Kurt hat geschrieben:Sobald er [der Zug] sich bewegt, greift der Umstand, dass bewegte Uhren langsamer takten.
Und das wird dann, in Form der aufgelaufenen Taktanzahl innerhalb der 10 Sekunden und der dabei unterschiedlichen Geschwindigkeit der U2 gegen die Erdoberfläche, von den Messstellen erfasst und signalisiert.
Unsinn! Die korrekte Erklärung von Zeitdilatation durch Relativgeschwindigkeit braucht keine Erde und keine Masse.
McMurdo hat völlig recht: Jede Uhr zeigt einfach die an ihrem Ort vergehende Zeit in Sekunden.
McMurdo hat geschrieben:Es sind immer 9.192.631.770 [Takte] für eine Sekunde, so ist ja eine Sekunde definiert.
Du kannst den Zug auch im Weltall schweben lassen ohne Erde in der Nähe. Die Laufzeit der U2 im Zug ist dann auch fix und wird nach außen fix angezeigt. Wenn ein großes Raumschiff vorbei kommt, dann ändert sich nichts.
Oder meinst du vielleicht sie reagiert darauf und denkt "oh ein Raumschiff mit einem Kurt an Bord... da muss ich meine Taktung auf dem Hin- und Rückweg ändern, damit für den Kurt alles in Ordnung ist"... sicher nicht. Die Taktung bleibt genau gleich, so dass im und am Zug alles in Ordnung ist und die Naturgesetze stimmen.
Was jeder auch von außen im Zug oder am Zug abliest ist einfach diese konstante Laufzeit der U2 pro Fahrt.
Abgezählt in Sekunden einer U0 auf der Erde oder im Raumschiff ist die Laufzeit aber unterschiedlich und abhängig von der Relativgeschwindigkeit zum Zug.
