Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Hier werden diverse Äthermodelle diskutiert

Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon Gerhard Kemme » Do 15. Jan 2009, 17:28

uwebus hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:Überträgt man diese Denkweise auf die Übertragung von EM-Wellen, dann wird modellhaft ein mit Ätherteilchen gefüllter Raum als Vorstellung verwendet und diese Anordnung dann in allen Konsequenzen zu Ende gedacht.

Mir gefällt der Ausdruck Ätherteilchen nicht. Teilchen sind Ergebnis eines EM-Feldes, der Äther jedoch ist der energetische Gegenpart, das G-Feld. Man kann dem G-Feld EM-Schwingungen überlagern in Form eines Magnetfeldes oder man kann auch EM-Wellen hindurchschießen in Form von Photonen, aber der eigentliche Äther ist der gravitierende Feldaußenbereich einer sog. Ruhmasse. Worüber man sich klar werden muß ist, daß es eine Wechselwirkung zwischen Äther und allen darin befindlichen Teilchen gibt, was sich aus meiner Sicht am besten modellieren läßt mithilfe eines Verdrängungsmodells. Denn damit lassen sich sowohl die Gravitation als auch das Licht erklären, was Physiker ja bis heute noch nicht unter einen Hut gebracht haben.

Ein Feld wäre immer schon eine Abstraktion in eine nicht mehr gegenständliche Betrachtungsebene und beschreibt als solches nicht das Phänomen an sich. Um überhaupt eine Abbildung der physikalischen Phänomene quantitativ auf ein Feld übertragen zu können, bedarf es der Vorstellung des Phänomens, d.h. man Bedarf der Kenntnis von Gas- oder Wassermolekülen, um einen Druckbegriff zu schaffen, so dass ein Druckfeld z.B. als Wetterkarte gezeichnet werden kann. Insofern hielte ich es nach wie vor für sinnvoll die Ausarbeitung einer Theorie des Äthers weiter zu verfolgen, die darauf beruht, dass eine Teilchenvorstellung verwendet wird.

mfg
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Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon Faber » Do 15. Jan 2009, 20:16

@ungläubige
Es mag sich tatsächlich verhalten, wie Sie sagen, das bestreite ich nicht. Ich bestreite lediglich, dass philosophische Erwägungen alleine zum dem unvermeidlichen Schluss führen, dass es keinen leeren Raum geben könne, sowie dass die Ausführungen von Herrn uwebus zu diesem Schluss führen.

Herr uwebus erkennt außerdem Galilei, Newton, Leibniz, Planck u.v.a.m. nicht als Naturphilosophen an, weil sie "mit religiösen Vorstellungen infiziert wurden".

Ein Kriterium, das es ermöglichen würde, religiöse Vorstellungen von nicht-religiösen Vorstellungen sauber zu unterscheiden, liefert Herr uwebus leider nicht. Das liegt vermutlich daran, dass er sich damit als von ideologischen Dogmen geleitet outen würde.

Gruß
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Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon mmgarbsen » Do 15. Jan 2009, 20:43

Hallo Gerhard Kemme,

Du schreibst: > Wissenschaft hat etwas mit der Anwendung von Methoden zu tun. < Oh nein, mein lieber Kemme. Wissenschaft hat in erster Linie etwas mit Wissen zu tun. Die Anwendung von Methoden ist Auftrag an die Praktiker.

Ich verweigere auch niemanden die Anerkennung über die Erbringung von Leistung. Aber Ehre wem Ehre gebührt. Die Errungenschaften des technischen Fortschritts haben wir doch meistens den Einfällen von Tüftlern, Bastlern oder Erfindern zu verdanken. Wissenschaftler haben doch fast immer das theoretisch zu erklären versucht, was in der Praxis schon hervorragend funktioniert. Das gilt nicht nur für Auto und Straßenbahn, sondern auch für elektrische und elektronische Geräte u. v. m. Bevor Wissenschaftler mit befremdlichem Vokabular beschreiben, was man mit elektr. Strom so alles machen kann, sollten sie erstmal plausibel erklären, was überhaupt elektr. Strom ist.

Selbst die Grundlagen der Raumfahrt haben wir nicht der Wissenschaft zu verdanken, sondern der zusammengewürfelten Entwicklungsgruppe um Wernher v. Braun. Ich kriege immer einen dicken Hals, wenn mir jemand schreibt, daß ich ohne die Wissenschaften kein Fernsehen und keinen Computer hätte. Oder daß ich nicht telefoniern oder autofahren könnte, wenn nicht ein wissenschaftlicher Personenkreis dafür gesorgt hätte.

Natürlich sind meine Ansichten nicht öffentliche Meinung. Aber trotzdem kann sich die Allgemeinheit ein paar Gedanken darüber machen. Und wenn sie das nicht tut, dann ist mir das auch wurscht.

MfG

mmgarbsen

PS: Und wenn Du wissen willst, was ich über EM-Wellen oder Atome zu sagen habe, dann googel halt mal ein bißchen.
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Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon Sebastian Hauk » Do 15. Jan 2009, 20:44

Hallo Faber,

Herr uwebus erkennt außerdem Galilei, Newton, Leibniz, Planck u.v.a.m. nicht als Naturphilosophen an, weil sie "mit religiösen Vorstellungen infiziert wurden".


Sie sind aber doch schon sehr kritisch, was die Religion betrifft.

Gruß

Sebastian
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Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon Faber » Do 15. Jan 2009, 21:41

Sebastian Hauk hat geschrieben:Sie sind aber doch schon sehr kritisch, was die Religion betrifft.

Sie verwechseln mich mit uwebus. Der ist sehr kritisch, was Religion betrifft.

Gruß
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Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon Sebastian Hauk » Do 15. Jan 2009, 21:55

Hallo Faber,

Faber hat geschrieben:
Sebastian Hauk hat geschrieben:Sie sind aber doch schon sehr kritisch, was die Religion betrifft.

Sie verwechseln mich mit uwebus. Der ist sehr kritisch, was Religion betrifft.

Gruß
Faber


stimmt. Müsste ich an uwebus richten.

Gruß

Sebastian
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Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon ungläubige » Sa 17. Jan 2009, 04:06

Gerhard Kemme hat geschrieben:
uwebus hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:Ein Feld wäre immer schon eine Abstraktion in eine nicht mehr gegenständliche Betrachtungsebene und beschreibt als solches nicht das Phänomen an sich. Um überhaupt eine Abbildung der physikalischen Phänomene quantitativ auf ein Feld übertragen zu können, bedarf es der Vorstellung des Phänomens, d.h. man Bedarf der Kenntnis von Gas- oder Wassermolekülen, um einen Druckbegriff zu schaffen, so dass ein Druckfeld z.B. als Wetterkarte gezeichnet werden kann. Insofern hielte ich es nach wie vor für sinnvoll die Ausarbeitung einer Theorie des Äthers weiter zu verfolgen, die darauf beruht, dass eine Teilchenvorstellung verwendet wird.

Lieber Gerhard Kemme

das hörte sich ähnlich wie Philosophie an. Nur verkennst Du vollständig, daß ein Äther ohne Feld nicht funktionieren kann, weil dann alles "dicht" sein müßte. Ein Äther mit Feld erledigt aber die Äthervorstellung von ganz alleine. Das Feld, welches der Äther wegerklären möchte, taucht nun nur etwas verkleinert auf. Das Problem bleibt aber grundsätzlich bestehen. Aus 1 großem Problem, die Distanz 1 zu mit Feld zu überwinden, hat man nun 1000000000 kleine Probleme gemacht, die Distanz 0,001 überwinden zu können. Die Anzahl der Probleme ist also sogar gewaltig gestiegen! Ebenso das Gesamtproblem. Vorher, ohne Äther war es 1*1=1. Mit Äther "reduzierte" es sich auf 1000000000*0,001=1000000.

In der Tat. Die Ätherteorie ist ein gewaltiger Fortschritt.

Lieben Gruß
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Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon ungläubige » Sa 17. Jan 2009, 05:38

mmgarbsen hat geschrieben:Hallo Gerhard Kemme,

Du schreibst: > Wissenschaft hat etwas mit der Anwendung von Methoden zu tun. < Oh nein, mein lieber Kemme. Wissenschaft hat in erster Linie etwas mit Wissen zu tun.

Nein. Das hat etwas mit Wissen schaffen zu tun :D
Die Anwendung von Methoden ist Auftrag an die Praktiker.

Auch das ist nicht richtig. Der "Praktiker" wendet Wissen an.
Ich verweigere auch niemanden die Anerkennung über die Erbringung von Leistung.

Es kommt nicht auf die Leistung an (Arbeit/Zeit) sondern auf das Ergebnis und das artet manchmal in Arbeit aus. Die darf man anerkennen.
Aber Ehre wem Ehre gebührt. Die Errungenschaften des technischen Fortschritts haben wir doch meistens den Einfällen von Tüftlern, Bastlern oder Erfindern zu verdanken.

Diffamiert. Das sind die, welche das Wissen anwenden und auch Wissen schaffen.
Wissenschaftler haben doch fast immer das theoretisch zu erklären versucht, was in der Praxis schon hervorragend funktioniert.

Die Praxis resultiert aus der "allgemeinen" Naturbeobachtung und umfasst viele Einflußgrößen. Der richtige Wissenschaftler extrahiert ein Problem auf einen unanwendbaren Idealfall. Aber auch das ist wichtig! Die Summe der Lösung der "idealen" Teilprobleme ergibt dann die Lösung des praktischen Proiblems.
Das gilt nicht nur für Auto und Straßenbahn, sondern auch für elektrische und elektronische Geräte u. v. m. Bevor Wissenschaftler mit befremdlichem Vokabular beschreiben, was man mit elektr. Strom so alles machen kann, sollten sie erstmal plausibel erklären, was überhaupt elektr. Strom ist.

Das ist eben die Kunst mancher Wissenschaftler, ihr tatsächliches Unwissen mit gewaltigem Wortschwall tarnen zu können. Wer erstarrt da nicht in Ehrfurcht?
Selbst die Grundlagen der Raumfahrt haben wir nicht der Wissenschaft zu verdanken, sondern der zusammengewürfelten Entwicklungsgruppe um Wernher v. Braun.

Da waren durchaus Wissenschaftler. Sie haben Wissen geschaffen. Ein Entwickler ist auch kein Automat, welchen man ersetzen könnte. Er schafft Wissen. Wie man universelles Wissen anwendet. Sonst wäre er kein Entwickler. Ein Wissenschaftler wäre als Entwickler wahrscheinlich eine Totalniete! Seine Ausbildung reicht dazu meist nicht aus. 95%-99% der Wissenschaftler sind zudem keine Wissenschaftler, da sie kein Wissen schaffen. Jeder Konstrukteur schafft dagegen neues Wissen, da es einmalig, noch nicht dagewesen ist. Sonst bräuchte man keinen Konstrukteur.
Ich kriege immer einen dicken Hals, wenn mir jemand schreibt, daß ich ohne die Wissenschaften kein Fernsehen und keinen Computer hätte. Oder daß ich nicht telefoniern oder autofahren könnte, wenn nicht ein wissenschaftlicher Personenkreis dafür gesorgt hätte.

Doch. Das waren Wissenschaftler. Allerdings echte und nicht eingebildete. Das waren z.B. Ingenieure.
Natürlich sind meine Ansichten nicht öffentliche Meinung. Aber trotzdem kann sich die Allgemeinheit ein paar Gedanken darüber machen. Und wenn sie das nicht tut, dann ist mir das auch wurscht.

Recht hast Du. Was die Allgemeinheit denkt ist uninteressant. Man selbst muß mit sich zufrieden sein. Die öffentliche Meinung wird uns nur von einer kleinen Minderheit vorgegaukelt. Sogar im wissenschaftlichen Bereich zählt nicht das einzelne Genie sondern die zwangsweise dumme, weil durchschnittliche Mehrheitsmeinung. Der normale Wissenschaftler tituliert sich heute bereits als solcher, wenn er wissenschaftliches Gerät spült oder wissenschaftliche Räume reinigt. Selbst eine einfache Addition wird heute bereits als wissenschaftliche Theorie angesehen, wozu es eines Experten für die Verifizierung bedarf. Lass mal in gewissen Kreisen das Problem untersuchen, was 3m/s + 5m/s in Wahrheit sind! Jeder selbsternannter Wissenschaftler wird zu einem Ergebnis etwa 7,99.. m/s kommen. Diese Idioten bringen es sogar fertig, sich als "Experten" für spezielle Probleme anbiedern zu wollen.
PS: Und wenn Du wissen willst, was ich über EM-Wellen oder Atome zu sagen habe, dann googel halt mal ein bißchen.

Habe nichts gefunden. Der heiße Tip war zu unspezifisch.

Lieben Gruß
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Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon mmgarbsen » Sa 17. Jan 2009, 15:46

Hallo ungläubige,

bei Deinem Beitrag habe ich den Eindruck, Du widersprichst nur des Widerspruchs wegen. Deine Argumentation klingt bisweilen ziemlich hohl.

Und wenn Du mal wieder googelst, mach´s nicht so kompliziert. Ich weiß ja nicht, wo Du nachgeguckt hast. Aber guck doch einfach unter "mmgarbsen" Kennt dort fast jeder.

MfG

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Re: Äther als Analogie zu den Verhältnissen in Luft

Beitragvon ungläubige » Sa 17. Jan 2009, 17:48

Lieber mmgerbsen
mmgarbsen hat geschrieben:Hallo ungläubige,

bei Deinem Beitrag habe ich den Eindruck, Du widersprichst nur des Widerspruchs wegen. Deine Argumentation klingt bisweilen ziemlich hohl.

Einer allgemein gehaltenen Kritik kann ich nichts entgegensetzen. Vielleicht war dieser Satz mißverständlich, wo ein "s" fehlte: "Das waren durchaus Wissenschaftler."
Und wenn Du mal wieder googelst, mach´s nicht so kompliziert. Ich weiß ja nicht, wo Du nachgeguckt hast. Aber guck doch einfach unter "mmgarbsen" Kennt dort fast jeder.

Nun habe ich Einiges gelesen. Raum ist grenzenlos. Ja. Atome sind nicht unteilbar. Ja. Ruhe gibt es nicht. Ja. Aber über diese Banalitäten Hinausgehendes habe ich nicht gefunden. Auch vorher nicht. Soll das schon Deine Theorie gewesen sein?

Lieben Gruß
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