Neoklassische Relativitätstheorie von Kieran D. Kelly

Hier werden diverse Äthermodelle diskutiert

Neoklassische Relativitätstheorie von Kieran D. Kelly

Beitragvon Ralf Maeder » Sa 7. Mai 2022, 05:10

Hallo zusammen. Auch wenn ihr sehr lange nichts von mir gehört habt, so ertappe ich mich dennoch oft dabei, mich mit ein paar Fragen zur Physik die Zeit zu vertreiben, meistens allerdings nur im stillen Kämmerlein.

Ich bin über einen interessanten Ansatz gestoßen, der einige grundsätzliche Änderungen an der Speziellen und Allgemeinen Relativitätstheorie postuliert und ich würde gern eure Meinung dazu lesen. So sagt dieser Ansatz zum Beispiel, dass die Längenkontraktion eine mathematische Notlösung Einsteins war um die in allen Intertialsystemen gleichgemessene Lichtgeschwindigkeit zu erklären. Auch sagt dieser Ansatz voraus, dass es keine 4dimensionale Raumzeit gibt, sondern nur 3dimensionaler Raum.

Wurde diese Arbeit von Kieran D. Kelly hier in diesem Forum vielleicht schon einmal diskutiert, hinterfragt, widerlegt?
https://medium.com/neoclassical-physics/relativity-theory/home

Es grüßt Ralf Maeder.
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Re: Neoklassische Relativitätstheorie von Kieran D. Kelly

Beitragvon bumbumpeng » Sa 7. Mai 2022, 06:25

Ralf Maeder hat geschrieben: Längenkontraktion

Auch sagt dieser Ansatz voraus, dass es keine 4dimensionale Raumzeit gibt, sondern nur 3dimensionaler Raum.


Hallo Ralf Maeder,

Längenkontraktion gibt es bei mir nicht.
Für bewegte Beobachter sind Strecken verkürzt.
Wieso soll eine Strecke verkürzt sein? Ich kenne Doppler. Doppler verändert die Signale.

Das Meiste von meinem Freund Einstein betrachte ich als Schwachsinn. Einstein war ein Blender und Hochstapler und Dummlaberer. Wobei sicher nicht Alles von Einstein daher in die Tonne gehören muss.
Beispiel: Relativität der Gleichzeitigkeit. = ausgemachter Schwachsinn.

Es gibt die Physik. Dort gibt es 3 Dimensionen.
4dimensionale Raumzeit = Schwachsinn.
Raumkrümmung = Schwachsinn hoch unendlich.

D. Kelly schreibt:
v² = c² - u² --- Was bedeutet das? Ist mir unklar.

Mich erinnert das an E = m x c² . E = m x c² ist Schwachsinn, weil man Masse nicht in Energie und Energie nicht in Masse verwandeln kann. Es gibt keine Äquivalenz diesbezüglich.
Das E = m x c² soll Einstein auch nur geklaut haben.
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Re: Neoklassische Relativitätstheorie von Kieran D. Kelly

Beitragvon Kurt » Sa 7. Mai 2022, 09:01

Ralf Maeder hat geschrieben:So sagt dieser Ansatz zum Beispiel, dass die Längenkontraktion eine mathematische Notlösung Einsteins war um die in allen Intertialsystemen gleichgemessene Lichtgeschwindigkeit zu erklären.


Der ganze RT-heap ist nichts als Augenauswischerei.
Die Leute werden für dumm verkauft.

Kurt

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Re: Neoklassische Relativitätstheorie von Kieran D. Kelly

Beitragvon Ralf Maeder » Sa 7. Mai 2022, 17:24

Hallo bumbumpeng und Kurt, vielen Dank fuer eure Kommentare.

Aus euren Stellungnahmen entnehme ich, dass die Aussagen von Kieran D. Kelly in diesem Forum nicht eingesehen oder diskutiert wurden. Das war zunaechst einmal mein dringendstes Anliegen, denn leider bin ich nicht in der Lage seine Gleichungen auf Kohaerenz hin zu hinterfragen. Nun ja, vielleicht finde ich nach etwas stoebern im Internet, Stellungnahmen von Leuten, die sich kritisch und fundiert damit auseinandergesetzt haben.

Beste Gruesse aus Guatemala
Ralf Maeder
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Re: Neoklassische Relativitätstheorie von Kieran D. Kelly

Beitragvon Kurt » Sa 7. Mai 2022, 17:49

Ralf Maeder hat geschrieben:Hallo bumbumpeng und Kurt, vielen Dank fuer eure Kommentare.

Aus euren Stellungnahmen entnehme ich, dass die Aussagen von Kieran D. Kelly in diesem Forum nicht eingesehen oder diskutiert wurden. Das war zunaechst einmal mein dringendstes Anliegen, denn leider bin ich nicht in der Lage seine Gleichungen auf Kohaerenz hin zu hinterfragen. Nun ja, vielleicht finde ich nach etwas stoebern im Internet, Stellungnahmen von Leuten, die sich kritisch und fundiert damit auseinandergesetzt haben.

Beste Gruesse aus Guatemala
Ralf Maeder


Hallo Ralf, ich hab kurz reingesehen, mein Eindruck ist das er eine neue RT erfinden will bzw. die Aussagen die in der RT gemacht werden "uminterpretiert".
Es ist sofort ersichtlich, dass es sich um einen Mathematiker handelt, er scheint nämlich von den Realabläufen wenig Ahnung zu haben.
Als Beispiel: Laut RT nimmt, bei steigender Geschwindigkeit die Signalfrequenz ab, das hat er dahingehend uminterpretiert das er die Frequenz des Signals an die Ausbreitungsgeschwindigkeit gekoppelt hat und dadurch rauskommt, dass das Signal nie LG erreichen kann, ein Teil davon in der immer kleinerwerdenden Frequenz hängen bleibt.
Das ist einfach nur falsch.
Die Frequenz eines Signals kann im Nachhinein durch nichts und niemand verändert werden, es gibt auch kein eigenständiges Schwingen des Signals das in irgendeiner Art und Weise Geschwindigkeitsabhängig wäre.
Das Signal wird, so wie es erzeugt wurde, beim Empfänger auch empfangen, egal wie schnell oder langsam es unterwegs war, egal wie oft es dabei seine Geschwindigkeit gewechselt hat.
Auch seine "stehende Welle" passt nicht zu Realvorgängen.

Es ist zu befürchten, dass seine ganzen Paper mit solchen Fehlern gespickt sind, auf solchen realitätsfernen Vorstellungen aufgebaut sind.
Gerne können wir uns die Aussagen anschauen, stellst du welche ein?

Kurt

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Re: Neoklassische Relativitätstheorie von Kieran D. Kelly

Beitragvon Ralf Maeder » Sa 7. Mai 2022, 18:03

Danke Kurt,
ich werde mir die ganzen Kapitel der Arbeit von Kieran D. Kelly noch einmal genauer durchgehen und dann die wichtigsten Annahmen hier eingedeutscht reinstellen.

Bis dahin,
Ralf Maeder
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Re: Neoklassische Relativitätstheorie von Kieran D. Kelly

Beitragvon bumbumpeng » Sa 7. Mai 2022, 21:23

Hallo Ralf Maeder,

Kurt hat geschrieben:Als Beispiel: Laut RT nimmt, bei steigender Geschwindigkeit die Signalfrequenz ab, das hat er dahingehend uminterpretiert das er die Frequenz des Signals an die Ausbreitungsgeschwindigkeit gekoppelt hat und dadurch rauskommt, dass das Signal nie LG erreichen kann, ein Teil davon in der immer kleinerwerdenden Frequenz hängen bleibt.

Mich interessiert, was ganz exakt bei D. Kelly geschrieben steht.


My first postulate is that: The Speed of Light is a three-dimensional combination of the Speed of Oscillation and Speed of Linear Travel. Mathematically, this postulate can be written as the “3D Speed Equation”


Mir ist absolut unklar, was er damit sagen will ???

Die Lichtgeschwindigkeit ist definitiv von der Trägheit der e.-m. Felder abhängig. In unseren Breiten, ca 26.700 Lj von Sgr A* entfernt. ist diese bekannt mit ca. 300.000 Km/s .

Was ist so interessant an dem Paper?


Ich sehe gerade, dass du 2015 bei alltopic geschrieben hast unter : Fragen eines Laien zur Theorie der schwarzen Loecher.
Dennoch habe ich einen Zweifel hier: Nehmen Materieteilchen nicht ein Mindestvolumenn in Anspruch? Wie koennen weiter zusammengepresst werden, dass die Dichte eines SL ins Unendliche (oder im Grenzbereich dessen) waechst? So hat ein Neutronenstern doch eine maximale Komprimierung erreicht, die diese Teilchen aus geometrischen Gruenden zulassen!?

Richtig. Singularität in der Physik ist Schwachsinn. Singularität ist in der Physik nicht definiert.
Schwarzschildradius ist Schwachsinnsradius.
Alle Körper haben IHRE OPTIMALE Größe, auch die Schwarzen Löcher!!! Black Holes sind ganz normale Materie, nur eben unsichtbar aufgrund der sehr, sehr hohen Tangentialgeschwindigkeit.

Dafür, dass du dich selbst als Physiklaie bezeichnest, hast du sehr vernünftige Ansichten. Daumen hoch !
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Re: Neoklassische Relativitätstheorie von Kieran D. Kelly

Beitragvon McMurdo » So 8. Mai 2022, 10:14

Ralf Maeder hat geschrieben:So sagt dieser Ansatz zum Beispiel, dass die Längenkontraktion eine mathematische Notlösung Einsteins war um die in allen Intertialsystemen gleichgemessene Lichtgeschwindigkeit zu erklären.

Die Längenkontraktion wurde gar nicht von Einstein erfunden , damit geht's schon mal los. Sondern schon viel früher von Fitzgerald und Lorentz. Darum heißt es ja auch Lorentztransformation und nicht Einsteintransformation.
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Re: Neoklassische Relativitätstheorie von Kieran D. Kelly

Beitragvon Kurt » So 8. Mai 2022, 10:20

McMurdo hat geschrieben:
Ralf Maeder hat geschrieben:So sagt dieser Ansatz zum Beispiel, dass die Längenkontraktion eine mathematische Notlösung Einsteins war um die in allen Intertialsystemen gleichgemessene Lichtgeschwindigkeit zu erklären.

Die Längenkontraktion wurde gar nicht von Einstein erfunden , damit geht's schon mal los. Sondern schon viel früher von Fitzgerald und Lorentz. Darum heißt es ja auch Lorentztransformation und nicht Einsteintransformation.


Wer hat den Schmarrn von der Lichtinvarianz erfunden?

Kurt

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Re: Neoklassische Relativitätstheorie von Kieran D. Kelly

Beitragvon Rudi Knoth » So 8. Mai 2022, 12:29

Hallo Ralf:

Ich bin relativ neu hier. Zu dem Thema SRT und deinen Thesen kann ich folgendes sagen:

So sagt dieser Ansatz zum Beispiel, dass die Längenkontraktion eine mathematische Notlösung Einsteins war um die in allen Intertialsystemen gleich gemessene Lichtgeschwindigkeit zu erklären. Auch sagt dieser Ansatz voraus, dass es keine 4dimensionale Raumzeit gibt, sondern nur 3dimensionaler Raum.


Nein so war dies nicht. Es war der Herr Lorentz, der die Längenkontraktion einführte, um die gleiche Ausbreitungsgeschwindigkeit beim Michelson-Morley Experiment zu erklären. Einstein selber vertrat die beiden Postulate nämlich das Relativitätsprinzip und die Invarianz der Lichtgeschwindigkeit und folgerte daraus unter anderem die Längenkontraktion. Das Michelson-Morley Experiment wie das Kennedy-Thorndyke Experiment zeigen, daß auch bei einer Drehung eines Resonators um 90 Grad die Resonanzfrequenz nicht ändert. Der Resonator muß sich als im Falle der Parallelität zur Bewegungsrichtung "verkürzen". Die "Raumzeit" hat genau genommen Minkowski eingeführt.

Gruß
Rudi Knoth
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