Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Hier werden diverse Äthermodelle diskutiert

Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon Kurt » Do 19. Nov 2009, 22:16

Gerhard Kemme hat geschrieben:Nachfolgend das Beispiel für eine Longitudinalwelle:
Bild

und ich frage mich, ob durch einen Polarisationsfilter - oder auf das Mechanische übertragen - einen Spalt ausgeschlossen werden kann, dass es sich um eine Welle handelt, die auch longitudinale Eingenschaften hätte. Meiner Ansicht nach zeigt die entsprechende Reaktion auf Polarisationsfilter oder Spalt, dass ein transversaler Wellenanteil vorhanden ist, aber es wird nicht ausgeschlossen, dass ein longitudinaler Anteil vorhanden ist. Es könnten die stationären schwingenden Teilchen einer "gemischten Welle" transversal rauf und runter schwingen und gleichzeitig in Längsrichtung rhythmisch komprimiert und entspannt werden, da das Ausbreiten der Welle eine Druckausübung bei elastischer Aufhängung der Schwingteilchen erfordert, wobei die Teilchen durch die Druckausübung in Schwingungen geraten. Jedes Teilchen, das so die nachfolgenden Teilchen angestoßen hat, schwingt selber nach und dies wären Schwingungen in Ausbreitungsrichtung.

mfg



Schauma mal etwas genauer hin.

----------------------------------------


Ich hab ihn in drei Teile aufgeteilt, das reicht aus um anzudeten wie die Bewegungen ablaufen.

Wärend im unterem Teil des Strahlers die Elektronen nach oben laufen, stehen sie im mittlerem Teil -still- und bewegen sich im oberem Teil nach unten.

Da es sich um einen resonanten Schwingkörper handelt muss es so sein.
Die Summe aller Bewegungen auf dem strahler ist insgesamt Null.


Hier der gesamte Strahler mit seinen Bewegungen.
(wie immer eine Momentaufnahme!)

....| v
....| v
....| =
....| =
....| ^
....| ^
E
....| ^
....| ^
....| =
....| =
....| v
....| v


Das bedeutet dass in Längsrichtung des Strahlers keinerlei resultierende Bewegungen vorhanden sind.
Das bedeutet dass sich, aus ausreichendem Abstand betrachtet, alle Bewegungen auskompensieren.
Das bedeutet dass ein Dipol in Längsrichtung keine Strahlung abgibt.

Wie kommt nun das Sendesignal zustande?
Ganz einfach, es werden ja Elektronen bewegt.
Ihre Wirkungen auf den Träger gehen ja nicht schnurgerade nur in ihre Bewegungsrichtung, sondern auch seitwärts davon.
So wie ein Tennisball die Luft auch seitwäts wegschiebt, so -in etwa- auch bei den Elektronen.

Als resultierendes Signal bleibt also nur das übrig dass sich nicht selbst auskompensiert.
Die in Bewegungsrichtung der Elektronen enstehenden Wirkungen im Träger kompensieren sich ja komplett aus, es bleiben nur die -seitwärtigen- übrig.

Wenn man nun den Bwegungsrichtungen Druckwirkungen/Richtungen zuschreibt dann ergibt sich dieses Bild.



....| v >
....| v >
....| =
....| =
....| ^ <
....| ^ <
E
....| ^ <
....| ^ <
....| =
....| =
....| v >
....| v >

die Pfeile > und < deuten die Druckwirkungsrichtung an.
ich kanns nur 2d darstellen, bei 3d muss man seine Phantasie spielen lassen.
Da gehts dann nicht nach > <, sondern kegelartig.

Das Ergebnis ist die Polarisation des Sendesignals.
Denn wenn man einen Empfangsdipol 90 grad gedreht verwendet dann kann er die Differenzen nicht auswerten und gerät nicht in Resonanz.
Denn der Empfangsdipol -lebt- von den Differenzen die beim Sender erzeugt werden. Nur wenn er in Resonanz gebracht werden kann, er ist ja ein reiner Resonanzkörper, dann kann er auch empfangen.

Licht/Funk beruht auf der Differenz des abgesendeten longitudinalen Signals und darauf das Sender und Empfänger Resonanzkörper sind.
------------------------------------------

Diese Richtung

....| v >>>>>>>>>>>>>>>>

und diese Richtung
....| ^ <<<<<<<<<<<<<<<

und alle Zwischenwerte des Sinussignals,
liegen gleichzeitig "in der Luft", also werden im Träger weitergeleitet.
Es gibt also nicht die Richtung über die ganze Höhe wie Gerhards Bild es zeigt, sondern sowohl als auch Bewegung.




....| v >
....| v >
....| =
....| =
....| ^ <
....| ^ <
E
....| ^ <
....| ^ <
....| =
....| =
....| v >
....| v >

Wenn nun diese -sowohl als auch- Bewegungsrichtungen auf einen Dipol treffen dann geschieht genau das Gleiche wie beim Sender.
Die Elektronen des Dipols machen die selben Bewegungen wie beim Sender.
Es entsteht das Empfangssignal an der Auskoppelspule (E).

Die Resonanzschwingung auf der Antenne wird hier nicht von der Spule aufgezwungen, sondern von den longitudinal einkommenden Trägerdruckunterschieden.
Diese zwingen die (freien) Elektronen sich zu bewegen, denn diese sind es die hier betroffen sind.
Da sie nur auf/ab können regen sie damit die Resonanz auf der Antenne an.

Darum muss die Antenne auch in der richtigen Lage sein, darum ist -Polarität- vorhanden.
Wenn die Empfangsantenne 90 grad dazu liegt dann kompensieren sich die Druckschwankungen aus und es gibt kein Empfangssignal.

Zusammenfassend:
Die Bewegungen der Elektronen auf dem Diopl sind in Längsrichtung zum Dipol, hier auf/ab.
Die Druckausgleichsvorgänge im Trägermedium laufen longitudinal ab.
Die Bewegungsunterschiede (Richtungen) innerhalb des Trägers ergeben sich dadurch dass die Elektronenbewegungen auf dem Dipol unterschiedlich sind (gleichzeitig auf und ab).

Gleiches gilt auch für ein Polfilter das noch im sichtbarem Licht ist.
Da passiert Ähnliches wie bei der Dipolantenne.

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Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon Mordred » Fr 20. Nov 2009, 20:20

Hallo Harald,
Harald Maurer hat geschrieben:Wer sich eigene Theorien zurecht konstruiert, sollte nicht die bisherigen Erkenntnisse der Physik ignorieren, sondern darauf achten, dass seine Theorie nicht im Widerspruch zu den experimentellen Resultaten steht,

Das tue ich nicht, ...ich interpretiere nur anders.

Während du sagst, Lich bewegt sich als transversale Welle, sage ich, Licht wird durch die MX10quanten übermittelt. Diese Übermittlung findet aber ohne dass das Medium "schwingt" (wie z.B. bei wassermolekülen oder Luft und Schall) statt.
Was wir dann sehen hat aber nur den Anschein einer transversalen-Welle

Harald Maurer hat geschrieben:Normale Lichtwellen überlagern sich, ohne sich zu beeinflussen. Deshalb sehen wir keinen Matsch!


Richtig, aber eben nur weil es nicht zu interferenzen kommt.
Würde tatsächlich jede Lichtwelle durch die Bewegung des Trägermediums überbracht werden, muss es zu interferenzen kommen.
rmw hat geschrieben:Abgesichert ist dass das Licht polarisiert ist. Das heißt nicht zwangsläufig dass es eine Welle ist.

Absolut richtig !

rmw hat geschrieben:Eine Wasserwelle schwingt auch transversial, ich denke aber nicht dass man hier mit einem vergleichbaren Gitter ähnliche Effekte erzielen kann wie mit dem Polarisationsfilter beim Licht.

Das denke ich auch nicht.

rmw hat geschrieben:Wasserellen sind auch nicht beliebig überlagerbar. Die beliebige Überlagerbarkeit beim Licht spricht nicht für ein Wellenmodell.
Dass das Licht in irgendeiner Form eine transversale Eigenschaft hat kann man als gesichert annehmen. Eine Welle muß es dewegen keienswegs sein.

Genau so sieht das aus !!!


Harald Maurer hat geschrieben:Dass elektromagnetische Wellen Transversalwellen sind, daran kann nicht der geringste Zweifel bestehen. Diese Tatsache ist ausreichend experimentell abgesichert und kann schon mit gewöhnlichen Polararisationsfiltern gezeigt werden.


Gerhard Kemme hat geschrieben:Zweifelsfrei finden Schwingungen quer zur Ausbreitungsrichtung statt, so dass die Transversalwelleneigenschaft erfüllt ist.

Richtig, die Eigenschaft allemal, nicht aber das System !!

Gerhard Kemme hat geschrieben:Allerdings wäre dann zu untersuchen, wie die Wellen-Ausbreitung als solches geschieht.

Habe ich das nicht schon getan, ...?
Klar, ...aber wenn man sich partou nicht drauf einlassen mag, ..

Das passiert durch die Streuung der MX10quanten.
das geschieht durch das unterschiedliche Gravitations -feldniveau zwischen aktiv und passivem MX10quant.
immer mehrere "saugen" energetische Masse von einem anderen ab.ist nur eine einfache sache von niveau ausgleich, jedes Quant mag sein Niveau ausgleichen, und wenn dann was zum Ausgleichen (energetische Masse einer Quelle) ankommt, dann schwächt sich das Feld und die Quanten mit dem nun stärkeren Feld beginnen zu zapfen, ...
Ein einfacher Prozess ist im Gang und wird so lange fortgesetzt bis jemand die Lampe aus macht.

Gerhard Kemme hat geschrieben:Zu einer solchen Klärung wird man sich auf bestimmte Vorstellungen einlassen müssen, um dann zu entscheiden, ob es prinzipiell so sein könnte.

Das mach mal....

Harald Maurer hat geschrieben:Wasserwellen sind nicht rein transversal, sondern haben longitudinale Anteile (weil die Wassermoleküle quasi etwas rotieren).
Ein besseres Bild für eine Transversalwelle bildet die Seilwelle:


Was aber letztlich für das Licht nicht wichtig ist.


Harald Maurer hat geschrieben:Verdreht man 2 Polfilter zueinander, kommt es beim Licht zur völligen, gleichmäßigen Auslöschung. Das beweist, dass keine longitudinalen Anteile vorliegen.

Das hat doch auch keiner behauptet !!!
Leider unterschlägst du dadurch das Transversalwellen beim Licht zwar erkennbar scheinen, es sich aber nicht um solche handelt !

Ihr solltet euch davon verabschieden dass beim Licht etwas schwingt.
Auch wenn es euch schwer fällt,
Licht ist weder Teilchen noch Welle.
Es scheint nur so zu sein.
Und da ist das Problem, .ihr glaubt dem Scheinund verliert somit das eigentliche Wesen Licht aus den Augen.
Dann versucht ihr mit allen Mitteln zu erklären warum es so oder so sein soll.
Und weil ihr dabei scheitert, oder nicht weiterkommt tretet ihr auf der Stelle und bewegt euch im Kreis.
Tretet doch mal heraus und erkennt die Mäglichkeit dass Licht nichts weiter ist als energetische Masse welche von MX10quanten(oder what ever) übertragen wird.
Diese Übertragung scheint ob der Streuung als Welle
Somit ist für euch Licht, Welle.
Diese Übertragung erkannt (aktives, beladenes MX10quant) nennt ihr Photon und sagt, Photon ist Teilchen.
Somit ist Licht Teilchen.
Somit ist Licht Welle.
Grad wie es gebraucht wird.
Weil nun aber das Teilchen nicht verfolgbar ist, sagt ihr, das liegt an Heisenbvergs Unschärferelation.
Liegt es aber nicht !
Es liegt daran, dass das MX10quant die energetische Masse, die es eben noch als Photon ausmachte, nun und mit c/Umgebungsdichte weitergab.
Es ist eigentlich so einfach, ..aber man will es so nicht erkennen, ..ich bin ja auch nur ein kleiner Möchtegernpseudophysiker, .was kann der schon wissen was wir nicht auch wissen.
Und wenn er dann meint etwas zu wissen, .dann wissen wir, .dass er eben nur "Pseudo" ist, und tun das mal als spinnerten Kram auf die Seite.
Ist das dann schon anmaßend oder geringschätzig, oder gar borniert ?

Gruß derweil...
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Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon Gerhard Kemme » Sa 21. Nov 2009, 19:31

Hallo, hin und wieder ein Bericht aus den Forschungswerkstätten alternativer Physikprojekte:

Wie Bergsteiger-Mannschaften vor dem bislang unbesteigbaren Gipfel steht die physikalische Forschung vor der Überschreitung der Lichtgeschwindigkeit. Dann irgendwann setzt sich eine Kolonne in Bewegung und probiert einen neuen Aufstieg. Niemand weiß, ob die Expedition erfolgreich sein wird. Nachfolgend ein weiterer Versuch auf dem Wege zur eventuellen Überlichtgeschwindigkeit.

Der Grundgedanke ist, dass ein Hochspannungssignal sich eventuell schneller fortpflanzt als ein Niederspannungssignal. Um dies nachzuweisen wird einerseits ein Hochspannungssignal über eine weite Strecke übertragen und parallel dazu ein Niederspannungssignal. Die Hochspannung wird durch Aufladen einer Kondensatoren-Batterie zur Verfügung gestellt. Das Niederspannungssignal wird einem Spannungsteiler am Anfang der Übertragungsstrecke entnommen. Am Ende der Übertragungsstrecke wird auch das Hochspannungssignal per Spannungsteiler in eine Niederspannung umgewandelt, so dass die beiden Signale dieser Übertragungskanäle zwei Relais ansteuern können, die bewirken, dass die Lampe des entsprechenden Kanals signalisiert, welche Signalart schneller war. Kommt ein Signal bei einem Relais an, so wird durch eine Schaltung die Lampeneinheit des anderen Kanals außer Funktion gesetzt. Man wird sehen, ob das Hochspannungssignal schneller ist und ob die Schultung "funzt".

Bild
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Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon Kurt » Sa 21. Nov 2009, 21:12

Gerhard Kemme hat geschrieben:Hallo, hin und wieder ein Bericht aus den Forschungswerkstätten alternativer Physikprojekte:

Wie Bergsteiger-Mannschaften vor dem bislang unbesteigbaren Gipfel steht die physikalische Forschung vor der Überschreitung der Lichtgeschwindigkeit. Dann irgendwann setzt sich eine Kolonne in Bewegung und probiert einen neuen Aufstieg. Niemand weiß, ob die Expedition erfolgreich sein wird. Nachfolgend ein weiterer Versuch auf dem Wege zur eventuellen Überlichtgeschwindigkeit.

Der Grundgedanke ist, dass ein Hochspannungssignal sich eventuell schneller fortpflanzt als ein Niederspannungssignal.


Gerhard, das wird nicht funktionieren bzw. keinen -Beweis- darstellen.
Bedenke: jedes Leitungsgebundene Signal ist langsamer als ein Vacuum-Lichtsignal.

Ausserdem kann die Übertragungsgeschwindigkeit auf einer Leitung durchaus Spannungsabhängig sein.
Bedenke die Kondensatoren und Scheinwiderstände die die Leitung bildet.
Relays sind schon wegen ihrem Prellen ungeeignet.


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Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon Gerhard Kemme » Sa 21. Nov 2009, 21:41

Kurt hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:Hallo, hin und wieder ein Bericht aus den Forschungswerkstätten alternativer Physikprojekte:

Wie Bergsteiger-Mannschaften vor dem bislang unbesteigbaren Gipfel steht die physikalische Forschung vor der Überschreitung der Lichtgeschwindigkeit. Dann irgendwann setzt sich eine Kolonne in Bewegung und probiert einen neuen Aufstieg. Niemand weiß, ob die Expedition erfolgreich sein wird. Nachfolgend ein weiterer Versuch auf dem Wege zur eventuellen Überlichtgeschwindigkeit.

Der Grundgedanke ist, dass ein Hochspannungssignal sich eventuell schneller fortpflanzt als ein Niederspannungssignal.


Gerhard, das wird nicht funktionieren bzw. keinen -Beweis- darstellen.
Bedenke: jedes Leitungsgebundene Signal ist langsamer als ein Vacuum-Lichtsignal.

Ausserdem kann die Übertragungsgeschwindigkeit auf einer Leitung durchaus Spannungsabhängig sein.
Bedenke die Kondensatoren und Scheinwiderstände die die Leitung bildet.
Relays sind schon wegen ihrem Prellen ungeeignet.


Mit dieser Einstellung wäre die Menschheit Frischfleischreserve für die Wölfe. :twisted:

Momentan ist das ein theoretischer Ansatz. Zuvor hatte ich das mit Schmelzdrähten probiert, so dass das zuerst ankommende Signal den Draht unterbricht und dadurch mittels einer Feder einen Kontakt schließt. Leider glühten die Drähte bei den Vorversuchen einen Moment lang vor sich hin, was den Aufbau als extrem untauglich kennzeichnete und diesen Versuch beendete.

Wenn der Versuch - wie theoretisch konzipiert - tatsächlich funktionieren würde, könnte er sicherlich eine klare Aussage liefern, welche dann auf diesem Weg bis zur Bestätigung der Möglichkeit einer Überlichtgeschwindigkeit führen könnte. Ein Spannungsimpuls durch eine Kupferader wird mit einer bestimmten Geschwindigkeit angegeben, deren Wert nahe an der Lichtgeschwindigkeit liegt. Wenn sich zeigen sollte - was pure Theorie ist - dass das Hochspannungssignal schneller ist, dann könnte man die Hochspannungsstrecke entsprechend verlängern, d.h. wird beim ersten Probelauf eine Strecke von 20 km vorgesehen, so könnte man - wenn tatsächlich das gewünschte Resultat eintritt - nunmehr das Niederspannungssignal auf 20 km und das Hochspannungssignal auf 40 km laufen lassen. Ungenauigkeiten, die aus der Verwendung von Relais herrühren, sind zu vernachlässigen gegenüber den Laufzeiten über die entsprechenden Entfernungen - ausserdem wirken sie sich auf beide Signale aus. Es ist natürlich durchdacht worden, ob man Relais oder FETs (Feldeffekttransistoren) nehmen soll - aber es geht um Klarheit und solche ist bei Relais mehr vorhanden. Zumindest wird das Experiment erstmal so durchgezogen und es gilt: Versuch macht klug!

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Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon Kurt » Sa 21. Nov 2009, 21:57

Gerhard Kemme hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:Hallo, hin und wieder ein Bericht aus den Forschungswerkstätten alternativer Physikprojekte:

Wie Bergsteiger-Mannschaften vor dem bislang unbesteigbaren Gipfel steht die physikalische Forschung vor der Überschreitung der Lichtgeschwindigkeit. Dann irgendwann setzt sich eine Kolonne in Bewegung und probiert einen neuen Aufstieg. Niemand weiß, ob die Expedition erfolgreich sein wird. Nachfolgend ein weiterer Versuch auf dem Wege zur eventuellen Überlichtgeschwindigkeit.

Der Grundgedanke ist, dass ein Hochspannungssignal sich eventuell schneller fortpflanzt als ein Niederspannungssignal.


Gerhard, das wird nicht funktionieren bzw. keinen -Beweis- darstellen.
Bedenke: jedes Leitungsgebundene Signal ist langsamer als ein Vacuum-Lichtsignal.

Ausserdem kann die Übertragungsgeschwindigkeit auf einer Leitung durchaus Spannungsabhängig sein.
Bedenke die Kondensatoren und Scheinwiderstände die die Leitung bildet.
Relays sind schon wegen ihrem Prellen ungeeignet.


Mit dieser Einstellung wäre die Menschheit Frischfleischreserve für die Wölfe. :twisted:

Momentan ist das ein theoretischer Ansatz. Zuvor hatte ich das mit Schmelzdrähten probiert, so dass das zuerst ankommende Signal den Draht unterbricht und dadurch mittels einer Feder einen Kontakt schließt. Leider glühten die Drähte bei den Vorversuchen einen Moment lang vor sich hin, was den Aufbau als extrem untauglich kennzeichnete und diesen Versuch beendete.

Wenn der Versuch - wie theoretisch konzipiert - tatsächlich funktionieren würde, könnte er sicherlich eine klare Aussage liefern, welche dann auf diesem Weg bis zur Bestätigung der Möglichkeit einer Überlichtgeschwindigkeit führen könnte. Ein Spannungsimpuls durch eine Kupferader wird mit einer bestimmten Geschwindigkeit angegeben, deren Wert nahe an der Lichtgeschwindigkeit liegt. Wenn sich zeigen sollte - was pure Theorie ist - dass das Hochspannungssignal schneller ist, dann könnte man die Hochspannungsstrecke entsprechend verlängern, d.h. wird beim ersten Probelauf eine Strecke von 20 km vorgesehen, so könnte man - wenn tatsächlich das gewünschte Resultat eintritt - nunmehr das Niederspannungssignal auf 20 km und das Hochspannungssignal auf 40 km laufen lassen. Ungenauigkeiten, die aus der Verwendung von Relais herrühren, sind zu vernachlässigen gegenüber den Laufzeiten über die entsprechenden Entfernungen - ausserdem wirken sie sich auf beide Signale aus. Es ist natürlich durchdacht worden, ob man Relais oder FETs (Feldeffekttransistoren) nehmen soll - aber es geht um Klarheit und solche ist bei Relais mehr vorhanden. Zumindest wird das Experiment erstmal so durchgezogen und es gilt: Versuch macht klug!

mfg



Was ist mit dem Argument dass Leitungssignale grundsätzlich langsamer sind als Licht im Vacuum?
Das sticht doch alles (Leitungsgebundenes) aus, egal wie das Ergebnis ausgeht, oder?

Überlege! allein schon das Material der Leitung ist Spannungsabhängig.
Ein Ceramikkondensator zeigts doch schon ganz deutlich.
Sein C ist Spannungsabhängig.
Darum taugt er auch nichtmal für hochwertige NF-Kopplung.

Ich bin sicherlich der letzte der behauptet dass es keine Geschwindigkeit > c gibt.
Jedoch nicht mit Licht, da ist bei c Schluss.
Dieses c ist allerdings ortsabhängig, also keine Konstante.
Denn Licht ist nunmal an den Träger gebunden der es -überträgt-.

Wenn du nach > c suchst dann suche im "Druckausgleich" des Trägers selbst, nicht bei Licht, sondern beim "Druckzustand" innerhalb des Trägers.

Ich hab mal festgelegt dass es sich dabei um 1.5 x 10^9 c handelt.


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Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon Gerhard Kemme » So 22. Nov 2009, 14:48

Kurt hat geschrieben:Was ist mit dem Argument dass Leitungssignale grundsätzlich langsamer sind als Licht im Vacuum?

Es geht um die Frage, ob eine höhere Geschwindigkeit erzielt werden kann, als die des Lichtes in Vakuum. Es gibt gute Gründe für die Annahme, dass durch eine hohe Elektrische Feldstärke auch eine schnellere Übertragung des Spannungsimpulses in einem Kupferleiter erfolgt. Die Übertragung solcher Spannungsimpulse über weite Strecken findet ständig statt, wenn man mit einer Host in den USA verbunden ist. Man geht im allgemeinen davon aus, dass die Übertragung eines Spannungsimpulses in einem Kupferleiter eine Geschwindigkeit von 2/3c habe - also ca. 200000 km/s. Diese Geschwindigkeiten beziehen sich auf Niederspannung. Es wird jetzt also einmal per Versuch nachgeforscht, ob Hochspannungssignale schneller sind. Würde diese - theoretische Annahme - dass Hochspannungssignale schneller sind als Niederspannungssignale zutreffen, so wäre es bereits ein riesiger Fortschritt. Dann könnte herausgefunden werden, um wievielmal (X) schneller Hochspannungssignale sind, so dass dann die Rechnung käme, dass ein Niederspannungssignal 2/3c ist und ein Hochspannungssignal dann die Geschwindigkeit X*2/3c hätte. Aber wie gesagt, dass wäre der theoretische Hintergrund und wird bis ein konkretes Resultat vorhanden ist noch 1 Jahr dauern. Wobei der Nachweis, dass Hoch- und Niederspannungssignale gleich schnell wären, auch einen Erkenntnisgewinn darstellen würde.
Kurt hat geschrieben:Das sticht doch alles (Leitungsgebundenes) aus, egal wie das Ergebnis ausgeht, oder?

Nur - für den Bereich der Niederspannung liegt der Zahlenwert, 200000 km/s, fest. Wenn jetzt gezeigt wird, dass ein Hochspannungssignal sich schneller bewegt, dann kann auch per Verlängerung der Leitung mit dem Hochspannungssignal gezeigt werden, mit welcher Geschwindigkeit sich ein Hochspannungssignal fortpflanzt.
Kurt hat geschrieben:Überlege! allein schon das Material der Leitung ist Spannungsabhängig.

Wie gesagt, es liegt der Zahlenwert 200000 km/s vor und wenn Hochspannung dann schneller ist, dann kann per Kabelverlängerung ein Faktor bestimmt werden, um wieviel dieses schneller ist.
Kurt hat geschrieben:Ein Ceramikkondensator zeigts doch schon ganz deutlich.
Sein C ist Spannungsabhängig.
Darum taugt er auch nichtmal für hochwertige NF-Kopplung.

Im Zusammenhang dieses Versuches dienen Kondensatoren nur dazu die Hochspannung als Gleichspannung zur Verfügung zu stellen.
Kurt hat geschrieben:Ich bin sicherlich der letzte der behauptet dass es keine Geschwindigkeit > c gibt.
Jedoch nicht mit Licht, da ist bei c Schluss.
Dieses c ist allerdings ortsabhängig, also keine Konstante.
Denn Licht ist nunmal an den Träger gebunden der es -überträgt-.

Es ist ja auch die Lichtgeschwindigkeit. In dem Versuch soll nur getestet werden, ob die vordere Flanke eines Hochspannungsimpulses sich schneller als mit Lichtgeschwindigkeit durch den Leiter bewegt - mit "Lichtgeschwindigkeit" ist natürlich einfach nur der Zahlenwert gemeint.
Kurt hat geschrieben:Wenn du nach > c suchst dann suche im "Druckausgleich" des Trägers selbst, nicht bei Licht, sondern beim "Druckzustand" innerhalb des Trägers.
Ich hab mal festgelegt dass es sich dabei um 1.5 x 10^9 c handelt.

Insgesamt bin ich aussagekräftigen Erklärungen auf der Spur, wie sich elektromagnetische Funkwellen von einer Antenne zur anderen bewegen. Dazu werden Fakten benötigt, die nach theoretischer Vorarbeit nur noch per Experiment zu erbringen sind.

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Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon Kurt » Do 26. Nov 2009, 23:36

Hallo Gerhard,

ich meine zu verstehen.
Du willst wissen ob sich ein Impuls nach vorne in die Länge schiebt.
Das wird warscheinlich nicht sehr erfolgreich sein.


Du schreibst:
Im Zusammenhang dieses Versuches dienen Kondensatoren nur dazu die Hochspannung als Gleichspannung zur Verfügung zu stellen.


Es war ja die Leitungskapazität gemeint.
und wenn diese spannungsabhängig reagiert, sich dessen Xc verändert, dann kannst du nicht mehr vergleichen. Es sei denn die Veränderung geht in Richtung -immer schneller-,
dann kannst du auch >c erreichen.
Besser gesagt, könntest du, naja aber ich mein dass es es ist ziemlich unwarscheinlich ist.


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Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon Gerhard Kemme » Fr 27. Nov 2009, 09:18

Kurt hat geschrieben:ich meine zu verstehen.
Du willst wissen ob sich ein Impuls nach vorne in die Länge schiebt.
Das wird warscheinlich nicht sehr erfolgreich sein.

Was bedeutet "sich ein Impuls nach vorne in die Länge schiebt"? Also ganz sicher, das ist nicht die per Experiment zu prüfende Hypothese. Bereits gesagt, es geht mir um die Beantwortung der Frage, ob ein Hochspannungssignal über eine größere Entfernung schneller ist als ein Niederspannungssignal. Jetzt wäre es die Frage, wie der Begriff definiert ist: Ich gehe von Spannungsimpulsen aus, die als "negativer Impuls" und "positiver Impuls" von beiden Polen der Spannungsquelle durch die Leitung laufen. Gemessen wird, wenn die vordere Flanke eines Impulses die Auswertungsbaugruppe erreicht.
Kurt hat geschrieben:Du schreibst:
Im Zusammenhang dieses Versuches dienen Kondensatoren nur dazu die Hochspannung als Gleichspannung zur Verfügung zu stellen.

Es war ja die Leitungskapazität gemeint.
und wenn diese spannungsabhängig reagiert, sich dessen Xc verändert, dann kannst du nicht mehr vergleichen. Es sei denn die Veränderung geht in Richtung -immer schneller-,
dann kannst du auch >c erreichen.
Besser gesagt, könntest du, naja aber ich mein dass es es ist ziemlich unwarscheinlich ist.

Im Prinzip wird man nach sorgfältiger theoretischer Vorarbeit dann nach Durchführung einer Versuchsreihe mehr wissen. Versuchsergebnisse bezüglich der Ausbreitungsgeschwindigkeit von Niederspannungssignalen in Kupferadern liegen vor und betragen ungefähr 2/3c und jetzt werden einfach Hochspannungssignale im Vergleich durch die Leitung geschickt und verglichen. Wenn diese dann z.B. 2c schnell sind, dann wäre die Lichtgeschwindigkeit überschritten - aber das wäre zu diesem Zeitpunkt einfach nur Wortgeklingel und Grillen fangen - erstmal machen und dann auswerten, interpretieren, einschätzen und beurteilen.

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Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon Kurt » So 29. Nov 2009, 00:01

Gerhard Kemme hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:ich meine zu verstehen.
Du willst wissen ob sich ein Impuls nach vorne in die Länge schiebt.
Das wird warscheinlich nicht sehr erfolgreich sein.

Was bedeutet "sich ein Impuls nach vorne in die Länge schiebt"? Also ganz sicher, das ist nicht die per Experiment zu prüfende Hypothese. Bereits gesagt, es geht mir um die Beantwortung der Frage, ob ein Hochspannungssignal über eine größere Entfernung schneller ist als ein Niederspannungssignal. Jetzt wäre es die Frage, wie der Begriff definiert ist: Ich gehe von Spannungsimpulsen aus, die als "negativer Impuls" und "positiver Impuls" von beiden Polen der Spannungsquelle durch die Leitung laufen. Gemessen wird, wenn die vordere Flanke eines Impulses die Auswertungsbaugruppe erreicht.


Gerhard,
Ich gehe von Spannungsimpulsen aus, die als "negativer Impuls" und "positiver Impuls" von beiden Polen der Spannungsquelle durch die Leitung laufen.


Impuls und laufen.

Es läuft aber kein Impuls über die Strecke.
Es werden die Wirkungen die, erzeugt durch die -Spannungsdifferenz- und deren Beseitigung, entstehen die dann am Ende der Leitung durch Umständeveränderungen erkennbar sind, als Impulse bezeichnet.

Die Überbrückung der Strecke, also die dabei ablaufenden Vorgänge werden durch die Leitung, duch die in der Leitung befindende Materie beeinträchtigt.
Darum auch der 2/3 oder 80% Wert an Geschwindigkeit ("Verkürzungsfaktor") über die Leitung.

Solche Überlegungen bringen mich zu der Überzeugung dass sich da nichts ergeben kann dass in Richtung 2c geht.
Denn dann müsstest du ja einen negativen Verkürzungsfaktor haben.
Dass dieser ausgerechnet bei einer Metallleitung auftritt wenn du die Erregerwirkungen erhöhst (Hochspannung), halte ich für unwarscheinlcih.

Denn es sind ja die Elektronen auf der Leitung die die Verzögerung bewirken.
Sie stehen sozusagen dem eigentlichem Signal, der longitudinalen Druckausgleichswirkung im Träger, im Wege.
Du machst ja mit deinem "Impuls" nichts Anderes als ein Sendesignal abzusenden.
Und du beobachtest wie schnell es über die Strecke, hier Metall, läuft.
Es kann also nicht schneller laufen als im Vacuum.
Da dürfte auch eine Erhöhung des Signals, dessen Stärke, nicht bringen.
Denn das wäre dann schon längst aufgefallen.
Ein starker Sender würde schneller am Empfänger ankommen als ein schwacher.

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