Warum ist es auf dem Berg kalt?

Sonstige Ansätze und Vorschläge

Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Fr 5. Sep 2025, 14:31

Da ja hier @Kurt, @Skeptiker und @Frau Holle um jeden Preis eine sachliche Diskussion verhindern wollen:
hmpf hat geschrieben:Falls es hier noch mehr User gibt, die nicht verstehen, warum es in der Tropopause eine Wärmesenke geben muss:
Nach dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik fließt Wärme stets von warmen Bereichen zu kälteren
Bereichen – niemals umgekehrt.
Wenn man also einen Kochtopf mit kochendem Wasser auf eine ausgeschaltete kalte Herdplatte stellt,
fließt solange Wärme vom Topf in die Herdplatte, bis die Temperaturen von Platte und Topf exakt gleich sind.
In diesem Beispiel war der Topf mit kochendem Wasser die Wärmequelle und die ausgeschaltete Herdplatte
war die Wärmesenke. In der Atmosphäre ist es genauso:
Bild
Da entsprechen Stratosphäre und Troposphäre zwei heißen Töpfen und die Tropopause ist die kalte Herdplatte.
Im vorigen Beispiel wurde die Herdplatte durch die Wärme vom Topf immer wärmer.
Bei der Tropopause passiert das jedoch nicht. Die bleibt seit Jahrzehnten a…kalt.
Der einzige Grund dafür kann nur sein, dass etwas die in die Tropopause permanent hineinfließenden Wärmeströme
aus der Atmosphäre entfernt. Da es aber ober und unterhalb der Tropopause wärmer ist, kann dies nur durch
Strahlung geschehen.
Die einzigen Gase, die im Bereich von 4 bis 50 µm IR-Strahlung absorbieren und deshalb dort auch strahlen
können, sind die Treibhausgase. Die stärksten Vertreter in der Atmosphäre davon sind CO2 und H2O.
Sie stellen die Wärmesenke dar, die die Wärmeenergie von der Sonne über die UV-Absorption des Ozons in der
Stratosphäre und über die Wärmestrahlung, Wärmeleitung und Konvektion von dem Erdboden über die
Troposphäre wieder an den Weltraum zurückgibt.
Irgendwelche Luftströmungen können nur Wärme innerhalb der Atmosphäre hin und her oder rauf und runter
oder vor und zurück transportieren. Sie können aber keine Wärmeenergie aus der Atmosphäre entfernen.
Ist an meiner Beschreibung etwas unklar?

Den Temperaturgradienten in der Troposphäre kann man natürlich „adiabatisch“ nennen und behaupten
die Temperaturabnahme sei, durch die sich beim Aufstieg abkühlende Luft, entstanden.
Dies ist jedoch eine Wunschvorstellung von CO2-Theologen und hat nichts mit Physik zu tun, denn Luft steigt
nur auf, weil und solange sie wärmer als ihre Umgebungsluft ist.
Somit kann die aufsteigende Luft der Umgebungsluft keine Wärme entziehen und sie selbst wird ja nicht kälter
als die Luft, zu der sie aufgestiegen ist.
Also beschreiben alle „adiabatischen Rechnungen“ physikalischen Unfug.
Einzig die Wärmestrahlung der Treibhausgase aus der Atmosphäre oberhalb von 4 km Höhe kann teilweise den
Weltraum erreichen und damit die obere Atmosphäre kühlen.

hmpf hat geschrieben:Da es hier ja offensichtlich noch mehr User im Vorschulalter gibt:
Wenn ein Topf mit Wasser auf einer kalten Herdplatte steht, gleichen sich die Temperaturen des
Topfes und der Herdplatte nach einiger Zeit exakt an.
Regelt man die Herdplatte auf exakt 40 °C, hat man eine Wärmequelle (Herdplatte) und eine
Wärmesenke (Kochtopf + Küchenluft).
Nach einiger Zeit erreicht der Kochtopf ca. 38 °C. Heißer wird er nicht, weil ja permanent auch Wärme
an die Küchenluft abgegeben wird.
Es bleibt also eine Temperaturdifferenz von 2 C° dauerhaft erhalten.
Wenn man jetzt die Küche theoretisch ideal thermisch isolieren würde, würde nach einigen Tagen die
Lufttemperatur in der ganzen ideal isolierten Küche 40 °C betragen.
Jeder Temperaturgradient in der Küche wäre null.
Die Temperaturregelung der Herdplatte würde dann keinen Strom mehr einspeisen, weil es ja keine
Wärmesenke mehr gäbe.
Gibt es daran etwas nicht oder schwer zu verstehen?

hmpf hat geschrieben:Der oft im Internet „berechnete“ „adiabatische Temperaturgradient“ soll einfach nur den wahren Grund
für die Temperaturabnahme mit der Höhe in der Troposphäre verdecken.
Bei der „Berechnung“ des „adiabatischen Temperaturgradienten“ wird dummdreist behauptet, die Luft
wäre mit 15 °C auf dem Erdboden entstanden. Danach wären Teile dieser Luft durch „mystische Kräfte“
auseinandergezogen worden bis sie den Druck der Höhe, für die sie bestimmt waren, erreicht hätten.
Dabei wäre natürlich die Temperatur in dem Luftpaket „adiabatisch“ gesunken.
Sodann wäre dieses gekühlte Luftpaket in seine Bestimmungshöhe gebeamt worden.
Danach würde sich das „adiabatische“ Luftpaket natürlich weigern, Wärme mit seiner Umgebung auszutauschen.
Ansonsten würde es ja von den unteren Luftschichten durch Wärmeleitung wieder auf die Temperatur
erwärmt werden, die es vor seiner „mystischen“ Expansion hatte.

Ich sage mal: wer sich so etwas ausdenkt, frisst auch kleine Kinder.

hmpf hat geschrieben:Für die Lernbehinderten hier:
Bei der Berechnung des „adiabatischen Temperaturgradienten“ wird vorausgesetzt, dass die Luft keine
Wärmeleitfähigkeit
hätte. Dann aber würde die Luft in einem aufgepumpten Autoreifen tatsächlich
immer wärmer bleiben als die Umgebungsluft.
Was natürlich jeder praktischen Erfahrung und allen Grundgesetzen der Physik widerspräche.
Auch das Anbrüllen des Autoreifens: „Ich habe dich adiabatisch aufgepumpt!“ hilft da nichts.
Insofern entstammt ein „adiabatischer Temperaturgradient“ nur dem Verdrängungswunsch der CO2-Theologen.
Die Abkühlung mit der Höhe in der Atmosphäre lässt sich nur durch die Strahlungskühlung der Treibhausgase erklären.

hmpf hat geschrieben:Vielleicht hilft ja das:
Bei der Berechnung des „adiabatischen Temperaturgradienten“ wird davon ausgegangen, dass die
Wärmeleitfähigkeit der Luft genau wie die des Vakuums 0 sei.
Dann würde tatsächlich jede wie auch immer entstandene Temperaturdifferenz für immer bestehen bleiben.
In der Realität hat Luft aber eine spürbare Wärmeleitfähigkeit, sonst würden ja Heizkörper in Räumen
gar nicht funktionieren.
Um also die Temperaturdifferenz von ca. 60 C° zwischen Tropopause und Erdboden aufrecht zu erhalten,
muss es neben der Wärmequelle Erdboden auch eine Wärmesenke in der oberen Atmosphäre geben.
„Adiabatische Luftströmungen“ können Wärme transportieren, sie können sie aber weder erzeugen, noch
können sie Wärme aus einem Volumen entfernen.
Also sind einzig die Photonen, welche von den Treibhausgasen emittiert wurden und den Weltraum erreichen,
die Ursache für die Temperaturabnahme mit der Höhe in der Troposphäre und der Mesosphäre.

hmpf hat geschrieben:Also für die naturwissenschaftlich interessierten User hier:
Ohne Treibhausgase wäre die Mittlere Erdbodentemperatur etwa 5 bis 10 Grad kälter.
In der Atmosphäre würde in Bodennähe sich allerdings das Vorzeichen des Temperaturgradienten ändern.
Die Temperatur würde mit zunehmender Höhe ansteigen.
Bild
Die Temperaturabfälle in der Troposphäre und Mesosphäre würden verschwinden.
Die UV-Absorption des Ozons bliebe erhalten und würde die Stratosphäre weiterhin aufheizen.
Von der Stratosphäre an ginge es dann weiter mit steigender Temperatur bis zur Thermosphäre.

hmpf hat geschrieben:Also noch ein Versuch, den „adiabatischen“ Schwachsinn als solchen zu entlarven.
Bei der „Berechnung“ des „Adiabatischen Temperaturgradienten“ wird „berechnet“, um wieviel Grad Kelvin
sich ein am Boden 15 °C warmes Luftpaket abkühlen würde, wenn man es in eine bestimmte Höhe beamen würde.
Dort wäre die Luft dünner, der Druck geringer und deshalb würde sich das Luftpaket durch Vergrößerung
seines Volumens „adiabatisch“ abkühlen.
Diese Temperaturdifferenz ist leicht zu errechnen – ist aber physikalischer Unfug.
Denn so etwas geschieht in der Realität überhaupt nicht.
Da steigt ein Luftpaket nur auf, wenn und solange es wärmer als seine Umgebungsluft ist.
Somit gibt es während seines gesamten Aufstiegs Wärme an seine Umgebungsluft ab.
Würde es sich unter die Temperatur seiner Umgebungsluft abkühlen, würde es ja wieder sinken.
Also kann ein warmes aufsteigendes und sich dabei abkühlendes Luftpaket der Atmosphäre keine Wärme entziehen.
Das aber wäre notwendig, um eine negative Temperatur in den oberen Schichten der Troposphäre aufrecht zu erhalten.
Ist daran etwas schwer zu verstehen?

hmpf hat geschrieben:Im Internet findet man häufig Behauptungen - auch von Meteorologen –, welche die Abnahme der
Temperatur mit der Höhe in der Atmosphäre recht abenteuerlich und unphysikalisch „erklären“.
Da wird z.B. behauptet, die Temperatur sei ja die kinetische Energie der Moleküle und müsse mit der Höhe abnehmen.
Dabei wird in kindlicher Weise angenommen, die Moleküle würden Ihre jeweilige Höhe in der Atmosphäre
im Freiflug erreichen und beim Aufstieg würde ihre Geschwindigkeit und damit kinetische Energie natürlich abnehmen.
In der Realität erreichen die Moleküle ihre Höhe in der Atmosphäre jedoch dadurch, dass es unten zu eng wird
und sie von ihren Nachbarmolekülen nach oben geschubst werden. Dadurch verlieren die Moleküle keine
Bewegungsenergie. Im Gegenteil wenn ihre Temperatur zufällig kleiner war, wird ihnen von unten sogar eingeheizt.

Jedes aufsteigende Luftpaket erzeugt unter sich einen Unterdruck und über sich einen Überdruck.
Diese Druckdifferenz lässt in Summe stets genauso viel Luft aufsteigen wie absteigen.
Im Endeffekt ergeben sich durch kleine Temperaturunterschiede somit Kreisströmungen.
Diese können aber keine Temperaturdifferenzen erzeugen. Im Gegenteil diese Kreisströmungen gleichen
vorhandene Temperaturdifferenzen sogar aus.

Wenn es oben wärmer ist, bringt der aufsteigende Teil der Kreisströmung Kälte nach oben und der absteigende
Teil der Kreisströmung bringt Wärme nach unten. Dadurch wird die vorhandene Temperaturdifferenz abgebaut.

Wenn es oben kälter ist, bringt der aufsteigende Teil der Kreisströmung Wärme nach oben und der absteigende
Teil der Kreisströmung bringt Kälte nach unten. Dadurch wird die vorhandene Temperaturdifferenz abgebaut.

Also sind alle Behauptungen und „Rechnungen“ auf Basis potentieller Energie oder Konvektion gequirlter Bullshit.
Der einzige Grund für die Temperaturabnahme mit der Höhe in der Atmosphäre sind die Strahlungsemissionen
der Treibhausgase, die oberhalb von ca. 4 km nicht mehr komplett in der Atmosphäre absorbiert werden und
so den Weltraum auf nimmer Wiedersehen erreichen und damit den emittierenden Molekülen Wärmeenergie
entwendet haben.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Dino » Fr 5. Sep 2025, 14:37

Die Atmosphäre wird mit zunehmender Höhe eh immer dünner.
Bei Apollo war die Höhe, in der der maximale Druck auf die Rakete gewirkt hat, bei "nur" 14 km.
Bei Gemini war es sicher ähnlich.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Max_Q_(Raumfahrtphysik)
Edit: noch besser die englische Seite:
https://en.m.wikipedia.org/wiki/Max_q

Gemini hatte keinen Rettungsturm sondern Schleudersitze.
Der Grund für das Fehlen war der immense Zeitdruck beim Wettlauf zum Mond.

Das Space Sutttle hatte gar nichts, siehe die Challenger Katastrophe.
Bei Mercury, Gemini und Apollo hätten bei einem ähnlichen Problem wahrscheinlich alle über lebt.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Fr 5. Sep 2025, 15:14

Dino hat geschrieben:Die Atmosphäre wird mit zunehmender Höhe eh immer dünner.
Bei Apollo war die Höhe, in der der maximale Druck auf die Rakete gewirkt hat, bei "nur" 14 km.
Bei Gemini war es sicher ähnlich.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Max_Q_(Raumfahrtphysik)
Edit: noch besser die englische Seite:
https://en.m.wikipedia.org/wiki/Max_q

Gemini hatte keinen Rettungsturm sondern Schleudersitze.
Der Grund für das Fehlen war der immense Zeitdruck beim Wettlauf zum Mond.

Das Space Sutttle hatte gar nichts, siehe die Challenger Katastrophe.
Bei Mercury, Gemini und Apollo hätten bei einem ähnlichen Problem wahrscheinlich alle über lebt.

Naja, aber warum hat man beim Start der Gemini-Kapsel kein Hütchen aufgesetzt?
Das hätte „Sprit“ gespart. Sone platte Nasa macht bei Überschallgeschwindigkeit irgendwie keinen Sinn.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Dino » Fr 5. Sep 2025, 15:40

Eine aerodynamische Kappe hätte man zuverlässig abwerfen müssen, keine triviale Aufgabe.
Wenn die Rakete eh genug Schub liefert ist das eine unnötige Fehlerquelle.
Gemini war ein Schnellschuss, kurzfristig benötigt als klar wurde, dass für Apollo ein Koppelmanöver benötigt wurde. Darum der Schleudersitz und viele weitere Vereinfachungen.

Der Apollo Rettungsturm (LES) z.B. war hochkomplex, mit 2 Raketenmotoren - einer um das Kommandomodul (CM) von Saturn wegzuziehen und einer zum Trennen von LES und CM.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Fr 5. Sep 2025, 15:47

hmpf hat geschrieben:
Naja, aber warum hat man beim Start der Gemini-Kapsel kein Hütchen aufgesetzt?

Eine gute Stromlinienform ist vorne nicht spitz. Eine solche Form haben z.B. auch Wale und andere Fische.

Bild
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Fr 5. Sep 2025, 15:53

Dino hat geschrieben:Eine aerodynamische Kappe hätte man zuverlässig abwerfen müssen, keine triviale Aufgabe. ...

Nö, ein einfaches nur aufgestecktes Hütchen aus Stahl hätte gereicht. Spätestens beim Wiedereintritt in die
Atmosphäre wäre es von allein weggeflogen.
Wie man mit so einer platten Nasa die Schallmauer überhaupt durchbrechen kann, ist mir schleierhaft.
Das Stau-Rohr an der Spitze des Starfighters ist messerscharf. Während meiner Bundeswehrzeit habe ich
da mal reingeblasen und dadurch die Anzeige im Cockpit auf 200 Meilen/h gebracht.
hmpf
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Dino » Fr 5. Sep 2025, 15:57

Es war genug Schub vorhanden, für Gemini wurde keine eigene Trägerrakete entwickelt, sondern die schon vorhandene ICBM Titan2 verwendet.

Die flache Spitze wurde zum Testen der Koppelmanöver benötigt.
Zuletzt geändert von Dino am Fr 5. Sep 2025, 17:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Dino » Fr 5. Sep 2025, 17:51

Ergänzung zum Rettungsturm:
Auch das Gegenstück der UDSSR zu Gemini, Woschod, hatte keinen Rettungsturm.

Bei diesen wegen dem Wettlauf zum Mond in Kauf genommenen Sicherheitsmängeln wundert es nicht, dass es bald die ersten Toten gab - bei Apollo1 und Sojus1.

Erst dann haben beide Seiten einen Gang runter geschaltet, sowohl Apollo als auch Sojus konnten zu sicheren Raumfahrzeugen entwickelt werden.
Sojus fliegt ja heute noch.
Dino
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon hmpf » Fr 5. Sep 2025, 19:21

Um zum Thema zurückzukommen:
hmpf hat geschrieben:Also noch einmal langsam zum Mitschreiben:
Jede Aufwärtsströmung in der Atmosphäre erzeugt auch eine gleich starke Abwärtsströmung.
Beide Teilströmungen heben sich in ihrem Wärmetransportergebnis jedoch auf.
Bei diesen Kreisströmungen findet eine sog. „Wärmefortführung“ statt. Diese kann die Kälte
in der Tropopause jedoch nicht begründen.
Ohne diese Kreisströmungen gäbe es nur die Wärmeleitung. Der Temperaturausgleich in der Atmosphäre
würde dadurch nur langsamer erfolgen. Einen Temperaturunterschied können diese Kreisströmungen
nicht dauerhaft aufrechterhalten.
Für diesen dauerhaften Temperaturunterschied muss die Wärme in der Tropopause irgendwie verschwinden.
Das kann jedoch nur durch Strahlung geschehen, denn sowohl oberhalb wie auch unterhalb der Tropopause
ist die Luft ja deutlich wärmer.
Bild

hmpf hat geschrieben:Für die Leute, die auch an Physik interessiert sind, aber darin noch nicht so den Durchblick haben:
Im Internet findet man über Atmosphärenphysik fast nur Publikationen von CO2-Theologen.
So findet man zu Hauf die „Berechnungen“ eines adiabatischen Temperaturgradienten.
Schön, so etwas kann man „berechnen“, aber die Atmosphäre ist nun mal nicht adiabatisch.
Sie hat sehr wohl eine Wärmeleitfähigkeit:
Bild
Darüber hinaus leisten die - wegen Erwärmung durch den Erdboden - aufsteigenden Luftpakete
bis zum Ende ihres Aufstiegs dauernd Kompressionsarbeit gegen den Rest der Atmosphäre.
Weil sie sich ja ausdehnen. Dies unterschlagen CO2-Theologen natürlich.
Die aufsteigenden Luftpakete geben also die erhaltene Wärmeenergie an die Atmosphäre sowohl
mittels Wärmeleitung wie auch Kompressionsarbeit ab.
Sie steigen nur so lange auf, wie ihre Dichte geringer ist als die der Umgebung. Am Ende ihres Aufstiegs
sind sie genauso warm bzw. kalt wie ihre Umgebung.
Also haben aufsteigende Luftpakete sich zwar selbst bis zur jeweiligen Umgebungstemperatur abgekühlt,
aber insgesamt die vom Boden erhaltene Wärmeenergie nur nach oben transportiert.
Damit haben sie aber defacto die Wärmeleitfähigkeit der Luft nur verbessert.
Sie haben die Atmosphäre um keinen Deut abgekühlt.

hmpf hat geschrieben:Im Internet findet man häufig Behauptungen - auch von Meteorologen –, welche die Abnahme der
Temperatur mit der Höhe in der Atmosphäre recht abenteuerlich und unphysikalisch „erklären“.
Da wird z.B. behauptet, die Temperatur sei ja die kinetische Energie der Moleküle und müsse mit der Höhe abnehmen.
Dabei wird in kindlicher Weise angenommen, die Moleküle würden Ihre jeweilige Höhe in der Atmosphäre
im Freiflug erreichen und beim Aufstieg würde ihre Geschwindigkeit und damit kinetische Energie natürlich abnehmen.
In der Realität erreichen die Moleküle ihre Höhe in der Atmosphäre jedoch dadurch, dass es unten zu eng wird
und sie von ihren Nachbarmolekülen nach oben geschubst werden. Dadurch verlieren die Moleküle keine
Bewegungsenergie. Im Gegenteil wenn ihre Temperatur zufällig kleiner war, wird ihnen von unten sogar eingeheizt.

Jedes aufsteigende Luftpaket erzeugt unter sich einen Unterdruck und über sich einen Überdruck.
Diese Druckdifferenz lässt in Summe stets genauso viel Luft aufsteigen wie absteigen.
Im Endeffekt ergeben sich durch kleine Temperaturunterschiede somit Kreisströmungen.
Diese können aber keine Temperaturdifferenzen erzeugen. Im Gegenteil diese Kreisströmungen gleichen
vorhandene Temperaturdifferenzen sogar aus.

Wenn es oben wärmer ist, bringt der aufsteigende Teil der Kreisströmung Kälte nach oben und der absteigende
Teil der Kreisströmung bringt Wärme nach unten. Dadurch wird die vorhandene Temperaturdifferenz abgebaut.

Wenn es oben kälter ist, bringt der aufsteigende Teil der Kreisströmung Wärme nach oben und der absteigende
Teil der Kreisströmung bringt Kälte nach unten. Dadurch wird die vorhandene Temperaturdifferenz abgebaut.

Also sind alle Behauptungen und „Rechnungen“ auf Basis potentieller Energie oder Konvektion gequirlter Bullshit.
Der einzige Grund für die Temperaturabnahme mit der Höhe in der Atmosphäre sind die Strahlungsemissionen
der Treibhausgase, die oberhalb von ca. 4 km nicht mehr komplett in der Atmosphäre absorbiert werden und
so den Weltraum auf nimmer Wiedersehen erreichen und damit den emittierenden Molekülen Wärmeenergie
entwendet haben.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Kurt » Sa 6. Sep 2025, 22:02

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Zur Verdeutlichung was das "Abiatische" überhaupt für einen Sinn hat.

Wie hier schon bildlich dargestellt ergibt sich durch die Druckabnahme von Gas/Luft ein sich verändernder Temperturwert ohne das sich am Gas, ausser "Verdünnung", was ändert.
Das kann als Referenz genommen werden um die Einwirkungen die durch Gaszusammensetzungsänderungen erfolge Temperaurunveränderungen gegenüber dem abiatischen Wert zu erkennen und ev. Gegenmaßnahmen zu hinterdenken.
Mehr steckt da nicht dahinter, das ist völlig normal und zweckmässig anwendbar.
Mit irgendwelchen Vertuschungs- und Verschwörungstheorien oder so hat das überhaupt nichts zu tun, es ist reine Wissenschaft.
Gute Wissenschaft.
Zugleich beantwortet es auch die Frage wieso es auf dem Berg kälter ist als herunten.

Kurt

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