Warum ist es auf dem Berg kalt?

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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Mi 17. Sep 2025, 16:27

hmpf hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:Temperaturdifferenzen in einem Gas brauchen aber sehr wohl sowohl Wärmequellen als auch Wärmesenken.

Nur wenn alle Materie an Ort und Stelle bleibt. Beim Materietransport führen Volumenänderungen im Gravitationsfeld zu Temperaturdifferenzen. Das wirst du wohl nie kapieren.

Nur wie kann ein Materietransport eine dauerhafte Temperaturdifferenz erzeugen und aufrechterhalten?

Vertikaler Materietransport erzeugt keine Temperaturdifferenz. Eine bestehende kann aber qualitativ bestehen bleiben. Denn nach oben transportierte Materie wird kalt, nach unten transportierte wird warm. Der Grund ist bekannt: Volumenänderung im Gravitationsfeld. Das Feld ist nun mal räumlich gerichtet. Die Gravitationskraft ist oben schwach, unten stark, und wirkt immer anziehend und ausschließlich nach unten.

hmpf hat geschrieben:Wie kann es ohne Temperaturdifferenz überhaupt zu einem Materietransport in einem Gasvolumen kommen?

Ohne Temperaturdifferenz kommt es zu keinem Materietransport in einem Gasvolumen. Wie kommst du auf so eine absurde Idee?

hmpf hat geschrieben:Der adiabatische Temperaturgradient entsteht durch Temperaturdifferenzen.
Der adiabatische Temperaturgradient erzeugt keine Temperaturdifferenzen.

Wenn du nicht mehr weiter weißt kommen nur noch solche Strohmänner. :roll:
Ein Temperaturgradient entsteht nicht durch Temperaturdifferenz und natürlich erzeugt er sie auch nicht.

Ein Temperaturgradient ist eine Temperaturdifferenz. Die entsteht ursächlich mit oder ohne Treibhause als Differenz der Bodentemperatur zur Temperatur der angrenzenden Luft. Diese steht mit der Oberfläche in direktem, mechanischem Kontakt, was zur Wärmeleitung von und zur Oberfläche führt. Und zwar je nach Sonnenstand wechselnd in beide Richtungen, je nachdem, ob die Luft oder die Oberfläche wärmer ist. Da hast du deine Wärmequellen und -senken!

Dieser ursächliche Wärmefluss durch Quellen und Senken geschieht logischerweise räumlich immer unten, weil die Oberfläche aus Sicht der Atmosphäre nun mal unten ist. Geht das denn nicht in deinen vermeintlich hoch schulgebildeten Kopf?
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Mi 17. Sep 2025, 16:50

hmpf hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:... Die entsteht ursächlich mit oder ohne Treibhause als Differenz der Bodentemperatur zur Temperatur der angrenzenden Luft. Diese steht mit der Oberfläche in direktem, mechanischem Kontakt, was zur Wärmeleitung von und zur Oberfläche führt. Und zwar je nach Sonnenstand wechselnd in beide Richtungen, je nachdem, ob die Luft oder die Oberfläche wärmer ist. Da hast du deine Wärmequellen und -senken! ...

Es geht hier aber um den vertikalen Temperaturgradienten, der die Berge kälter macht als das Land auf Meereshöhe.
Dass nachts die unteren 100 m der Atmosphäre als Wärmequelle vorrübergehend dienen und der Erdboden
nachts vorrübergehend als Wärmesenke dient, kann den Mount Everest nicht abkühlen.

Das kann ihn aber auch nicht erwärmen, mit oder ohne Treibhausgase nicht. Er ist und bleibt so kalt wie er ist und braucht keine extra Abkühlung durch Treibhausgase. Meine Rede seit Wochen, oder inzwischen sind es wohl Monate. 8-)
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Mi 17. Sep 2025, 18:10

hmpf hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:... Das kann ihn aber auch nicht erwärmen, mit oder ohne Treibhausgase nicht. Er ist und bleibt so kalt wie er ist und braucht keine extra Abkühlung durch Treibhausgase. Meine Rede seit Wochen, oder inzwischen sind es wohl Monate. ...

Wo in einer „adiabatischen Publikation“ wird angegeben wie hoch der Anteil der Treibhausgase an dem
gemessenen Temperaturgradienten wäre?

Überall wird das angegeben. Allgemein bekannt ist z.B. die Differenz von rechnerisch -18°C Durchschnittstemperatur ohne Treibhausgase und +15 °C mit Treibhausgasen. Alle diese Rechnungen basieren auf einem adiabatischen, linearen Temperaturgradienten. Vllt. reicht ja dein Schulwissen nicht für die einfache Subtraktion um darin den Anteil der Treibhausgase zu finden.

hmpf hat geschrieben:Warum werden die Treibhausgase in fast allen „adiabatischen Publikation“ gar nicht erwähnt?

Eine von vielen haltlosen Behauptungen deinerseits. Schon mal einen IPCC-Bericht gelesen? Die kühlende Wirkung der Treibhausgase in der oberen Tropopause wird sehr wohl erwähnt. Es ist eine lange bekannte Tatsache. Aber dir gefällt es ja wider alle Vernunft halsstarrig zu behaupten, dass das unterschlagen wird, warum auch immer. Ich vermute niedere Beweggründe.

hmpf hat geschrieben:Was haben Sie gegen dieses Wiki, das sie hier selbst gepostet haben, vorzubringen?

Dagegen habe ich nichts, nur gegen deine Fehlinterpretation einer zugegeben leicht missverständlichen Aussage dort. Selber kannst ja keine Belege bringen und stürzt dich jetzt auf einen knappen Satz aus meiner Quelle, der angeblich "etwas versteckt" auf den ersten Blick deine These zu unterstützen scheint.

Eine der vielen Publikationen, die deinen Unsinn aber direkt empirisch widerlegt, wird in auch diesem wiki aufgeführt. Die habe ich schon mehrfach verlinkt und zitiert:

Frau Holle hat geschrieben:
Guckstu z.B. hier ab S.52. Das ganze Paper erklärt die Modellierung sehr ausführlich und verständlich. Zitat:
We see that the theoretical model is quite successful at altitudes above 10 km but that there are substantial deviations throughout the troposphere. Our theory is inadequate because radiation is not the only process that carries heat upward from the ground and from the lower levels of the troposphere.

Unnötig zu erwähnen, dass "heat" hier physikalische Wärme (Energie) bedeutet und nicht Hitze bzw. hohe Temperatur. Es wird ja keine Hitze zur Tropopause transportiert.


Aber das liest du ja nicht und interessiert dich nicht, ignorant wie du bist. 8-)
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Mi 17. Sep 2025, 18:51

hmpf hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:Wo in einer „adiabatischen Publikation“ wird angegeben wie hoch der Anteil der Treibhausgase an dem
gemessenen Temperaturgradienten wäre?

Überall wird das angegeben. ...

Was meinen Sie?
Zeigen Sie doch einfach eine Publikation, die sagt, x Prozent der Kühlung der oberen Atmosphäre kommt
von den Treibhausgasen und y Prozent sind „adiabatisch errechnet“.

Unsinn! Du meinst wohl, dass Adiabasie die Atmosphäre kühlen soll. Das ist Quatsch!

Oben wird nicht aktiv gekühlt, weil es bereits kalt ist und bleibt. Nur Treibhausgase kühlen oben aktiv. Wenn Luft aufsteigt, kommt sie oben kalt an, KALT, so kalt wie die Umgebung oben bereits ist. Deshalb bleibt es oben KALT, auch wenn keine dort aktive Kühlung durch Treibhausgase stattfindet.

Mannomann, seit Monaten erklärt man dir diesen einfachen Sachverhalt, und du kapierst einfach gar nichts. Wann willst du anfangen Physik zu lernen? Aber egal wann du anfängst, weil du ganz offensichtlich zu blöd bist. :P
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 17. Sep 2025, 19:15

Zu diesem Thema des Temperaturgradienten stelle ich mir den Sachverhalt so vor:

Der wesentliche Faktor also die Ursache für einen vertikalen Temperaturgradient sind die Treibhausgase CO2 und H2O. Diese erzeugen alleine einen wesentlich größeren Temperaturgradient in der Troposphäre. Diesem wirkt die Konvektion entgegen. Denn die aufsteigenden Luftpaketen kühlen durch adiabatische Abkühlung nicht so schnell ab, um ihren Aufstieg zu beenden. Aber es kommt warme Luft nach oben wodurch der Temperaturgradient kleiner wird.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Mi 17. Sep 2025, 19:37

Rudi Knoth hat geschrieben:Zu diesem Thema des Temperaturgradienten stelle ich mir den Sachverhalt so vor:

Der wesentliche Faktor also die Ursache für einen vertikalen Temperaturgradient sind die Treibhausgase CO2 und H2O. Diese erzeugen alleine einen wesentlich größeren Temperaturgradient in der Troposphäre.
Diesem wirkt die Konvektion entgegen. Denn die aufsteigenden Luftpaketen kühlen durch adiabatische Abkühlung nicht so schnell ab, um ihren Aufstieg zu beenden. Aber es kommt warme Luft nach oben wodurch der Temperaturgradient kleiner wird.

Ja, rein quantitativ das kommt hin. So sehe ich das auch. Und so steht es auch in den Quellen, die ich gesichtet habe.
Rein quantitativ ergibt sich durch Treibhausgase alleine, also nur durch Strahlung innerhalb der Atmosphäre und hinaus ins All ein wesentlich größerer Gradient als mit dieser Strahlung und zusätzlich noch Konvektion.

Weiße Kurve = nur Strahlung, gestrichelte Linie = zusätzlich Konvektion:

Strahlung.Opt.Dichte.5.png
Strahlung.Opt.Dichte.5.png (113.73 KiB) 1199-mal betrachtet

(Bildquelle)

Qualitativ sehe ich aber auch einen Gradienten ohne Treibhausgase. Denn Abkühlung durch Dekompression und Erwärmung durch Kompression sind nicht von Treibhausgasen oder Wärmeleitung höheren in Schichten der Atmosphäre abhängig. Der Antrieb ist Wärmeleitung an der Oberfläche.
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Mi 17. Sep 2025, 19:48, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Mi 17. Sep 2025, 19:51

hmpf hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:...
Rein quantitiv ergibt sich durch Treibhausgase alleine, also nur durch Strahlung innerhalb der Atmosphäre und hinaus ins All ein wesentlich größerer Gradient als mit dieser Strahlung und zusätzlich noch Konvektion. ...

Also kann „Adiabasie“ keine dauerhafte Temperaturdifferenz erzeugen.
Ohne Treibhausgase gäbe es überhaupt keine „adiabatische“ Konvektion.
Bravo, Sie haben es kapiert!

Nicht so schnell, ich schrieb rein quantitativ!
Habe oben noch ergänzt:
Qualitativ sehe ich aber auch einen Gradienten ohne Treibhausgase. Denn Abkühlung durch Dekompression und Erwärmung durch Kompression sind nicht von Treibhausgasen oder Wärmeleitung in höheren in Schichten der Atmosphäre abhängig. Der Antrieb ist Wärmeleitung an der Oberfläche.

Nur Wärmeleitung an der Oberfläche erzeugt eine Temperaturdifferenz. Adiabasie ändert daran nichts Wesentliches mehr. Sie erzeugt keine Temperaturdifferenz, richtig. Aber sie baut sie auch nicht auf 0 ab.
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Do 18. Sep 2025, 09:35

hmpf hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:... Qualitativ sehe ich aber auch einen Gradienten ohne Treibhausgase. Denn Abkühlung durch Dekompression und Erwärmung durch Kompression sind nicht von Treibhausgasen oder Wärmeleitung höheren in Schichten der Atmosphäre abhängig. Der Antrieb ist Wärmeleitung an der Oberfläche.

Das ist aber nur ein Draht an der Glühbirne!

Glühbirne? Du redest wirr.

Dass du kein Physiker bist sondern Troll und/oder Dummkopf ist auch drüben schnell aufgefallen und jetzt bist du gesperrt. War ja klar, dass es nicht lange dauert.

Ein Physiker versteht die Formeln zu Wärmefluss und Wärmeleitfähigkeit, unterstellt nicht anderen das eigene Unverständnis und nervt nicht mit immer derselben dummen Frage, die längst beantwortet ist. :mrgreen:
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Do 18. Sep 2025, 09:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Do 18. Sep 2025, 09:55

Frau Holle hat geschrieben: und geht nicht mit immer derselben dummen Frage auf die Nerven, die längst beantwortet ist. :mrgreen:
 

Und auch nicht mit dem Märchen: mehr Treibhausgase = mehr Kühlung der Erde. :mrgreen:
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Do 18. Sep 2025, 11:01

hmpf hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:...
Dass du kein Physiker bist sondern Troll und/oder Dummkopf ist auch drüben schnell aufgefallen und jetzt bist du gesperrt. War ja klar, dass es nicht lange dauert.
Ein Physiker versteht die Formeln zu Wärmefluss und Wärmeleitfähigkeit, unterstellt nicht anderen das eigene Unverständnis und nervt nicht mit immer derselben dummen Frage, die längst beantwortet ist.

Dann lesen Sie mal den nächsten Beitrag eines Users, der den Moderator, der mich gesperrt hat, zerlegt

Der zerlegt niemanden, hat gar nicht verstanden worum es ging. Es ging allein um Wärmeleitfähigkeit und Wärmefluss und die Abhängigkeit vom Weg, die du trotz mehrfacher Erklärung einfach nicht kapieren wolltest. Was weißt du genau. Tatsachen verdrehen und eristische Dummschwätzerei ist hier erlaubt, in einem seriösen Forum fliegt man damit raus, völlig zu recht. :mrgreen:
 
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