Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Hier werden diverse Äthermodelle diskutiert

Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon bumbumpeng » Sa 12. Dez 2020, 22:19

Kurt hat geschrieben:1) eine "Wirkungsquelle"
2) eine "Wirkungsübertragung"
3) einen "Wirkempfänger"

Erst dann sind es Wirkungen die etwas bewirken.

bumbumpeng hat geschrieben:Nun wirst du doch nicht etwa behaupten wollen, dass ein Magnetfeld nicht existiert? Es existiert sogar sehr real.


Es existiert keins.

Man nehme eine großen Hufeisenmagnet
ziehe eine beschriebene Diskette hindurch
und schaue nach, was sich hinterher darauf befindet.

Kurt, wenn etwas sehr real existiert, dann das Magnetfeld. Daher ist deine Behauptung absolut unlogisch.
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Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon Kurt » Sa 12. Dez 2020, 22:34

bumbumpeng hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:1) eine "Wirkungsquelle"
2) eine "Wirkungsübertragung"
3) einen "Wirkempfänger"

Erst dann sind es Wirkungen die etwas bewirken.

bumbumpeng hat geschrieben:Nun wirst du doch nicht etwa behaupten wollen, dass ein Magnetfeld nicht existiert? Es existiert sogar sehr real.


Es existiert keins.

Man nehme eine großen Hufeisenmagnet
ziehe eine beschriebene Diskette hindurch
und schaue nach, was sich hinterher darauf befindet.

Kurt, wenn etwas sehr real existiert, dann das Magnetfeld. Daher ist deine Behauptung absolut unlogisch.


Nein, es gibt keins.

Es gibt kein Magnetfeld, es gibt auch keine Magnetfeldlinien.

Schau dir mal die Materie der "Feldlinien" genau an, es müsste dir was auffallen.

Kurt

.
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Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon Sciencewoken » Sa 12. Dez 2020, 22:51

bumbumpeng hat geschrieben:So ist es richtig: https://www.youtube.com/watch?v=0IroJUgaTKA
Das ist ein wenig was anderes, aber auch Drehimpulserhaltung und Schwungmasse. Aber das ist alles zu lange her für mich. Der Einschwingvorgang nach dem Richtungswechsel auert, soweit ich weiß, deswegen so lange, weil der überschüssige Drehimpuls des Kreisels, der vorher für die Bewegung des Stuhls gesorgt hat, nun gegen die Masse des rotierenden Stuhls kompensiert werden muss. Mit Äther, Spannung oder Magnetismus ist da jedenfalls nichts.
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Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon bumbumpeng » So 13. Dez 2020, 01:57

Sciencewoken hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:So ist es richtig: https://www.youtube.com/watch?v=0IroJUgaTKA


Das ist ein wenig was anderes, aber auch Drehimpulserhaltung und Schwungmasse. Aber das ist alles zu lange her für mich. Der Einschwingvorgang nach dem Richtungswechsel auert, soweit ich weiß, deswegen so lange, weil der überschüssige Drehimpuls des Kreisels, der vorher für die Bewegung des Stuhls gesorgt hat, nun gegen die Masse des rotierenden Stuhls kompensiert werden muss. Mit Äther, Spannung oder Magnetismus ist da jedenfalls nichts.

Egal, das funktioniert jedoch allemal.
Das von Lagrange funktioniert nicht, kann nicht funktionieren. Das ist totaler Müll. Wie soll denn dieses Rädchen den schweren Brocken samt Stuhl in Bewegung setzen. Geht nicht.
Der im Video gezeigte Einschwingvorgang ist normal, da die Richtung viel zu schnell wechselt, was praktisch nicht vorkommt.
(Na ja, das von Lagrange ginge dann, wenn sich die Sonne um die Erde dreht. Dann funktionierts.)
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Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon bumbumpeng » So 13. Dez 2020, 02:02

Kurt hat geschrieben:
Nein, es gibt keins.

Es gibt kein Magnetfeld, es gibt auch keine Magnetfeldlinien.

Schau dir mal die Materie der "Feldlinien" genau an, es müsste dir was auffallen.

Da stehst du auf weiter Flur allein.
Feldlinien verlaufen immer von einem Pol zum anderen.
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Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon Sciencewoken » So 13. Dez 2020, 02:57

bumbumpeng hat geschrieben:Das von Lagrange funktioniert nicht, kann nicht funktionieren.
Doch, das funktioniert auch. Frag mal deinen Physiklehrer. Das Prinzip ist das etwa das Selbe. Von dem Kreisel ist ein Radius weiter weg von der Drehachse des Stuhls und einer entsprechend näher dran. Innen bleibt mehr Drehimpuls über als außen und der dreht bei Lagrange die Stuhlachse - die Masse des Stuhls ist dabei in soweit uninteressant, wie sie die Reibung im Drehlager des Stuhls nicht negativ beeinflusst und der Stuhl ruht. Bei deinem Video wird der Stuhl mit Massen behangen und angestoßen. Der überschüssige Drehimpuls vom Kreisel wirkt nun gegen den Drehimpuls des Stuhls an und deswegen braucht er solange, um sich einzupendeln, jedenfalls so in etwa. Wenn es dich tatsächlich interessiert, Physiklehrer fragen.
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Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon Sciencewoken » So 13. Dez 2020, 03:05

bumbumpeng hat geschrieben:Da stehst du auf weiter Flur allein.
Feldlinien verlaufen immer von einem Pol zum anderen.
So ganz alleine steht er nur mit seiner Aussage, dass es Felder nicht gibt, denn ganz objektiv gibt es Felder (objektive Existenz). Es stellt sich aber stets die Frage, wie sie funktionieren und dazu benötigt man ein Konzept: Äther, Wavelets oder Basisteilchen z.B. - man kann nicht sagen, das Feld aus Feld oder Feldlinien besteht.
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Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon bumbumpeng » So 13. Dez 2020, 09:50

Sciencewoken hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:Das von Lagrange funktioniert nicht, kann nicht funktionieren.


Doch, das funktioniert auch.
Das Prinzip ist das etwa das Selbe. Von dem Kreisel ist ein Radius weiter weg von der Drehachse des Stuhls und einer entsprechend näher dran. Innen bleibt mehr Drehimpuls über als außen und der dreht bei Lagrange die Stuhlachse - die Masse des Stuhls ist dabei in soweit uninteressant, wie sie die Reibung im Drehlager des Stuhls nicht negativ beeinflusst und der Stuhl ruht. Bei deinem Video wird der Stuhl mit Massen behangen und angestoßen. Der überschüssige Drehimpuls vom Kreisel wirkt nun gegen den Drehimpuls des Stuhls an und deswegen braucht er solange, um sich einzupendeln, jedenfalls so in etwa.

Im Video wird das Prinzip des Kreiselkompass demonstriert.
Das funktioniert. Der Stuhl soll quasi das Flugzeug darstellen und das Rad den Kreisel. Das Rad pendelt sich nach Wendung ein, was ganz normal ist. Ein Flugzeug wendet niemals so rapide.

Wie soll denn dieses leichte Rad beim Beispiel von Lagrange die Trägheit der Masse des Mannes nebst Stuhl in Bewegung versetzen und dann auch noch in die andere Richtung?
Es geht definitiv nicht. Das Rad hat viel zu wenig Energie.

Ich habe doch schon mehrere Gabeln mit schnell drehenden Rädern in den Händen gehalten und hin und her bewegt. Die Kräfte die dabei auftreten sind zwar vorhanden, reichen aber niemals aus, um Mann und Stuhl zu bewegen.
Der Mann nebst Rad ist ein in sich geschlossenes System. Es ist keinerlei Kraftschluss nach außen. Das Prinzip beim Kreisel ist, dass der Kreisel seine Lage beibehalten will. Ein Kreisel hat immer doppelte Aufhängung und das möglichst ohne Reibung.
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Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon bumbumpeng » So 13. Dez 2020, 09:59

Sciencewoken hat geschrieben:So ganz alleine steht er nur mit seiner Aussage, dass es Felder nicht gibt, denn ganz objektiv gibt es Felder (objektive Existenz).

Es stellt sich aber stets die Frage, wie sie funktionieren und dazu benötigt man ein Konzept: Äther, Wavelets oder Basisteilchen z.B. - man kann nicht sagen, das Feld aus Feld oder Feldlinien besteht.

Richtig, Kurt steht allein auf weiter Flur.

Welches Konzept braucht man, um ein Magnetfeld eines starken Hufeisenmagneten nachzuweisen oder das der Erde. Da reicht ein Kompass. Mehr nicht.
Das Feld ist zwischen den Polen. Die gedachten Feldlinien auch. Die Feldstärken sind an den Polen am größten und in der Mitte schwächer. D.h., bei Motor und Generator muss man immer nahe dem Pol arbeiten und nicht weit davon entfernt.
Und über solche Felder lässt sich Energie übertragen oder erzeugen, bei wechselnden Feldstärken.
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Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon Kurt » So 13. Dez 2020, 11:11

bumbumpeng hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Nein, es gibt keins.

Es gibt kein Magnetfeld, es gibt auch keine Magnetfeldlinien.

Schau dir mal die Materie der "Feldlinien" genau an, es müsste dir was auffallen.

Da stehst du auf weiter Flur allein.


Mag sein, ich mag halt keine Märchengeschichten wenns um die Realität geht.

bumbumpeng hat geschrieben:
Feldlinien verlaufen immer von einem Pol zum anderen.


Es gibt keine.

Schau dir mal die Eisenspäne, deren Anordnung, an.
Warum geht das nicht mit Kunststoff oder Glas oder Öl?

Kurt

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