RT und GPS

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: RT und GPS

Beitragvon Kurt » Fr 29. Apr 2011, 15:10

Gluon hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Na dann such mal in den Almanachs nach Hinweisen die zeigen dass genau diese 38 Minis relevant sind.


Hab ich doch. Die ungenauigkeit der Uhr von Satellit 01 ist in dem Beispiel 0.3 Mikrosekunden pro Tag. Verglichen mit 38 Mikrosekunden pro Tag ist diese Ungenauigkeit um mehr als Faktor 100 Kleiner.

Das ist ein sehr geringer Wert!
Wie siehts mit den andern SATs aus, auch so gut?

Gluon hat geschrieben:P.S. Du würdest ein Wenig glaubwürdiger wirken, wenn du die Fachbegriffe lerntest. Es sind Mikrosekunden, nicht Minis. Minisekunden sind keine definierte Einheit.


Ich gehe schon davon aus dass klar ist was gemeint ist.
Wir haben doch gar keinen prinzipiellen Unterschied in unseren Vorstellungen.

Interessant ist dass GPS den Bezug fürs Lichtlaufen zeigt (Bezug ist die Grundlage fürs Lichtlaufen, für dessen Ausbreitungsverhalten), zeigt dass sich die SAT-Signale so verhalten als sei dieser Bezug an der Erde angenagelt.


Gruss Kurt
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Re: RT und GPS

Beitragvon galactic32 » Fr 29. Apr 2011, 15:41

Also erstmal:
Mit dem Almanach gemäß http://www.quantenwelt.de/technik/GPS/almanach.html ist für mich kein Wert von 34 Micronen pro Tag nachvollziehbar.

Gruß
P.S:
→Wiki hat geschrieben:Nano (von griech. nannos/lat. nanus: „Zwerg“) bezeichnet:
Wirkt auf mich nicht "wissenschaftlicher" als Kurt's Mini's -- so ein Begriff: Nanosekunde. :roll:
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Re: RT und GPS

Beitragvon Gluon » Fr 29. Apr 2011, 16:41

galactic32 hat geschrieben:Wirkt auf mich nicht "wissenschaftlicher" als Kurt's Mini's -- so ein Begriff: Nanosekunde. :roll:


:mrgreen: Das kann ich mir denken.

Dann helfe ich dir mal:
Milli- ist die Vorsilbe für ein Tausendstel.
Mikro- ist die Vorsilbe für ein Millionstel.
Nano- ist die Vorsilbe für ein Millardstel.

Weil diese Vorsilben so definiert sind, kann man damit wissenschaftlich etwas anfangen. Man kann ausrechnen dass 300 Nanosekunden ein Hundertstel von 30 Mikrosekunden sind. Die Vorsilbe Mini- ist nicht definiert. Deshalb kann man damit nichts anfangen. Natürlich sind Namen Schall und Rauch. An der Physik würde sich nichts ändern, wenn man die Millionstel-Sekunde als Minisekunde bezeichnen würde. Und vielleicht klingt das für deine Ohren auch wissenschaftlicher. Das spielt aber keine Rolle. Wichtig ist, dass man eine einheitliche Sprache verwendet.

Gruß,
Gluon
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Re: RT und GPS

Beitragvon galactic32 » Fr 29. Apr 2011, 17:39

Gluon hat geschrieben:Dann helfe ich dir mal:
Milli- ist die Vorsilbe für ein Tausendstel.
Mikro- ist die Vorsilbe für ein Millionstel.
Nano- ist die Vorsilbe für ein Millardstel.
Also "unsere" Anfänge der Wissenschaftlichen Entwicklung liefen doch ähnlich ab. [fremdsprachliche Bezeichnungen wie Ungeheuer und Zwerg]
Der Hintergrund für Kurt's eigentlich ganz treffige Bezeichnung, liegt doch , so dachte ich an, mit der historischen "Entwicklung" zur heutigen Übereinkunft folgendermaaßen zusammen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Vors%C3%A4tze_f%C3%BCr_Ma%C3%9Feinheiten hat geschrieben:...
Y Yotta ital. otto = acht
Z Zetta ital. sette = sieben
E Exa gr. exa: über alles / gr. εξάκις, hexákis = sechsmal
P Peta gr. petanynnein: alles umfassen / gr. πεντάκις, pentákis = fünfmal
T Tera gr. τέρας, téras = Ungeheuer / τετράκις, tetrákis = viermal
G Giga gr. γίγας, gígas = Riese
M Mega gr. μέγα, méga = groß
k Kilo gr. χίλιοι, chílioi = tausend
h Hekto gr. εκατόν, hekatón = hundert
da Deka gr. δέκα, déka = zehn
d Dezi lat. decimus = zehnter
c Zenti lat. centesimus = hundertster
m Milli lat. millesimus = tausendster
μ Mikro gr. μικρός, mikrós = klein
n Nano gr. νάνος, nános und ital. nano = Zwerg
p Piko ital. piccolo = klein
f Femto skand. femton/femten = fünfzehn
a Atto skand. arton/atten = achtzehn
z Zepto lat. septem = sieben
y Yokto lat. octo = acht...

Gluon hat geschrieben:Wichtig ist, dass man eine einheitliche Sprache verwendet.
Dafür können dann doch unsere Computer sorgen.
Mit CAC →Computer-Aided-Comunication-Software so was doch Null-Problemo. :)
Na ja und mit wenig Mitdenken gelingt es Aussagen wie Milli-Mü eindeutig zu transcodieren.

Sonst wär mir sicher ein Ausdruck wie Oktillionstel oder 602 Trilliarden (amerk.: sextillion ) ≙ 1 Mol [?] logischer.

Gruß
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Re: RT und GPS

Beitragvon Gluon » Fr 29. Apr 2011, 17:43

Bist du hier der Klassenkasper?
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Re: RT und GPS

Beitragvon galactic32 » Fr 29. Apr 2011, 17:55

Wer fing denn mit dem Kaspern an?

Gruß
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Re: RT und GPS

Beitragvon Gluon » Fr 29. Apr 2011, 18:18

galactic32 hat geschrieben:Wer fing denn mit dem Kaspern an?


Wie bitte? Ich habe sachlich auf die Frage von williramone geantwortet und dann versucht Kurts Behauptungen, die Zeitfehler der mitgeführten Uhren seien größer als 38 Mikrosekunden, zu entkräften. Dann habe ich dir erläutert, warum die Vorsätze Mikro- und Nano- trotz ihres vielleicht weniger wissenschaftlichen Klangs wissenschaftlich verwendbar sind, während Mini- keine Bedeutung hat.

Die Kasperei mit dem Unnötigen Wikipedia-Zitat und der Computer-Aided-Comunication-Software ging von dir aus. Das hat erstens nichts mit dem Thema zu tun und ist zweitens nur geeignet, die Diskussion vom Thema abzubringen.

Und jetzt kannst du dich entweder am Thema beteiligen oder woanders spielen gehen. Ich werde mich wohl auch wieder ausklinken, denn es gibt ja offenbar keine Einwände gegen meine Ausführungen.

Gruß,
Gluon
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Re: RT und GPS

Beitragvon Gluon » Fr 29. Apr 2011, 20:38

Kurt hat geschrieben:Interessant ist dass GPS den Bezug fürs Lichtlaufen zeigt (Bezug ist die Grundlage fürs Lichtlaufen, für dessen Ausbreitungsverhalten), zeigt dass sich die SAT-Signale so verhalten als sei dieser Bezug an der Erde angenagelt.


Genau. Die Lichtausbreitung ist in Bezug auf das Schwerpunktsystem der Erde beinahe isotrop. Das entspricht deinem Weltbild ebenso wie meinem. Ich wundere mich, dass du die Funktion des GPS so wehement in Frage stellst.

Gruß,
Gluon
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Re: RT und GPS

Beitragvon Kurt » Fr 29. Apr 2011, 21:22

Gluon hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Interessant ist dass GPS den Bezug fürs Lichtlaufen zeigt (Bezug ist die Grundlage fürs Lichtlaufen, für dessen Ausbreitungsverhalten), zeigt dass sich die SAT-Signale so verhalten als sei dieser Bezug an der Erde angenagelt.


Genau. Die Lichtausbreitung ist in Bezug auf das Schwerpunktsystem der Erde beinahe isotrop. Das entspricht deinem Weltbild ebenso wie meinem. Ich wundere mich, dass du die Funktion des GPS so wehement in Frage stellst.


Halt halt, vielleicht liegt ein Missverst. vor.
Mir kommt nur deine Aussage, dass die -sonstigen- Uhrengangstörungen so klein im Verhältnis (wegen der Höhe) zu den weiteren Störungen des SAT-Uhrengangs sind, etwas spanisch vor.
38 Mikrosekunden/Tag sind eigentlich eine ganze Menge,ich hätte da weniger erwartet.
Überrascht mich zwar ziemlich, macht nichts, wenns so ist dann ists gut.

Die Funktionen vom GPS stelle ich nicht in Frage, eher das Gegenteil.
Ich bin von der Technik die da -läuft- begeistert.
Noch dazu wo GPS ja einge meiner Behauptungen stützt.

Gruss Kurt
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Re: RT und GPS

Beitragvon galactic32 » Fr 29. Apr 2011, 21:26

Gluon hat geschrieben:, während Mini- keine Bedeutung hat.
Wenn Du das jetzt immer noch so meinst, und es nicht verstehen willst oder kannst,... na hätte gedacht Deine Sprachverstehen wäre hinreichend genug.
Sicherlich in der "mainstream"-Literatur ist >>Mini<< kein geläufiger Begriff.
Gluon hat geschrieben:...die Diskussion vom Thema abzubringen.
Nee, hätte sicherkeiner hier wirklich nötig.
Darum meine Antwort auf Deine seltsame Bemerkung:
Gluon hat geschrieben: :mrgreen: Das kann ich mir denken.
Dann helfe ich dir mal:

Nun zum Thema GPS "hilft" die Behauptung:Es gäbe eine 38 µS/Tag -Abweichung wirklich nicht.
Quelle?
Zum Hintergrund von Zeitgenaugikeits-Messungen findet sich irgendwo versteckt in wiki:
http://de.wikipedia.org/wiki/OCXO hat geschrieben:Die Kurzzeitstabilität von beheizten Quarzoszillatoren über einige Sekunden liegt bei rund 10⁻¹², die erreichbare Langzeitstabilität liegt im Bereich von 10⁻⁸,...
Hier war wohl eine Art relativer Abweichung angedacht.
Da Wiki nicht sonderlich zwischen absoluten Zeitfehlern und relativen Frequenzstabilitäten unterscheiden kann [auf wiki/quarzoszillator: 100 ppm typische "Abweichung" ], dort wohl eine absolute Abweichung der "idealen" Größe.

Nun zu derartigen Satelitten-Uhren ließe sich meßtechnisch eine Abweichung der 38E-6 Sek./Tag bereits mit üblicheren Quarz-schaltungs-Uhr bestätigen oder entkräften.

Relevant aus gesellschaftlicher Sicht ist der Betrug an den Bürger'n und das sich Betrügen lassen derselbigen, welches durch solche Mega-Projekten alleine auf Grund ungenügender sachdienlicher Info's zu erkennen wäre.
williramone hat geschrieben:Wir nehmen einmal an, die Satelliten
bestimmen die Position auf ihrer Bahn mit ihrer Eigenzeit.
Das ist vom Funktionsprinzip schon irreführend.
Die Satelliten-Positionen können und werden (vermutlich) von ihren Bodenstationen mit ihren Genauen nötigen Daten versorgt.
Die Positionen ließen sich von der Erde aus, ständig triangulieren ...
Die Bodenstationen kennen durch andere Methoden ihre Eigene exacte "absolute" Position.
Also die Kenntnis der Position der Satelitten ist in so weit erst nur ein technisch effectiver Wert, kein physikalisch direkt bestätigter.
Das gesamte System ist als solches ein gegenseitiges relatives Meß-Netzwerk, welches zwar zuverlässig Boden-Positionen liefert, aber systembedingte Einflüsse, wie nach dem Modell abs. Äthermodell den Ätherwind z.B. ausreguliert, bzw. gar nicht detektieren muß oder kann.

williramone hat geschrieben:Z.B. geostationäre Umlaufbahn, ein Tag keine
Zeitkorrektur, die Position geht um weniger als 0.2 m vor.

Entsprechend nur zu glaubende Daten fand ich ja bereits so im Netz:
http://de.wikipedia.org/wiki/Satellitenorbit hat geschrieben:...Die Internationale Raumstation umkreist die Erde in einem Abstand von ca. 400 km und verliert pro Tag 50 bis 150 m Höhe...
Konkrete Angaben zum wie und warum der softwaremäßigen Bahndatencorrectur, bzw. zu den hardwaremäßig eintretenden Bahnabweichungen sollte eine technisch fortentwickelte Zivilisation jedem zur Verfügung stellen können.
Also wer sich ernsthaft über das GPS-System schlau machen möchte ist so aufgeschmissen.
Was auch immer die Gründe sind, Firmen- oder Militär-Geheimnisse ....?
Oder weshalb haben die Betreiber (und Kenner) des Systems die relativistische
Zeitverschiebung dort wirklich eingeführt?
Daß Relativistiker penetrant ihre "Weltanschauung" überall verbreiten kann kaum übersehen werden.
Eine neutrale natürliche theorieunbehaftete Auseinadersetzung mit der Materie wäre wünschenswert.
Physikalisch versumpfen theoretische Behauptungen schnell in nicht glaubwürdigen sinnfreien Auslegungen von Meß-Werten .
Daß sich jeder nach seinen frei gewählten Modellen richten mögen darf, wäre zu beachten.
Daß offensichtlich jeder genauso darauf angewiesen ist, selbst die Dinge einzuschätzen, und Unplausibles auszusondern läßt Manipulation durch Schein-Logick und Überredungs-Taktik zu.

Auf Erfahrungen mit Regelelektronik zurückgreifen zu können um prinzipiell ähnliche technische Systeme näher zu kennen, reicht mir gewisse Falschdarstellungen vor allem Fehl-Informationen Fehl-Erklärungen zu verstehen.

Gruß
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