AM und gesendetes Signal

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Re: AM und gesendetes Signal

Beitragvon Lagrange » Fr 5. Dez 2025, 22:50

Rudi Knoth hat geschrieben:...
Ausgang ist ein Träger der Frequnz f1, der mit einem sinusförmigen Signal mit der Frequenz f2 und dem Modulationsgrad moduliert wird. Die Ausgangsformel lautet dann:



...

Ich verstehe nicht warum hier multipliziert wird. Ist es nicht so, dass beide Signale addiert werden?
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Re: AM und gesendetes Signal

Beitragvon Kurt » Fr 5. Dez 2025, 22:54

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:...
Ausgang ist ein Träger der Frequnz f1, der mit einem sinusförmigen Signal mit der Frequenz f2 und dem Modulationsgrad moduliert wird. Die Ausgangsformel lautet dann:



...

Ich verstehe nicht warum hier multipliziert wird. Ist es nicht so, dass beide Signale addiert werden?

Bei AM-Modulation werden keine Signale addiert, da wird ein Signal, in Abhängigkeit eins anderes Signals, in seiner Amplitude verändert.
Siehe Bild mit dem Potilator.

Kurt

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Re: AM und gesendetes Signal

Beitragvon Lagrange » Fr 5. Dez 2025, 23:17

Kurt hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:...
Ausgang ist ein Träger der Frequnz f1, der mit einem sinusförmigen Signal mit der Frequenz f2 und dem Modulationsgrad moduliert wird. Die Ausgangsformel lautet dann:



...

Ich verstehe nicht warum hier multipliziert wird. Ist es nicht so, dass beide Signale addiert werden?

Bei AM-Modulation werden keine Signale addiert, da wird ein Signal, in Abhängigkeit eins anderes Signals, in seiner Amplitude verändert.
Siehe Bild mit dem Potilator.

Kurt

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Ich dachte das ist eine "Addierer-Schaltung".
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Re: AM und gesendetes Signal

Beitragvon Kurt » Sa 6. Dez 2025, 00:17

Lagrange hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Bei AM-Modulation werden keine Signale addiert, da wird ein Signal, in Abhängigkeit eins anderes Signals, in seiner Amplitude verändert.
Siehe Bild mit dem Potilator.

Ich dachte das ist eine "Addierer-Schaltung".


Das Trägersignal (HF-Generator bzw. S_osz) wird über R1 um Poti geführt, von da aus läuft es über R2 zurück zur Masse bzw. den Generator. Somit ist dieser Kreislauf geschlossen. Erzeugt wird ein Signal der Frequenz von 100 KHz und der SS_Amplitude von +- 10V.
Der Schleifer des Poti gibt es weiter zur Ausgangsbuchse.
Liegt der Schleifer des Poti (bei R2) unten hat das Signal 1/3 seiner Ursprungsamplitude, ist er oben (bei R1) sind es 2/3

Da Poti wird von einem Motor gestellt der dieses, in Abhängigkeit des Modulationssinals (S_mod), entsprechend stellt. Angedeutet durch den Pfeil beim Potischleifer.
Da hier ein Sinussignal den Motor stellt ergibt sich eine sinusartige Veränderung der Ausagangsspannung des S_Osz an der Ausgangsbuchse.
Sie Ausgangsspannung (S_out) schwankt zwischen 1/3 und 2/3 der Höhe des Signals (S_osz), und ist das AM-modulierte Ausgangssignal des Senders.

Die beiden Signale, das S_osz und das S_mod, haben zu keiner Zeit irgendeine Verbindung miteinander. Es handelt sich also um einen perfekten AM-Sender.

Kurt

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Re: AM und gesendetes Signal

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 6. Dez 2025, 09:18

@Lagrange un Kurt zu seinem AM-Modulator und meiner Gleichung am Anfang

Nochmal die Beschreibung von Kurt:

Da Poti wird von einem Motor gestellt der dieses, in Abhängigkeit des Modulationssinals (S_mod), entsprechend stellt. Angedeutet durch den Pfeil beim Potischleifer.
Da hier ein Sinussignal den Motor stellt ergibt sich eine sinusartige Veränderung der Ausagangsspannung des S_Osz an der Ausgangsbuchse.
Sie Ausgangsspannung (S_out) schwankt zwischen 1/3 und 2/3 der Höhe des Signals (S_osz), und ist das AM-modulierte Ausgangssignal des Senders.


Also es wird mit diesem Stellmotor und dem Poti das HF-Signal mit dem NF-Signal in der Amplitude verändert. Wenn das Signal zwischen 2/3 und 1/3 der ursprünglichen Amplitude schwankt entspricht das meiner Formel mit m=1/3 und man muß noch die rechte Seite mit der halben Amplitude multiplizieren. Damit entspricht der AM-Modulator genau meiner Formel und deren Entwicklung in drei Sinusschwingungen.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: AM und gesendetes Signal

Beitragvon Lagrange » Sa 6. Dez 2025, 09:33

Ich bin nicht sicher ob bei dieser "mechanischen" Modulation Seitenbänder entstehen.
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Re: AM und gesendetes Signal

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 6. Dez 2025, 09:45

Lagrange hat geschrieben:Ich bin nicht sicher ob bei dieser "mechanischen" Modulation Seitenbänder entstehen.


Und warum nicht? Natürlich gibt es bei einer Modulation mit einem Sinussignal keine "Seitenbänder" sondern wie in der Rechnung gezeigt, neben der Schwingung mit der Frequenz des Trägersignals zwei Sinusschwingungen mit der Summe von Trägerfrequenz und der Frequenz des Modulationssignals und dann der Differenz von Trägerfrequenz minus der des Modulationssignals.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: AM und gesendetes Signal

Beitragvon Kurt » Sa 6. Dez 2025, 09:55

Lagrange hat geschrieben:Ich bin nicht sicher ob bei dieser "mechanischen" Modulation Seitenbänder entstehen.


Ob mechanisch oder nicht, es ist egal.
Es gibt keine Seitenänder, das ist reine Einbildung.
Nur weil "die damals" nicht kapiert haben das diese Signale erst im Empfänger entstehen wird seit Jahrzehnten dieser Stuss verbreitet und den Leuten beigebracht.
Missbraucht wird dazu Mathematik, sie solls zeigen. Kann sie aber nicht, kann sich auch nicht wehren wenn sie missbraucht wird.

Wie sehr sie sich diese nochdazu wehren das einzusehen ist ja am Verhalten von Rudi ersichtlich.
Das Ganze um AM usw. ist so simpel einfach und absolut logisch und beweisbar.

Kurt

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Re: AM und gesendetes Signal

Beitragvon Kurt » Sa 6. Dez 2025, 10:07

Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Ich bin nicht sicher ob bei dieser "mechanischen" Modulation Seitenbänder entstehen.


Und warum nicht? Natürlich gibt es bei einer Modulation mit einem Sinussignal keine "Seitenbänder" sondern wie in der Rechnung gezeigt, neben der Schwingung mit der Frequenz des Trägersignals zwei Sinusschwingungen mit der Summe von Trägerfrequenz und der Frequenz des Modulationssignals und dann der Differenz von Trägerfrequenz minus der des Modulationssignals.

Soso, eine Sinusmodulation erzeugt also keine "Seitenbänder", eine Nichtsinusmodulation schon.
Lass dir sagen, im Empfänger entstehen die, mit Mathematik errechenbaren, "Seitenbandsignale", bei Sinusanregung der Trägermodulation sind diese stabil immer am selben Ort.
Bei nichtsinusartigem Modulationssignal sind sie nicht stabil und wandern, ebenfalls mit Mathematik errechenbar, im entsprechenden +- Abstand zum Trägersignal.

Auf der einen Seite behauptest du das nur Sinusartige Signale Resonanzkörper/LC-Schwingkreise anregen können, jetzt behauptest du das da gar keine Anregung erfolgt wenn der AM-Sender mit einem Sinussignal moduliert wird.

Erkläre uns mal was du überhaupt unter Seitenbänder verstehst.

Kurt

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Re: AM und gesendetes Signal

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 6. Dez 2025, 10:24

Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Ich bin nicht sicher ob bei dieser "mechanischen" Modulation Seitenbänder entstehen.


Und warum nicht? Natürlich gibt es bei einer Modulation mit einem Sinussignal keine "Seitenbänder" sondern wie in der Rechnung gezeigt, neben der Schwingung mit der Frequenz des Trägersignals zwei Sinusschwingungen mit der Summe von Trägerfrequenz und der Frequenz des Modulationssignals und dann der Differenz von Trägerfrequenz minus der des Modulationssignals.

Soso, eine Sinusmodulation erzeugt also keine "Seitenbänder", eine Nichtsinusmodulation schon.
Lass dir sagen, im Empfänger entstehen die, mit Mathematik errechenbaren, "Seitenbandsignale", bei Sinusanregung der Trägermodulation sind diese stabil immer am selben Ort.
Bei nichtsinusartigem Modulationssignal sind sie nicht stabil und wandern, ebenfalls mit Mathematik errechenbar, im entsprechenden +- Abstand zum Trägersignal.

Auf der einen Seite behauptest du das nur Sinusartige Signale Resonanzkörper/LC-Schwingkreise anregen können, jetzt behauptest du das da gar keine Anregung erfolgt wenn der AM-Sender mit einem Sinussignal moduliert wird.

Erkläre uns mal was du überhaupt unter Seitenbänder verstehst.
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Also jetzt verdrehst du meine Aussagen. Unter Seitenbänder verstehe ich die messbaren Frequenzen, die aus der Summe und der Differenz des Trägersignals und den Frequenzen des AM-Signals, das ja nicht nur eine Frequenz enthält,

Was den "Resonanzkörper" angeht, so hat er ja eine gewisse Bandbreite, in der er von den Sinusschwingungen der Seitenbänder angeregt wird. Also du verstehst meine aussagen wohl nicht richtig oder machst hier Strohmannargumente.

Gruß
Rudi Knoth
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