Sebastian Hauk hat geschrieben:
ohne RdG lässt sich aber nicht das RP einhalten. Das schafft doch nur die RdG.
Hier möchte ich wieder auf wichtige Überlegungen erinnern, die ich in
diesem Blog-Beitrag laienhaft versucht habe darzulegen: Das Relativitätsprinzip ist ein Gesetz der
Kinematik und muss nicht in der
Dynamik gültig sein! G.O. Mueller erklärt es fachlicher und ausführlicher in seiner Dokumentation, siehe:
Albert Einstein entwickelt die Effekte der Längenkontraktion und Zeitdilatation allein in seiner Kinematik (Phoronomie; Bewegungslehre), ohne Berücksichtigung der Dynamik (Kräftelehre)Zitat G.O. Mueller:
Q: Methodik / Fehler Nr. 4
Die Kinematik behandelt alle Bewegungen grundsätzlich ohne Rücksicht auf die ihnen zugrunde liegenden Kraftwirkungen. Daher sind Folgerungen aus der Kinematik nicht automatisch und nicht ohne weitere Prüfung in der physikalischen Wirklichkeit gültig. Eine rein kinematische Betrachtung ohne die Berücksichtigung der wirkenden Kräfte kann daher keine Erkenntnisse über reale physikalische Vorgänge liefern. Diese methodische Begrenzung der Kinematik gilt in der Physik generell.
Albert Einstein hat bei der Aufstellung der SRT 1905 diese methodische Begrenzung der Kinematik nicht beachtet und daher in der reinen Kinematik Behauptungen über physikalische Effekte aufgestellt, die in der Dynamik der Wirklichkeit nicht vorzufinden sind. Seine nicht zu verwirklichenden “Inertialsysteme” und die “Koordinatensysteme” ohne materielle und physikalische Eigenschaften führen zu falschen Aussagen und erlauben keine Rückschlüsse auf eine Wirklichkeit, die von Kraftwirkungen bestimmt ist. Daraus resultiert das Fehlen jeglicher empirischer Nachweise der angeblichen kinematischen Effekte.
[…]
Albert Einstein beschränkt sich also in seiner SRT darauf, ein rein kinematisches Prinzip zu postulieren, das Relativitätstprinzip, das aber schon zu seiner Zeit eine Binsenweisheit war (Galilei, und wohl vom Menschenverstand und Logik her viel früher) und der Erfahrung von jedermann entspricht, quasi eine Trivialität. Das ist alles. Schwache Leistung…
Aus diesem schon lange in der Physik weltbekannten kinematischen Prinzip folgert er ohne jegliche Begründungen dynamische Gesetzte, die er einem Kollegen (Lorentz) abgeschrieben hat. Äußerst schwache Leistung…
Wobei diese abgeschriebenen dynamischen Gesetze bei Einstein auch nur fiktive Meßeffekte sind und daher gar keine Wirkung in der Natur und keine Relevanz in der Physik haben. Katastrophale Leistung…
Siehe auch Galeczki und Marquardt, zitiert von G.O. Mueller, siehe Link oben:
Galeczki / Marquardt 1997 (S. 47): Kinematik ist “die Darstellung einer Bewegung ohne sich um deren physikalische Zusammenhänge zu kümmern. Für die kinematische Betrachtungsweise ist es völlig gleichgültig, ob sich die Erde um die Sonne bewegt … oder umgekehrt. Für den kinematischen Standpunkt sind daher nur relative Geschwindigkeiten wichtig. [...] Bekanntlich ist der kinematische Standpunkt als geozentrisches Weltbild aus religiösen Gründen mehr als 15 Jahrhunderte lang gegen das heliozentrische verteidigt worden. Die kinematische Denkweise kommt der ursprünglichen lokalen Sichtweise der Menschen sehr entgegen. Wichtig … ist … für die gesamte SRT die lokale beobachterbezogene Sicht der Naturbeschreibung. [...] Die geradlinig-gleichförmige Bewegung … wird … immer vorausgesetzt, um einen gedachten Vorgang möglichst einfach zu machen. Wie sie in der beobachteten Natur überhaupt zustande kommt, interessiert dabei kaum.” S. 48: “Die Kinematik ist der Tummelplatz wirklichkeitsferner Gedankenexperimente.”
Viele Grüße
Jocelyne Lopez