Kühlt die Strahlung, die CO2 in den Weltraum abgibt?

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Re: Kühlt die Strahlung, die CO2 in den Weltraum abgibt?

Beitragvon hmpf » Sa 10. Jan 2026, 11:59

Frau Holle hat geschrieben:...
Je mehr CO2 in der Atmosphäre ist, umso dicker ist der Pullover und umso mehr Energie von der Oberfläche wird unten gehalten: Unten wird's wärmer. ...

Offensichtlich haben Sie die Physik des Treibhauseffekts auch nicht verstanden.
hmpf hat geschrieben:...
Offensichtlich haben Sie die Physik des Treibhauseffekts auch nicht verstanden.
Der Planet kann sich nur durch Strahlung kühlen.
In geringen Konzentrationen – etwa unter 100 ppm – verhindern die Treibhausgase H2O und CO2
die Abstrahlung des Erdbodens außerhalb des Atmosphärischen Fensters (8 bis 13µm).
Deshalb kann der Planet nur noch im Atmosphärischen Fenster Wärme abstrahlen.
Dies erhöht die Temperatur des Planeten solange, bis er durch das kleinere (blaue) Fenster genauso viel
abstrahlen kann, wie durch das breitere Planck-Fenster (5 bis 50 µm) ohne Treibhausgase.
Dies und nichts anderes ist der Treibhauseffekt.
Irgendwelche Gegenstrahlung, Strahlungsantrieb oder Re-Emission sind Erfindungen von CO2-Theologen
um nicht zugeben zu müssen, dass Sie eine 1940 entstandene Fake-News nachplappern.
Seit 1970 gibt es Satellitenspektren, die beweisen, dass zusätzliches CO2 in der Atmosphäre den Planeten kühlt.

Bild
hmpf
 
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Re: er traut sich nicht

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 10. Jan 2026, 12:12

Frau Holle hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Nur ist es so, daß in dem Artikel in Nature die 15 µm Strahlung ausgelassen wurde,

Von welchem Artikel redest du?
 


Von diesem Artikel, in dem auch die Spektren enthalten sind. Dabei kommt man mit Klick auf "Download full text PDF" auf den Artikel, der dann runtergeladen wird.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Kühlt die Strahlung, die CO2 in den Weltraum abgibt?

Beitragvon hmpf » Sa 10. Jan 2026, 12:15

Also nochmal:
hmpf hat geschrieben:Da es hier Leute gibt, die absolut nichts mit Naturwissenschaften am Hut haben, sich aber für den
CO2-bedingten Treibhauseffekt interessieren, hier noch einige Erläuterungen, die man auch ohne
Physik auf Basis einfacher Logik verstehen kann:

1907 hat Knut Angström die Absorption von CO2 in der Atmosphäre gemessen und festgestellt,
dass diese schon sehr stark gesättigt ist und deshalb eine Zunahme der CO2-Konzentration in der
Atmosphäre den CO2-bedingten Treibhauseffekt nur unwesentlich vergrößern würde.

Im August 2023 hat der „Wissenschaftliche Dienst des Bundestages“ in seinem Sättigungs-Paper
https://www.bundestag.de/resource/blob/ ... f-data.pdf auf Seite 6 festgestellt:
Der Anteil am anthropogenen Treibhauseffekt liegt für 300 ppm CO2 bei 50 % und für 600 ppm bei 54 % der Spurengase.


Das heißt, bei einer Erhöhung der CO2-Konzentration um 100 % wächst dessen Wirkung nur um 8 %.
Genau das bezeichnen Wissenschaftler – außer die vom Bundestag und alle CO2-Theologen – als Sättigung.
Ob Knut Angströms Messungen nun 7, 8 oder 9 % ergaben, ist dabei irrrelevant. Insofern sind die Mäkeleien
der CO2-Scharlatane an Angströms Messungen auch nur Ausflüchte, welche bezeugen, dass diese Deppen
überhaupt keine Ahnung von Infrarotmesstechnik haben.

Wenn die (Bundestags-) CO2-Theologen selbst an die angeblich nichtvorhandene Sättigung glauben würden,
warum „erfinden“ die Deppen dann die Re-Emission?
In über 99 % aller aktuellen CO2-Publikationen wird ein sog. „Strahlungstransport“ „vorgerechnet“.
Dieser basiert allerdings auf einer nie nachgewiesenen Re-Emission beim CO2 in der Atmosphäre.
Die Re-Emission verkleinert die bereits von Knut Angström im Jahre 1907 gemessenen und bis heute nie
wesentlich veränderten Extinktionskoeffizienten um den stolzen Faktor 8000.
Wenn dem so wäre, wäre die CO2-Absorption natürlich nicht mehr gesättigt.

Die Extinktionskoeffizienten des CO2 können in jedem IR-Spektrometer heute einfach nachgemessen werden
und entlarven damit jeweils die CO2-Theologen.
hmpf
 
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Re: er traut sich nicht

Beitragvon Frau Holle » Sa 10. Jan 2026, 12:18

Rudi Knoth hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Nur ist es so, daß in dem Artikel in Nature die 15 µm Strahlung ausgelassen wurde,

Von welchem Artikel redest du?
 

Von diesem Artikel, in dem auch die Spektren enthalten sind. Dabei kommt man mit Klick auf "Download full text PDF" auf den Artikel, der dann runtergeladen wird.

Okay danke.

Mal was anderes: Wie kommt es, dass CO2 scheinbar nicht nur bei genau 667 absorbiert und emittiert, sondern auch bei etwas kleineren und größeren Wellenzahlen ("15 µm Bande")?

Ich hätte da eine Idee, aber das ist nur eine spontane These, nicht auf Plausibilität durchgerechnet oder so: Ein emittierendes Molekül sitzt ja nicht still in konstantem Abstand zum Messsensor. Je nach Temperatur bewegt es sich mehr oder weniger, zittert sozusagen. Also müsste doch ein emittiertes Photon beim Sensor rot- oder blauverschoben gemessen werden, je nach Relativgeschwindigkeit zwischen emittierendem Molekül und Sensor zum Zeitpunkt der Emission/Detektion. Dann ist die registrierte Wellenlänge eben nicht für alle CO2-Emissionen genau gleich. Dazu müsste man natürlich wissen, wie so ein Detektor im Sensor genau funktioniert. Der sitzt ja auch nicht permanent still, relativ zum emittierenden Molekül.

Was meinst du dazu?
Zuletzt geändert von Frau Holle am Sa 10. Jan 2026, 12:31, insgesamt 1-mal geändert.
Frau Holle
 
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Re: er traut sich nicht

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 10. Jan 2026, 12:29

Frau Holle hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Von welchem Artikel redest du?
 

Von diesem Artikel, in dem auch die Spektren enthalten sind. Dabei kommt man mit Klick auf "Download full text PDF" auf den Artikel, der dann runtergeladen wird.

Okay danke.

Mal was anderes: Wie kommt es, dass CO2 scheinbar nicht nur bei genau 667 absorbiert und emittiert, sondern auch bei etwas kleineren und größeren Wellenzahlen ("15 µm Bande")?

Ich hätte da eine Idee, aber das ist nur eine spontane These, nicht auf Plausibilität durchgerechnet oder so: Ein emittierendes Molekül sitzt ja nicht still in konstantem Abstand zum Messsensor. Je nach Temperatur bewegt es sich mehr oder weniger, zittert sozusagen. Also müsste doch ein emittiertes Photon beim Sensor rot- oder blauverschoben gemessen werden, je nach Relativgeschwindigkeit zwischen emittierendem Molekül und Sensor zum Zeitpunkt der Emission. Dann ist die registrierte Wellenlänge eben nicht für alle Emissionen genau gleich. Dazu müsste man natürlich wissen, wie so ein Sensor genau funktioniert. Der sitzt ja auch nicht still.

Was meinst du dazu?


Also soweit ich noch aus meiner Studienzeit weiss, werden die Banden durch die Rotation der Gasmoleküle verursacht.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: er traut sich nicht

Beitragvon Frau Holle » Sa 10. Jan 2026, 12:34

Rudi Knoth hat geschrieben:Also soweit ich noch aus meiner Studienzeit weiss, werden die Banden durch die Rotation der Gasmoleküle verursacht.

Na das passt doch. Durch Rotation sind sie in Bewegung, was sich dann als Rot-/Blauverschiebung bei der Detektion bemerkbar macht. 8-)
 
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Re: Kühlt die Strahlung, die CO2 in den Weltraum abgibt?

Beitragvon hmpf » Sa 10. Jan 2026, 12:41

Mit der erfundenen Re-Emission wollen die CO2-Theologen nur die kühlende thermische
Emission der Treibhausgase H2O und CO2 weg lügen.
Ich hatte seit 1978 Infrarot-Spektrometer u.a. für die ESA und das DLR entwickelt.
Wenn es eine Re-Emission in der Atmosphäre gäbe, hätte ich das sicherlich bemerkt.
Stattdessen zeigten meine noch nicht evakuierten Spektrometer folgende Spektren:
Bild
Wie man sieht, absorbiert die Atmosphäre nach einem Meter bei 15 µm scheinbar genauso viel
wie die gesamte Atmosphäre bei 15 µm:
Bild
Das wäre natürlich Schwachsinn und beweist, dass über 99 % aller aktuellen CO2-Publikationen
vorsätzlich Lügen verbreiten.
Die Strahlung außerhalb des Atmosphärischen Fensters (8 – 13 µm) existiert nicht aus re-emittierten Photonen
der Erdoberfläche, wie CO2-Theologen es behaupten, sondern aus thermisch erzeugten Photonen der oberen
Atmosphärenschichten, welche den Planeten kühlen.
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Re: Kühlt die Strahlung, die CO2 in den Weltraum abgibt?

Beitragvon Skeptiker » Sa 10. Jan 2026, 13:30

hmpf hat geschrieben:Wenn es eine Re-Emission in der Atmosphäre gäbe, hätte ich das sicherlich bemerkt.

Oder eben auch nicht.
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Re: Kühlt die Strahlung, die CO2 in den Weltraum abgibt?

Beitragvon hmpf » Sa 10. Jan 2026, 13:45

Skeptiker hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:Wenn es eine Re-Emission in der Atmosphäre gäbe, hätte ich das sicherlich bemerkt.

Oder eben auch nicht.

Wenn es eine Re-Emission beim CO2 in der Atmosphäre gäbe, sollte es dafür ja wohl eine Beweismessung geben.
Die von mir soeben geposteten Beweisspektren beweisen, dass es keine Re-Emission beim CO2 in der Atmosphäre gibt.
Wenn Sie das nicht sehen, können Sie offensichtlich keine Spektren lesen.
hmpf
 
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Re: Kühlt die Strahlung, die CO2 in den Weltraum abgibt?

Beitragvon Skeptiker » Sa 10. Jan 2026, 13:54

hmpf hat geschrieben:Wenn es eine Re-Emission beim CO2 in der Atmosphäre gäbe, sollte es dafür ja wohl eine Beweismessung geben.

Wie müsste die aussehen?
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