Volksschule wiederholend,

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Re: Verteidiger der Blauverschiebung, wohin?

Beitragvon fallili » So 8. Jun 2014, 17:25

@yuktarez

Wenn dein grüner Laser ins Blaue verschoben wird hat er zwar mehr Watt, sendet aber eine kürzere Zeit.

Erstens würde ich Dir raten nicht einzelne Sätze aus Beiträgen in anderen Foren so einfach ohne Zusammenhang herumzukopieren.
Und zweitens kann ich mich auf einen grünen Laser zubewegen, was eine Erhöhung der gemessenen Frequenz und Energie nach sich zieht - frag mich aber wie der Laser nun plötzlich "kürzer" strahlt?
Ich kann mich auch wegbewegen, dann mess ich eine tiefere Frequenz und Energie - und wie strahlt dann der Laser "länger"?

Aber wenn Du das so meinst, wird es wohl so sein. Deswegen gehen mein Glühlampen alle so schnell kaputt - ich schau immer hin wenn ich mich auf die zubewege, daher wird alles blauverschoben und die Glühlampe kann dann natürlich nur "kürzerer Zeit strahlen" :lol:

Dass von Jemandem der nicht mal Drehmoment versteht keine sinnvolle Aussagen kommen können, ist mir aber eh klar.
fallili
 
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Re: Verteidiger der Blauverschiebung, wohin?

Beitragvon Yukterez » So 8. Jun 2014, 17:43

Hirni Vanilli,

fallili hat geschrieben:Und zweitens kann ich mich auf einen grünen Laser zubewegen, was eine Erhöhung der gemessenen Frequenz und Energie nach sich zieht

Falsch. Wenn dann erhältst du mehr Energie pro Zeit, und das ist Leistung (Watt).

fallili hat geschrieben:frag mich aber wie der Laser nun plötzlich "kürzer" strahlt?

Weil die Gesamtanzahl der Schwingungen, die er vom An- bis zum Abschalten tätigt, die gleiche bleibt, du aber mehr pro Zeit empfängst, wenn du dich auf ihn zubewegst, und weniger pro Zeit wenn du dich von ihm entfernst. Das ist das selbe wie beim Dopplereffekt, oder wenn du eine Schallplatte schneller abspielst. Sie wird dann zwar höher klingen, dafür aber schneller zu Ende sein.

fallili hat geschrieben:Ich kann mich auch wegbewegen, dann mess ich eine tiefere Frequenz und Energie - und wie strahlt dann der Laser "länger"?

Es dauert einfach länger, bis dich die letzte Welle erreicht hat.

fallili hat geschrieben:Aber wenn Du das so meinst, wird es wohl so sein. Deswegen gehen mein Glühlampen alle so schnell kaputt - ich schau immer hin wenn ich mich auf die zubewege, daher wird alles blauverschoben und die Glühlampe kann dann natürlich nur "kürzerer Zeit strahlen" :lol:

Du bist echt noch dämlicher als Chief.

fallili hat geschrieben:Dass von Jemandem der nicht mal Drehmoment versteht keine sinnvolle Aussagen kommen können, ist mir aber eh klar.

xxx. Wozu soll man sich mit einem Crackpot wie dir über Trivialitäten streiten, die in den betreffenden Wikipedia-Artikeln schon im ersten Satz deppeneinfach und unmißverständlich erklärt werden?

http://de.wikipedia.org/wiki/Doppler-Effekt hat geschrieben:Der Doppler-Effekt (selten Doppler-Fizeau-Effekt) ist die zeitliche Stauchung bzw. Dehnung eines Signals bei Veränderungen des Abstands zwischen Sender und Empfänger während der Dauer des Signals. Ursache ist die Veränderung der Laufzeit.

Bild, Yukterez
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Re: Verteidiger der Blauverschiebung, wohin?

Beitragvon fallili » So 8. Jun 2014, 20:22

@yuktarez
Dein frechen Ansprachen gehen mir langsam auf die Nerven - sollte dies das sein was Du bezweckst, dann schaffst Du das ganz gut.
Wäre zumindest "nett" wenn Du mal damit aufhören könntest.

Auch wenn Dein Hinweis auf Leistung nicht schlecht ist, hab ich ja keinen Laser der 1 Stunde lang strahlt sondern ich kann ihn ewig strahlen lassen.
Und ich kann mich ewig von ihm wegbewegen. Auf ihn zubewegen zwar nur wenn ich zuvor unendlich weit weg war (das wird schwierig) aber es können sich ja in Folge immer wieder andere Leute auf ihn zubewegen.
Nehmen wir einen 500 W Laser - dann "bläst" der jede Stunde 500 Wh raus.
Wenn ich mich wegbewege krieg ich aber jede Stunde je nach Geschwindigkeit weniger als 500 Wh "rein".

Ist halt schwer übereinzukriegen - da ich aber kein "Unendlichkeitsexperte" bin, kann "unendlich lang Laserstrahlen einer Frequenz aussenden" und "unendlich lang Laserstrahlen einer anderen Frequenz empfangen" durchaus verschiedene Zeiträume bedeuten, also durchaus was verschiedenes sein. Müsste sogar - sonst passt`s ja nicht zusammen.
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Re: Verteidiger der Blauverschiebung, wohin?

Beitragvon Kurt » So 8. Jun 2014, 22:34

fallili hat geschrieben:
Nehmen wir einen 500 W Laser - dann "bläst" der jede Stunde 500 Wh raus.
Wenn ich mich wegbewege krieg ich aber jede Stunde je nach Geschwindigkeit weniger als 500 Wh "rein".


Dann mach halt eine neue Stunde auf, die holt sich dann den Rest, die Summen passen dann wieder.

500 Wh gesendet, 500 Wh empfangen.

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Re: Verteidiger der Blauverschiebung, wohin?

Beitragvon fallili » Mo 9. Jun 2014, 03:45

@yuktarez

Ich muss mich bei Dir entschuldigen - mit Deiner Betrachtung über Leistung hast Du völlig recht gehabt.
Muss man wirklich über Energie pro Zeiteinheit betrachten - wenn man z.B. eine 1 GHz Welle als 1 Milliarde Wellen pro Sekunde mit jeweils einen "Häppchen" Energie sieht, ist auch klar, dass bei einem relativ dazu bewegten Beobachter dann eben pro Sekunde mehr als 1 Mrd. dieser "Häppchen" ankommen müssen. Damit ist energetisch wieder alles im Reinen.

Ich glaub, damit ist für mich auch mein Ursprungsproblem (aus dem sich ja im anderen Forum alles entwickelt hat) bei gravitativer Frequenzverschiebung gelöst.

Die "Standarderklärung" lautet ja in vielen Beiträgen immer, das Licht sich gegen die Gravitation nach oben "kämpft" und dabei Energie verliert. Da hab ich mich auch schon immer gefragt wie ein Photon Energie verlieren soll - langsamer wird es ja nicht.
Scheint aber eine nicht so passende Erklärung zu sein, das mit dem "hochkämpfen" - letztendlich ist es ja auch nur der unterschiedliche Zeitverlauf zwischen oben und unten - und oben kommen halt, der Rotverschiebung entsprechend, dann auch pro Sekunde entsprechend weniger "Energiehäppchen" an.
Oder umgekehrt von oben nach unten sind es, der Blauverschiebung entsprechend, mehr ankommende "Energiehäppchen" pro Sekunde.
Also so passt mir auch bei der gravitativen Frequenzverschiebung alles wieder mit dem Energieerhaltungssatz zusammen, da kommt nix an Energie geheimnisvoll von "irgendwo" dazu oder verschwindet "irgendwo" hin, sondern ist eine Folge der "unterschiedlichen Zeit".

Kann mich für den Hinweis dies alles über Leistung und damit Energie pro Zeiteinheit zu betrachten also nur nochmals bedanken.
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Re: Verteidiger der Blauverschiebung, wohin?

Beitragvon Kurt » Mo 9. Jun 2014, 07:56

fallili hat geschrieben:@yuktarez

Ich muss mich bei Dir entschuldigen - mit Deiner Betrachtung über Leistung hast Du völlig recht gehabt.
Muss man wirklich über Energie pro Zeiteinheit betrachten - wenn man z.B. eine 1 GHz Welle als 1 Milliarde Wellen pro Sekunde mit jeweils einen "Häppchen" Energie sieht, ist auch klar, dass bei einem relativ dazu bewegten Beobachter dann eben pro Sekunde mehr als 1 Mrd. dieser "Häppchen" ankommen müssen. Damit ist energetisch wieder alles im Reinen.

Ich glaub, damit ist für mich auch mein Ursprungsproblem (aus dem sich ja im anderen Forum alles entwickelt hat) bei gravitativer Frequenzverschiebung gelöst.

Die "Standarderklärung" lautet ja in vielen Beiträgen immer, das Licht sich gegen die Gravitation nach oben "kämpft" und dabei Energie verliert. Da hab ich mich auch schon immer gefragt wie ein Photon Energie verlieren soll - langsamer wird es ja nicht.
Scheint aber eine nicht so passende Erklärung zu sein, das mit dem "hochkämpfen" - letztendlich ist es ja auch nur der unterschiedliche Zeitverlauf zwischen oben und unten - und oben kommen halt, der Rotverschiebung entsprechend, dann auch pro Sekunde entsprechend weniger "Energiehäppchen" an.
Oder umgekehrt von oben nach unten sind es, der Blauverschiebung entsprechend, mehr ankommende "Energiehäppchen" pro Sekunde.


Nix dazugelernt?
Oben kommt das an was unten gesendet wurde, unten kommt das an was oben gesendet wurde.
Also nix -gravitatorische Rotverschiebung-, oder so.

http://forum.alltopic.de/viewtopic.php?f=43&t=1059&p=26919&sid=eff474a8fb655d4b0d54679122ddd029#p26917

Ist ein Signal mal unterwegs dann kann nichts und niemand dessen Wiederholrate/Grundstruktur ändern.


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