Kurt´s Paper analysiert

Sonstige Ansätze und Vorschläge

Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Frau Holle » Sa 28. Jan 2023, 13:17

@Kurt: Zur auf der Erde angeblich fixen Laufzeit von 10 Sekunden der U2...
Kurt hat geschrieben:Sobald er [der Zug] sich bewegt, greift der Umstand, dass bewegte Uhren langsamer takten.
Und das wird dann, in Form der aufgelaufenen Taktanzahl innerhalb der 10 Sekunden und der dabei unterschiedlichen Geschwindigkeit der U2 gegen die Erdoberfläche, von den Messstellen erfasst und signalisiert.

Unsinn! Die korrekte Erklärung von Zeitdilatation durch Relativgeschwindigkeit braucht keine Erde und keine Masse.

McMurdo hat völlig recht: Jede Uhr zeigt einfach die an ihrem Ort vergehende Zeit in Sekunden.
McMurdo hat geschrieben:Es sind immer 9.192.631.770 [Takte] für eine Sekunde, so ist ja eine Sekunde definiert.

Du kannst den Zug auch im Weltall schweben lassen ohne Erde in der Nähe. Die Laufzeit der U2 im Zug ist dann auch fix und wird nach außen fix angezeigt. Wenn ein großes Raumschiff vorbei kommt, dann ändert sich nichts.

Oder meinst du vielleicht sie reagiert darauf und denkt "oh ein Raumschiff mit einem Kurt an Bord... da muss ich meine Taktung auf dem Hin- und Rückweg ändern, damit für den Kurt alles in Ordnung ist"... sicher nicht. Die Taktung bleibt genau gleich, so dass im und am Zug alles in Ordnung ist und die Naturgesetze stimmen.

Was jeder auch von außen im Zug oder am Zug abliest ist einfach diese konstante Laufzeit der U2 pro Fahrt.
Abgezählt in Sekunden einer U0 auf der Erde oder im Raumschiff ist die Laufzeit aber unterschiedlich und abhängig von der Relativgeschwindigkeit zum Zug.
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Sa 28. Jan 2023, 18:22, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Frau Holle » Sa 28. Jan 2023, 16:39

Kurt hat geschrieben:Willst du das aushebeln dann musst du zeigen, dass es keinen Gangzusammenhang/Gangunterschied zwischen Bewegung einer Uhr gegen die Erdoberfläche und Unbewegtheit gegen diese gibt.
Mach mal.

Unsinn! Du musst beweisen, dass sich der Unterschied objektiv im Zug zeigt und nicht auf der Erdoberfläche, wo die Laufzeit angeblich fix ist.
Mach mal.

Die SRT kann das Gegenteil vernünftig begründen und exakt berechnen.
Du kannst weder vernünftig begründen noch berechnen, nur behaupten.
Du hast also die Wahl:
  • vernünftig begründen und exakt berechnen oder
  • für immer schweigen oder
  • dich weiterhin lächerlich machen.
Ich verwette meinen Ar... auf letzteres :lol:.

Deine abstruse These ist längst wie ein Kartenhaus zerbröselt => für die Tonne.
 
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon bumbumpeng » Sa 28. Jan 2023, 17:05

McMurdo hat geschrieben:Das ist ganz einfach: nimm eine Atomuhr mit in ein Flugzeug, diese Uhr wird immer nach 9.192.631.770 eine Sekunde weiter zählen. Das war ja einfach.

Eben nicht.
https://de.wikipedia.org/wiki/Hafele-Keating-Experiment
ostwärts : 144 ± 14 ns
westwärts : 179 ± 18 ns
um den gesamten Globus (London – Los Angeles – Auckland – Hongkong – London). ... , gemessen wurde 230 ± 20 ns

Das sind 230 x 10 hoch minus 9. 0,000000230. Das ist fast Nichts.
Für mich ist das völlig normal, aufgrund der veränderten Einflüsse auf ein technisches Messgerät.
Da macht man sich schon so seine Gedanken ??? Aber ein Mc eben wohl doch nicht.
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Frau Holle » Sa 28. Jan 2023, 17:10

sanchez hat geschrieben:@Frau Holle
Wie bist du auf die Strecke gekommen, die U₂ vom Bahnhof aus gesehen zurücklegt?

Der Zug fährt mit 0,8c und die U₂ darin mit 0,6c über die Strecke von 1 Ls pro Fahrt.

  1. Die auf U₂ angezeigte Zeit t pro Fahrt im Zug bestimmen: t = 1,3̅3 s
  2. Die Geschwindigkeit v der U₂ zum Gleis und den Lorentzfaktor γ bestimmen.
    vorwärts: v = 0,9̅4̅5 c, γ = 3,083̅3
    rückwärts: v = 0,3̅8̅4̅6̅1̅5 c, γ = 1,083̅3
  3. Die gefahrene Strecke ist s = v ∙ t.
    vorwärts: s = 1,2̅6̅1 Ls in t = 1,3̅3 s am kontrahierten Gleis
    rückwärts: s = 0,5̅1̅2̅8̅2̅0 Ls in t = 1,3̅3 s am kontrahierten Gleis
  4. Die Strecke s ist bewegt für die U₂ => mit γ multiplizieren.
    vorwärts: s∙γ = 3,8̅8… Ls in t∙γ = 4,1̅1 s am ruhenden Gleis
    rückwärts: s∙γ = 0,5̅5… Ls in t∙γ = 1,4̅4 s am ruhenden Gleis
Alles ausführlich hier.
 
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon McMurdo » Sa 28. Jan 2023, 18:05

bumbumpeng hat geschrieben:Eben nicht.

Eben doch. Wäre es anders wäre die Uhr defekt. Das ist aber nicht der Fall. Die Uhr funktioniert ganz normal.
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon bumbumpeng » Sa 28. Jan 2023, 18:23

McMurdo hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:Eben nicht.

Eben doch. Wäre es anders wäre die Uhr defekt. Das ist aber nicht der Fall. Die Uhr funktioniert ganz normal.

Eben doch nicht.
Diese Uhren weichen ab !!! Aufgrund der veränderten äußeren Bedingungen. Sie gehen nicht mehr haargenau.
Natürlich zeigt die Uhr nach 9.192.631.770 Impulsen 1 s mehr bei sich an, aber das stimmt eben nicht mit der Atomuhr am Boden, die die für uns relevante Zeit anzeigt, überein.
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon McMurdo » Sa 28. Jan 2023, 18:40

bumbumpeng hat geschrieben:Natürlich zeigt die Uhr nach 9.192.631.770 Impulsen 1 s mehr bei sich an,

Genau das habe ich doch gesagt.

aber das stimmt eben nicht mit der Atomuhr am Boden, die die für uns relevante Zeit anzeigt, überein.

Genau, da kommen die Effekte zum tragen die die RT präzise vorhersagt.
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Frau Holle » Sa 28. Jan 2023, 18:46

bumbumpeng hat geschrieben:Diese Uhren weichen ab !!! Aufgrund der veränderten äußeren Bedingungen. Sie gehen nicht mehr haargenau.

Aber genau genug für diese Messungen. Bei Hafele-Keating hatten sie ja mehrere Uhren um Messfehler zu minimieren.

Und du hast wiki falsch zitiert. Dort steht:
ostwärts: −40 ± 23 ns (Theorie) und −59 ± 10 ns (Messung)
westwärts: 275 ± 21 ns (Theorie) und 273 ± 7 ns (Messung)

Wie man deutlich sieht, passt die Messung westwärts besser zur Theorie, weil da die Relativgeschwindigkeit und damit auch die Zeitdilatation größer ist.

Wenn die RT falsch ist, welche Theorie kann es dann überhaupt so gut vorhersagen und besser erklären?
Du hast ja sicher eine bessere Erklärung, warum die Zeiten überhaupt so deutlich verschieden sind ost- und westwärts, stimmt's? Oder Kurt vielleicht? Dann mal her damit!
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » Sa 28. Jan 2023, 19:17

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Willst du das aushebeln dann musst du zeigen, dass es keinen Gangzusammenhang/Gangunterschied zwischen Bewegung einer Uhr gegen die Erdoberfläche und Unbewegtheit gegen diese gibt.
Mach mal.

Unsinn! Du musst beweisen, dass sich der Unterschied objektiv im Zug zeigt und nicht auf der Erdoberfläche, wo die Laufzeit angeblich fix ist.

Du verwechselst da was.

So steht es im Internet und in vielen Büchern:
Das Relativitätsprinzip besagt, dass die Naturgesetze für alle Beobachter dieselbe Form
haben. Einfache Überlegungen zeigen, dass es aus diesem Grund unmöglich ist, einen
bevorzugten oder absoluten Bewegungszustand irgendeines Beobachters oder Objekts
festzustellen.
Das heißt, es können nur die Bewegungen der Körper relativ zu anderen
Körpern, nicht jedoch die Bewegungen der Körper relativ zu einem bevorzugten
Bezugssystem festgestellt werden.


Dass es unmöglich ist den Bewegungszustand festzustellen usw.

Die Möglichkeit habe ich aufgezeigt, sie ist also da.
Wenn du von beweisen redest dann bist du an der Reihe, du musst nämlich beweisen, dass das was im PDF und hier dargelegt wurde falsch ist.
Und zwar auf realen Vorgängen die nachweisbar stattfinden.

Wenn du den Nachweis nicht bringen kannst dann ist und bleibt die obige Aussage falsifiziert, damit die ganze Theorie.

Mach mal.

Kurt


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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon bumbumpeng » Sa 28. Jan 2023, 19:31

Frau Holle hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:Diese Uhren weichen ab !!! Aufgrund der veränderten äußeren Bedingungen. Sie gehen nicht mehr haargenau.

Aber genau genug für diese Messungen. Bei Hafele-Keating hatten sie ja mehrere Uhren um Messfehler zu minimieren.

Und du hast wiki falsch zitiert. Dort steht:
ostwärts: −40 ± 23 ns (Theorie) und −59 ± 10 ns (Messung)
westwärts: 275 ± 21 ns (Theorie) und 273 ± 7 ns (Messung)

Wie man deutlich sieht, passt die Messung westwärts besser zur Theorie, weil da die Relativgeschwindigkeit und damit auch die Zeitdilatation größer ist.

Wenn die RT falsch ist, welche Theorie kann es dann überhaupt so vorhersagen und besser erklären?
Du hast ja sicher eine bessere Erklärung, warum die Zeiten überhaupt so deutlich verschieden sind ost- und westwärts, stimmt's? Oder Kurt vielleicht? Dann mal her damit!

Richtig, das ist mir vorhin auch aufgefallen.
ostwärts - 59,
westwärts 273.
Es gibt unterschiedliche Ergebnisse. Ja, weil die Messgeräte auf unterschiedliche äußere Einflüsse reagieren. Es ist eben nicht allein die Bewegung, sondern auch die Richtung.
Kurt sagt immer : bewegte Uhren takten schneller. Das stimmt nicht, sonst wären es ostwärts keine - 59.

Man bedenke, das ist über eine lange Strecke und über eine lange Zeit.
Ich nehme mal ca. 48 Std. und die 230 ns. Wieviel % sind das ? So gut wie nichts.

Messfehler in dem Sinne sind das nicht. Diese technischen Geräte reagieren auf die Umgebungseinflüsse, auch wenn sie noch so gut abgeschirmt sind.
Da ost- und westwärts unterschiedlich sind, müsste es davon abhängig sein, ob mit der Drehrichtung der Erde geflogen wird oder gegen. M.E, sind das dann die Felder, die beeinflussen.

Das mit der RT ist so ne Sache. Einstein war nicht doof, aber er hat sozusagen aufgrund von Beobachtungen falsch geschlussfolgert. Einstein hat dem Licht eine Masse angedichtet, was grundfalsch ist. Er wusste es nicht besser. Licht wird gravitativ nicht beeinflusst. Es gibt keine Gravitationslinsen. Licht driftet auf große Entfernungen aufgrund der gebogenen schalenförmigen e.-m. Felder.
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