Rudi Knoth hat geschrieben:Eine andere Frage ist aber, was diese Strömungen in Gang hält und da wäre der Ansatz mit den Treibhausgasen schon sinnvoll.Denn durch das System aus Wärmequelle und Senke hat man den nötigen Antrieb.
Du scheinst den Auftrieb auch nicht verstanden zu haben. In diesem Punkt hat hmpf mal recht: Der Auftrieb eines Körpers ergibt sich seit Archimedes durch seine geringere Dichte als die der Umgebung. Die Strömungen werden durch Auftrieb in Gang gehalten, nicht durch Wärmequelle und Senke.
Die richtige Frage ist: Was ist denn der Grund für eine geringere Dichte der untersten Luftschicht, die dann zum Auftrieb führt? Das ist natürlich der lokal mehr oder weniger begrenzte Wärmeeintrag der von der Sonne erhitzten Oberfläche.
Dadurch ergibt sich Auftrieb, und während des Aufstiegs kühlt die nach oben transportierte Materie ab, so dass sie logischerweise oben kalt ankommt. So einfach ist das, im Prinzip.
Der Punkt ist halt: In vertikal transportierter Luft ändert sich die Temperatur vor allem adiabatisch schnell, also kaum durch langsame Wärmeleitung (Wärmefluss). Deshalb ist sie in gewisser Höhe eben auch ohne dortige Wärmesenke (Treibhausgase) wesentlich kälter geworden als zu Beginn des Aufstiegs, und wesentlich wärmer geworden zu Beginn des Abstiegs.
Weil's so schön ist, nochmal das Bild (
Bildquelle):

- konvektion_natur_hoch_tiefdruck.png (329.42 KiB) 836-mal betrachtet
Wärmequellen und -senken braucht es nur für einen Wärmefluss (Wärmeleitung durch mechanischen Kontakt), nicht aber für die adiabatische Temperaturänderung beim Transport.
Das ist wie gesagt schon seit dem 19. Jh. bekannt und keine Erfindung von "CO2-Theologen", wie hmpf behauptet. Der will es halt nicht wahrhaben.