Infarianz für RT-ler

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Infarianz für RT-ler

Beitragvon Kurt » Mi 12. Okt 2011, 08:38

Hannes hat geschrieben:Hallo Kurt !
Das Signal dass durch E2 ging kam ohne Änderung so an als wie bei der Referenzmessung.
Das Signal dass durch E3 ging kam früher an als die Referenzmessung.
Das Signal dass durch E1 ging kam verzögert gegen über den von E2 und E3 und der Referenz an.

Licht hat also Licht überholt.


Welches spezielle Experiment hast du da beschrieben ? Nur deine Strichzeichnung genügt da nicht.



Nur das Gedankenexperiment.
Hinweise zur Bestätigung können Gravitationslinsen liefern.
Eine genau hinter einer Linse sich ereignendes Signal (Supernova) könnte das untermauern.
Wenn die Linse (Galaxie oder Gruppe) sich passend dreht dann würde das so erscheinen wie mit den Erden.
Ein Weg, der der die sich -wegdrehende- Linse durcheilte, würde die Verzögerung, der andere die Mitnahme zeigen.
Das setzt aber voraus dass man den Ort der Nova bestimmen kann.
Denn es ist warsch. nicht erkennbar ob es sich um eine Mitnahme oder -anderen Ort- (längeren/kürzeren Weg) handelt.
Am besten wäre es wenn sich eine Nova neben einer solchen Linse ereignen würde, dann wäre der direkte und die -gelinsten- Wege erkennbar.

Ansonsten muss ich auf GPS verweisen und auf ev. mir noch nicht bekannte Umstände.
Denn es ist ja nicht so einfach einfach mal drei Erden so zu positionieren dass es so deutlich ersichtlich ist wie im "Experiment".

Was es aber gut, und auch direkt messbar, zeigt ist der Wasserversuch bei Fizeau.
Ich behaupte dass die Rohrdicke, also die Menge Wasser im Rohr direkt auf die Mitnahmestärke sich auswirrkt.
Selbstverständlich muss dabei das Licht in VAC, also in evac. Rohren im Wasser, laufen.

Auch der Abstand zur Erde wirkt sich aus.
Je weiter weg desto grösser die Mitnahme.
Denn das Verhältnis von Bezugsbildender Masse, Erde/Wasser) wird immer besser je weiter die Masse der Erde entfernt ist.

Gruss Kurt

Nachtrag
Schade dass ich kein Schüler mehr bin

http://www.astronews.com/news/artikel/2011/10/1110-012.shtml

Fizeau da oben.
Kurt
 
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Re: Infarianz für RT-ler

Beitragvon Hannes » Mi 12. Okt 2011, 12:03

Hallo Kurt !
Nur das Gedankenexperiment.
Hinweise zur Bestätigung können Gravitationslinsen liefern.

Das Wort "Gedankenexperiment" kann ich schon nicht mehr hören.
Da wurde schon so viel Unfug damit getrieben, dass es an der Zeit ist, das Wort komplett
abzuschaffen. Entweder ist etwas ein Experiment oder ist es nur eine Überlegung, eine Spekulation.
Dass bei Gravitationslinsen der Lichtstrahl ein und desselben Objektes bis zu einem Jahr verspätet eintreffen kann, ist durch Beobachtungen bereits eindeutig bestätigt.Da brauchen wir keine Gedankenexperimente mehr. Der Lichtstrahl hat eben einen größeren Weg zurückzulegen, weil er von der Gravitationslinse mehr abgelenkt wird als ein zweiter, der einen anderen Weg läuft.
In ein und demselben Medium mit demselben Lichtweg gibt es das nicht.
Denn nicht der Lichtstrahl bestimmt die Geschwindigkeit, sondern das Medium.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Infarianz für RT-ler

Beitragvon Kurt » Mi 12. Okt 2011, 12:30

Hannes hat geschrieben:In ein und demselben Medium mit demselben Lichtweg gibt es das nicht.
Denn nicht der Lichtstrahl bestimmt die Geschwindigkeit, sondern das Medium.


Ich möchte es anders formulieren.
Das Medium bestimmt die Geschwindigkeit, innerhalb des Mediums gibt es einen Bereich in dem die Materie mitbestimmt.
So wie Materie -veranlasst- dass der "Trägerdruck sinkt (Erhaltung der BT), und Atome/Moleküle langsamer schwingen, so ist es auch mit dem Bezug fürs Lichtleiten.

Dass das Medium von Materie beeinflusst wird zeigt sich ja bei jeder Galaxie, je weiter nach innen, also in geringerem "Trägerdruck", desto geringer die Eigenbeschleunigung (Gravitation), desto langsamer Licht.
Bei SL ist das extrem.

Wenn sich herausstellt dass bei den Speed_Neutrinos die Uhren nicht synchron waren, dann stimmt meine Lichtleitannahme.
Wenn sich herausstellt dass dabei eine drehabhängige Überlagerung (-Harald-) des Uhrenganges vorliegt dann das "durch den Äther zwängen".

(Wenn sich rausstellt dass sie die falschen Winkel bei der Höhenberechnung verwendet haben [Bild] dann, ja dann...gibts nen Smaily)

Bisher wurde die LG nur auf der Erdoberfläche -anständig-, heisst mit ausreichender Genauigkeit, gemessen.
Das bedeutet dass das Licht immer so gelaufen ist wie es der locale Bezug vorgegeben hat.
Und der scheint da immer gleich gewirkt zu haben.
Und alle Messungen wurden bei Null Bewegung gemessen.
Null Bewegung bedeutet dass die Messeinrichtung gegen den Lichtleitbezug (erzwungen durch die Materie der Erde, unbewegt gemessen wurde).

Wenn der Äther den Bezug komplett bestimmt hätte dann hätte MM mehr festgestellt.
Das was MM gemessen haben ist die unvermeidbare Anpassdifferenz.
Denn sooo gross ist die Erde nun auch wieder nicht dass sie eine 100% Anpassung schaffen würde.
Da muss schon was grösseres her, ein SL z.B.

Es gibt noch eine Möglichjkeit, die dass das Medium von der Erde mitgerissen wird.
Naja, wer wird wohl da wen mitreissen!
Wenn ein Medium eine -Dichte- hat die als Druckänderungsweiterleitgeschwindigkeit c hervorbringt, wer wird das wohl -mitreissen- können.
Niemand, auch kein SL.

Dann wirft sich die Frage auf: ja wie bewegt sich denn dann Materie in dieser dicken Brühe.
Ganz einfach: überhaupt nicht!!


Gruss Kurt
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Re: Infarianz für RT-ler

Beitragvon Kurt » Mi 12. Okt 2011, 12:32

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...
Zuerst kommt da Signal von/durch E3 an, dann das von E2, das durch E1 kommt als letztes.

Das Signal dass durch E2 ging kam ohne Änderung so an als wie bei der Referenzmessung.
Das Signal dass durch E3 ging kam früher an als die Referenzmessung.
Das Signal dass durch E1 ging kam verzögert gegen über den von E2 und E3 und der Referenz an.

Licht hat also Licht überholt.



Richtig!

Bild


schöööne Ani.

Gruss Kurt
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