Rudi Knoth hat geschrieben:
@Kurt » Fr 28. Jul 2023, 11:23
Zitat:
Einen Hinweis hast du schon gebracht: "befindet sich ein gleichlanger Dipol".
Das ist der erste Hinweis der wichtig ist.
Gleich lang weist auf eine Laufzeit hin, nämlich die Abhängigkeit von der Dipolarmlänge.
Passt diese nicht dann gibts keine Resonanz/kein Leuchten des Glühbirnchens.
Das Wort Resonanz ist der zweite Hinweis.
Die Länge der Dipole ändert sich aber nicht. Daher kann deine Erklärung nicht zutreffen.
Wenn sie sich ändert gibts keine Resonanz mehr.
Rudi Knoth hat geschrieben:
Und
hier ein Artikel dazu.. Man sieht, daß das elektrische wie das magnetische Feld senkrecht zur Ausbreitungsrichtung sind, wie es sich nach den Maxwell-Gleichungen (div(B) =0 und div(E)=
0 im freien Raum) gehört.
Das was man da sieht hat mit den Realabläufen am Dipol nichts zu tun.
Da wird suggeriert, dass es zwei Felder gibt, gibts nicht, da wird suggeriert, dass Elektronen von einem Dipolende zum andern rüberschwappen, findet nicht statt.
Da wird suggeriert, dass der Dipol sich wie ein Kondensator verhält, ist nicht.
Die Elektronen bewegen sich, je nach Sendestärke, nur wenige zehntel mm hin und her.
Das wichtigste fehlt, nämlich was den Dipol ausmacht. Es ist die Laufzeit auf den Dipolarmen, darum auch die gleiche Länge der Arme.
Dann ist keinerlei Unterscheidung der einzelnen Zustände der einzelnen Phasen des Ansteuersignals auf den Armen gezeigt, ja nichtmal wie ein Sendevorgang aussieht.
Das ist alles notwendig um den "Dipol" zu verstehen und zu kapieren was Polarisation überhaupt ist/bedeutet.
Polarisation ist Sache des Empfangsdipols.
Stell dir einen Transformator vor der ein Wechselstromsignal auf die Speiseleitung des Dipols legt.
Der Dipol wird somit mit zwei gegensätzlich laufendem Signal(en) angesteuert, eins läuft in Richtung eines Dipolarmes, das andere kommt vom anderen gerade zurück.
Und nun ist es wichtig die einzelnen Phasen des Signal zu besehen und zu schauen wie sie sich auf den Dipolarmen gerade verhalten, also eine zeitliche Auflösung des Sinussignals.
Kurt
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