Warum ist es auf dem Berg kalt?

Sonstige Ansätze und Vorschläge

Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Fr 18. Jul 2025, 13:27

hmpf hat geschrieben:Ohne Treibhausgase wäre die Atmosphäre in allen Höhen genauso kalt wie der -18°C kalte Erdboden.

Was sich ja mit dem deckt was ich schrieb:
Ohne Treibhausgase würde die Atmosphäre sich also nicht wesentlich erwärmen.
Skeptiker
 
Beiträge: 3730
Registriert: Sa 8. Jun 2024, 11:01

Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Fr 18. Jul 2025, 13:29

hmpf hat geschrieben:Wo denn?

Hier: viewtopic.php?f=16&t=812&start=310#p225043
Skeptiker
 
Beiträge: 3730
Registriert: Sa 8. Jun 2024, 11:01

Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Fr 18. Jul 2025, 14:23

hmpf hat geschrieben:In dem Beitrag steht kein Erklärungsversuch für Ihre kindliche Behauptung, die Wärmeleitung
[b]in Gasen würde nach wenigen Zentimetern enden!

Das ist ein gut untersuchtes physikalisches Phänomen. Muss man einem angeblichen Experimental-Physiker wohl nicht extra belegen.
In einem Fachbeitrag der ASTM wird untersucht, wie sich die Wärmeleitfähigkeit von ruhender Luft (λₙ ≈ 0,024 W/m·K) in Abhängigkeit von der Luftschichtdicke verändert. Die Wärmeleitleistung ist extrem gering und nur relevant bei sehr dünnen Luftschichten.
https://journals.ametsoc.org/view/journ ... 0_co_2.xml?
Skeptiker
 
Beiträge: 3730
Registriert: Sa 8. Jun 2024, 11:01

Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Fr 18. Jul 2025, 14:24

hmpf hat geschrieben:Die Atmosphäre würde nur durch Wärmeleitung vom Erdboden trotz
adiabatischer Strömungen unterhalb der Stratosphäre am Boden auf -18°C aufgeheizt.

Die Temperatur würde vom Boden an dann bis zur - wegen der UV-Absorption des Ozons - heizenden
Stratosphäre sogar ansteigen.

Die Aussage ist größtenteils falsch oder irreführend.
Ohne Treibhausgase wäre die Atmosphäre nahezu transparent für IR-Strahlung und könnte kaum Energie speichern.
Wärmeleitung allein reicht nicht, um die Atmosphäre zu erwärmen.
Adiabatische Strömungen setzen Temperaturgradienten voraus – nicht umgekehrt.
Skeptiker
 
Beiträge: 3730
Registriert: Sa 8. Jun 2024, 11:01

Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Fr 18. Jul 2025, 14:47

Skeptiker hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:Ohne Treibhausgase wäre die Atmosphäre in allen Höhen genauso kalt wie der -18°C kalte Erdboden.

Was sich ja mit dem deckt was ich schrieb:
Ohne Treibhausgase würde die Atmosphäre sich also nicht wesentlich erwärmen.

Sie wäre aber trotzdem mit zunehmender Höhe kälter, und eben nicht in allen Höhen genauso kalt wie der Erdboden. Denn der wird permanent von der Sonne beheizt und die Strahlungsdurchlässige Atmosphäre nicht.

Das ergibt einen permanenten Temperaturunterschied zwischen Boden und Atmosphäre und somit eine Konvektion/Adiabasie mit permanent kühlerer Luft in der Höhe. Der Aufstieg solch trockener Luft aus N₂ und O₂ um ca. 1000 m in der unteren Erdatmosphäre bedeutet ihre Abkühlung um -10,96°C (bei angenommenen 20°C am Boden), siehe Tabelle. Bei -18 °C am Boden verschiebt es sich entsprechend und es ist insgesamt kühler.

Die geringe Wärmeleitfähigkeit des Gases kann das nicht ausgleichen. Ganz egal welche Temperatur irgendwo gerade herrscht, 1000 m oberhalb ist es entsprechend kälter, und die gesamte Wärmenergie der Luft stellt sich im Strahlungsgleichgewicht auf einen konstanten, nicht in allen Höhen gleichen Wert ein.
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Fr 18. Jul 2025, 15:09, insgesamt 1-mal geändert.
Frau Holle
 
Beiträge: 4747
Registriert: Sa 26. Nov 2022, 13:58

Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Fr 18. Jul 2025, 14:58

hmpf hat geschrieben:Die ppm-Konzentrationen der Treibhausgase tragen weder etwas zur Wärmeleitfähigkeit noch zur
Wärmespeicherfähigkeit der Atmosphäre bei.

Das sind ja Abgründe die sich hier bei dir auftun:
Treibhausgase speichern Wärme nicht durch Wärmekapazität, sondern durch Absorption und Emission von Infrarotstrahlung (IR).
Sie verändern den Strahlungshaushalt der Atmosphäre massiv: Ohne sie wäre die Atmosphäre nahezu IR-transparent → keine Rückstrahlung zur Erde.
Die sogenannte „Wärmespeicherung“ betrifft also nicht die klassische spezifische Wärmekapazität (c), sondern die Fähigkeit, Energie in Form von Strahlung zwischenzuspeichern und umzulenken.
Ein Mol CO₂ speichert nicht nennenswert mehr Wärme als ein Mol N₂ – aber CO₂ kann Infrarotstrahlung absorbieren und emittieren, was N₂ nicht kann. Darum ist CO₂ ein Treibhausgas.
Skeptiker
 
Beiträge: 3730
Registriert: Sa 8. Jun 2024, 11:01

Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Fr 18. Jul 2025, 15:18

hmpf hat geschrieben:Die Temperaturanhebung in der letzten Spalte geht jedoch nach einiger Zeit wieder
auf null zurück – wie beim Autoreifen.

Das ist völliger Quatsch. Du hast nichts von der Thermodynamik kapiert, und darüber können auch deine Pöbeleien nicht hinwegtäuschen.
 
Frau Holle
 
Beiträge: 4747
Registriert: Sa 26. Nov 2022, 13:58

Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Fr 18. Jul 2025, 15:35

hmpf hat geschrieben:Dann beweisen Sie doch einfach, dass die Luft in einem Autoreifen immer wärmer als die Umgebung bleibt.

Fällt mir nicht im Traum ein noch mehr Perlen vor die Säue zu werfen.
Beweise du doch einfach, dass du kein primitives Ar.schloch bist.
Kannst du nicht, weil du unzweifelhaft das Gegenteil bewiesen hast.
 
Frau Holle
 
Beiträge: 4747
Registriert: Sa 26. Nov 2022, 13:58

Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Fr 18. Jul 2025, 15:58

hmpf hat geschrieben:Erst behaupten Sie, die Wärmeleitfähigkeit in der Luft würde nach wenigen Zentimetern verschwinden.
Jetzt behaupten Sie, die Wärmekapazität eines Gases sei durch dessen Strahlungseigenschaften gegeben.

Wurde nicht behauptet – sondern ganz im Gegenteil:
„Ein Mol CO₂ speichert nicht nennenswert mehr Wärme als ein Mol N₂ – aber CO₂ kann IR-Strahlung absorbieren und emittieren, was N₂ nicht kann.“
Skeptiker
 
Beiträge: 3730
Registriert: Sa 8. Jun 2024, 11:01

Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Skeptiker » Fr 18. Jul 2025, 16:32

hmpf hat geschrieben:
Skeptiker hat geschrieben:Die sogenannte „Wärmespeicherung“ betrifft also nicht die klassische spezifische Wärmekapazität (c),
sondern die Fähigkeit, Energie in Form von Strahlung zwischenzuspeichern und umzulenken.
...

Das ist physikalischer Unfug.

Das ist physikalisch korrekt, wenn man klar zwischen zwei sehr unterschiedlichen Phänomenen unterscheidet:
1. Klassische Wärmespeicherung (thermische Masse):
Beschrieben durch die spezifische Wärmekapazität c eines Stoffes.
Z. B.: Wie viel Energie muss man einem Mol Gas zuführen, um es um 1 K zu erwärmen?
Beispiel: N₂, O₂, CO₂ – alle haben ähnliche Wärmekapazitäten.

2. Strahlungsaktive Speicherung:
Treibhausgase absorbieren und emittieren Infrarotstrahlung, d. h. sie wirken strahlungsphysikalisch als temporäre Energiespeicher und Vermittler.
Diese Wirkung ist nicht thermodynamisch im Sinne von „Temperaturerhöhung durch gespeicherte Wärme“, sondern betrifft den Energiefluss im Strahlungsfeld.

Willst du immer noch behaupten du wärst Physiker?
Skeptiker
 
Beiträge: 3730
Registriert: Sa 8. Jun 2024, 11:01

VorherigeNächste

Zurück zu Weitere Alternativtheorien

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 25 Gäste