Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon fallili » Di 17. Nov 2015, 19:35

Highway hat geschrieben:Dann kannst du bestimmt mein Argument, dass die Volumenarbeit nicht bilanziert werden darf, entkräften. Alternativ kannst du uns ja vorführen wie denn, im Sinne des Energieerhaltungssatz, zu bilanzieren ist.

Wir sind inzwischen auf Seite 149 des Threads und es ist schon lange alles restlos geklärt worden. Sogar mit Beispielen und Zahlen. Ich fang da garantiert nicht nochmal von vorne an!
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Energie

Beitragvon rmw » Mi 18. Nov 2015, 18:13

Highway hat geschrieben:Schon auf dem Rückzug?

In dem Fall bist eindeutig du auf dem Holzweg.
Du kannst ja eine einfache Überlegung anstellen.
Du gibst oben Luft hinein und ziehst den Behälter hinunter. Dann hast du unten genau den gleichen Zustand den du vorher auch unten hattest nur in umgekehrter Reihenfolge.
Was glaubst du wieviel Energie du brauchst um den Behälter hinunter zu ziehen. Eben, genau soviel Energie wie du erhälst wenn du den Behälter wieder auftauchen läßt.
Und wenn du die Luft vorher komprimierst und dan unten hinein pumpst dann brauchst du für das Komprimieren auch die gleiche Energie. So einfach ist das.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon contravariant » Mi 18. Nov 2015, 19:07

Bei Maschinen die Energie erzeugen und nicht von einer From in eine Andere überführen, sollte man generell eher skeptisch sein. Perpetuum mobile erste Art (und genau dabei handelt es sich ja bei diesem "Auftriebskraftwerk") widersprechen den Grundlagen der Physik. Und zwar sogar wenn man annimmt, dass die S/ART falsch ist.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon contravariant » Mi 18. Nov 2015, 19:44

Highway hat geschrieben:Verstehe ich nicht. Da wird doch permanent von einer Energieform in andere überführt. Aber was die Skepsis anbelangt hast du vollkommen recht.

Der Punkt bei der Umwandlung ist ja, dass die Energiemenge vor und nach der Umwandlung gleich ist. Das scheint hier aber nicht der Fall zu sein. Sondern man hat am Ende zehnmal mehr kinetische Energie als man vorher elektrische Energie in den Kompressor gesteckt hat. Das verletzt also die Energieerhaltung.
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Logik

Beitragvon rmw » Mi 18. Nov 2015, 20:00

Highway hat geschrieben:Er berechnet die Energie die zur Kompression aufgewendet werden muss völlig korrekt und die ist eben um den Faktor 11 kleiner als die Energie die durch den Auftrieb geliefert wird.

Das berechnet er nirgendwo.
Gut wenn dir simple Logik nicht zugänglich ist, dann ist das nicht zu ändern.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon contravariant » Mi 18. Nov 2015, 20:19

Highway hat geschrieben:Das ist ist doch der Fall. Vor der Kompression und nach der Kompression ist der Energieinhalt der komprimierten Luft der gleiche, und dies obwohl 235 J aufgewendet wurden. Übrigens, da fordert keine, dass die Energie vor und nach der Umwandlung gleich sein muss.

Es werden 235J für die Kompression der Luft verwendet, aber am Ende erhält man 2735J an kinetischer Energie in der Bewegung. Bleibt die Frage wo die 2,5kJ denn herkommen. Doch, das nennt man Energieerhaltung und ist eine der elementaren Grundlagen der Physik.
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Kompression

Beitragvon rmw » Mi 18. Nov 2015, 20:32

Highway hat geschrieben:Wird nicht berechnet?

Daraus geht absolut nicht hervor dass die Energie zum komprimieren der Luft geringer sein soll.
Das Gegenteil ist der Fall. Bei einer isothermen Verdichtung wird Wärmeenergie nach außen abgegeben die der Kompressor ebenfalls aufbringen muß.
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Re: Energie

Beitragvon Ernst » Mi 18. Nov 2015, 20:35

Highway hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Und wenn du die Luft vorher komprimierst und dan unten hinein pumpst dann brauchst du für das Komprimieren auch die gleiche Energie. So einfach ist das.

Ja, so einfach ist das.

Das ist eben nicht der Fall!

Doch, die adiabate Kompressionsarbeit ist unabhängig davon, mit welchen Mitteln komprimiert wird.

Wie oft denn noch? Bruggmüller ist nicht blöde, ganz im Gegenteil. Er berechnet die Energie die zur Kompression aufgewendet werden muss völlig korrekt und die ist eben um den Faktor 11 kleiner als die Energie die durch den Auftrieb geliefert wird. Da gibt es an der Rechnung nichts auszusetzen.

:lol: :lol: :lol: :lol:
Du bist bekloppt.
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Zuletzt geändert von Ernst am Mi 18. Nov 2015, 20:37, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Auftriebskraftwerk zur autarken Stromversorgung

Beitragvon contravariant » Mi 18. Nov 2015, 20:41

Highway hat geschrieben:Die Energie wird ja erhalten. Die 2500 J werden in den Verbrauchen verbraten. Bilanz wieder Null. Das führt zu nichts! Das führt lediglich zu Streitereien über die Systemgrenzen.

Nein. Man steckt 235J elektrische Energie rein und bekommt 2735J kinetische Energie raus. Da ist die Energie nicht erhalten. -- Kann man da eigentlich in irgendeiner Form Geld einwerfen? Wenn ja ist es ein fieser Scam.
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Re: Energie

Beitragvon Ernst » Mi 18. Nov 2015, 20:51

Highway hat geschrieben:Reiß dich mal am Riemen! Das Kompressionsarbeit aufgewendet werden muss, wird weder von mir bestritten, noch von Bruggmüller falsch berechnet!
Was berechnet Bruggmüller falsch? E1, E2 oder E3?

Was der berechnet, ist völlig Wurscht. Überhaupt nur im Entferntesten an die Funktionsfähigkeit dieses Gebildes zu glauben, ist schwere Idiotie.

Da kannst du auch gleich nachrechnen wollen, ob 1-1=0 ist.
Aber da hattest du ja auch schon deine Zweifel: "1=1 bedeutet 1-1><0".
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