Ernst hat geschrieben:Die Betrachtung erfolgt allein im Koordinatensystem der darin ruhenden Erde. Also vom Beobachter auf der Erde. In diesem KS gelten die eigenen Maßstäbe und eigenen Zeiten. Damit wird eine Flugzeit errechnet, der die Lebensdauer der Myonen zugeordnet wird. Wenn diese Lebenszeit größer ist, als die eines auf der Erde ruhenden Myons, dann kann das natürlich nur in Bedingungen im KS der ruhenden Erde begründet sein. (Gravitation, Interreaktion mit anderen Partikeln oder ähnliches).
So ganz verstanden hast du das aber auch nicht:
Ruhelänge im KS Erde: ja
Eigenzeit im KS Erde: nein.
Deine Behauptungen für eine längere Myonen-Lebensdauer sind für die Katz: Das Ganze kann man auch heutzutage mit Beschleunigern nachvollziehen. Je höher man ein Myon beschleunigt, desto länger ist die beobachtete Lebensdauer.
Und das korrespondiert exakt im Rahmen der Meßgenauigkeit mit den Prognosen der SRT. Kein Einfluss der Gravitation, kein Einfluss mittels Interreaktion.
Da ist keine Interreaktion mit anderen Teilchen. Welche sollten das auch sein? Man kennt das Verhalten der Myonen anhand der Versuche in Beschleunigern genau.
Welchen gravitatorischen Einflüsse soll es denn genau geben? Man kennt den der Zeitdilatation aus der ART, der ist hier nicht sonderlich groß.
Und ähnliches? Was ist Ähnlich mit Gravitation und Interreaktion denn noch?
Alles sehr unkonkret und im Ungefähren. Das ist keine Physik, sondern Glaskugel. Und wir reden hier immerhin um eine 10-30-fach verlängerte Lebenszeit der Myonen. Da muss schon was ordentliches existieren.
Und wie hat sich das bisher verstecken können, dass das keiner finden konnte?