Holle's großer Irrtum vom angeblichen Bezugssystem

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Re: Holle's großer Irrtum vom angeblichen Bezugssystem

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 5. Okt 2024, 12:26

Lagrange hat geschrieben:...
Es geht darum, dass Labormyonen schneller zerfallen. Sie sollten nach SRT auch länger leben weil sie im BS kosmischer Myonen bewegt sind. So einfach ist das wegen Symmetrie der LT:.


Aber nur im Ruhesystem der kosmischen Myonen.

Gruß
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Re: Holle's großer Irrtum vom angeblichen Bezugssystem

Beitragvon Lagrange » Sa 5. Okt 2024, 12:31

Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:...
Es geht darum, dass Labormyonen schneller zerfallen. Sie sollten nach SRT auch länger leben weil sie im BS kosmischer Myonen bewegt sind. So einfach ist das wegen Symmetrie der LT:.


Aber nur im Ruhesystem der kosmischen Myonen.

Gruß
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Ja natürlich. Sie sollten länger leben als kosmische Myonen. Das tun sie aber nicht, sie zerfallen früher. Damit ist die Symmetrie widerlegt.
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Re: Holle's großer Irrtum vom angeblichen Bezugssystem

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 5. Okt 2024, 12:35

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:...
Es geht darum, dass Labormyonen schneller zerfallen. Sie sollten nach SRT auch länger leben weil sie im BS kosmischer Myonen bewegt sind. So einfach ist das wegen Symmetrie der LT:.


Aber nur im Ruhesystem der kosmischen Myonen.

Gruß
Rudi Knoth

Ja natürlich. Sie sollten länger leben als kosmische Myonen. Das tun sie aber nicht, sie zerfallen früher. Damit ist die Symmetrie widerlegt.


Und wer hat das im Ruhesystem der Myonen gemessen? Also deine Beweisführung ist schöne Realsatire.

Gruß
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Re: Holle's großer Irrtum vom angeblichen Bezugssystem

Beitragvon Frau Holle » Sa 5. Okt 2024, 12:39

Harald Maurer hat geschrieben:
Skeptiker hat geschrieben:In der Relativitätstheorie geht es nicht um unterschiedliche Uhrzeiten aufgrund von Zeitkonventionen, sondern darum, dass unterschiedliche Beobachter in verschiedenen Inertialsystemen tatsächlich unterschiedliche Zeitpunkte für dieselben Ereignisse messen können.

Unterschiedliche Zeitpunkte für ein und dieselben Ereignisse sind lediglich unterschiedliche Anzeigen auf Uhren, das ändert aber nichts an dem Moment, an dem das Ereignis geschieht und dieser Moment mit allen anderen Momenten im Universum zusammenfällt. Schon Newton unterschied deshalb eine universelle (absolute) Zeit mit einer individuellen Zeit.
Grüße

Die Betonung liegt hier auf messen. Aus dem Postulat der absoluten Lichtgeschwindigkeit folgt, dass man Zeit als Differenz zwischen zwei Zeitpunkten oder Momenten als Dauer oder Zeitspanne zwischen den Ereignissen objektiv messen kann.

Was hier als "lediglich" unterschiedliche Anzeigen auf Uhren bezeichnet wird, ist diese unterschiedliche Zeitspanne zwischen den denselben beiden universellen Momenten der Ereignisse. Auch der Ort jedes Ereignisses ist einmalig derselbe im ganzen Universum, und natürlich auch der Abstand zwischen den Orten. Trotzdem können die Orts- und Abstandsangaben von verschiedenen Beobachtern unterschiedlich sein, genau wie die Zeitangaben. Denn diese Angaben beziehen sich zwangsläufig auf ein Bezugsystem, d.h. auf den Koordinaten-Urspung, den ein Beobachter gewählt hat.

Es besteht hier Eichfreiheit: Jeder kann den Ursprung seiner Koordinaten beliebig wählen. Nachdem er aber gewählt ist, stehen die konkreten Koordinaten der Ereignisse im gewählten Bezugsystem felsenfest. Räumliche und zeitliche Abstände können dann objektiv eindeutig im Bezugsystem gemessen werden. Objektiv bedeutet, dass auch jeder andere Beobachter diese Messwerte genau so zur Kenntnis nehmen kann, wie sie sind:

Wenn ein Beobachter A in seinem Bezugsystem 5 Sekunden zwischen zwei Ereignissen misst und ein Beobachter B misst in seinem Bezugsystem 7 Sekunden zwischen denselben Ereignissen, dann ist auch für alle anderen objektiv eindeutig klar: Beobachter A hat 5 Sekunden in seinem Bezugsystem gemessen und Beobachter hat 7 Sekunden in seinem Bezugsystem gemessen. Beide benutzen für ihre Messungen aber baugleiche, sehr präzise Uhren, welche natürliche Zeiteinheiten liefern (von identischen CS133-Atomen z.B.). Die beiden haben offenbar verschiedene Realitäten. Denn real ist, was gemessen wird. Was sonst sollte einer als Realität ansehen?

"Die" einzige Realität existiert natürlich als eben die Zeitspanne zwischen den einmaligen Ereignissen, aber die Messwerte für dieselbe sind dennoch unterschiedlich, eben vom Bezugsystem abhängig. So ist das und so muss es sein, falls die grundlegenden Postulate richtig sind und die Natur korrekt beschreiben. Falls aber nicht, dann müsste sich das in Experimenten zeigen lassen. Ganz einfach. 8-)
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Sa 5. Okt 2024, 12:51, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Holle's großer Irrtum vom angeblichen Bezugssystem

Beitragvon Lagrange » Sa 5. Okt 2024, 12:39

Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:...
Ja natürlich. Sie sollten länger leben als kosmische Myonen. Das tun sie aber nicht, sie zerfallen früher. Damit ist die Symmetrie widerlegt.


Und wer hat das im Ruhesystem der Myonen gemessen? Also deine Beweisführung ist schöne Realsatire.

Gruß
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Ob sie länger leben können wir auch so beurteilen, ohne dass jemand mitfliegen muss.
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Re: Holle's großer Irrtum vom angeblichen Bezugssystem

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 5. Okt 2024, 12:45

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:...
Ja natürlich. Sie sollten länger leben als kosmische Myonen. Das tun sie aber nicht, sie zerfallen früher. Damit ist die Symmetrie widerlegt.


Und wer hat das im Ruhesystem der Myonen gemessen? Also deine Beweisführung ist schöne Realsatire.

Gruß
Rudi Knoth

Ob sie länger leben können wir auch so beurteilen, ohne dass jemand mitfliegen muss.


Dann hast du die SRT falsch verstanden. Denn die Myonen haben im Bezugssystem, in dem sie ruhen, eine Halbwertszeit von 2 Mikrosekunden aber nicht in dem Bezugssystem, in dem sie sich mit fast Lichtgeschwindigkeit bewegen.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Holle's großer Irrtum vom angeblichen Bezugssystem

Beitragvon Lagrange » Sa 5. Okt 2024, 12:45

Frau Holle hat geschrieben:...
Wenn ein Beobachter A in seinem Bezugsystem 5 Sekunden zwischen zwei Ereignissen misst und ein Beobachter B misst in seinem Bezugsystem 7 Sekunden zwischen denselben Ereignissen, dann ist auch für alle anderen objektiv eindeutig klar: Beobachter A hat 5 Sekunden in seinem Bezugsystem gemessen und Beobachter hat 7 Sekunden in seinem Bezugsystem gemessen. Beide benutzen für ihre Messungen aber baugleiche, sehr präzise Uhren, welche natürliche Zeiteinheiten liefern (von identischen CS133-Atomen z.B.). Die beiden haben offenbar verschiedene Realitäten. Denn real ist, was gemessen wird. Was sonst sollte einer als Realität ansehen
 

Wenn sie so messen, dann geht mindestens eine Uhr falsch. Um richtig messen zu können, müssen alle Uhren gleich schnell gehen.
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Re: Holle's großer Irrtum vom angeblichen Bezugssystem

Beitragvon Harald Maurer » Sa 5. Okt 2024, 12:45

Rudi Knoth hat geschrieben:Und wer hat das im Ruhesystem der Myonen gemessen? Also deine Beweisführung ist schöne Realsatire.


Da muss ich jetzt nochmal auf den Text verweisen, den ich schon mal gepostet habe - und der im Wesentlichen unkommentiert geblieben ist:
viewtopic.php?f=15&t=1140&p=215136&hilit=myon+myonen+rossi#p215136

Grüße
Harald Maurer
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Re: Holle's großer Irrtum vom angeblichen Bezugssystem

Beitragvon Lagrange » Sa 5. Okt 2024, 12:48

Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:...
Ob sie länger leben können wir auch so beurteilen, ohne dass jemand mitfliegen muss.


Dann hast du die SRT falsch verstanden. Denn die Myonen haben im Bezugssystem, in dem sie ruhen, eine Halbwertszeit von 2 Mikrosekunden aber nicht in dem Bezugssystem, in dem sie sich mit fast Lichtgeschwindigkeit bewegen.

Gruß
Rudi Knoth

Ich habe schon verstanden, was die SRT behauptet. Das entspricht aber nicht der Realität. Lebensdauer der Myonen ist nicht relativ sondern absolut.
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Re: Holle's großer Irrtum vom angeblichen Bezugssystem

Beitragvon Harald Maurer » Sa 5. Okt 2024, 12:57

Frau Holle hat geschrieben:Aus dem Postulat der absoluten Lichtgeschwindigkeit folgt, dass man Zeit als Differenz zwischen zwei Zeitpunkten oder Momenten als Dauer oder Zeitspanne zwischen den Ereignissen objektiv messen kann.

Dauer oder Zeitspanne zwischen Ereignissen kann man auch ohne das Postulat objektiv messen. Gerade auf ein Postulat, das unbewiesen ist, würde ich mich nicht verlassen. Aber aus pragmatischen Gründen ist das Postulat brauchbar.

Frau Holle hat geschrieben:Was hier als "lediglich" unterschiedliche Anzeigen auf Uhren bezeichnet wird, ist diese unterschiedliche Zeitspanne zwischen den denselben beiden universellen Momenten der Ereignisse. Auch der Ort jedes Ereignisses ist einmalig derselbe im ganzen Universum, und natürlich auch der Abstand zwischen den Orten. Trotzdem können die Orts- und Abstandsangaben von verschiedenen Beobachtern unterschiedlich sein, genau wie die Zeitangaben. Denn diese Angaben beziehen sich zwangsläufig auf ein Bezugsystem, d.h. auf den Koordinaten-Urspung, den ein Beobachter gewählt hat.

Ja, das sehe ich auch so.
Frau Holle hat geschrieben:Es besteht hier Eichfreiheit: Jeder kann den Ursprung seiner Koordinaten beliebig wählen. Nachdem er aber gewählt ist, stehen die konkreten Koordinaten der Ereignisse im gewählten Bezugsystem felsenfest. Räumliche und zeitliche Abstände können dann objektiv eindeutig im Bezugsystem gemessen werden. Objektiv bedeutet, dass auch jeder andere Beobachter diese Messwerte genau so zur Kenntnis nehmen kann, wie sie sind:

Wenn ein Beobachter A in seinem Bezugsystem 5 Sekunden zwischen zwei Ereignissen misst und ein Beobachter B misst in seinem Bezugsystem 7 Sekunden zwischen denselben Ereignissen, dann ist auch für alle anderen objektiv eindeutig klar: Beobachter A hat 5 Sekunden in seinem Bezugsystem gemessen und Beobachter hat 7 Sekunden in seinem Bezugsystem gemessen. Beide benutzen für ihre Messungen aber baugleiche, sehr präzise Uhren, welche natürliche Zeiteinheiten liefern (von identischen CS133-Atomen z.B.). Die beiden haben offenbar verschiedene Realitäten. Denn real ist, was gemessen wird. Was sonst sollte einer als Realität ansehen?

Die Realität ist die eine Seite der Medaille, die Daten der Physiker die andere. Kann man nicht vermischen und soll man nicht verwechseln.

Frau Holle hat geschrieben:"Die" einzige Realität existiert natürlich als eben die Zeitspanne zwischen den einmaligen Ereignissen, aber die Messwerte für dieselbe sind dennoch unterschiedlich, eben vom Bezugsystem abhängig. So ist das und so muss es sein, falls die grundlegenden Postulate richtig sind und die Natur korrekt beschreiben. Falls aber nicht, dann müsste sich das in Experimenten zeigen lassen. Ganz einfach.

Falls! Wir werden im Laufe dieses Fadens sicher diese Experimente noch genauer betrachten!
H.M.
Harald Maurer
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