Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon McMurdo » Do 15. Nov 2018, 06:31

Hantierer hat geschrieben:Aber das ist doch gar nicht nötig! Wenn dann kann man es nur hinterher feststellen, ob zwei Ereignisse gleichzeitig waren oder nicht und das geht dann freilich nur, wenn man die Bewegungen und Abstände der Beobachter zu den Ereignissen so wie die Ausbreitungsgeschwindigkeiten der Signale beachtet.

Natürlich sind Signale nötig, schreibst ja im nächsten Satz gleich selber:
das geht dann freilich nur,....sowie die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Signale beachtet.

Von der Relativität der Gleichzeitig mal ganz abgrsehn, die dir hier ein Strich durch die Rechnung macht.und die Größe des Universums.
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Mikesch » Do 15. Nov 2018, 08:59

Hantierer hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Ich postuliere aber die Gültigkeit einer universalgültigen Gegenwart, welche ein zeitlicher Bezugszustand sämtlicher Ereignisse ist. Die Ereignisse ereignen sich gleichzeitig, wenn sie sich innerhalb ein und derselben Gegenwart ereignen. Absolut.


Da gehe ich mit, so was bräuchte ich auch - ich würde das ganz einfach Ereignishorizont nennen. Wieso sollten so was nur schwarze Löcher haben dürfen?
Weil Ereignishorizonte so definiert sind, dass keine Information mehr vom jenseits des Ereignishorizonts wieder nach außen dringen kann. Grund ist die extreme Gravitation. Und das zeichnet eben schwarze Löcher aus.
Die Definition von Zasada ist Humbug. Selbst nach seiner idiotischen 2c-Theorie passt das weder mit dem "Absolut" noch mit dem "Gleichzeitig". Eben ein echter Zasada, der es schafft, sich in einem Satz selber zu wiedersprechen.
Hantierer hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:Wie willst du denn ohne Signal feststellen das etwas gleichzeitig ist?
Aber das ist doch gar nicht nötig! Wenn dann kann man es nur hinterher feststellen, ob zwei Ereignisse gleichzeitig waren oder nicht und das geht dann freilich nur, wenn man die Bewegungen und Abstände der Beobachter zu den Ereignissen so wie die Ausbreitungsgeschwindigkeiten der Signale beachtet.
Da ist ein Widerspruch in deiner Aussage:
"Aber das ist doch gar nicht nötig" vs. "Wenn dann kann man es nur hinterher feststellen, ob zwei Ereignisse gleichzeitig waren oder nicht "
Auch hinterher kannst du nur die Gleichzeitigkeit feststellen, wenn du Signale erhältst.
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Jan » Do 15. Nov 2018, 09:17

Hantierer hat geschrieben:Nur elektromagnetische Energie? Ist das nicht ein Thema, bei dem man auch mal die Quantenverschränkung anführen könnte?


Nur muß man aufpassen, daß man Beschreibungsmethoden und Physik, nach der die Natur funktioniert, nicht durcheinander wirft.

Quantenverschränkung aus der Quantenphysik

Dann kann man das Phänomen auch elekromagnetisch beschreiben, wenn man davon ausgeht, daß alles im Universum elektromagnetisch miteinander wirkt.

Ein Theorieproblem

Quantenverschränkung entspricht dann wohl der elektromagnetischen Kopplung
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Lagrange » Do 15. Nov 2018, 09:59

McMurdo hat geschrieben:
Hantierer hat geschrieben:Aber das ist doch gar nicht nötig! Wenn dann kann man es nur hinterher feststellen, ob zwei Ereignisse gleichzeitig waren oder nicht und das geht dann freilich nur, wenn man die Bewegungen und Abstände der Beobachter zu den Ereignissen so wie die Ausbreitungsgeschwindigkeiten der Signale beachtet.

Natürlich sind Signale nötig, schreibst ja im nächsten Satz gleich selber:
das geht dann freilich nur,....sowie die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Signale beachtet.

Von der Relativität der Gleichzeitig mal ganz abgrsehn, die dir hier ein Strich durch die Rechnung macht.

Belege? :lol:

Was ist "Relativität der Gleichzeitigkeit" deiner Meinung nach? Wo gibt es diese und wie wurde festgestellt dass es die gibt?
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Lagrange » Do 15. Nov 2018, 10:04

Mikesch hat geschrieben:
Hantierer hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Ich postuliere aber die Gültigkeit einer universalgültigen Gegenwart, welche ein zeitlicher Bezugszustand sämtlicher Ereignisse ist. Die Ereignisse ereignen sich gleichzeitig, wenn sie sich innerhalb ein und derselben Gegenwart ereignen. Absolut.


Da gehe ich mit, so was bräuchte ich auch - ich würde das ganz einfach Ereignishorizont nennen. Wieso sollten so was nur schwarze Löcher haben dürfen?
Weil Ereignishorizonte so definiert sind, dass keine Information mehr vom jenseits des Ereignishorizonts wieder nach außen dringen kann. Grund ist die extreme Gravitation. Und das zeichnet eben schwarze Löcher aus.

Und wer hat das gemessen?

Die Definition von Zasada ist Humbug. ... Eben ein echter Zasada, der es schafft, sich in einem Satz selber zu wiedersprechen.

Belege? :lol:
Definition von Newton und Zasada sind identisch.

Hantierer hat geschrieben:
McMurdo hat geschrieben:Wie willst du denn ohne Signal feststellen das etwas gleichzeitig ist?
Aber das ist doch gar nicht nötig! Wenn dann kann man es nur hinterher feststellen, ob zwei Ereignisse gleichzeitig waren oder nicht und das geht dann freilich nur, wenn man die Bewegungen und Abstände der Beobachter zu den Ereignissen so wie die Ausbreitungsgeschwindigkeiten der Signale beachtet.
Da ist ein Widerspruch in deiner Aussage:
"Aber das ist doch gar nicht nötig" vs. "Wenn dann kann man es nur hinterher feststellen, ob zwei Ereignisse gleichzeitig waren oder nicht "
Auch hinterher kannst du nur die Gleichzeitigkeit feststellen, wenn du Signale erhältst.

Da ist kein Widerspruch in der Aussage von Hantierer.
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon McMurdo » Do 15. Nov 2018, 10:10

Lagrange hat geschrieben:Belege? :lol:

Immer noch ein Sprung in der Platte, hmm?

Ein Beispiel:

Ein Zug und ein Bahnhof sollen zueinander eine Relativgeschwindigkeit von 60 % der Lichtgeschwindigkeit ( {\displaystyle \textstyle v=0,6c} \textstyle v=0,6c) besitzen. Dabei wird im Zug mittig zwischen zwei mitgeführten Uhren A1 und A2 ein Lichtblitz ausgelöst, wobei bei Ankunft der Lichtblitze die jeweilige Uhr zu laufen beginnt. Da ein Fahrgast des Zuges, also Beobachter im Ruhesystem des Zuges (d. h. dem Inertialsystem, in dem der Zug ruht) aufgrund der Relativitätstheorie annimmt, dass die Lichtgeschwindigkeit in alle Richtungen gleich ist, werden seiner Meinung nach A1 und A2 von den Lichtblitzen gleichzeitig erreicht und synchron zu laufen beginnen.

Vom Standpunkt eines Beobachters im Ruhesystem des Bahnhofes sieht die Reihenfolge der Ereignisse aber anders aus. Um den Zeitpunkt der Ankunft der Lichtblitze bei A1 und A2 genau bestimmen zu können, hat er mit Lichtsignalen synchronisierte und mit Sensoren ausgestattete Uhren auf den Gleisen befestigt. Für diesen Beobachter ist nun die Lichtgeschwindigkeit ebenfalls konstant in alle Richtungen, und der Zug bewegt sich mit hoher Geschwindigkeit (in der Abbildung Durchfahrt von links nach rechts). Daraus folgt, dass der Blitz zu A2 einen längeren Weg zurücklegen muss als zu A1, weil A2 sich von der Stelle, von der der Blitz ausging, fortbewegt, wohingegen A1 sich auf diese Stelle hinbewegt. Die an den Gleisen befestigten Uhren werden folglich anzeigen, dass A1 vor A2 vom Blitz getroffen worden ist und früher zu laufen begonnen hat. A1 und A2 sind aus Sicht des Ruhesystems des Bahnhofes also nicht synchron.

Bild
https://de.wikipedia.org/wiki/Relativit ... zeitigkeit
McMurdo
 

Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Lagrange » Do 15. Nov 2018, 10:20

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Belege? :lol:

Immer noch ein Sprung in der Platte, hmm?

Ein Beispiel:
.

Was soll das? Du hast doch berechnet dass das Gleiche für die Ausbreitung von Schall gilt. Die Systeme sind also nicht gleichberechtigt wie du selber bewiesen hast.

Das Licht im Zug bewegt sich mit c+v relativ zum Bahnhof. Das ist deine Rechnung. Es existiert nur ein Lichtstrahl für den Zug und für den Bahnhof. Du musst dich entscheiden wo LG=c gilt. Im Zug oder am Bahnhof?
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Jan » Do 15. Nov 2018, 11:06

Aktualisierung. :!: https://www.facebook.com/Die-Weltformel ... 938263199/

Relative Gleichzeitigkeit der Ereignisse und absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse stehen nicht im Widerspruch mangels Vergleichbarkeit :idea:
Dateianhänge
Gleichzeitigkeit der Ereignisse 100%.png
Gleichzeitigkeit der Ereignisse 100%.png (97.5 KiB) 2719-mal betrachtet
Zuletzt geändert von Jan am Do 15. Nov 2018, 11:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon McMurdo » Do 15. Nov 2018, 11:08

Lagrange hat geschrieben:Was soll das? Du hast doch berechnet dass das Gleiche für die Ausbreitung von Schall gilt.

Schall und Licht sind halt nicht dasselbe.
Die Systeme sind also nicht gleichberechtigt wie du selber bewiesen hast.

Ich hab bewiesen das in beiden Inertialsystemen physikalische Gesetze dieselbe Form haben: Ob ich den Ball am Bahnhof oder im Zug hoch werfe macht keinen Unterschied.

Das Licht im Zug bewegt sich mit c+v relativ zum Bahnhof. Das ist deine Rechnung.

Das hab ich sicherlich nie berechnet.
McMurdo
 

Re: Die absolute Gleichzeitigkeit der Ereignisse.

Beitragvon Lagrange » Do 15. Nov 2018, 11:20

McMurdo hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Was soll das? Du hast doch berechnet dass das Gleiche für die Ausbreitung von Schall gilt.

Schall und Licht sind halt nicht dasselbe.

Hast du nichts Besseres? :lol:
Beide werden mathematisch gleich hergeleitet und berechnet. Es ist also mathematisch bewiesen, das beide geleichen Gesetzen unterliegen.

Die Systeme sind also nicht gleichberechtigt wie du selber bewiesen hast.

Ich hab bewiesen das in beiden Inertialsystemen physikalische Gesetze dieselbe Form haben: Ob ich den Ball am Bahnhof oder im Zug hoch werfe macht keinen Unterschied.

Genau und deswegen sieht man von Bahnhof aus etwas anderes im Zug. Somit also c+v wie du berechnet hast.

Das Licht im Zug bewegt sich mit c+v relativ zum Bahnhof. Das ist deine Rechnung.

Das hab ich sicherlich nie berechnet.

Doch. Probiers nochmal.
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