Ernst hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Ernst hat geschrieben:Beim Laserkreisel ergibt sich ein Frequenz, während beim Sagnac eine Linienverschiebung stattfindet, das sin zwei völlig unterschiedliche paar Stiefel.
Das bedeutet das die beiden auf völlig unterschiedlichen Systemen beruhen und deshalb nicht als gleichwertig, bzw. Nachbauten und Bestätigungsexperimente von M+G angesehen werden können.
Somit ist der Laserkreisel, und alle Instrumente die Materie in Lichtweg verwenden, kein -Nachbau des Sagnacinterferometers welches von M+G verwendet wurde.
Damit zeigst du, daß du noch viel weniger von der Sache kennst, als man bisher schon sehen konnte.
Laserkreisel und Sagnac benutzen das gleiche Prinzip; den Sagnaceffekt. Am Zielpunkt tritt infolge des Sagnaceffektes eine Frequenzdifferenz auf. Die Fequenzdiffrenz wird beim Laserkreisel direkt ausgewertet. Sagnac lenkt die beiden Strahlen vom Zielpunkt auf eine parallele gleichgerichtete Bahn, wo sie dann wieder die gleiche Frequenz besitzen und wertet danach die Phasendifferenz aus.
Beim Laserkreisel wird die Helligkeitsänderung eines -Lichtpunktes- ausgewertet, also eine Frequenz.
Beim Sagnacinterferometer die Verschiebung von Strichen.
Beim Laserkreisel kommt es darauf an die beiden Strahlen auf einen -Lichtpunkt- zu konzentrieren, beim Sagnacinterferometer sind die Strahlen so zu lenken das sich Striche ergeben.
Beim Laserkreisel ist keine Lichtsignalaufweitung notwendig weil die Phasenlagen auf einem Punkt bewertet wird.
Beim Sagnacinterferometer ist Strahlaufweitung notwendig weil sich sonst kein auswertbares Strichmuster ergibt.
Beim Laserkreisel ist nicht erkennbar obs linksrum oder rechtsrum geht, beim Sagnacinterferometer sehr wohl.
Beim Laserkreisel reicht es aus die beiden Strahlen so zu justieren dass sie einen gemeinsamen Leuchtpunkt ergeben.
Beim Sagnacinterferometer ist es notwendig die Strahlen in unterschiedlichen Winkeln auf die Leuchtfläche zu bringen weil sich sonst keine Striche zeigen können.
Beide Verfahren sind unterschiedlich, also können sie auch nicht als gleichwertig und auch nicht als Bestätigungsversuche für M+G angesehen werden.
Entweder wurden keine Bestätigungsversuche unternommen weil jedem der etwas Ahnung von Technik hat klar ist dass da nichts rauskommen, es nicht funktionieren kann, oder es wurden welche unternommen und deren Ergebnis ist nicht bekannt.
Wenn der kleine Lichtweg eingerichtet ist, die beiden Lichtstrahlen so gelenkt worden sind das sich ein Muster ergibt, dann ist die Lage dieses Musters von den Einstellungen der vier beteiligten Spielgel/Strahlteiler abhängig.
Jede kleinste Drehung an einem der Spiegel verändert die Strichlage.
Beim Laserkreisel spielt das keine Rolle weil es nur darauf ankommt den gemeinsamen Lichtpunkt zu treffen, die Frequenz würde also auch bei kleinen Veränderungen der Spiegelausrichtung sich nicht verändern.
Das Muster das der -grosse Lichtweg- erbringt ist zusätzlich von der Spiegeljustierung von E und F abhängig.
Wenn einer dieser Spiegel verstellt wird dann ändert sich die Lage des Musters/der Striche des grossen Lichtweges, das/die des kleinen bleibt konstant weil ja diese beiden Spiegel nichts mit dem Muster zu tun haben.
Weil das so ist kann kein Zusammenhang zwischen den beiden Mustern angenommen werden, denn sie sind unabhängig (der grosse Lichtweg) voneinander veränderbar, die Striche verschiebbar.
Es ist eindeutig und unwiderlegbar, die Strichlage des grossen Kreises zum kleinem ist von den Einstellungen der Spiegel abhängig.
Der kleine Kreis kann als unabhängig von der Erdrotation angesehen werden.
Der grosse Kreis kann als abhängig oder auch als unabhängig von der Erdrotation angesehen werden.
Das verwendete Instrument ist nicht in der Lage das zu zeigen.
Somit ist auch keine reelle Aussage zur Erdrotation möglich!
Ernst hat geschrieben:Daß du dich traust, bei solchen elementaren Unkenntnissen, dich dazu überhaupt zu äußern, ist schon verwunderlich.
Mir ist durchaus bewusst dass beim MMI die Lichtstrahlen sofort auf die Überlagerungsfläche (nach entsprechender Aufweitung) von den Spiegeln zurückgeschickt werden während sie beim M+G über zusätzliche Spiegel auf einen "Rundkurs" gehen.
Tipp an Mitleser, schaut euch ganz genau die Vorgänge im Video von Martin Grusenick an und zwar bei 1:32 bis 1:50 (der Ton ist dabei nicht notwendig!).
Der Link dazu:
_Link zum FilmDas was da zu erkennen ist ist entscheidend für MMI und auch für M+G von Bedeutung!
Tipp2: sie haben angeblich auf 2% genau gemessen.
Kurt
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