Kurt´s Paper analysiert

Sonstige Ansätze und Vorschläge

Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » Fr 23. Sep 2022, 22:52

sanchez hat geschrieben:@Kurt

Wasser soll die Entsprechung für Träger sein.

Es ist das gleiche Prinzip.

sanchez hat geschrieben:Die Flussgeschwindigkeit des Wassers entspricht der Relativbewegung von Rakete zum Träger.


Mit einer Rakete hat das nichts zu tun.

sanchez hat geschrieben:Was bedeutet dann mit der Strömung zu fahren und dann gegen die Strömung?


Wie dargelegt dauert der Gesamtvorgang einer Schwingung länger wenn Hin- und zurückschwingen nicht symmetrisch erfolgt.
Das: "mit und gegen die Strömung" dient der Veranschaulichung mittels eines Alias-Vorgangs warum der Gesamtvorgang der Schwingung bei Bewegung gegen das Medium länger dauert als wie bei Nichtbewegung gegen dieses.

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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon sanchez » Mo 26. Sep 2022, 09:20

Wo taucht im dem Bild die bewegte Uhr auf? Ist sie das Boot?
Und wenn ja, wo taucht die Bewegung der Uhr auf, wenn es nicht das hin und herfahren, mit und gegen die Strömung ist?

Wie dargelegt dauert der Gesamtvorgang einer Schwingung länger wenn Hin- und zurückschwingen nicht symmetrisch erfolgt.

Wie ist die Entsprechung bei einer Uhr? Wo ist da etwas asymetrisch?

Was bedeutet dann mit der Strömung zu fahren und dann gegen die Strömung?
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » Mo 26. Sep 2022, 13:38

sanchez hat geschrieben:Wo taucht im dem Bild die bewegte Uhr auf? Ist sie das Boot?

Das Boot ist ein Teil dieser Uhr.

Diese Uhr hat auch einen Kern, den habe ich weggelassen, dachte es wär nicht notwendig ihn zu zeigen.

Vergleich: "Wasseruhr" / "Atomuhr"

Atomuhr, bestehend aus Kern und 1 Elektron
Wasseruhr, bestehend aus einer Boje und dem Boot.

Ruhezustand:
Der Abstand von Kern/Boje zu Elektron/Boot ist statisch.

Uhr in Betrieb:
Kern/Boje bleibt Ortsfest.
Elektron/Boot verändert seinen Abstand zum Kern hin im Schwingungstakt. (beim Boot sind es +- 50 Meter)


sanchez hat geschrieben:
Wie dargelegt dauert der Gesamtvorgang einer Schwingung länger wenn Hin- und zurückschwingen nicht symmetrisch erfolgt.

Wie ist die Entsprechung bei einer Uhr? Wo ist da etwas asymetrisch?



Wenn die Uhr ruht dann dauert der Bewegungszustand vom Kern weg und zum Kern hin gleich lange.
Wenn die Uhr als Ganzes bewegt ist, dann dauert die Überwindung der Wegestrecke jeweils unterschiedlich lange.
Die Folge davon ist, dass ein Schwingzyklus (einmal hin, einmal zurück) insgesamt länger dauert als bei ruhender Uhr.

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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon sanchez » Mo 26. Sep 2022, 14:43

Wir wollen jetzt nicht darüber streiten wie eine Uhr funktioniert,

sondern warum bewegte Uhren langsamer gehen.

Was du da schreibst ergibt keinen Sinn.

Kurt hat geschrieben:Wenn die Uhr ruht dann dauert der Bewegungszustand vom Kern weg und zum Kern hin gleich lange.
Wenn die Uhr als Ganzes bewegt ist, dann dauert die Überwindung der Wegestrecke jeweils unterschiedlich lange.
Die Folge davon ist, dass ein Schwingzyklus (einmal hin, einmal zurück) insgesamt länger dauert als bei ruhender Uhr.


Warum dauert die Überwindung der Wegstrecke unterschiedlich lang?
Warum gibt es unterschiedlich lange Wegstrecken?

"Die Folge..." ich erkenne dein pdf Experiment in dieser Aussage wieder. U2 wandert zwischen M1 und M2 hin und her,
ist hier das Boot, welches hoch und runter fährt.
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » Mo 26. Sep 2022, 15:18

sanchez hat geschrieben:Wir wollen jetzt nicht darüber streiten wie eine Uhr funktioniert,

Schön.
sanchez hat geschrieben:sonder warum bewegte Uhren langsamer gehen.

Darum gehts.

sanchez hat geschrieben:Was du da schreibst ergibt keinen Sinn.

Doch, ergibt Sinn.


sanchez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Wenn die Uhr ruht dann dauert der Bewegungszustand vom Kern weg und zum Kern hin gleich lange.
Wenn die Uhr als Ganzes bewegt ist, dann dauert die Überwindung der Wegestrecke jeweils unterschiedlich lange.
Die Folge davon ist, dass ein Schwingzyklus (einmal hin, einmal zurück) insgesamt länger dauert als bei ruhender Uhr.


Warum dauert die Überwindung der Wegstrecke unterschiedlich lang?

Die Frage ist doch: wann dauert die Überwindung gleicher Wegstrecke unterschiedlich lange (wurde weiter oben mit dem Bootbeispiel dargelegt und von dir bestätigt).

sanchez hat geschrieben:Warum gibt es unterschiedlich lange Wegstrecken?

Gibt es nicht.
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon sanchez » Mo 26. Sep 2022, 15:34

Alles in der RT fußt darauf, dass die Lichtgeschwindigkeit konstant ist.
Damit wird begründet, warum gehen bewegte Uhren langsamer gehen. Und das kann nicht davon abhängig sein, wie die Uhr gebaut ist.
Allerdings wird für die Herleitung eine Lichtuhr verwendet.

Die Frage ist doch: wann dauert die Überwindung gleicher Wegstrecke unterschiedlich lange (wurde weiter oben mit dem Bootbeispiel dargelegt und von dir bestätigt.


Das war mit der Strömung gerechnet. Vom Boot Aus gesehen, sind die Strecken unterschiedlich lang.
Hoch und runter Strecke ist kürzer mit Strömung, und ist länger gegen die Strömung.

Da kam jetzt nicht so viel rüber von dir, was denn die Strömung bitte schön wäre?

Kurt hat geschrieben: sanchez hat geschrieben:
Warum gibt es unterschiedlich lange Wegstrecken?


Gibt es nicht.

Habe mich verlesen. Ich meinte:
Wenn die Uhr als Ganzes bewegt ist, dann dauert die Überwindung der Wegestrecke jeweils unterschiedlich lange.


Also:
Warum dauert die Überwindung der Wegstrecken unterschiedlich lange?
Wegen der Strömung? Was ist diese Strömung?
Träger?
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Daniel K. » Mo 26. Sep 2022, 17:12

sanchez hat geschrieben:
Warum dauert die Überwindung der Wegstrecken unterschiedlich lange?

Kurt versteht den Anfang schon nicht, für ihn gibt es nicht nur die absolut im Raum unbewegte Uhr, für ihn gibt es Punkte im Raum, also real Marker.

Kurt versteht schon die "Relativität des Weges" nicht. ;)

Man findet dazu auch nur schwer was im Netz, hatte da mal was, finde es aber eben nicht wieder.

Wenn wir Kurt und den Knaller im All haben, jeder in einer Rakete, und beide fliegen mit 1 m/s aneinander vorbei, dann schaut Kurt aus dem Fenster und sagt, die andere Rakete habe sich bewegt, absolut, sie habe in 10 s genau 10 m zurückgelegt, sie hat eine Geschwindigkeit von 1 m/s.

Die Knalltüte schaut aus dem Fenster und behauptet aber Gleiches. Für ihn war eben Kurt absolut bewegt.

Kurt kann nicht verstehen, dass die zurückgelegte Strecke eben auch vom Bezugsystem abhäng ist.

Anderes Beispiel mit einer vertikalen und horizontalen Bewegung macht das noch deutlicher, ein Zug fährt an einer langen Wand entlang, langsam mit 1 m/s. Kurt macht das Fenster auf und hält einen Stift an die Wand, es gibt eine Linie. Nun bewegt er den Stift mit 1 m/s auf und ab. Es gibt auf der Wand eine Zickzack-Linie.

Die Frage ist nun, welche Geschwindigkeit hat der Stift "wirklich" und hier scheitet Kurt eben auch schon. Denn im Ruhesystem der Wand bewegt sich der Stift mit 1,41 m/s diagonal, im Ruhesystem des Zuges nur mit 1 m/s vertikal.

Bedeutet nun aber eben nach genau einer Sekunde hat der Stift im Ruhesystem des Zuges die Strecke von 1 m zurückgelegt, im Ruhesystem der Wand 1,41 m. Zeit unterschiedliche lange Strecken, und hier steigt Kurt schon aus. Wer aber diese Relativität nicht verstehen kann, braucht gar nicht zu hoffen, er könnte das mit der Relativität der Zeit verstehen.
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon McMurdo » Mo 26. Sep 2022, 17:16

Daniel K. hat geschrieben: Wer aber diese Relativität nicht verstehen kann, braucht gar nicht zu hoffen, er könnte das mit der Relativität der Zeit verstehen.

Vor wird es eng mit so wenig Verständnis versuchen zu wollen die SRT zu widerlegen. Da braucht's dann doch etwas mehr.
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » Mo 26. Sep 2022, 21:13

sanchez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben: sanchez hat geschrieben:
Warum gibt es unterschiedlich lange Wegstrecken?
Gibt es nicht.

Habe mich verlesen. Ich meinte:
Wenn die Uhr als Ganzes bewegt ist, dann dauert die Überwindung der Wegestrecke jeweils unterschiedlich lange.


Also:
Warum dauert die Überwindung der Wegstrecken unterschiedlich lange?
Wegen der Strömung?

Wegen der Strömung.

Wasseruhr: das Ding/Einheit, bestehend aus der Boje und dem Boot)
Die Wasseruhr ist aktiv, das Boot zieht seine "Runden".

Fall A:
Die Wasseruhr ruht, bewegt sich nicht gegen das Wasser.

Fall B:
Die Wasseruhr bewegt sich gegen das Wasser.

Fall C:
Das Wasser bewegt sich gegen die Wasseruhr.


bei A): die Schwingperiode hat die kürzeste Dauer, damit die höchste Frequenz.

bei B): die Schwingperiode hat eine längere Dauer als bei A, damit eine niedrigere Frequenz als bei A.

bei C): die Schwingperiode hat eine längere Dauer als bei A, damit eine niedrigere Frequenz als bei A.

Die Schwingperiode, damit die Frequenz, ist bei B und C gleich, ist aber niedriger als wie bei A.

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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon sanchez » Mo 26. Sep 2022, 21:35

Fall A:
Die Wasseruhr ruht, bewegt sich nicht gegen das Wasser.

Ja schön, und was ist in diesem Fall mit der Strömung? Wenn die Wasseruhr mit der Strömung mitbewegt wird, ruht die Wasseruhr zum Wasser, aber nicht zum Ufer.
Entspricht einer Uhr im reisenden Raumschiff, sieh ruht zum Raumschiff, aber das Raumschiff ist bewegt.

Fall B:
Die Wasseruhr bewegt sich gegen das Wasser.

Fall C:
Das Wasser bewegt sich gegen die Wasseruhr.

Das ist egal, kommt auf gleiche raus. Fall C = Fall B
Es ist genauso, wenn ich mit einer Rakete einem Asteroid begegne, kann ich sagen:
ich bewege mich am Asteroiden vorbei. Oder ich sage, ich bin in Ruhe und der Asteroid fliegt an mir vorbei.

Man kann nie sagen wer der bewegte und wer der ruhende ist. Man weiß nur, dass da eine Relativgeschwindigkeit ist, mit der sich zwei Objekte begegnen.
Ruhend oder bewegt zweier Objekte ist austauschbar.
Aber man muss sich entscheiden.

Mir scheint, du willst langsamer gehende Uhren mit Zeitdilatation erklären. Das geht nicht.
Es ist das was du erklären musst.
In der Relativitätstheorie ist das einfach gelöst, die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit.
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