Kurt hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Damit hast du auch automatisch die damit verbundenen Takte von 850 und 950 Takten pro Fahrt anerkannt.
Sicher nicht Kurt, was ich anerkenne und was nicht obliegt da doch noch mir und wird nicht von Dir "automatisch" vorgegeben. Im Gegenteil habe ich genau diesen Werten immer konkret widersprochen und erklärt, es würden auf beiden Wegen 1.000 Takte oder 10 s gemessen. Also mit der U2.
Daniel K. hat geschrieben:
Die Uhr im Zug geht real langsamer, richtig , falls man die Erde absichtlich als ruhendes Bezugsystem wählt, was in den durchgeführten Versuchen (Havele-Keating) ja gemacht wurde.
Daniel K. hat geschrieben:
Im Gegenteil habe ich genau diesen Werten immer konkret widersprochen und erklärt, es würden auf beiden Wegen 1.000 Takte oder 10 s gemessen. Also mit der U2.
Wie kommen diese Werte zustande? Wo kommen sie her?
Tja Kurt, immer noch nicht angekommen?
Kurt hat geschrieben:
Die U2 erzeugt, dann wenn sie zum Bezug/Gleis/Plattform/Bahnhof/Erde ruht: 100 Takte/s. Ergibt 1000 Takte innerhalb von 10 Sekunden.
Das ist zu sehr vereinfacht, denn Du willst ja vergleichen, musst Du ja, wenn Du sagen willst, eine Uhr geht langsamer als eine andere, braucht es die andere Uhr. Eine Uhr erzeugt einfach Sekunden, ergibt bei 100 Takten pro Sekunde eben 1.000 in 10 s. Das macht sie einfach so, und es ist ihr egal, ob wer sie misst und mit einer anderen Uhr vergleicht und beide zueinander bewegt sind. Du kannst wen auf die U2 setzen, der wird immer 1.000 Takte in 10 s zählen, egal ob der Zug fährt und ob die Uhr im Zug auch noch hin und her fährt oder nicht.
Mal weiter, Du hast eine Strecke im Zug ausgemessen, 50 m über die sich die U2 bewegen soll, in einer vorgegebenen Zeit, diese Zeit misst Du mit einer anderen Uhr, der U1 - hatte ich Dich zu zitiert - und die misst dann eben die 10 s und so kommen die 5 m/s zustande.
Bedenke bitte mal, wenn der Zug fährt, ist die U2 "gleichzeitig" über zwei unterschiedliche lange Strecken bewegt, sie bewegt sich im Ruhesystem S des Zug s = 5 und im Ruhesystem des Bahnhofs S' s' = 105 m. Klingelt es da mal in Deinem Kopf? Ein Objekt, zwei unterschiedliche lange Strecken? Vermutlich hörst Du weiter nur das Rauschen des Waldes. Gut, die 5 m/s sind mit der U1 um Zug gemessen, die 100 m/s wohl mit der "U3" der Uhr in S' am Bahnhof. Das wird die ganze Sache noch komplizierter machen, ich sprach es schon mal an, denn so können wir beide Geschwindigkeiten nicht einfach addieren, sondern müssen relativistisch Addieren. Weil, stelle man sich vor (was auch viel mehr Sinn machen würde) man bewegt die U2 im Zug mal mit 0,7 c und der Zug selber fährt mit 0,9 c, dann gibt es in Summe 1,6 c und das geht eben nicht, die U2 kann sich in keinem System mit v >= c bewegen.
Aber gut, die Geschwindigkeiten sind ja klein, lassen wir das Problem mal erstmal stecken.
Die Frage ist immer, für wen ist die Uhr bewegt und derjenige kann die für ihn bewegte Uhr mit einer zu ihm ruhenden Uhr vergleichen. Das machen wir nun mal im Zug, wir vergleichen was die U2 auf ihren Weg an Takten/Sekunden erzeugt und zählt. Und weil Du Heini die Geschwindigkeiten so was von klein angesetzt hast, kommt da dann eben was von 999,9999999 ... Takten bei raus, also 9,9999999999 ..... s und das ist gerundet eben 1.000 und 10 s.
Ja die U2 geht für den Beobachter in S im Vergleich zu der zu ihm ruhenden U1 etwas langsamer, da sie bewegt ist, aber nur ganz wenig. Aber auch das habe ich über den letzten Monat hier immer wieder mal angesprochen, als das, wenn man es genau nimmt, eben so 9,9999999 ... s sind. Für den fiktiven Beobachter auf U2 schaut es übrigens so aus, dass die Strecke die er überwindet keine 50 m lang ist, sondern nur 49,99999999 .... m. Das ist die Situation im Zug, für die U2 in beiden Richtungen, habe das extra so detailliert geschrieben, damit ich das später für Dich immer wieder zitieren kann, Du wirst es ja so nicht gleich verstehen, sondern "seltsame" Fragen stellen und alles bestreiten.
Gehen wir ins unwichtige Ruhesystem S' zum irrelevanten Beobachter am Bahnhof. Der kann den Zug mit 100 m/s messen, mit seiner Uhr. Und er kann entweder die U2 nun direkt messen, was vieles einfacher machen würde, oder er bekommt aus dem Zug die Information, dass die U2 dort mit 5 m/s gemessen wird. Ist das der Fall, muss er die Geschwindigkeit aus dem Zug in sein Ruhesystem transformieren und das mit der Lorentztransformation und nicht mit der Galilei-Transformation, weil nur bei ersterer die Summe beide Geschwindigkeiten kleiner c bleibt.
Bei Deinen beiden Geschwindigkeiten ist der Unterschied aber irrelevant, er wird was von 104,9999999999999 ... m/s bekommen, wenn er richtig rechnet.
Zur Erklärung einiger die hier mitlesen, alle Vorgänge im Zug sind für dem am Bahnhof langsamer (ich schreibe nicht physikalisch und will da hier nicht in die Metadiskussion zu), eine Bewegung im Zug die mit 5 m/s dort gemessen wird, ist im S' "beobachtet" eben langsamer. Fährt der Zug mit 0,9999999999 c und im Zug läuft wer in Fahrtrichtung würde das einfach gerechnet dazu führen, dass der Fahrgast in S' mit v > c unterwegs ist, was nicht möglich ist und das ist physikalisch nicht möglich. Je schneller der Zug also fährt, umso langsamer werden alle Abläufe im Zug beobachtet.
Zurück zu Dir Kurt, der irrelevante Beobachter am Bahnhof in seinem unwichtigen Ruhesystem S' hat nun - wie auch immer - die Geschwindigkeit in seinem System der U2 ermittelt. Von mir aus auch für beide Wege, also 94,9999999999999 ... m/s und 104,9999999999999 ... m/s und dementsprechend läuft die U2 für ihn langsamer. Aber - sollte auch Dir klar sein - eine Uhr kann nur einen Wert anzeigen, nicht zwei verschiedene. Darum sieht auch der unwichtige Beobachter die Werte, die die Uhr im Zug anzeigt, eben 9,99999999 ... s und 999,99999999 ... Takte.
Er sieht aber wie Du Uhr diese Werte unterschiedlich schnell erzeugt. Ich habe Dir dazu schon mal eine Erklärung gegeben, stelle Dir vor, Du gehst eine Straße lang und zählst die Pfeiler, sind 1.000, kannst Du in 10 h machen oder auch in 5 h, sind aber immer 1.000. Wie schnell die U2 sich für den am Bahnhof bewegt ist nicht entscheidend, sie bewegt sich eben mal schneller und mal langsamer und sie läuft selber dabei auch mal mehr mal weniger langsamer. Generell läuft sie aber immer langsamer als die eigene Uhr des unwichtigen Beobachters am Bahnhof.
Kurt hat geschrieben:
Da die U2 aber nicht ruht, sondern mit 5 m/s gegen die Plattform, bzw. 105 m/s oder 95 m/s gegen den Bezug bewegt ist können es keine 1000 Takte innerhalb 10 Sekunden pro Fahrstrecke auf der Plattform sein.
Siehst Du, da nennst Du selber mal zwei Geschwindigkeiten für eine Uhr, und ja die U2 hat eben diese beiden und noch mehr, für einen Beobachter auf der Uhr selber ruht sie. Darum kann man nicht absolut sagen, sie Uhr ruht nicht, klar ruht sie zu einem fiktiven Beobachter auf der Uhr und ja der kann doch darauf sitzen. Die ruht zu dem auch, wenn er nur fiktiv drauf hockt.
Wichtig ist die beiden Bezugssysteme nicht wirr zu verwursten, wie Du es machst. Die Strecke der U2 mit 50 m ist im Zug vorgegeben, es ist also die Ruhelänge und für den unwichtigen Beobachter am Bahnhof sind es keine 50 m sondern nur 49,9999999 ... m. Und ebenso ist die Strecke auch für die U2 und den Beobachter auf U2 lorentzkontrahiert.
Du willst für Deine Szene die Zeitdilatation als belege physikalische Tatsache ins Feld führen, das kommt aus der SRT, die Theorie die Du damit dann widerlegen willst, womit das eh abstrus ist, aber gut, wenn Du das machst, kannst Du das aber nicht zerreißen und Dir nur das greifen, was Dir passt, wenn Du sagst, die Zeitdilatation ist ja belegt, die will ich haben, dann kommt auch immer die Lorentzkontraktion mit ins Boot. Beides sind zwei Seiten einer Mediale. Bisher habe ich das aber gar nicht weiter thematisiert, weil ich weiß, da gehst Du noch mehr auf die Palme.
Kurt hat geschrieben:
Bei 5 m/s sind es 990 Takte/10 sec.
Nein sind es nicht, die Werte sind ja Pseudo-Werte und ausgedacht, wenn dann sind es 999,99999999 ... Takte in 10 s gemessen mit der U1. Damit wir das mal fest haben.
Kurt hat geschrieben:
Wo hast du also die 1000 Takte her?
Gerundet Kurt, ich rechne eben mit echten Werten und denke mir nicht einfach etwas aus, macht auch Sinn und 999,99999999 ... ist eben etwas unhandlich da rundet man einfach auf 1.000.
Kurt hat geschrieben:
Die U2 taktet, dann wenn der Zug mit 100 m/s bewegt ist, mit 950 bzw. 850 Takten/10 sec.
Nein Kurt, denn die 100 m/s ist keine Geschwindigkeit zwischen U2 und U1 oder U2 und dem Zug. Es beginnt in der Kiste und endet in der Kiste.
Kurt hat geschrieben:
Welches Wunder vollbringst Du, oder wer vollbringt das, damit es bei aktiver Plattform und bewegten Zug 1.000 Takte pro Fahrt zwischen den Messstellen sind?
Kein Wunder, nennt sich Physik Kurt.