Mal über den Tellerrand geschaut

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Mal über den Tellerrand geschaut

Beitragvon Gerhard Kemme » Do 24. Sep 2009, 22:10

Highway hat geschrieben:
pauli hat geschrieben:In einem gleichförmig fahrenden Zug wird ein Ball rechtwinklig zur Bewegungsrichtung (also von einer Wand zur gegenüberliegenden) geworfen. Er prallt genau am gegenüberliegenden Punkt auf, zieht also eine "Gerade" Linie. Da der Werfer sich als ruhend betrachten kann, erklärt sich die Flugbahn sozusagen von selbst, denn es wirkt aus seiner Sicht keine andere Kraft auf den Ball als seine "Wurfkraft".

Ein Beobachter auf einer Brücke sieht eine "Schräge" Fluglinie, das muss er auch, denn die Bewegung des Zuges wirkt sich auf den Ball aus und nimmt diesen quasi in Bewegungsrichtung mit, so dass immer korrekt der gegenüberliegende Punkt getroffen wird.

Wie ist das jetzt mit einem Lichtblitz?
Er muss wie der Ball exakt am gegenüberliegenden Punkt ankommen weil der Beobachter im Zug sonst messen könnte, dass er sich bewegt.
Und das wiederum muss doch bedeuten, dass Licht sozusagen quer zur Flugrichtung mitgenommen wird, genau wie der Ball?...


Antwortposting des Forenteilnehmers joachim:
joachim hat geschrieben:ja, hier wird es spannend. Am einfachsten stellt man sich das mit der Relativität der Gleichzeitigkeit vor. Licht ist ja ein Wellenphänomen und ein Lichtstrahl, der gerade gegen die Wand geht, ist eine ebene einlaufende Welle. Die Wellenfronten sind für den mitbewegten Beobachter parallel zur Wand. Für den Beobachter auf der Brücke gilt das nun wegen der Relativität der Gleichzeitigkeit nicht mehr. Die Wellenfronten weiter vorne scheinen eher loszulaufen als die hinteren. Daher läuft die Welle dann schräg auf die Wand zu und hält mit dem mitgewegten Beobachter schritt. Aufgrund der Zeitdilatation wird der weitere Weg, den das Licht im Brückensystem zurücklegt gerade durch den langsameren Zeitlauf im Zug ausgeglichen. Das Licht ist genau so schnell, wie im Zugsystem, nur die Richtung ist anders.


Bemerkenswerte Antwort wie ich finde.


Hoffentlich hast du dich bei der inhaltlichen Darstellung und der Interpretation der AC-Beiträge nicht zu sehr abgemüht und belastet. :mrgreen:
Aber mal im Ernst, Freund Joachim hat doch von der Brücke runter etwas mit Überlichtgeschwindigkeit huschen sehen - oder.

mfg
Gerhard Kemme
 
Beiträge: 1136
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 19:19
Wohnort: Hamburg

Re: Mal über den Tellerrand geschaut

Beitragvon Mordred » Do 24. Sep 2009, 22:33

Bemerkenswerte Antwort wie ich finde.

jo, zum brüllen komisch....
was für ein Schwachsinn....
Innerhalb des Zuges habe ich ein geschlossenes System! Somit ist dem Reisenden wie dem Ball egal wie schnell der Zug fährt.
Anders sieht das aus wenn wir offen fahren, dann hat der Ball keine Chance die gegenüberliegende Wand zu erreichen.

Nun zum Licht !
Im geschlossenen System Zug ist es dem Licht genau so egal wie dem Ball. Es trift auf den Punkt das Ziel.
Nun zum Beobachter auf der Brücke.
Was der sieht, ist eine subjektive Wahrnehmung des Vorganges.
Die Relativität von Gleichzeitigkeit ist also ein optisches Phänomen und hat mit Zeitdilatation nix am Hut.

Was wäre nun aber wenn ich offen fahre ?
Dann würde der Lichtimpuls versetzt einschlagen.
Warum ?
Weil sich das Licht immer gerade und in Kraftrichtung bewegt.
Bewegt sich nun auch die Wand im rechtem Winkel zur Kraftrichtung, so kann das Licht, den eigentlichen Zielpunkt, nicht mehr treffen.
Sonst müsste es sich Richtung Zielpunkt verbiegen.
Das wäre natürlich nur bei einer extrem hohen Geschwindigkeit des Zuges erkennbar.

Aber is ne thypische Joachim Antwort, ...kaum zu glauben dass das ein Physiker ist.....

PS: warum es auch für das Licht wichtig ist, ob wir über ein geschlossenes oder offenes System reden, erkläre ich gerne falls erwünscht.

Gruß Mordred
Mordred
 
Beiträge: 1131
Registriert: Mi 16. Sep 2009, 15:23

Re: Mal über den Tellerrand geschaut

Beitragvon Kurt Gerhardt » Fr 25. Sep 2009, 00:57

Hallo Highway,

also ich wuerde dafuer plaedieren, dass du dir den Sonderpunkt verdient hast. Die Argumentation des guten Doktors hat naemlich noch einen anderen Haken auf den ich hier aufmerksam machen moechte.

Nicht nur wir, sondern auch alle ernstzunehmenden Vertreter der etablierten Physik gehen davon aus, dass das Licht wie alle anderen Wellenarten sich auch nur in einem wellentragen Medium ausbreiten bzw. bewegen kann. Dieses Medium war und ist in jedem Zug ebenso vorhanden. Der ganze Vorgang findet wie beschrieben ja in einem geschlossenen Waggon statt. Mit dem Waggon bewegt sich auch die darin enthaltenen Luft also das lichttragende Medium mit der identischen Geschwindigkeit wie der Zug. Das Licht bewegt sich also in Bezug auf das Medium im Waggon aber nicht in Bezug auf die ominoese Bruecke, ebenso wie der Ball. Damit ergibt sich ueberhaupt keine Zeitdilatation, denn der Doktor ist ja nur ein zweiter externer Beobachter! Die Lichtlaufzeit zwischen Quelle und Empfaenger kann er gar nicht messen, weil er sich ja ausserhalb des Bezugssystems in einem anderem befindet und zwischen Bezugssystemen mit jeweils unterschiedlichen Relativgeschwindigkeiten ist die LG nicht konstant! Denn wenn er sie von seinem Standort aus messen wollte, so braucht auch sein Messsignal fuer den Hin-und Rueckweg eine Zeitspanne, womit das Messresultat auf keinem Fall mit der realen Signallaufzeit innerhalb des fahrenden Zuges uebereinstimmen kann. Es muessten dann ja beide Signallaufzeiten und die Geschwindigkeit des Zuges selbst in die Rechnung einbezogen werden. Wie das mit der Lorentztransformation gehen soll, ist mir einigermassen unklar.
Der Doktor spricht ja von einem scheinbaren(!) Effekt. Scheinbare Effekte sind physikalisch gar keine Effekte, also als optische Taeuschung einzuordnen. Folglich hat er eingeraeumt, dass die Zeitdilatation Unsinn ist. Ich weiss nur nicht ob ers selbst gemerkt hat.
Es gilt: Die LG ist in Bezug auf ihr Uebertragungsmedium in jedem Falle konstant c. Nur wenn sich innerhalb des Zuges der Spiegel an der gegenueberliegenden Wand unabáengig vom Zug selbst und der Lichtquelle bewegt, ergibt sich ein laengerer Weg den das Licht bis zum Spiegel zuruecklegen muss und damit eine laengere Laufzeit der Welle. Sinngemaess gleiches gilt wenn der Lichtstrahl vom fahrenden Zug auf einen festen Spiegel auf der Bruecke geschickt wird. Auch da ergeben sich zwischen Hin- und Rueckweg Unterschiede in der Laufzeit. Die resultieren aber auch nicht aus der Zeitdilatation sondern aus der Geschwindigkeit des Zuges im Verhaeltnis zum auf der Bruecke fest montierten Spiegel. Denn in diesen Fall bewegt sich die Lichtquelle wie auch der Empfaenger gegen das Uebertragungsmedium!
Die Zeit als solche aendert sich damit nicht im geringsten und eine obskure "Zeitdilatation" ist auch nicht existent.

Gruesse Icabaru
Kurt Gerhardt
 
Beiträge: 146
Registriert: So 30. Aug 2009, 02:24

Re: Mal über den Tellerrand geschaut

Beitragvon Mordred » Fr 25. Sep 2009, 10:38

Hallo Highway..

Na, na... Mal nicht so respektlos!

Kann die Wahrheit respektlos sein ? Wenn ja lag das nicht in meine Absicht.... :)

Der Rest von ihm ist so formuliert dass sich jedem Laien die Augen verdrehen und er vor lauter zauberwörter so verwirrt ist, dass er sich fast wünscht nicht gefragt zu haben....
Nuja....

Dieses Medium war und ist in jedem Zug ebenso vorhanden. Der ganze Vorgang findet wie beschrieben ja in einem geschlossenen Waggon statt. Mit dem Waggon bewegt sich auch die darin enthaltenen Luft also das lichttragende Medium mit der identischen Geschwindigkeit wie der Zug.

Exaktement !!
Meine MX10er, ich liebe sie....

Das Licht bewegt sich also in Bezug auf das Medium im Waggon aber nicht

Ebensowenig wie die Luft, ..gelle, ...
PS: Drum habe ich in meiner Antwort auch von einem offenen und einem geschlossenen System geredet.
Das macht nämlich einen großen Unterschied!

Damit ergibt sich ueberhaupt keine Zeitdilatation,

Wozu auch, die braucht kein Mensch...

denn der Doktor ist ja nur ein zweiter externer Beobachter!

Jo...

Die Lichtlaufzeit zwischen Quelle und Empfaenger kann er gar nicht messen,....

Quelle Ball, Empfänger der auf der Brücke.
Da das Licht einen Weg vom Ball bis zur Brücke zurücklegt, der Doktor sieht den Ball ja, kann man theoretisch also auch die Zeit berechnen, die das Licht vom Ball bis zum Doc braucht.
Praktisch messen dagegen wird schwer....

....weil er sich ja ausserhalb des Bezugssystems in einem anderem befindet......

Macht aber nix, ..sonst könnte er den Ball ja garnicht sehen....
und zwischen Bezugssystemen mit jeweils unterschiedlichen Relativgeschwindigkeiten ist die LG nicht konstant!

Sagt der Doc ?
Ich sage das ist sie sehr wohl, ...wieso sollte sie das nicht sein, ..?
Weil wir uns bwewegen ? (weiß das Licht dass wir uns bewegen ?)
Das Licht ist in jedem Bezugssystem immer konstant !
Immer !

Denn wenn er sie von seinem Standort aus messen wollte, so braucht auch sein Messsignal fuer den Hin-und Rueckweg eine Zeitspanne,

Stimmt, ist aber eigentlich irrelevant, selbst wenn er es könnte würde er folgendes "messen"
Das Licht vom Ball bis zu seinem Messgerät braucht die Zeit X,
Sieht er den Ball gegen die Fahrtrichtung so kommt es blauverschoben an.
schaut er in Fahrtrichtung sieht er es rot.
Steht er parallel zur Fahrtrichtung und beobachtet den Vorgang von 50 Meter rechts nach 50 Meter links, so kommt es zunächst blau, ...bis neutral (exakt an dem Punkt an dem er in 90° zum Ball steht) und dann wird es gegen rot.....

Bild

womit das Messresultat auf keinem Fall mit der realen Signallaufzeit innerhalb des fahrenden Zuges uebereinstimmen kann.

So, oder so nicht.
Es muessten dann ja beide Signallaufzeiten und die Geschwindigkeit des Zuges selbst in die Rechnung einbezogen werden.

Wetten dass man das mathematisch berechnen kann :D

Wie das mit der Lorentztransformation gehen soll, ist mir einigermassen unklar.

Versuche es nicht zu klären, es ist reine Zeitverschwendung.....

Der Doktor spricht ja von einem scheinbaren(!) Effekt. Scheinbare Effekte sind physikalisch gar keine Effekte, also als optische Taeuschung einzuordnen. Folglich hat er eingeraeumt, dass die Zeitdilatation Unsinn ist. Ich weiss nur nicht ob ers selbst gemerkt hat.

Ne, der merkt nix mehr, .....
Der überlegt noch nichtmal mehr, ..der leiert nur runter,.....
Wer Lust hat kann sich das mal antun, sind nur 5 Seiten, und fängt gleich gut an, ..versprochen.
PS, war mein Einstieg in das Forum.

http://www.quantenforum.de/viewtopic.ph ... c6f6d0642d


Es gilt: Die LG ist in Bezug auf ihr Uebertragungsmedium in jedem Falle konstant c.

Absolut !!!

Nur wenn sich innerhalb des Zuges der Spiegel an der gegenueberliegenden Wand unabáengig vom Zug selbst und der Lichtquelle bewegt, ergibt sich ein laengerer Weg den das Licht bis zum Spiegel zuruecklegen muss und damit eine laengere Laufzeit der Welle.

Exakt !

Sinngemaess gleiches gilt wenn der Lichtstrahl vom fahrenden Zug auf einen festen Spiegel auf der Bruecke geschickt wird. Auch da ergeben sich zwischen Hin- und Rueckweg Unterschiede in der Laufzeit.
Is ja auch LOGISCH !!! ;)
Bild

Bild
Is im Prinzip das Gleiche.
Mehr dazu auf meiner HP unter Bahnsteigexperiment, wer mag.
Adresse hat maser ja freundlicherweise schon 2 mal verewigt :-)

Die resultieren aber auch nicht aus der Zeitdilatation sondern aus der Geschwindigkeit des Zuges im Verhaeltnis zum auf der Bruecke fest montierten Spiegel.

Thats it !

Denn in diesen Fall bewegt sich die Lichtquelle wie auch der Empfaenger gegen das Uebertragungsmedium!
Echt, ...dafür wurde ich bei Joachim mit Dreck beworfen und als dummer crank bezeichnet, ...und schwachfug war eh alles was ich schrieb, außnahmslos natürlich, ...
Aber du hast natürlich recht !!
Die Zeit als solche aendert sich damit nicht im geringsten und eine obskure "Zeitdilatation" ist auch nicht existent.


Puh, ....es gibt sie doch, .....
Also die die raffen dass es weder Zeitdilakack, nuch längengezetere oder Massenzunahme gibt.
Das ist einfach lächerlich!
Ich frage mich ernsthaft wie man sich mit so einem Scheiß 100 Jahre lange beschäftigen konnte....

Erleichterten Gruß derweil..
Mordred
 
Beiträge: 1131
Registriert: Mi 16. Sep 2009, 15:23

Re: Mal über den Tellerrand geschaut

Beitragvon Mordred » Fr 25. Sep 2009, 12:44

In einem rotierenden Koordinatensystem

Was Koordinatensysteme so alles können, ...das ist schon ne feine Sache.....
läuft auch Licht den Scheinkräften folgend in Bögen.

Aha, darum also auch Lichtbogen, ...ich verstehe.... :lol:
Zudem ist es nicht in alle Richtungen gleich schnell.

Rechtsrum isses langsamer, sonst dreht sich das Holzbein raus.....

Das heißt aber nicht, dass es sich linksrum bis in alle Ewigkeit reindreht...oder, ..hmmm, ..grüüüübel....

sarkastischen Gruß derweil.....
Mordred
 
Beiträge: 1131
Registriert: Mi 16. Sep 2009, 15:23

Re: Mal über den Tellerrand geschaut

Beitragvon Mordred » Fr 2. Okt 2009, 13:36

Tjo, nun wurde ich gesperrt bei Joachim, .für ganze drei Monate, ..

du hast nicht verstanden, was der Inhalt der Relativitätstheorie ist. Das sieht man klar an deinem Beitrag. Was man nicht verstanden hat, kann man natürlich auch nicht kritisieren. Das haben wir dir schonmal erklärt und dich gebeten, erst wieder zu posten, wenn du dich mit der SRT beschäftigst hat. Um dir nun dazu Gelegenheit zu geben, sperre ich deinen Account für drei Monate. Dann kannst du dir die Zeit nehmen, die du noch braucht.


Also anstatt dass man versucht zu erkären wo mein Fehler liegt, überlässt man mich mir selbst....
Ich verstehe halt nicht wo sich die Zeit dehnen soll, ..das ist mir einfach unlogisch, ..
Hab das Bahnsteig Experimenthinzu gezogen.

Hier nun im wesentlichen mein letzter Post:

Diese Tatsache (und wieder wurde aus einem "phantastischen Gebilde" eine Tatsache....)lässt sich unmittelbar mit dem folgenden Gedankenexperiment verstehen:

In der Mitte eines Bahnsteiges steht eine Lampe. Für einen Beobachter, der auf dem Bahnsteig steht, ist unmittelbar klar: Wenn die Lampe eingeschaltet wird, dann erreicht das Licht beide Enden des Bahnsteigs gleichzeitig: Es hat ja in beide Richtungen denselben Weg zurückzulegen.

Bild

Absolut richtig soweit!

Betrachten wir nun die Situation aus der Sicht eines Fahrgastes eines mit konstanter Geschwindigkeit vorbeifahrenden Zuges: Der Bahnsteig bewegt sich nun mit konstanter Geschwindigkeit v nach hinten.


Könnte man als Passagier durchaus meinen, man weiß aber dass sich der Zug bewegt.
(Auf dem Papier, klar, .kein Thema, beide gleichberechtigt, etc.)

Es kommt auch gleichzeitig an beiden Spiegeln an.
Nun muss aber das Licht von diesen Spiegeln auch den Passagier im Zug erreichen.

Und dafür braucht es nun mal seine Zeit.

Das Laserlicht wird von der Mitte aus in beide Richtungen gleichzeitig gesendet.



Und da sich der Passagier im Zug mit dessen Geschwindigkeit bewegt (angenommen ¾ c), dann ist das Licht das uns vom hinteren Spiegel erreichen will, nur ¼ c schneller.

Es kommt also erstens rotverschoben an, und zweitens hat es den Spiegel längst erreicht bevor wir die Lichtinfo „Spiegel erreicht“ auf unser Auge bekommen.
Bild

Andersrum, also nach vorne haben wir den umgekehrten Effekt.

Dadurch dass wir dem vorderen Spiegel entgegen fahren, verkürzen wir den Weg, den das vom Spiegel abgestrahlte Licht, bis zu uns braucht.

Es kommt blau verschoben an.

Das Licht des Lasers ist aber auch hier schon längst am Spiegel des Bahnsteigendes angekommen, bevor es auf unser Auge trifft.

Steht nun ein Mann in der Mitte des Bahnsteiges, so passiert folgendes:
Bild


Der Passant sieht das Licht gleichzeitig eintreffen.
Was er allerdings sieht, ist die Vergangenheit, denn bis das Licht der Spiegel ihn erreicht, ist es längst bei den Spiegeln eingetroffen.

Die Gleichzeitigkeit zweier Ereignisse an verschiedenen Orten ist abhängig vom Bewegungszustand des Beobachters.

Stimmt also, ist aber in keinster Weise paradox !
Und hat mit einer „ tatsächlichen“ Dehnung der Zeit nichts zu tun!
Eine „Zeitdilatation“ ist also keines Wegs real, sondern vielmehr ein subjektiv wahrgenommener Effekt.

Könnt ihr mir sagen wo ich was falsch verstehe oder was nicht richtig darstelle, ...

Gruß derweil.
Mordred
 
Beiträge: 1131
Registriert: Mi 16. Sep 2009, 15:23

Re: Mal über den Tellerrand geschaut

Beitragvon Mordred » Fr 2. Okt 2009, 15:51

Du hast die Grundgedanken der Relativitätstheorie von Einstein aus Schilda immer noch nicht verstanden:

Hmm, .verstanden, ..sagen wir mal so, ...ich bin auf sie gestoßen, hab mich mit ihr befasst, und bin zum Schluß gekommen dass das Humbug ist.
Des weiteren erkannte ich dass Einstein und Lorenz zusammen eine perfekte Maskerade über die Realität legten, in dem Sie die Natur grad so drehten, dass ihr theoretisches "Spukgebilde" nun prima passt.
Naturgesetze war gestern, nun dehnt sich die Zeit, und krümmt sich der Raum, ...aber ihre "Theorie" ist insich stimmig, ..wenn man nicht näher draufschaut.
Aber wieso erkenn ich das als kleiner Laie, während sich Physiker seit 80 Jahren damit beschäftigen etwas nachzuweisen dass es meiner Ansicht und Erkenntnissen nicht gibt?
Ich habe dafür keine 3 Wochen gebraucht...

Die sollten doch schlauer sein als ich, und ich denke, wenn sie das sind, dann sehe ich das natürlich falsch.
Beide können wir ja nicht recht haben, aber wo ist mein Haken, ...wo fehlt es an meinem Verständniss, denn irgendwie verstehe ich das nicht.
Bin ich nun als Unwissender dumm, und die sind schlau, ..oder bin ich schlau und die sind dumm, ...
Eigentlich würde ich sagen, .klar, die sind viel schlauer als ich, ...aber irgendwie sagt mein Verstand was anderes, ..ein echtes Dilemma will ich meinen.

Aber die SRT´ler scheinen auch nicht in der Lage zu sein meinen Fehler offen zu legen. Kommt nur, hast keine Ahnung und nichts verstanden....
Was soll ich davon nun halten ?

Ist die Natur tatsächlich so kompliziert und verbogen wie die mir weiß machen wollen ?
Oder ist sie so simpel und einfach wie ich mir das denke.....
Ein Teilchen, eine Eigenschaft, ..Endepeng.
Ich brauch weder eine Zeitdilatation, noch Längenkontraktion oder Massenzunahme, keinen gekrümmten Raum und auch keine gekrümmte Zeit.
Das Licht ist nicht mal Teilchen mal Welle, wie es grade lustig ist, und dann muss es auch nicht zufällig entscheiden wie es sich gerade verhalten will, ..ochh, ..ich werd mal absorbiert, .du gehst durch, .und du lässt dich reflektieren, ....
Bewegte Uhren gehen langsamer, ..aber nach Westen dann noch langsamer.
Um die Zeitdilatationdann zu bestätigen, arbeite ich mit dieser, und setze mal von Haus aus eine Zeitdilatation fest....
Wenn die dann eine Abweichung bekommen, (was ja kein Wunder ist) sage sie, .siehste, ..ham wir doch gesagt, ....
Damit ist die Zeitdilatation bestätigt, Basta. das ist nun eine Tatsache !

Dann sagen sie,
Nach einem wichtigen Resultat der allgemeinen Relativitätstheorie beeinflusst auch die Gravitation den Gang einer Uhr.

und einen Satz später kommt:
Wichtig für das Verständnis des Relativitätsprinzips ist, dass das Fehlen von äußeren Kräften (zum Beispiel von Gravitationskräften) vorausgesetzt wird.


Und als wäre das nicht schon genug, meinen sie, ..in einem Koordinatensystem macht das keinen Unterschied wer sich bewegt.
Das ist auch korrekt soweit.
Auf dem Blatt Papier ist es egal, aber auf dem Blatt Papier brennt doch auch kein Licht, oder ?
Dann sag ich, ..klar, .der Bahnsteig auf dem Blatt können wir als den bewegten darstellen, in der Realität aber wissen wir dass sich der Zug bewegt, nicht der Bahnsteig, ...dann kommt, ..das hast du nicht verstanden, .das ist anders, ...
Dann kommen inertialsysteme die grad mal im theoretischen Bereich einen Sinn ergeben, ..in der Praxis allerdings total versagen.
Wenn man dann sagt, ..dann ist es ja auch egal wenn sich der Astronaut von der Erde weg bewegt, ..dann kann ich ja auch die Erde die Bewegte sein lassen, ..
Ne, das geht dann wieder nicht.
Klar, auf dem Blatt Papier schon, .aber nicht im realen. Das sagen die dann zu mir.
Und ich denke, ..da gehts, da aber nicht, ...was macht den Unterschied, ..nuja, .dann kommen irgendwelche hanebüchenen Rettungsaktionen und Spekulatiustheorien die das dann wieder so hinbiegen, dass es Tatsächlich auch wieder passt. (In deren Theorie zumindest..)

Irgendwie muss ich dann an Pippi Langstrumpf denken, ich mach mir meine Welt, grad wie sie mir gefällt.
Aber ne, ..dann bin ich ein dummer Crank, ...der keine Ahnung hat und sich erstmal ordendlich Informieren sollte.

Labern mir aber einen von Garagen vor, dass mir schwindelig wird bei den Argumenten die sie bringen.
2 Beobachter sehen einen Vorgang.
Und weil beide was anderes sehen, sind auch tatsächlich , und nicht als wahrnehmung sondern in echt, Zwei Vorgänge geschehen.
Die Zeitdilatation machts möglich.

Na herzlichen Dank....

PS: der Thread wurde natürlich auch gleich wieder gesperrt, ...
Das ist nun der Dritte der wegen mir gesperrt wurde, ...soll ich mich darüber nun freuen oder will man meine Meinug desswegen unterdrücken weil man Angst hat enttarnt zu werden ?

Ist die Erde für manche heute noch eine Scheibe und die Sonne dreht sich um diese ?
Ist das Ignorant von denen, oder bin ich tatsächlich nur dumm und raffe das nicht ?

Wenn ich falsch liege habe ich kein Problem damit die neue Tatsache zu akzeptieren, nur so kann man vorwärts kommen.
Warum klammer man sich aber, fals ich (und andere) recht haben sollten, ..so an die SRT ?
Wie gesagt, nach über 80 Jahren ist immer noch nichts nachgewiesen oder gar bewiesen, ..wollen die nochmal 100 Jahre weitersuchen?
Ich verstehe das echt nicht, ...

Gruß derweil....
Mordred
 
Beiträge: 1131
Registriert: Mi 16. Sep 2009, 15:23

Re: Mal über den Tellerrand geschaut

Beitragvon Trigemina » Fr 2. Okt 2009, 21:29

Die Elektrodynamik hat ergeben, dass die Transformationen zwischen den Bezugssystemen nicht Galilei-invariant sind, weshalb diverse Äthersysteme bis hin zu Einsteins SRT entstanden sind. Die Längen- (oder Lorentz-Kontraktion) wurde ursprünglich postuliert, um den negativen Ausgang des Michelson-Morley-Experiments zu erklären und die Idee eines Licht tragenden Äthermediums zu retten, wobei die Kontraktion nur in Bezug auf den Äther stattfindet. Einsteins Idee einer vierdimensionalen Raumzeitstruktur durch seine Postulate machte den Äther dann entbehrlich.

Sich nun der Frage einer materiellen oder scheinbaren Längenkontraktion zu widmen wird dem Anspruch einer vollständigen Lorentz-Transformation nicht gerecht, da auch die Zeit, welche zu einer Messung benötigt wird, diesen Transformationseigenschaften unterliegt und gemeinsam mit den Längen berücksichtigt werden müssen.

Im ausgehenden 19. Jahrhundert herrschte der Konsens eines ruhenden Lichtmediums, analog zum Medium der Luft oder des Wassers und seiner Wellenausbreitung. Michelson-Morleys überraschendes Null-Resultat stellte diesen in Frage. Um die Ätheridee jedoch weiterhin aufrecht zu erhalten, wurden mitgeführte Äthermodelle entworfen, die zwar das Nullresultat von M&M erklären konnten, aber an der Aberration des Sternenlichts scheiterten.

Mit der Längenkontraktion seines postulierten Äthers konnte Lorentz wieder ein ruhendes Äthermedium einführen, das sowohl M&M erklärt (Kontraktion der Lichtlaufwege relativ zum Äther) als auch mit der Aberration des Sternenlichts nicht kollidierte. Einstein konnte dann mit seiner quantitativ zu denselben Ergebnissen führenden SRT zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen:
Er löste die Lorentzsche Asymmetrie eines bevorzugten Bezugssystems auf, in dem der Äther ruht, und stellte durch die strukturelle Verknüpfung von Raum und Zeit eine Symmetrie gleichberechtigter Bezugssysteme her. Ein weiterer Schwachpunkt des Lorentz-Äthers ist die Frage, weshalb er einerseits die Grundlage kinematischer Erscheinungen sein soll, sich jedoch gänzlich seiner Betrachtung entzieht.

Selbstverständlich ändert sich die Länge eines Zollstockes in jemandes Händen nicht; er wird jedoch von relativ zum Zollstock bewegten Beobachtern kürzer gemessen als es seiner invarianten Eigenlänge in seinem Ruhesystem entspricht. Daraus einen Widerspruch zu konstruieren ist verfehlt, weil die unterschiedlichen Messungen aus unterschiedlichen Bezugssystemen heraus vorgenommen werden. Und da die Physik mit objektiven Messungen aus ihren Bezugssystemen heraus beschrieben wird, kommt dem Attribut “reelle oder scheinbare“ Längenkontraktion allenfalls eine philosophische Qualität zu Gute.

Überhaupt nicht mehr wegleugnen lassen sich die relativistischen Effekte in den Beschleunigerringen, die mithilfe der SRT auf einfache Weise berechnet werden können. Zur Not könnte man vielleicht auch mit Alternativmodellen die maximale Geschwindigkeit von <c der bewegten Ionen erklären, nicht aber deren Trägheit (nachweisbar über die Lorentz-Kraft der auf die Ionen wirkenden Magnetfelder [Umlenkspulen]).

Es sind ganz einfach praktische Gründe welche zugunsten der beiden Einsteinschen Postulate sprechen. Auf jeden Fall ist eine experimentelle Falsifikation immer noch ausstehend. Und solange die nicht erfolgt ist, sehe ich keinen Grund daran zu zweifeln!

Gruss
Trigemina
 
Beiträge: 954
Registriert: So 11. Jan 2009, 14:30

Re: Mal über den Tellerrand geschaut

Beitragvon Mordred » Sa 3. Okt 2009, 00:28

Um die Ätheridee jedoch weiterhin aufrecht zu erhalten, wurden mitgeführte Äthermodelle entworfen, die zwar das Nullresultat von M&M erklären konnten, aber an der Aberration des Sternenlichts scheiterten.

Warum M&M scheiterte, ...
Das energetische Spektrum wird von einem MX10quant (oder einfach nur von einem Teilchen, ..falls das besser gefällt) auf die Linse übertragen.
bis dahin mit c - Athmospäre.
Nun durch die Linse. 3/4 c.
Dann von der Linse auf ein "MX10quant-Teilchen" dann mit c- Vakuum bis zum Sensor.
Fertig ohne Längenkontraktion.
Und zur Aberration des Sternenlichts...
Das ist nichts anderes als wenn die Sonne scheint und ich hinter einer Mauer oder einem Baum stehe. Das Gras am Boden ist dennoch grün, .und nicht in schwarz gehüllt. Und das obwohl die Sonne keine "direkten" Strahl zum Gras hat.

Dass das Licht also abgelenkt wird, hat mit der Gravitation eher weniger zu tun.
Und am allerwenigsten weil sich der Raum krümmt.
Es sei denn, der krümmt sich auch hinter dem Baum oder der Mauer, ...

Selbstverständlich ändert sich die Länge eines Zollstockes in jemandes Händen nicht; er wird jedoch von relativ zum Zollstock bewegten Beobachtern kürzer gemessen als es seiner invarianten Eigenlänge in seinem Ruhesystem entspricht. Daraus einen Widerspruch zu konstruieren ist verfehlt, weil die unterschiedlichen Messungen aus unterschiedlichen Bezugssystemen heraus vorgenommen werden.

Ja, mag sein, aber wo zu soll das gut sein ?
Das kann ich tausendfach machen und habe tausendfache andere Ergebnisse (Abweichungen)
Weil jeder der tausend anscheinend „objektiv“ was anderes misst.
Ich erkenne keinen Sinn dahinter.
Ganz einfach, weil sich die Anzahl der möglichen Möglichkeiten nicht erschöpft.

Wenn ich mich bewege und in 50 Metern Entfernung zur rechten eine Garage sehe.
Diese würde dann von mir kürzer „gemessen“ werden, deshalb wird aber die Garage nicht kleiner sein. ...man kann natürlich auch sagen, dass die Garage natürlich ihre Länge in ihrem invarianten Ruhesystem behält.
Wichtig ausgedrückt, .aber am Ende nix anderes als.
Die Garage ist 2,20m breit und das bleibt sie auch.
Aber, ....
und da die Physik mit objektiven Messungen aus ihren Bezugssystemen heraus beschrieben wird, kommt dem Attribut “reelle oder scheinbare“ Längenkontraktion allenfalls eine philosophische Qualität zu Gute.

Wieso, philosophisch...??
Entweder es gibt sie reell, oder es gibt sie eben nicht reell.
Was sollte dabei philosophisch sein ?

Aber wie messe ich nun die Garage an der ich gerade vorbei fahre bitte objektiv ?
Halte ich einen 5 cm Maßstab raus und passe die Garage ein ?
Ich messe also unterschiedliches aus unterschiedlichen Bezugssystemen, wo ist der Zusammenhang ?

Es sind ganz einfach praktische Gründe welche zugunsten der beiden Einsteinschen Postulate sprechen.

Was daran praktisch sein soll entzieht sich mir bisslang noch gänzlich.
Einmal sagt ihr, ich bewege mich an der Garage vorbei und drum ist die kürzer, ..dann sagt ihr, ..in einem Inertialsystem ist es egal wer oder was sich bewegt, beide sind gleichberechtigt. Dann sage ich, also kann ich doch auch die Garage die bewegende sein lassen und stufe mich als ruhenden ein, ..dann geht das aber auf einmal wieder nicht, ..ok, dann sage ich, .dann lasse ich aber auch nicht den Bahnsteig den "bewegenden Part" übernehmen, ..
Tjo, dann bin ich doof und werd "aus der Kneipe geworfen", ..
Das ganze Konzept widerspricht sich andauern selbst und rechtfertigt das mit immer neuen Phantastereinen...
da wird g4ebogen und gedreht was das Zeug hält. Hauptsache die SRT bleibt unangetastet.
Auf jeden Fall ist eine experimentelle Falsifikation immer noch ausstehend. Und solange die nicht erfolgt ist, sehe ich keinen Grund daran zu zweifeln!

Nun, wenn diese im positiven erfolgt, hat es sich auch gegessen mit zweifeln, ..
Entweder man zweifelt zuvor, oder man nickt erstmal mit ab.

Ich zweifle.....
Aber Gruß zurück erstmal..
Mordred
 
Beiträge: 1131
Registriert: Mi 16. Sep 2009, 15:23

Re: Mal über den Tellerrand geschaut

Beitragvon Trigemina » Sa 3. Okt 2009, 00:37

Für Newton ist die Aberration des Sternenlichts kein Problem, jedoch scheitert er an der Kovarianz der Elektrodynamik, weshalb daraufhin mitgeführte Äthersysteme propagiert wurden – die jedoch an der Aberration des Sternenlichts scheiterten – und deshalb nur noch mit dem ruhenden Lorentz-Äther und der SRT widerspruchhsfrei erklärt werden können.

Gruss
Trigemina
 
Beiträge: 954
Registriert: So 11. Jan 2009, 14:30

Nächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 23 Gäste