Stimmt_das?

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Re: Stimmt_das?

Beitragvon Frau Holle » Fr 26. Jun 2026, 21:17

Rudi Knoth hat geschrieben:@Frau Holle » Fr 26. Jun 2026, 18:39
Nun da muß ich "Ravioli bieten" :lol: .

Das Zeug esse ich nicht freiwillig (Kindheitstrauma). :lol:

Rudi Knoth hat geschrieben:
Da werden lang und breit die Lorentztransformationen der Felder beschrieben. Anscheinend ist dir nicht klar, dass jede Lorentztransformation zwingend mit Zeitdilatation und Längenkontraktion einher geht. Der Grund ist letztlich die absolut konstante Lichtgeschwindigkeit. Dass eine Längenkontraktion in den Formeln deines Uni-Skripts praktisch nicht mehr erkennbar ist, ändert daran nichts.

Nun da verstehst du die SRT nicht richtig. Zeitdilatation und Längenkontraktion sind Vorhersagen der SRT in bestimmten Meßverfahren. Etwa bei der Addition der Geschwindigkeiten kommt der Lorentzfaktor nicht vor.

Nun da verstehst du die SRT ja überhaupt nicht. Zeitdilatation und Längenkontraktion sind die beiden Säulen der ganzen Relativitätstheorie. Ohne diese geht rein gar nichts, auch die Addition der Geschwindigkeiten nicht. Diese Säulen sind die Grundlage der 4-dimenionalen Raumzeit, auf der die ganze RT aufbaut.

Rudi Knoth hat geschrieben:Nun ich habe in der Tat mich auf die Formel 19.26 berufen, die die Transformation der elektromagnetischen Felder beschreibt. In dieser Formel kommt der Gammafaktor schon vor. Diese sollten doch zeigen, wie man die Sache ohne die von Purcell und Co benutzte Anwendung der Längenkontraktion das elektrische Feld im Ruhesystem der Probeladung berechnen kann. Übrigens spielt der Gammafaktor, weil er nahe 1, ist keine Rolle.

Nun da hast du ganze Diskussion auch im anderen Forum nicht verstanden. Es geht nicht einfach darum, wie man etwas berechnen kann, sondern wie man den Sachverhalt konsistent erklären kann. Die richtigen Formeln zur Berechnung hatte schon Maxwell. Aber wenn man wie in deinem Uni-Skript die Lorentztransformation bemühen muss, dann ist da unweigerlich auch die Längenkontraktion eingebaut. Du argumentierst gerade so, als könntest du zu den Ravioli die Tomatensoße einfach aus der Dose holen, ohne dass irgend eine Tomatenpflanze im Spiel wäre. Die braucht man dafür ja nicht. :lol:

Rudi Knoth hat geschrieben:
Statt z.B. das einfache Gedankenexperiment mit einem Leiter und parallel bewegter Punktladung komplizierter mit zwei Leitern zu gestalten, wäre es viel sinnvoller, auch den ersten Leiter einfach weg zu lassen, und nur zwei parallel bewegte Elementarladungen zu betrachten. Dann gibt es nämlich keine längenkontrahierten Atomabstände in einem Leiter, und trotzdem müsste man in beiden Bezugsystemen zum gleichen Ergebnis kommen, was eine Anziehung oder Abstoßung der beiden Ladungen betrifft.

Nun sind die beiden Leiter Bestandteil des echten Experimentes.

Ja, und? Sind einfache Gedankenexperimente etwa keine gültigen Überlegungen? Man nimmt einfach das, was man weiß, und konstruiert auf dieser Grundlage unter bestimmten, vorgegeben Bedingungen ein Ergebnis, das widerspruchsfrei auch mit echten Experimenten sein muss. Was meinst du denn wie Baustatiker, Maschinenbauer, Elektrotechniker etc. arbeiten? Die basten doch nicht einfach irgendwas hin und schauen dann ob's funktioniert oder nicht. Da wird in Gedankenexperimenten genau geplant und berechnet, wie eine Maschine etc. ausgelegt sein muss, damit sie dann in Praxis funktioniert.

Rudi Knoth hat geschrieben:Was den Fall der beiden bewegten Ladungen angeht, so zeigt sich Folgendes:
Im Ruhesystem der beiden Ladungen hat man eine Abstossung.
In einem Bezugssystem, in dem sie sich senkrecht zur Verbindungslinie bewegen, wird die elektrische Feldstärke um den Faktor 1/Gamma verringert. Denn das Magnetfeld der einen Ladung wirkt anziehend. Man kann natürlich dann die geringere Beschleunigung der beiden Ladungen mit der Zeitdilatation erklären.

Eben. Wo Lorentzransformation drauf steht, sind Zeitdilatation und Längenkontraktion drin, ganz egal wie abstrakt die Formeln, Matrizen und Tensoren aussehen. Genau wie in einer Dose Tomatensoße nun mal Tomaten drin sind, ganz egal wie hochverarbeitet das Zeug am Ende aussieht. Anton Lorentz kam auch in seiner Äther-Theorie nicht ohne Längenkontraktion aus, nur hat er sie anders aufgefasst als Einstein.

Nun die Erklärung von Purcell stammt aus seinem Lehrbuch, die Feynman übernommen hat. In der Tat ist die Lorentz-Transformation eine Transformation, in der die Maxwellgleichungen invariant sind.

Na also, geht doch. Und während man die Maxwell-Gleichungen einfach hinnehmen muss, kann die RT im Detail erklären, warum sie funktionieren.
 
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Re: Stimmt_das?

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 26. Jun 2026, 21:50

@ Frau Holle » Fr 26. Jun 2026, 22:17

Nun da verstehst du die SRT ja überhaupt nicht. Zeitdilatation und Längenkontraktion sind die beiden Säulen der ganzen Relativitätstheorie. Ohne diese geht rein gar nichts, auch die Addition der Geschwindigkeiten nicht. Diese Säulen sind die Grundlage der 4-dimenionalen Raumzeit, auf der die ganze RT aufbaut.


Das ist einfach Unsinn. Die SRT basiert auf dem Relativitätsprinzip und der Invarianz der Lichtgeschwindigkeit. Zeitdilatation und Längenkontraktion wie andere Aussagen sind dann mit der Lorentztransformation berechenbar. Beides sind eher bei großen Geschwindigkeiten von Bedeutung. Da diese vom Betrag der Geschwindigkeit abhängig sind und auch im Falle unterschiedlicher Stromdichte in beiden Leitern man das Produkt der Stromdichten anstelle des Quadrats anwenden muß, gilt diese Überlegung nur in dem speziellen Fall des Gedankenexperimentes.

Ja, und? Sind einfache Gedankenexperimente etwa keine gültigen Überlegungen? Man nimmt einfach das, was man weiß, und konstruiert auf dieser Grundlage unter bestimmten, vorgegeben Bedingungen ein Ergebnis, das widerspruchsfrei auch mit echten Experimenten sein muss. Was meinst du denn wie Baustatiker, Maschinenbauer, Elektrotechniker etc. arbeiten? Die basten doch nicht einfach irgendwas hin und schauen dann ob's funktioniert oder nicht. Da wird in Gedankenexperimenten genau geplant und berechnet, wie eine Maschine etc. ausgelegt sein muss, damit sie dann in Praxis funktioniert.


Nun das Gedankenexperiment für Lehrzwecke ist so angelegt, daß man die Beobachtung mit der Längenkontraktion erklären kann. Wie hmpf beschrieben hat, bekommt man bei der Nachstellung des echten Experimentes Widersprüche zwischen dem Ruhesystem der Leiter und dem der Elektronen. Damit ist diese Lösung widerlegt.

Eben. Wo Lorentzransformation drauf steht, sind Zeitdilatation und Längenkontraktion drin, ganz egal wie abstrakt die Formeln, Matrizen und Tensoren aussehen. Genau wie in einer Dose Tomatensoße nun mal Tomaten drin sind, ganz egal wie hochverarbeitet das Zeug am Ende aussieht. Anton Lorentz kam auch in seiner Äther-Theorie nicht ohne Längenkontraktion aus, nur hat er sie anders aufgefasst als Einstein.


Der Ansatz von Lorentz beinhaltet tatsächliche Längenänderungen im Bezugssystem Äther und der von Einstein "gemessene" Längenänderungen in eine zu den Objekten bewegten Bezugssystem.

Gruß
Rudi Knoth
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Unterhaltsam

Beitragvon rmw » Sa 27. Jun 2026, 07:11

Es ist ja geradezu unterhaltsam zu lesen wie die Experten auch nach 100 Jahren noch diskutieren wie die Relativitätstheorie zu interpretieren sei und ob sie in dem einen oder anderen Fall überhaupt die Eklärung sei.

Was für ein bodenloser Unsinn.
Wenn es Physisk ist dann braucht man nichts zu interpretieren, die RT ist eben nicht Physik.
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Re: Unterhaltsam

Beitragvon rmw » Sa 27. Jun 2026, 08:26

hmpf hat geschrieben:Die Relativitätstheorie ist tausendfach durch Messungen an Satelliten und Teilchenbeschleunigern bewiesen.

Die Relativitätstheorie ist durch nichts bewiesen, sie ist nur eine hypothetische Erklärung ob nun für den Michesonversuch oder für die Anziehung zweier Leiter.

Wobei Hypothese eigentlich zuviel gesagt ist, es ist ganz einfach ein bodenloser Unsinn.

https://www.markweger.at/
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Re: Stimmt_das?

Beitragvon Frau Holle » Sa 27. Jun 2026, 09:18

Rudi Knoth hat geschrieben:@ Frau Holle » Fr 26. Jun 2026, 22:17
Nun da verstehst du die SRT ja überhaupt nicht. Zeitdilatation und Längenkontraktion sind die beiden Säulen der ganzen Relativitätstheorie. Ohne diese geht rein gar nichts, auch die Addition der Geschwindigkeiten nicht. Diese Säulen sind die Grundlage der 4-dimenionalen Raumzeit, auf der die ganze RT aufbaut.

Das ist einfach Unsinn.

So, meinst du. Naja, du hattest die SRT ja schon damals bei der langen Diskussion mit Daniel K. nicht richtig verstanden, ebenso wenig wie er. Der wollte mir ein Jahr lang täglich die RdG erklären ohne die Konsequenzen zu kapieren, die man am denkbar einfachsten Beispiel mit den drei Uhren nachvollziehen können sollte. Aber Logik ist wohl nicht jedermanns Sache. Es geht in der RT immer um die Weltlinien von Objekten in 4D. Unsinn wäre das nur ohne ZD und LK.

Rudi Knoth hat geschrieben:Die SRT basiert auf dem Relativitätsprinzip und der Invarianz der Lichtgeschwindigkeit. Zeitdilatation und Längenkontraktion wie andere Aussagen sind dann mit der Lorentztransformation berechenbar. Beides sind eher bei großen Geschwindigkeiten von Bedeutung.

ZD und LK sind von fundamentaler Bedeutung. Dein "eher" ist hier fehl am Platz. Es geht um Genauigkeit. ZD und LK sind zwingende Folge vom Relativitätsprinzip und der Invarianz der Lichtgeschwindigkeit. Sonst bräuchte man keine Lorentztransformation und könnte einfach die Galileitransformation verwenden. Entweder die Natur hat eine 4D-Geometrie oder eben nicht. Hier gilt die entweder-oder-Logik (Kontravalenz).

Die Tatsache, dass die Maxwell-Gleichungen invariant unter Lorentztransformation sind und auch bei den kleinen Geschwindigkeiten der stromtragenden Ladungsträger nachweislich gelten beweist gerade, dass die Galieitransformation auch bei diesen kleinen Geschwindigkeiten nicht mehr funktioniert. Das war ja Einsteins Motivation für seine Arbeit von 1905: Die Maxwell-Gleichungen schienen dem Relativitätsprinzip zu widersprechen, wenn man die absolute Zeit von Galilei und Newton zugrunde legt, die unabhängig vom 3D-Raum ist.

Rudi Knoth hat geschrieben:Nun das Gedankenexperiment für Lehrzwecke ist so angelegt, daß man die Beobachtung mit der Längenkontraktion erklären kann. Wie hmpf beschrieben hat, bekommt man bei der Nachstellung des echten Experimentes Widersprüche zwischen dem Ruhesystem der Leiter und dem der Elektronen. Damit ist diese Lösung widerlegt.

Das liegt einfach daran, dass die LK nicht alles ist, was man für die korrekte Erklärung gemäß RT braucht. Dazu gehört noch einiges mehr. Es ist eine eher populärwissenschaftlich anschauliche Erklärung, wo viele Details unter den Tisch fallen. Die LK als einzige Erklärung ist damit widerlegt, kein Wunder, denn eine LK ohne ZD ist ohnehin unsinnig. Insgesamt ergeben sich die Weltlinien der Ladungsträger in allen Systemen so, dass es genau passt.

Rudi Knoth hat geschrieben:
Wo Lorentzransformation drauf steht, sind Zeitdilatation und Längenkontraktion drin, ganz egal wie abstrakt die Formeln, Matrizen und Tensoren aussehen. Genau wie in einer Dose Tomatensoße nun mal Tomaten drin sind, ganz egal wie hochverarbeitet das Zeug am Ende aussieht. Anton Lorentz kam auch in seiner Äther-Theorie nicht ohne Längenkontraktion aus, nur hat er sie anders aufgefasst als Einstein.

Der Ansatz von Lorentz beinhaltet tatsächliche Längenänderungen im Bezugssystem Äther

Meine Rede: Lorentz hat die LK anders aufgefasst als Einstein. Tatsache ist und bleibt, dass beide Theorien die LK zur Erklärung zwingend brauchen. Ohne sie wäre die Lorentztransformation schlicht falsch.
 
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Re: Stimmt_das?

Beitragvon Kurt » Sa 27. Jun 2026, 09:33

Frau Holle hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Das ist einfach Unsinn.

So, meinst du. Naja, du hattest die SRT ja schon damals bei der langen Diskussion mit Daniel K. nicht richtig verstanden, ebenso wenig wie er. Der wollte mir ein Jahr lang täglich die RdG erklären ohne die Konsequenzen zu kapieren, die man am denkbar einfachsten Beispiel mit den drei Uhren nachvollziehen können sollte. Aber Logik ist wohl nicht jedermanns Sache. Es geht in der RT immer um die Weltlinien von Objekten in 4D. Unsinn wäre das nur ohne ZD und LK.


Frau Holle hat geschrieben:Lorentz hat die LK anders aufgefasst als Einstein. Tatsache ist und bleibt, dass beide Theorien die LK zur Erklärung zwingend brauchen. Ohne sie wäre die Lorentztransformation schlicht falsch.
 


Lässt man die Märchenwelt weg wirds einfach und logisch.
Wozu sich heutzutage mit so einem lächerlichen Zeugs, das eh schon lange nicht mehr "salonfähig" ist, rumplagen wenn es auch ganz logisch und ohne "Anpassungsversuche" geht.

Kurt

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Re: Stimmt_das?

Beitragvon Kurt » Sa 27. Jun 2026, 09:41

hmpf hat geschrieben:Sowohl im Ruhesystem der Elektronen wie auch im Ruhesystem der Protonen führt eine Längenkontraktion

Sowas findet nicht statt.

Kurt

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Re: Unterhaltsam

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 27. Jun 2026, 09:42

rmw hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:Die Relativitätstheorie ist tausendfach durch Messungen an Satelliten und Teilchenbeschleunigern bewiesen.

Die Relativitätstheorie ist durch nichts bewiesen, sie ist nur eine hypothetische Erklärung ob nun für den Michesonversuch oder für die Anziehung zweier Leiter.

Wobei Hypothese eigentlich zuviel gesagt ist, es ist ganz einfach ein bodenloser Unsinn.

https://www.markweger.at/


Also die Anziehung von zwei stromdurchflossenen Leitern ist seit 200 Jahren bekannt und hat mit der SRT wenig zu tun.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Unterhaltsam

Beitragvon Kurt » Sa 27. Jun 2026, 09:44

Rudi Knoth hat geschrieben:Also die Anziehung von zwei stromdurchflossenen Leitern ist seit 200 Jahren bekannt und hat mit der SRT wenig zu tun.

Es gibt keine Anziehung.

Kurt

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Re: Stimmt_das?

Beitragvon Frau Holle » Sa 27. Jun 2026, 09:51

Kurt hat geschrieben:Lässt man die Märchenwelt weg wirds einfach und logisch.

Jaja Kurt. Gott hat die ersten Menschen aus Lehm geknetet. Geht's noch einfacher und logischer? Wohl kaum. Alles andere ist Märchenwelt, schon klar. :roll:
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