Hannes hat geschrieben:Hallo Kurt !Das Signal dass durch E2 ging kam ohne Änderung so an als wie bei der Referenzmessung.
Das Signal dass durch E3 ging kam früher an als die Referenzmessung.
Das Signal dass durch E1 ging kam verzögert gegen über den von E2 und E3 und der Referenz an.
Licht hat also Licht überholt.
Welches spezielle Experiment hast du da beschrieben ? Nur deine Strichzeichnung genügt da nicht.
Nur das Gedankenexperiment.
Hinweise zur Bestätigung können Gravitationslinsen liefern.
Eine genau hinter einer Linse sich ereignendes Signal (Supernova) könnte das untermauern.
Wenn die Linse (Galaxie oder Gruppe) sich passend dreht dann würde das so erscheinen wie mit den Erden.
Ein Weg, der der die sich -wegdrehende- Linse durcheilte, würde die Verzögerung, der andere die Mitnahme zeigen.
Das setzt aber voraus dass man den Ort der Nova bestimmen kann.
Denn es ist warsch. nicht erkennbar ob es sich um eine Mitnahme oder -anderen Ort- (längeren/kürzeren Weg) handelt.
Am besten wäre es wenn sich eine Nova neben einer solchen Linse ereignen würde, dann wäre der direkte und die -gelinsten- Wege erkennbar.
Ansonsten muss ich auf GPS verweisen und auf ev. mir noch nicht bekannte Umstände.
Denn es ist ja nicht so einfach einfach mal drei Erden so zu positionieren dass es so deutlich ersichtlich ist wie im "Experiment".
Was es aber gut, und auch direkt messbar, zeigt ist der Wasserversuch bei Fizeau.
Ich behaupte dass die Rohrdicke, also die Menge Wasser im Rohr direkt auf die Mitnahmestärke sich auswirrkt.
Selbstverständlich muss dabei das Licht in VAC, also in evac. Rohren im Wasser, laufen.
Auch der Abstand zur Erde wirkt sich aus.
Je weiter weg desto grösser die Mitnahme.
Denn das Verhältnis von Bezugsbildender Masse, Erde/Wasser) wird immer besser je weiter die Masse der Erde entfernt ist.
Gruss Kurt
Nachtrag
Schade dass ich kein Schüler mehr bin
http://www.astronews.com/news/artikel/2011/10/1110-012.shtml
Fizeau da oben.
